Was kostet der Staatslaptop wirklich?

02.06.2026 Der Einkauf von elektronischen Geräten bringt ökologische und soziale Risiken entlang globaler Lieferketten mit sich. Rika Koch und Lara Biehl erläutern, weshalb öffentliche Beschaffungen transparent, nachhaltig und rechtssicher gestaltet werden müssen.

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Berner Fachhochschule (BFH) und der NZZ-Initiative Sustainable Switzerland, wurde der Artikel «Was kostet der Staatslaptop wirklich?» publiziert. Darin gehen Rika Koch und Lara Biehl der Frage nach, welche Kosten und Risiken hinter der Beschaffung von Laptops, Tablets und Smartphones durch den Staat stehen und welche Rolle ökologische und soziale Kriterien spielen.

Öffentliche Beschaffungsstellen müssen weit mehr berücksichtigen als nur den niedrigsten Preis: Rohstoffe aus Risikogebieten, problematische Arbeitsbedingungen in Lieferketten und ökologische Folgen sind Teil der Realität öffentlicher IT‑Einkäufe.

Kernpunkte der Analyse der beiden Forscherinnen sind der Spannungsbogen zwischen fairem Wettbewerb und Nachhaltigkeit, die Vorbildfunktion staatlicher Akteure – etwa bei Sozialstandards in Ausschreibungen – und konkrete Handlungsmöglichkeiten, um nachhaltige Digitalisierung aktiv zu gestalten.

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