Auditive Kulturen

Untersuchungen auditiver Kulturen im Forschungsschwerpunkt Intermedialität widmen sich hörbaren Situationen, Zusammenhängen und Entwicklungen, die über das Musikalische hinausgehen.

Sie beschäftigen sich mit Fragen nach der klanglichen Gestaltung in der alltäglichen Sphäre wie auch nach deren Durchdringung durch das bewusste Hören. Das Auditive wird als im kulturellen (Er-)Leben verankert begriffen.

Punktuelle Untersuchungen operieren an der Schnittstelle von Geistes- und Sozialwissenschaften sowie künstlerischer Forschung. Im Forschungsfeld werden sich verändernde Strategien künstlerischer Selbstdarstellung von Autorschaft sowie Selbst- und Fremdzuschreibungen kritisch hinterfragt und zugleich offengelegt.

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Eine klangethnographische Studie zur lokalen Rezeption der Paul Bowles-Sammlung traditioneller marokkanischer Musik

  

Im Jahr 1959 verbrachte der amerikanische Schriftsteller und Komponist Paul Bowles vier Monate in Marokko, um an verschiedenen Orten traditionelle Musik aufzunehmen. Die resultierende Paul Bowles collection of Moroccan traditional music gilt als ein früher Versuch kultureller Pflege durch den Einsatz von Audiotechnik.

Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts ist eine künstlerische und kulturelle Re-Interpretation der Sammlung, in der sich ein komplexes Geflecht aus Hör- und Aufnahmepraktiken niederschlägt.

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Hochschule der Künste Bern HKB
Forschung
FSP Intermedialität
Sekretariat: Daniela Wüthrich
Fellerstrasse 11
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