Knowledge Visualization

Die Projekte im Forschungsfeld «Knowledge Visualization» beschäftigen sich mit der Visualisierung und der Vermittlung von Daten und Informationen sowie der Gestaltung von Interfaces.

Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Sichtbarmachung von qualitativen Daten: Patientenprozesse, Ausstellungen oder Interviews werden auf eine neue Art sichtbar gemacht – mit dem Ziel, hierdurch ebenso Neues über den Datenkorpus und die darin verborgenen Phänomene zu lernen. Partner*innen aus der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung nutzen die Zusammenarbeit mit der HKB, um auf diesem Weg mehr über ihre Themen, ihren Kontext und die Anliegen ihrer Kund*innen und Klient*innen zu erfahren.

Das Forschungsfeld ist eng vernetzt mit der berufsbegleitenden Weiterbildung CAS Data Visualization an der HKB. Der gegenseitige persönliche Austausch ermöglicht, dass die Weiterbildungsteilnehmenden Einblick in die Designforschung erhalten und die Themen ihrer CAS Thesen (Autor*innenprojekte) als Forschungsprojekt weiterführen und vertiefen können.

Kernkompetenzen

  • Innovative Visualisierung und Vermittlung von quantitativen und qualitativen Daten
  • Durchführung von Workshops zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden für visuelle Phänomene im Umgang mit Daten
  • Führung komplexer Forschungsprozesse im Bereich der Wissensvisualisierung und -vermittlung
  • Praxisbasierte Forschung in allen Bereichen der Knowledge Visualization

Laufende Projekte

Auswahl

Augusta Raurica – Digitalität und Wissensvermittlung

Entwicklung einer Vision, wie zukünftig verschiedene Formate der Wissenvermittlung generiert werden können

Die detaillierte Analyse und die Erarbeitung von Grundlagen für die Orientierungs- und Informationsmassnahmen im Freilichtmuseum Augusta Raurica resultierten in einer Projektdokumentation und dem Booklet «Konklusion und Teilprojekte». Darauf basierend wurden die verschiedenen Themenfelder und Fragestellungen mit dem Projektteam Augusta Raurica kritisch gewürdigt. In einem nächsten Schritt werden die drei Teilprojekte «Signaletik», «Zielkonflikte» und «Digitalität – Wissensvermittlung» aufgegleist und umgesetzt.

Augusta Raurica – Zielkonflikte

Konsensfindung der verschiedenen Kommunikations- und Vermittlungsziele von Augusta Raurica

Die detaillierte Analyse und die Erarbeitung von Grundlagen für die Orientierungs- und Informationsmassnahmen im Freilichtmuseum Augusta Raurica resultierten in einer Projektdokumentation und dem Booklet «Konklusion und Teilprojekte». Darauf basierend wurden die verschiedenen Themenfelder und Fragestellungen mit dem Projektteam Augusta Raurica kritisch gewürdigt. In einem nächsten Schritt werden die drei Teilprojekte «Signaletik», «Zielkonflikte» und «Digitalität – Wissensvermittlung» aufgegleist und umgesetzt.

Partizipative Wissenspraktiken in analogen und digitalen Bildarchiven

Das Projekt erforscht die Praktiken des Sammelns, des Archivierens und der Vermittlung von Wissen aus interdisziplinärer und anwendungsorientierter Perspektive. In Kooperation mit dem Fotoarchiv der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV) untersuchen wir die Transformation des analogen Archivs in ein digitales aus wissensanthropologischer, technischer sowie kommunikativer Perspektive. Zudem entwickeln wir ein partizipativ ausgestaltetes Interface für akademische und nicht-akademische Nutzer*innen.

Finanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds, Sinergia.

Digitale Gesamtausgabe Jeremias Gotthelf

Die Forschungsstelle Jeremias Gotthelf der Universität Bern macht mit dem SNF-Projekt Digitale historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke und Briefe von Jeremias Gotthelf (dHKG) die Werke des Lützelflüher Pfarrers Albert Bitzius und Volksschriftstellers Jeremias Gotthelf vollumfänglich digital zugänglich. Das Institute of Design Research der HKB entwickelt hierfür das Interface und die Datenvisualisierung. Nach der Ableitung eines Anforderungskatalogs werden Benutzungsbedürfnisse bei potenziellen Zielgruppen erhoben und zu Drehbüchern verarbeitet. Anschliessend erarbeitet das Forschungsteam ein darauf basierendes Gestaltungskonzept und Prototypen, die es erneut mittels Interviews validiert. Den Abschluss bilden die Formulierung von Gestaltungsrichtlinien für die Programmierung und die Qualitätskontrolle.

Finanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds SNF.

Abgeschlossene Projekte

Auswahl

Kontakt

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir informieren Sie gern über weitere Projekte aus dem Forschungsfeld und beantworten Ihre Fragen.

Hochschule der Künste Bern
Forschung
Institute of Design Research
Sekretariat: Edona Idrizi
Fellerstrasse 11
CH-3027 Bern