Marine-Filter 2

Ein Membranfilter auf Basis keramischer Schäume kann helfen, Schadstoffemissionen im Marinesektor zu reduzieren. Im Projekt wird das Verhalten eines solchen Filters im zyklischen Betrieb erprobt.

Steckbrief

  • Beteiligte Departemente Technik und Informatik
  • Institut(e) Institut für Energie- und Mobilitätsforschung IEM
  • Forschungseinheit(en) IEM / Energie und Antrieb
  • Förderorganisation Schweizerische Eidgenossenschaft (Bundesverwaltung)
  • Laufzeit (geplant) 01.08.2025 - 31.03.2026
  • Projektleitung Pierre Comte
  • Partner VERT-Verein

Ausgangslage

Die Schadstoffemissionen des Marinesektors übertreffen die Schadstoffemissionen des weltweiten Strassenverkehrs. Für den Abbau der Schwefel- und der NOx-Emissionen bestehen technische Ansätze, die in Küstennähe durch entsprechende internationale (International Maritime Organization IMO) und nationale Vorschriften allmählich zum Einsatz gelangen, aber alle Ansätze zur dauerhaften Eliminierung der Partikelemissionen sind bisher gescheitert. Eine Lösung, um die Partikelemissionen zu eliminieren, wäre die Verwendung eines sogenannten Membranfilters auf Basis keramischer Schäume. Das Ziel des Projektes ist es, das Verhalten eines Membranfilters im zyklischen Betrieb mit Regenerationen durch Druckwellen und seine Funktionstüchtigkeit bei Temperaturen < 200°C zu erproben. Um dies zu realisieren, wurde die AFHB beauftragt, 100-mal ein Membranfilter mit Russ zu beladen und unmittelbar danach ihn durch Druckwellen zu regenerieren.

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zu den folgenden SDGs

  • 13: Massnahmen zum Klimaschutz