UX4SCI: Nutzendenzentriertes App-Design
Wie lässt sich durch gezieltes Interface-Design die Nutzung und Akzeptanz einer mHealth-App von Menschen mit Querschnittlähmung verbessern?
Steckbrief
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Beteiligte Departemente
Gesundheit
Hochschule der Künste Bern - Institut(e) Akademie-Praxis-Partnerschaft Insel Gruppe/BFH
- Strategisches Themenfeld Themenfeld Humane Digitale Transformation
- Förderorganisation BFH
- Laufzeit (geplant) 01.12.2025 - 31.12.2026
- Projektleitung Prof. Dr. Anja Raab
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Projektmitarbeitende
Nicolo Bernasconi
Ramona Larissa Tschuppert
Dr. Renato Mattli - Schlüsselwörter Humane Digitale Transformation, Querschnittlähmung, Lebensstil-Interventionen, UX-Design
Ausgangslage
Das Projekt baut auf einem laufenden Pilotprojekt am Department Gesundheit der BFH mit einem klinischen Partner aus Norwegen auf, das alle sechs Säulen der Lifestyle Medicine in einer App adressiert: körperliche Aktivität, Ernährung, Stressbewältigung, Schlaf, soziale Beziehungen und Substanzkonsum. Ziel ist eine evidenzbasierte, alltagsintegrierte mHealth-Lösung zur Förderung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Ein zentrales Element fehlt: Interface Design. Die Handfunktion nach einer Querschnittlähmung variiert je nach Läsionshöhe, was unterschiedliche Anforderungen an die Bedienbarkeit digitaler Geräte mit sich bringt. Ein inklusives Interface Design ist essenziell, um Barrieren zu reduzieren und digitale Teilhabe zu ermöglichen.
Vorgehen
Das Projekt folgt einem Human-Centered Design für digitale Gesundheitsinterventionen (DHIs) und setzt auf Co-Design im Zusammenspiel von Gesundheitsfachpersonen, Designer*innen und Betroffenen mit Querschnittlähmung. In neun Arbeitspaketen werden qualitative Methoden wie Fokusgruppen-Interviews und Usability-Tests eingesetzt. Die iterative Entwicklung erfolgt über die Analyse bestehender Apps, die Erhebung von Nutzerbedürfnissen, die Definition von UX-Profilen und die Gestaltung eines Klick-Dummys. Dieser wird in mehreren Schleifen getestet und optimiert. Die Erkenntnisse fliessen in die finale Interface-Gestaltung.
Ergebnisse
Output des Projekts ist die Entwicklung einer nutzerzentrierten und inklusiven mHealth-Intervention für Menschen mit Querschnittlähmung. Durch die gezielte Integration von UX-Design werden Alltagstauglichkeit, Akzeptanz und Teilhabe verbessert. Die Berücksichtigung funktioneller Einschränkungen fördert die Barrierefreiheit und stärkt die Selbstbestimmung der User. Das Projekt verbindet Forschung, Design und klinische Praxis und schafft eine evidenzbasierte Grundlage für die Weiterentwicklung digitaler Gesundheitslösungen.