Entwicklung der Grindwing Machine
Inbetriebnahme der Grindwing Machine für die Serienproduktion
Steckbrief
- Beteiligte Departemente Technik und Informatik
- Institut(e) Institut für Intelligente industrielle Systeme (I3S)
- Forschungseinheit(en) I3S / Prozessoptimierung in der Fertigung
- Förderorganisation Andere
- Laufzeit (geplant) 01.10.2025 - 31.03.2026
- Projektleitung Prof. Sebastian Siep
- Partner Tofwerk AG
Ausgangslage
Grindwing Machine - Bachelorthesis Lukas Hachen FS 2025
Vorgehen
Die Entwicklung der Gridwinding Machine umfasst das präzise Wickeln von 25 µm dünnem Wolframdraht auf Gitterrahmen unterschiedlicher Grössen und Formen, die über eine GUI flexibel konfigurierbar sind. Dabei wird eine konstante Vorspannkraft des Drahts während des gesamten Wickelprozesses sichergestellt.
Ergebnisse
Zur Qualitätskontrolle wurde eine automatische Risserkennung implementiert. Zudem erfolgt eine Ausgangskalibrierung zur Gewährleistung einer stabilen Serienproduktion. Für den Produktionsprozess ist eine definierte Schweissposition zum Abschluss der Wicklung integriert. Zur Verarbeitung grösserer Gitterrahmen kommt ein Planetengetriebe zum Einsatz.
Ausblick
Für die zukünftige Weiterentwicklung der Gridwinding Machine besteht weiteres Optimierungspotenzial insbesondere in der verbesserten Kontrolle der Drahtspannung. Die Handhabung der Wicklung zur Vermeidung der mehrachsigen Spannungsverteilung im Wolfrahmdraht könnte dazu beitragen, die Prozessstabilität und Wickelqualität weiter zu erhöhen. Darüber hinaus eröffnet die Fähigkeit zur „Wicklung um die Ecke“ neue Möglichkeiten für komplexere Geometrien. Dies könnte beispielsweise durch den Einsatz einer zusätzlichen Achse oder einer gezielten Zugeinrichtung realisiert werden und würde die Flexibilität sowie den Anwendungsbereich der Anlage deutlich erweitern