Konzept-Studie Sorgende Gemeinschaft
Was wäre wenn, Gemeinde, Private und die Bevölkerung ihre Kräfte bündelten, um die Lebensqualität aller an einem Ort zu stärken? – Es entstünde eine Sorgende Gemeinschaft. Eine Konzept-Studie erkundet Potenzial und Herausforderung.
Steckbrief
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Beteiligte Departemente
Gesundheit
Soziale Arbeit - Institut(e) Institut für kollaborative Gesundheitsversorgung und Leadership
- Förderorganisation Andere
- Laufzeit (geplant) 01.01.2026 - 30.06.2027
- Projektleitung Prof. Dr. Heidi Kaspar
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Projektmitarbeitende
Anita Schürch
Kurt Zurfluh
Prof. Dr. Claudia Michel
Tristan Billaud
Salome Schenk - Partner Gemeinde Muri bei Bern
- Schlüsselwörter Sorgende Gemeinschaft; Caring Communities; Caring Society; Integrierte Versorgung; Nachbarschaft; Freiwilligen-Engagement
Ausgangslage
Vielerorts setzt sich die Einsicht durch, dass gegenwärtige Modelle der Gesundheitsversorgung alleine nicht ausreichen, um das Wohlergehen von Menschen – gerade auch in gesundheitlich, finanziell oder sozial prekären Situationen – nachhaltig fördern zu können. Die Gemeinde Muri b. Bern erkundet das Potenzial Sorgender Gemeinschaften zur Förderung der Lebensqualität. Sorgende Gemeinschaften (engl. Caring Communities) sind Zusammenschlüsse von Menschen und Organisationen, die ihre Kräfte bündeln, um ihre Mit- und Umwelt zu pflegen. Sie reagieren mit Innovationen auf drängende gesellschaftliche Herausforderungen. Um dauerhaft kraftvoll agieren zu können, sind sie auf verlässliche Strukturen und Ressourcen angewiesen. In Sorgenden Gemeinschaften arbeiten Behörden, NGOs, Dienstleistende und die engagierte Bevölkerung zusammen, um lokale Bedürfnisse differenziert wahrzunehmen und passgenau zu adressieren. Ziel dieser Zusammenschlüsse ist es, die lokale Sorge-Fähigkeit zu stärken und zu erhalten. Der Gemeinderat hat der BFH den Auftrag einer Konzept-Studie erteilt, um Potenzial und Herausforderung der Bildung und Entwicklung einer Sorgenden Gemeinschaft Muri b. Bern zu erheben.
Vorgehen
Ein Forschungsteam des Departements Gesundheit und Soziale Arbeit der BFH erheben folgende Daten und leiten daraus Potenzial und Herausforderungen durch eine SWOT-Analyse ab. Erhebungen und Analysen geschehen in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Gemeinde. Wertschätzen, was schon da ist: (1) Bestandesaufnahme aller Organisationen, die im weitesten Sinne sorgend tätig sind (einschliesslich Zielgruppen und Tätigkeitsfelder) (Stakeholder Mapping) (2) Online-Umfrage unter Organisationen, Institutionen und Vereinen zu Art und Umfang der Freiwilligenarbeit (3) Expert*innen-Interviews zum besseren Verständnis der Organisation der Freiwilligenarbeit Verstehen, wo mehr geht: (4) Erhebung des Handlungsbedarfs und von aktuellen Herausforderungen durch Einzel- und Gruppeninterviews mit Menschen, die Sorge-Arbeit leisten, respektive erhalten Public Engagement: An zwei Anlässen stellen wir die Konzept-Studie vor, respektive diskutieren wir erste Ergebnisse mit Interessierten von Organisationen und der Bevölkerung. (a) 12.2.2026: Wertschätzungsanlass der Sozialen Dienste der Gemeinde Muri b. Bern (b) 9.5.2026: Bärtschihus-Märit
Ergebnisse
Ein Studienbericht fasst die Ergebnisse der Erhebungen zusammen. Er dient dem Gemeinderat als Entscheidungsgrundlage.