8. Workshop zu Experimenten in der sozialwissenschaftlichen Forschung in Bern (Schweiz)

Nehmen Sie am 8. Workshop zu Experimenten in der sozialwissenschaftlichen Forschung in Bern, mit einem speziellen Fokus auf randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) und verwandten Ansätzen, teil. Der diesjährige Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Bildungs- und Politikforschung.

31.08.2026, 9.00–18.00 Uhr bis 01.09.2026 – UniS, Universität Bern, Schanzeneckstrasse 1, 3001 Bern

Steckbrief

  • Startdatum 31.08.2026, 9.00–18.00 Uhr
    In Kalender eintragen
  • Enddatum 01.09.2026
  • Ort UniS, Universität Bern, Schanzeneckstrasse 1, 3001 Bern
  • Anmeldefrist 15. April 2026
  • Kosten Normal CHF 125 / PhDs und Postdocs CHF 90 / Social dinner CHF 50 (optional, ohne Getränke)

Der Workshop, der gemeinsam vom Institut für Soziologie der Universität Bern und dem Departement für Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule organisiert wird, bietet ein Forum für die kritische Diskussion und Entwicklung von Versuchsdesign, Umsetzung, Interpretation und Wirkung.

In den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und anderen Politikfeldern stützt sich die experimentelle Forschung zunehmend auf eine enge Zusammenarbeit zwischen akademischen Forschern und Praktikern (z. B. öffentliche Verwaltungen, NGOs, Schulen, Unternehmen und politische Organisationen). Solche Kooperationen bieten zwar ein erhebliches Potenzial für politikrelevante und skalierbare Erkenntnisse, bringen aber auch methodische, organisatorische und ethische Herausforderungen hervor. Das diesjährige Programm umfasst eine Podiumsdiskussion mit Praktiker*innen und Forscher*innen, die sich mit der gemeinsamen Entwicklung von Interventionen und der gemeinsamen Konzeption randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) befasst.

Der Workshop bietet ein Forum für eine vertiefte wissenschaftliche Diskussion zwischen Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Psychologie und verwandten Disziplinen, die experimentelle Methoden anwenden.

Wir begrüssen Beiträge, die randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) und verwandte Ansätze verwenden, darunter unter anderem:

  • Feldexperimente
  • Labor- und Feldlaborexperimente
  • Umfrage- und Vignettenexperimente
  • A/B-Tests und andere randomisierte Designs

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bildungs- und Politikforschung, aber auch Beiträge aus anderen Fachbereichen sind willkommen. Insbesondere willkommen sind Beiträge, die sich mit Herausforderungen bei der Umsetzung, der Zusammenarbeit mit Praktiker*innen oder politikrelevanter experimenteller Forschung befassen.

Das vorläufige Programm wird im Juni 2026 verfügbar sein.

Der Workshop beginnt am 31. August um 9:00 Uhr und endet am 1. September gegen 18:00 Uhr. Am ersten Abend findet ein Social Dinner statt.

Der Workshop wird von einer engagierten Forscher*innengruppe präsentiert, die über die gemeinsame Entwicklung von Interventionen und das Design von RCTs diskutieren wird.

Wir freuen uns, Dorian Kessler, der sich mit RCTs in der Sozialhilfe in der Schweiz beschäftigt, Carla Coccia, die sich mit RCTs im Bildungswesen in El Salvador befasst, und Stefan Speckesser, der sich mit RCTs in der Berufsausbildung in England beschäftigt, begrüssen zu dürfen. Sie werden (voraussichtlich) Partner aus der Praxis mitbringen, um ihre Projekte vorzustellen und über die Herausforderungen und Chancen der kollaborativen experimentellen Forschung zu reflektieren. Anschliessend findet eine breitere Diskussion unter Einbeziehung des Publikums statt.

Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Psychologie und verwandten Disziplinen, die experimentelle Methoden anwenden.

Der Workshop zielt darauf ab, einen intensiven wissenschaftlichen Austausch zwischen Forscher*innen aus den Bereichen Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Psychologie und verwandten Fachgebieten zu fördern, die experimentelle Methoden anwenden.

Der Schwerpunkt liegt auf Forschungsarbeiten, die randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) und andere randomisierte Designs verwenden. Der Fokus liegt auf Bildungs- und politikwissenschaftlicher Forschung, insbesondere auf Studien, die sich mit Herausforderungen bei der Umsetzung, der Zusammenarbeit mit Praktiker*innen und politikrelevanten experimentellen Erkenntnissen befassen.

Leitung und Organisation

Organisations- und Wissenschaftskomitee

  • Dr. Gianluca Argentin, Università degli Studi di Milano-Bicocca
  • Prof. Carlo Barone, SciencesPo Paris
  • Dr. Tamás Keller, HUN-REN KRTK und HUN-REN TK
  • Dr. Alessandra Rusconi, WZB Berlin

Lokale Organisator*innen