Coronavirus: Aktuelle Informationen

Auf dieser Seite finden Sie Informationen der Berner Fachhochschule zu Auswirkungen des Coronavirus auf den Hochschulbetrieb und über Massnahmen der BFH. Für generelle Informationen für die Bevölkerung beachten Sie bitte die Informationen des Bundesamts für Gesundheit BAG und des Kantons Bern.

Stand: 26.10.2020, 11.30 Uhr

Aktuell

Stand: 26.10.2020 11:30 Uhr

Reduzierte Präsenz

Aufgrund der rasanten Zunahme der COVID-19-Infektionen auch an unserer Hochschule haben Krisenstab und Fachhochschulleitung für die Präsenzlehre eine neue Regelung beschlossen. Demnach gilt: Ab spätestens Montag, 2. November 2020 wird an der BFH – vorerst bis 31. Dezember 2020 befristet – der Präsenzunterricht soweit als möglich reduziert.

Diese erneute Anpassung soll dazu beitragen, die Gesundheit der Mitarbeitenden und Studierenden der BFH zu schützen, die Weiterverbreitung des Virus zu verhindern und gleichzeitig das Lehrangebot bei den derzeitigen Bedingungen in bestmöglicher Qualität aufrechtzuerhalten. Die Reduktion der Anzahl und der Intensität von persönlichen Kontakten ist ein zentraler Faktor für die Eindämmung der Infektionen. Darum arbeiten wir auch vermehrt wieder im Home-Office.

Die Rahmenbedingungen lauten wie folgt:

  • Spätestens ab Montag, 2. November 2020, wird an der BFH – vorerst bis 31. Dezember 2020 befristet – Präsenzlehre zum Ausnahmefall.
  • Die Lehrveranstaltungen, die in Präsenz stattfinden, werden überprüft und auf das Nötigste reduziert.
  • Die Bachelor- und Masterstudiengänge werden spätestens ab Montag, 2. November 2020 wo immer möglich, in Form von Distance Learning stattfinden.
  • Der Beschluss gilt im Grundsatz auch für die Weiterbildung. Um den departementalen Unterschieden Rechnung zu tragen, ist hier ein grösserer Handlungsspielraum möglich.
  • Andere Veranstaltungen orientieren sich an den kantonalen Richtlinien und wie bisher an den BFH Schutzkonzepten.

Die Information in den einzelnen Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengängen erfolgt auf Ebene Departement beziehungsweise Studiengang und Fachbereich.

Für Forschungsmitarbeitende gilt:

Physische Präsenz in Forschungseinrichtungen der BFH (Labore, Werkstätten, Ateliers, Studios, Feldversuche etc.) wird auf ein Minimum reduziert und erfolgt unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG (Hände waschen, Abstand halten, Maskentragen, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann und kein physischer Schutz wie Trennwand vorhanden ist; stündliches Lüften).  

Maskentragpflicht an Veranstaltungen

Die epidemiologische Lage in der Schweiz spitzt sich rasant zu. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hat der Krisenstab der BFH entschieden, dass ab Donnerstag, 22. Oktober 2020, die Maskentragpflicht nun auch an allen Veranstaltungen (Lehre, Weiterbildung und allgemeine Veranstaltungen) der BFH gilt. Die übrigen Regelungen haben weiterhin Gültigkeit.

In folgenden Situationen darf die Maske abgelegt werden:

  • Mitarbeitenden am eigenen Arbeitsplatz, sofern die Mindestabstände eingehalten werden
  • Mitarbeitende an Sitzungen, sofern die Mindestabstände eingehalten werden
  • Mensen/Pausenräume, wenn am Tisch sitzend und konsumierend
  • Dozierende sind aus Gründen der besseren Verständlichkeit während Lernveranstaltungen von der Maskenpflicht ausgenommen, sofern sie jederzeit einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten
  • Für  den Forschungsbetrieb gilt weiterhin: Entweder kann ein Abstand von 1.5 Metern eingehalten werden (bevorzugt) oder es sind Masken zu tragen (vgl. Rahmenschutzkonzept, vgl. Grundsätze der Lehre).

FAQ

Die nachfolgenden Informationen zur Situation an der BFH werden laufend aktualisiert. Bitte beachten Sie auch die Informationen des Bundes und des Kantons zur Corona-Pandemie:

Alle Studierenden und Mitarbeitenden sind aufgefordert, die Empfehlungen des BAG zu befolgen.

Lehre (Studium und Weiterbildung)

Zuletzt aktualisiert am 22.10.2020, 13:45 Uhr

Stützt sich auf folgende Dokumente: «Grundsätze für die BFH-Lehre (Aus- und Weiterbildung) im Herbstsemester 2020/2021»  und «Corona-Reglement 2» sowie das Rahmen-Schutzkonzept

Wie wird die Hygiene in den Räumlichkeiten sichergestellt?

Bei Raumbelegungen durch wechselnde Gruppen werden stark beanspruchte Oberflächen (Tische, Türklinken und Lichtschalter) sowie Material regelmässig gereinigt. An jedem Departement gibt es dazu Anordnungen. Räume mit Fenstern müssen mindestens stündlich gelüftet werden.

Bin ich verpflichtet, die SwissCovid App zu benutzen?

Wir empfehlen Ihnen dringend die Verwendung der SwissCovid App.

Wie funktioniert das Contact Tracing in der Lehre?

Bei Lehrveranstaltungen werden die Moduleinschreibungen in IS-A für das Contact Tracing genutzt, es ist kein zusätzliches Erfassen von Personendaten nötig.

Wann muss ich in der Lehrveranstaltung vor Ort eine Schutzmaske tragen?

In allen Räumen gilt eine Maskenpflicht.

Muss ich eine Schutzmaske tragen, wenn wir in der Präsenzlehre eine Gruppenarbeit / Arbeit in engem Kontakt / Austausch mit Mitstudierenden durchführen?

Ja.

Ich will keine Schutzmaske tragen. Was muss ich tun?

Ohne Schutzmaske werden Sie von Präsenzveranstaltung ausgeschlossen. Bei Präsenzpflicht gilt Abwesenheit als Absenz. Die Studierenden sind für die Aufarbeitung verpasster Lerninhalte selbst verantwortlich.

Ich kann aus gesundheitlichen Gründen keine Schutzmaske tragen. Darf ich mich trotzdem in den BFH-Räumlichkeiten aufhalten?

Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen kann, darf unter Voraussetzung eines ärztlichen Attests an Lehrveranstaltungen teilnehmen respektive vor Ort arbeiten. Voraussetzung ist immer, dass der Abstand von mindestens 1.5 Metern eingehalten werden kann. Ist dies nicht möglich, muss auf Distance Learning respektive Home-Office umgestellt werden. Bitte tragen Sie das Attest stets bei sich für den Fall, dass es zu Nachfragen kommt.

Muss die Dozentin oder der Dozent auch eine Schutzmaske tragen?

Dozierende sind aus Gründen der besseren Verständlichkeit während Lernveranstaltungen von der Maskenpflicht ausgenommen, sofern sie jederzeit einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten.

Wer prüft, ob sich alle an die Abstandsregeln und die verordnete Maskenpflicht halten?

Jede/r einzelne steht in der Pflicht und Verantwortung. In den Unterrichtsräumen sind die Dozierenden für die Durchsetzung der Abstandsregeln und der Maskenpflicht verantwortlich. Halten sich Studierende nicht daran, soll die Dozentin oder der Dozent die betreffende Person des Raumes verweisen.

Gilt eine Maskenpflicht bei Exkursionen, die zum Unterricht gehören?

Ja.
 

Erhalte ich eine Schutzmaske von der BFH?

Ja, alle Bachelor- und Masterstudierende erhalten vor Semesterstart von der BFH kostenlos zwei EMPA-geprüfte, waschbare Textilmasken nach Hause geschickt, so dass sie für die ersten Wochen ausgerüstet sind. Anschliessend kümmern Sie sich selbstständig darum, dass Sie stets über eine Maske verfügen.

Erhalten auch Weiterbildungsstudierende eine Schutzmaske von der BFH?

Ja, Weiterbildungsstudierende, welche eine länger dauernde Weiterbildung besuchen (z.B. CAS oder MAS), erhalten Schutzmasken vor Ort.

Muss ich zwingend die Schutzmasken tragen, welche mir die BFH zur Verfügung stellt?

Nein, auch andere Schutzmasken sind zulässig. Ein Schal oder dergleichen ist keine Schutzmaske und nicht zulässig.
 

Muss ich in den Pausen, beim Verlassen oder beim Wechsel der Unterrichtsräume eine Schutzmaske tragen?

Ja

Was muss ich tun, wenn ich keine Schutzmaske dabeihabe?

In der Regel können Studierende und Mitarbeitende am Empfang kostenpflichtige Einwegmasken zum Preis von CHF 1.- beziehen.

 

Darf ich dem Unterricht vor Ort beiwohnen, auch wenn ich mich unwohl oder krank fühle?

Wenn Sie offensichtliche Krankheitssymptome wie Fieber, Fiebergefühl, Halsschmerzen, Husten, Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen oder plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns aufweisen, befolgen Sie bitte die Anweisungen zur Isolation: www.bag.admin.ch/selbstisolation.

Treten die Symptome am Studienort auf, informiert die betroffene Person die Modulverantwortlichen sowie die Studiengangsleitung und geht sofort mit Schutzmaske nach Hause.

Soll ich zu Hause bleiben, wenn ich mich krank fühle, obschon ich dadurch die Präsenzlehre verpasse?

Auf jeden Fall, wenn Sie offensichtliche Krankheitssymptome wie Fieber, Fiebergefühl, Halsschmerzen, Husten, Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen oder plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns aufweisen. Für allfällig verpasste Inhalte nehmen Sie Kontakt mit der modulverantwortlichen Person auf. Die Studierenden sind für die Aufarbeitung verpasster Lerninhalte jedoch selbst verantwortlich.

Ich bin aus einem Staat/Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko zurückgekehrt und muss für 10 Tage in Quarantäne. Darf ich an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, wenn ich die vorgegebenen Schutzmassnahmen einhalte?

Nein! Es gelten die Bestimmungen des BAG. Wichtig: Ein negatives Testergebnis hebt weder die Quarantänepflicht auf, noch verkürzt es die Dauer der Quarantäne. Personen, die sich nicht an die zehntägige Quarantäne halten, müssen mit einer Busse rechnen.

Ich muss in Quarantäne/Isolation und kann daher nicht an meinen Lehrveranstaltungen teilnehmen. Was muss ich tun?

Melden Sie sich in einem ersten Schritt bei Ihrer Studiengangsleitung.

Entstehen für mich Nachteile, wenn ich aufgrund einer Isolation / Quarantäne nicht an der Präsenzveranstaltung teilnehmen kann?

Im Prinzip haben Sie das Recht auf Gleichbehandlung. In Einzelfällen kann es sein, das Unterrichtsstoff sich nicht ersetzen oder kompensieren lässt (z.B. bei Exkursionen). Kontaktieren Sie die Dozierenden, bei denen Sie eine Lehrveranstaltung / ein Modul belegt haben. Sie sorgen dafür, dass Sie Zugriff auf die Unterlagen und Inhalte haben.

Studierende in Quarantäne

Die Studiengangleiterinnen und Studiengangsleiter sowie der Krisenstab erhalten zunehmend Forderungen seitens Studierenden in Quarantäne betreffend Anwesenheitspflichten und verpassten Lerninhalten.

Bitte melden Sie Ihrer Studiengangsleitung Ihre Abwesenheit aufgrund von Quarantäne.

Diese sind bestrebt, für Ihre Abwesenheit möglichst gute Lösungen anbieten zu können, es liegt aber in Ihrer Verantwortung versäumten Stoff nachzuholen. Wir müssen den «normalen» Lehrbetrieb aufrechterhalten. Wir appellieren hier an Ihre Flexibilität und Ihr Verständnis für den Lehrbetrieb.

Corona-Verdacht oder Corona-Fall – was tun?

Studierende und Mitarbeitende bei denen eine Infektion bestätigt wurde oder bei denen der Verdacht auf eine Infektion besteht, informieren sich bitte hier:

Vorgehen im Falle von Krankheitssymptomen

Wenn Sie offensichtliche Krankheitssymptome wie Fieber, Fiebergefühl, Halsschmerzen, Husten, Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen oder plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns aufweisen, befolgen Sie bitte die Anweisungen zur Selbstisolation: www.bag.admin.ch/selbstisolation.

Nehmen Sie Ihre Beschwerden und Symptome ernst, auch wenn sie vermutlich nicht mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen. Bleiben Sie bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause und vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen.

Rufen Sie bei Bedarf Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an, die darüber entscheiden, ob ein Test angebracht ist:

  • Die Ärztin oder der Arzt entscheiden sich gegen einen Test: Bleiben Sie bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause.
  • Das Testergebnis ist negativ: Bleiben Sie bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause.
  • Das Testergebnis ist positiv: Sie müssen sich weiter isolieren. Die zuständige kantonale Behörde wird sich bei Ihnen melden und alle weiteren Schritte mit Ihnen besprechen. Von ihr erhalten Sie verbindliche Anweisungen zu Isolation und Contact Tracing. Das Ende der Isolation wird ebenfalls durch die kantonale Behörde mitgeteilt.

Melden eines positiven Covid-19-Testergebnisses

  • Studierende melden ein positives Covid-19-Testergebnis unverzüglich ihrer Studiengangsleiterin oder ihrem Studiengangsleiter, Mitarbeitende der/dem direkten Vorgesetzten.
  • Studiengangsleitende und Vorgesetzte bestätigen immer den Eingang der Meldung.
  • Für den Fall, dass Sie als Student*in oder Mitarbeiter*in innerhalb von zwei Stunden keine Bestätigung erhalten, melden Sie sich direkt bei der Departementsleiterin oder dem Departementsleiter.
  • Es ist wichtig, dass die Information zeitnah geschieht.

Kommunikationsmassnahmen über das positive Testergebnis, auch das Verbreiten der Information durch die betroffene Person an Kolleginnen und Kollegen, sind mit dem Kantonsarztamt und der BFH abzustimmen.

Eine Quarantäne respektive Isolation für Kontaktpersonen wird vom Kantonsarztamt ausgesprochen. Bis diese erfolgt, können Departementsleiterinnen und Departementsleiter kurzfristig eine Empfehlung für Quarantäne aussprechen.

Was passiert, wenn ich das Arztzeugnis nicht rechtzeitig einreichen kann?

Warum haben Erstsemestrige für die Präsenzlehre Vorrang?

Studienbeginner/innen sollen so die Möglichkeit erhalten, sich rasch in ihrem neuen Lernumfeld einzuleben.

Ich gehöre zur Risikogruppe. Muss ich trotzdem an der Präsenzlehre teilnehmen?

Grundsätzlich nehmen auch vulnerable Studierende am Unterricht in Präsenz teil, ausser ein ärztliches Attest liegt vor, welches bestätigt, dass der Schutz vor Ort für ihre spezifische Situation nicht ausreicht.

Ist eine Teilnahme an der Präsenzlehre Pflicht oder kann ich auch digital partizipieren?

Darüber entscheidet die Studiengangsleitung in Absprache mit den Modulverantwortlichen pro Lehrveranstaltung. Bei einer allfälligen Einteilung in Halb- oder Teilgruppe bei Modulen mit Blended Learning oder hybrider Lehre werden Sie vor Beginn der Lehrveranstaltung schriftlich durch die Dozierenden bzw. Studiengangsleitenden informiert.

Gibt es für jede Lehrveranstaltung eine Online-Lösung?

Nein, insbesondere Module für Erstsemestrige sollen möglichst vor Ort stattfinden können. Es findet vermehrt eine Kombination von Online-Lehre und Lehre vor Ort statt.

Bis wann weiss ich, ob meine Lehrveranstaltung als Präsenzlehre stattfindet oder digital durchgeführt wird?

Sie werden vor Modulbeginn schriftlich über die Form sowie zeitliche und koordinative Elemente Ihrer Lehrveranstaltungen informiert.

Was kann ich tun, wenn ich aufgrund eines ärztlichen Attests der Lehrveranstaltung vor Ort nicht beiwohnen kann?

Kontaktieren Sie Ihre Studiengangsleitung. Sie wird zusammen mit den Modulverantwortlichen eine Lösung finden, wie Sie trotzdem weiterstudieren können.

Kann ich an Lehrveranstaltungen weiterhin im Distance Learning teilnehmen, so wie im Frühlingssemester?

Ziel ist, dass trotz der notwendigen Einschränkungen durch Abstands- und Hygieneregeln möglichst viele Studierende die Lehrveranstaltungen in den Gebäuden der BFH besuchen - insbesondere die Lehrveranstaltungen mit hohem Praxisanteil. Studiengangsverantwortliche können in Absprache mit den Modulverantwortlichen eine Online-Durchführung oder Blended-Learning-Formate (asynchron) anbieten.

Darf ich digitale Unterrichtsmaterialien und -aufnahmen frei verwenden?

Nein, hier gelten die Grundsätze des Urheberrechts und die Rechte Dritter. Das heisst, dass Beiträge und Bilder von Dozierenden und Mitstudierenden vertraulich behandelt werden müssen. Werke Dritter dürfen nur im geschlossenen Kreis der Klasse verwendet werden.

Werden Kurskosten aufgrund von Absagen (einzelner) Weiterbildungsveranstaltungen wegen Corona vollständig zurückerstattet?

Weiterbildungsstudiengänge und -kurse können durch die BFH, ungeachtet der Durchführungsmöglichkeit, abgesagt oder abgebrochen werden. Die Studiengebühren werden dann zurückerstattet. Sind bereits ECTS-Credits erteilt worden, erfolgt die Rückerstattung anteilmässig.

Die Durchführung einer Prüfung/eines Kompetenznachweises ist Corona-bedingt nicht möglich, was ist zu tun?

Die Kompetenznachweise können in einer solchen Situation verschoben oder die Bearbeitungsdauer angemessen verlängert werden. Bei studentischen Arbeiten (ausgenommen sind Bachelor- und Masterarbeiten) kann auch eine neue oder angepasste Arbeit verlangt werden. Entsprechende Abweichungen werden Ihnen im Voraus schriftlich mitgeteilt

Was geschieht, wenn ich einen ungenügenden Kompetenznachweis habe?

Ungenügende Kompetenznachweise – mit Ausnahme von Bachelor- und Masterthesen – werden einmalig nicht an die Wiederholungsmöglichkeiten angerechnet, wenn Corona-bedingt entweder bei der Durchführung des Moduls bzw. der geprüften Lerneinheit oder bei der Form des Kompetenznachweises von der Modulbeschreibung abgewichen wird und Sie nicht spätestens zwei Wochen nach Beginn der Lehrveranstaltung über die Abweichungen informiert worden sind. Wird in diesem Fall das Modul nicht mit einer genügenden Gesamtbeurteilung abgeschlossen, kann dieses ein zusätzliches Mal wiederholt werden.

Wie werden Zulassungsprüfung/Eignungsabklärung stattfinden?

Sofern die Prüfung oder Eignungsabklärung vor Ort absolviert werden muss, sind die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln des BAG einzuhalten. Wird die Prüfung/Abklärung in der Form und im Inhalt verändert durchgeführt, wird Ihnen das frühzeitig vom jeweiligen Departement mitgeteilt.

Ich befinde mich in Quarantäne/Isolation und kann den Kompetenznachweis daher nicht erbringen. Was muss ich tun?

Ist eine Absolvierung nicht möglich, können Kompetenznachweise verschoben oder die Bearbeitungsdauer angemessen verlängert werden. Bei studentischen Arbeiten (Ausnahme: Bachelor- und Masterarbeiten) kann auch eine neue oder angepasste Arbeit verlangt werden. Betroffene nehmen so früh wie möglich mit ihrer Dozentin oder ihrem Dozenten Kontakt auf.

Wer darf über Änderungen im Studienbetrieb entscheiden?

Für die Umsetzung der Massnahmen im Studienbetrieb sind die Studiengangsleitenden verantwortlich. Sie werden von den Modulverantwortlichen unterstützt.

Kann ich mich Corona-bedingt nachträglich beurlauben lassen?

Ja, Bachelor- und Masterstudierende können sich nachträglich beurlauben oder exmatrikulieren lassen, wenn sie aufgrund der COVID-19-Pandemie Militärdienst, medizinische oder vergleichbare Einsätze oder ausserordentliche Betreuungspflichten zu leisten hatten oder ein überwiegender Anteil der Lehrveranstaltungen verschoben oder abgesagt worden ist. Gesuche müssen für das Herbstsemester bis spätestens am 30. September mit dem entsprechenden Formular gestellt werden. Solche Beurlaubungen werden nicht an die Höchstzahl von Beurlaubungen angerechnet.

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Massnahmen haben meinen geplanten Studienverlauf durcheinandergebracht. Wer kann mich unterstützen und beraten?

Wenden Sie sich an die Studienberatung in Ihrem Departement

Externes Beratungsangebot

Die länger anhaltende Ausnahmesituation kann zur Belastung werden. Gerne machen wir Sie darauf aufmerksam, dass die Beratungsstelle der Berner Hochschulen Beratungen vor Ort, per Telefon oder online anbietet. Für niederschwellige psychologische Unterstützung empfehlen wir Ihnen zudem inclousiv.ch und dureschnufe.ch.  

Welche Reglemente gelten?

Per 1. August 2020 gilt das Corona-Reglement 2 über Ausnahmeregelungen in der Lehre und Weiterbildung. Es hat dort Vorrang, wo es von bisherigen Reglementen abweicht. Dies betrifft insbesondere Regelungen zu Kompetenznachweisen und Prüfungen, Unterrichtsmodalitäten, Semesterzeiten, Durchführung von Weiterbildungen, Beurlaubung und Exmatrikulation sowie Gebührenrückerstattungen. Das Corona-Reglement erlaubt der BFH, von den geltenden Reglementen in begründeten Fällen abzuweichen. Abweichungen müssen verhältnismässig sein und die Rechtsgleichheit wahren. Ausserdem sind sie im Voraus bekanntzumachen.

Das Reglement geht auf meine Situation nicht ein. Was kann ich tun?

Wenden Sie sich mit Ihrem Fall an Ihre Studiengangsleitung. Es wird geprüft, ob sich eine Sonderregelung rechtfertigt.

Gilt das Schutzkonzept der BFH, wenn die Lehrveranstaltung an einem anderen Standort (in Räumen stattfinden, die nicht zur BFH gehören.) stattfindet?

Nein. Wenn z.B. im Rahmen eines Kooperationsmasters die Lehrveranstaltung nicht an einem BFH-Standort stattfindet, gilt das Schutzkonzept des Unterrichtsstandorts.

Incoming Studierende

Planen Sie ein Austauschsemester oder ein reguläres Studium an der Berner Fachhochschule (BFH), sind aber unsicher, wie es aufgrund der gegenwärtigen Lage weitergehen soll? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir informieren zu den aktuellsten Entwicklungen, damit Sie einen erfolgreichen Austausch planen können.

Letztes Update am 12.10.2020

Generell

Die Präsenzlehre an der BFH ist in gemischten Unterrichtsformen (Online- & Präsenzunterricht) wieder aufgenommen worden. Das Studienangebot hat also mit den vorgegebenen Einschränkungen (vor allem Abstandsregeln) und vorhandenen Ressourcen ins neue Semester gestartet.

Einreisebestimmungen

Beachten Sie in jedem Fall die Einreisebestimmungen für Ihr Ursprungsland und konsultieren Sie folgende Liste des Bundesamts für Gesundheit um zu kontrollieren, ob Sie aus einem Risikoland einreisen und sich somit in der Schweiz für 10 Tage in Quarantäne begeben müssen.

Personen, die in der Schweiz eine Aus- oder Weiterbildung absolvieren möchten, die über 90 Tage dauert, können ein entsprechendes Gesuch einreichen. Die Gesuche werden vom Migrationsamt wieder bearbeitet.

Drittstaatsangehörige werden ihr Gesuch grundsätzlich bei der für ihren Wohnort zuständigen schweizerischen Auslandsvertretung einreichen müssen.

EU-/EFTA-Staatsangehörige werden das Gesuch bei der für den künftigen Wohnort in der Schweiz zuständigen kantonalen Migrationsbehörde einreichen müssen.

Die Einreise wird erfolgen können, sobald EU-/EFTA-Staatsangehörige über eine Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung bzw. Drittstaatsangehörige über eine Einreiseerlaubnis mit einem von der Schweiz ausgestellten Visum verfügen.

Um den Studierenden, die sich in Quarantäne begehen müssen, zur Seite zu stehen, organisiert das International Relations Office der BFH einen Quarantäne-Service. Konsultieren Sie bitte das International Office Ihres Departements um weitere Informationen zu erhalten, sollten Sie zu dieser Gruppe gehören.

Weitere Informationen hier:
Staatssekretariat für Migration / Bundesamt für Gesundheit

Präsenzveranstaltungen

Für aktuelle Informationen bitte Abschnitt Präsenzveranstaltungen (Studium und Weiterbildung) konsultieren.

Gesellschaftliches Leben

Die Massnahmen werden schrittweise gelockert und das farbenfrohe und attraktive Berner Hochschulumfeld normalisiert sich langsam, aber sicher. Private und öffentliche Veranstaltungen sind unter Auflagen wieder erlaubt. Auch Bergbahnen, Campingplätze und touristische Angebote wie Rodelbahnen oder Freizeitparks sind wieder geöffnet und Museumsbesuche und Kinoabende möglich. Weitere Informationen: Bundesamt für Gesundheit

WICHTIG: Bitte beachten Sie, dass in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht herrscht. Weitere Informationen: Bundesamt für Gesundheit / Kanton Bern Coronavirus

 

Outgoing Studierende

Planen Sie einen Austausch im Ausland? Dann prüfen Sie regelmässig die Angaben Ihrer Austauschuniversität sowie die Einreisebestimmungen des entsprechenden Landes und nehmen Sie bei Bedarf mit dem International Office Kontakt auf.

Coronavirus: Aktuelle Informationen der HKB für Studieninteressierte

Auf dieser Seite finden Sie Informationen der Hochschule der Künste Bern HKB zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Hochschulbetrieb. Insbesondere zum Betrieb der verschiedenen Fachbereiche und zum laufenden Aufnahmeverfahren der einzelnen Studiengänge

Mitarbeitende der BFH

Zuletzt aktualisiert am 22.10.2020, 13:45 Uhr

Bitte beachten Sie das BFH-Rahmenschutzkonzept und die folgenden FAQs.

Wie lautet die Regelung für Home-Office?

Mitarbeitende sind grundsätzlich aufgefordert, bis auf Weiteres Homeoffice zu leisten, sofern es die betrieblichen Bedürfnisse und persönlichen Rahmenbedingungen zulassen. Das gilt vor allem für Mitarbeitende, die einer Risikogruppe angehören, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder die in Mehrpersonenbüros, wo der Abstand von 1.5 Meter nicht eingehalten werden kann, arbeiten. Die vorgesetzten Personen sind gehalten, diese Home-Office-Vorgaben in ihren Organisationseinheiten entsprechend umzusetzen. Die Home-Office-Policy der BFH vom 15. September 2020 wird per sofort aufgehoben. 

Im Outlook-Kalender sind die entsprechenden Tage mit «Home-Office» zu kennzeichnen. Die Erreichbarkeit per Mail ist ebenso sicherzustellen wie per Telefonie (durch MS Teams, Rufumleitung oder per Rückruf). Die geleistete tägliche Arbeitszeit ist wie gewohnt zu erfassen (Notiz: «Home-Office»).

Wenn Home-Office aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist und die Sicherheitsabstände am Arbeitsplatz nicht eingehalten werden können, gilt auch am Arbeitsplatz Maskenpflicht. 

Risikogruppe

Die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen wird weitgehendst aufgehoben. Vulnerable Mitarbeitende bleiben, wenn erwünscht, weiter im Home-Office. Wo dies aufgrund der Funktion nicht möglich ist oder falls von den Mitarbeitenden persönlich erwünscht, wird mit den Vorgesetzten in Zusammenarbeit mit den Human Resources eine individuelle Lösung unter Einhaltung des STOP-Prinzips gefunden. Die BFH ist verpflichtet, die Gesundheit der Arbeitnehmenden zu schützen aufgrund der Fürsorgepflicht und den Bestimmungen der Personalgesetzgebung des Kantons Bern.

Grundsätzlich führen auch vulnerable Dozierende Präsenzlehre durch und vulnerable Studierende nehmen daran teil, ausser ein ärztliches Attest liegt vor, welches bestätigt, dass der Schutz vor Ort für ihre spezifische Situation nicht ausreicht.

Regelung für Sitzungen

Sollen Besprechungen, Sitzungen und Workshops aus betrieblichen Gründen vor Ort durchgeführt werden, gilt Maskenpflicht sofern die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können. Ebenfalls sind die weiteren Schutzmassnahmen «regelmässiges Lüften» und «Händehygiene» zu berücksichtigen.

Im Interesse der eingeladenen Personen sollen diese mit der Einladung auch standardmässig über die geltenden Regelungen und Schutzmassnahmen informiert werden. Dazu zählen etwa Angaben zu den Räumlichkeiten und vorgegebenen Abständen, Informationen zu Maskenpflicht, Informationen zur Organisation der Verpflegung, etc. 

Sitzungen ab 15 Personen müssen via Online-Meldeformular für Veranstaltungen gemeldet werden.  

Wenn Externe in den Räumlichkeiten der BFH eine Sitzungen durchführen, müssen sie unabhängig von der Personenanzahl das Online-Meldeformular für Veranstaltungen ausfüllen.   

Ich arbeite im Home-Office. Stellt mir die BFH Hardware zur Verfügung?

Mitarbeitende dürfen Hardware (z.B. Monitor, Dock-in-Station, Tastatur, Maus) von ihrem eigenen BFH-Arbeitsplatz leihweise mit nach Hause nehmen, wenn ihnen das die Arbeit im Home-Office erleichtert. Sie sind selbst für den Transport nach Hause und wieder zurück sowie für die Installation am BFH-Arbeitsplatz am Ende der Homeoffice-Zeit verantwortlich.

Forschungsbetrieb

Es gilt eine allgemeine Maskentragpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen und für alle Veranstaltungen (Lehre, Weiterbildung und allgemeine Veranstaltungen).

Für Forschungsmitarbeitende gilt: Physische Präsenz in Forschungseinrichtungen der BFH (Labore, Werkstätten, Ateliers, Studios, Feldversuche etc.) wird auf ein Minimum reduziert und erfolgt unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG (Hände waschen, Abstand halten, Maskentragen, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann und kein physischer Schutz wie Trennwand vorhanden ist; stündliches Lüften).  

Die BFH hat ihren Forschungsbetrieb an die behördlichen Massnahmen zur Eindämmung von COVID-19 angepasst. Sämtliche Tätigkeiten in Forschung und Dienstleistung werden unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensmassnahmen des BAG ausgeübt. Die Zusammenarbeit mit externen Praxispartnern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und öffentlicher Hand ist gewährleistet, um Innovation weiter vorantreiben zu können.

Projektpartner/innen wenden sich bei Fragen und für weitere Informationen an ihre Ansprechperson seitens BFH oder an den BFH Corona-Krisenstab corona@bfh.ch

Verhalten in Büroräumlichkeiten

Bitte beachten Sie für das Arbeiten im Büro folgenden Schutzmassnahmen:

Maskentragpflicht

Mitarbeiter*innen tragen die Masken in Gängen und allen gemeinsam genutzten Innenräumen. Sie müssen die Maske am eigenen Büroarbeitsplatz nicht tragen, sofern der Mindestabstand von 1.5 Metern eingehalten werden kann (vgl. Schutzkonzept).  

Händereinigung

Regelmässiges Händewaschen mit Seife. Insbesondere vor der Ankunft am Arbeitsplatz, sowie vor und nach den Pausen.

Abstand halten

Die maximale Belegung pro Raum muss so berechnet sein, dass die 1,5m-Distanzregel gewahrt werden kann.  

Mögliche Massnahmen:

  • Rotationen innerhalb und unter den Teams mit vor-Ort Präsenz und Home-Office
  • partielle Einsätze vor Ort
  • Falls möglich ausweichen in Schulräumlichkeiten

Reinigung Oberflächen und Gegenstände

Für einen regelmässigen und ausreichenden Luftaustausch in Räumen sorgen (mindestens 1 Mal stündlich für ca. 10 Minuten lüften).

Bei gemeinsamer Nutzung der Büroräume:
Oberflächen und Gegenstände (z. B. Arbeitsflächen, Tastaturen, Telefone) regelmässig mit einem handelsüblichen Reinigungsmittel reinigen.

Maskenpflicht an der BFH

In öffentlich zugänglichen Innenräumen, allen Begegnungszonen (beispielsweise Lernorte, Mensen, Orte mit hoher Frequenz an Besuchenden, Bibliotheken, Verkehrsflächen) und während allen Veranstaltungen (Lehre, Weiterbildung und allgemeine Veranstaltungen) gilt Maskenpflicht.

In folgenden Situationen darf die Maske abgelegt werden:

  • Mitarbeitenden am eigenen Arbeitsplatz, sofern die Mindestabstände eingehalten werden
  • Mitarbeitende an Sitzungen, sofern die Mindestabstände eingehalten werden
  • Mensen/Pausenräume, wenn am Tisch sitzend und konsumierend
  • Dozierende sind aus Gründen der besseren Verständlichkeit während Lernveranstaltungen von der Maskenpflicht ausgenommen, sofern sie jederzeit einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten
  • Für  den Forschungsbetrieb gilt weiterhin: Entweder kann ein Abstand von 1.5 Metern eingehalten werden (bevorzugt) oder es sind Masken zu tragen (vgl. Rahmenschutzkonzept, vgl. Grundsätze der Lehre).

Zum Herunterladen: Dreisprachiges Plakat «Maskenpflicht»

Ich kann aus gesundheitlichen Gründen keine Schutzmaske tragen. Darf ich mich trotzdem in den BFH-Räumlichkeiten aufhalten?

Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen kann, darf unter Voraussetzung eines ärztlichen Attests an Lehrveranstaltungen teilnehmen respektive vor Ort arbeiten. Voraussetzung ist immer, dass der Abstand von mindestens 1.5 Metern eingehalten werden kann. Ist dies nicht möglich, muss auf Distance Learning respektive Home-Office umgestellt werden. Bitte tragen Sie das Attest stets bei sich für den Fall, dass es zu Nachfragen kommt.

Verhalten in Pausenräumen

Masketragpflicht

Seit Montag, 12. Oktober 2020 gilt in Pausenräumen eine allgemeine Maskentragpflicht. Personen dürfen die Maske nur dann ablegen, wenn sie an einem Tisch sitzen und konsumieren. Wo nötig gestaffelt Pausen machen.  

Händereinigung

Regelmässiges Händewaschen mit Seife vor und nach der Pause.  

Abstand halten

Maximale Raumbelegung beachten. Abstand halten auch beim Anstehen.

Reinigung Oberflächen und Gegenstände

Für einen regelmässigen und ausreichenden Luftaustausch in Räumen sorgen (mindestens 1 Mal stündlich für ca. 10 Minuten lüften).

Kurzurlaub und Quarantäne

Regierungsratsbeschluss vom 16. September 2020: 
Vorsorgliche personalrechtliche Massnahmen bei behördlich angeordneter Quarantäne und bei Beschäftigungsverbot aufgrund von Schwangerschaft 

Ich muss mich gemäss behördlicher Anordnung in Quarantäne begeben. Kann ich bezahlten Kurzurlaub beziehen?


Wenn Sie sich aufgrund einer behördlichen Anordnung – etwa auf Weisung des kantonalen «Contact Tracing» – in Quarantäne begeben müssen, prüft Ihre vorgesetzte Person mit Ihnen, ob Sie die Arbeit im Home-Office leisten können. Ist dies funktions- oder betriebsbedingt nicht möglich, besteht die Möglichkeit eines bezahlten Kurzurlaubs. Dieser wird durch die Vorgesetzten bewilligt im Rahmen der benötigten Zeit, jedoch maximal bis zum Ende der angeordneten Quarantäne bzw. bis längstens zum 30. November 2020.

Die Gewährung von bezahltem Kurzurlaub ist ausgeschlossen, wenn Sie nachweislich die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bzw. die kantonalen Schutzmassnahmen oder das Rahmenschutzkonzept der BFH missachtet haben. Bezahlter Kurzurlaub ist ebenfalls ausgeschlossen, wenn Sie in ein Gebiet reisen, das sich bereits bei der Abreise auf der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko befindet.

Wichtig: Am 16. September 2020 hat der Regierungsrat festgelegt, dass bezahlter Kurzurlaub bei einer behördlich angeordneten Quarantäne erst in Anspruch genommen werden darf, wenn positive Jahresarbeitszeit-Guthaben (GLAZ-Saldi) komplett abgebaut wurden. Diese Regelung gilt analog für Mitarbeitende im Arbeitsmodell RAZ (positiver ILV Saldo).

Weitere Informationen zum kantonalen Personalrecht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entnehmen Sie den FAQ des Kantons

Mein Kind muss sich gemäss behördlicher Anordnung in Quarantäne begeben. Kann ich bezahlten Kurzurlaub beziehen?

 

Können Sie aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne gegenüber Ihren eigenen oder den im gleichen Haushalt lebenden Kindern Ihre Tätigkeit nicht am Arbeitsort ausüben, prüft Ihre vorgesetzte Person mit Ihnen, ob Sie die Arbeit im Home-Office leisten können. Ist dies funktions- oder betriebsbedingt nicht möglich, besteht die Möglichkeit eines bezahlten Kurzurlaubs. Dieser wird durch die Vorgesetzten bewilligt im Rahmen der benötigten Zeit, jedoch maximal bis zum Ende der angeordneten Quarantäne bzw. bis längstens zum 30. November 2020.

Die Gewährung von bezahltem Kurzurlaub ist ausgeschlossen, wenn nachweislich die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bzw. die kantonalen Schutzmassnahmen missachtet worden sind. Bezahlter Kurzurlaub ist ebenfalls ausgeschlossen, wenn die Quarantäne aufgrund einer Reise in ein Gebiet erfolgte, das sich bereits bei der Abreise auf der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko befindet.

Wichtig: Am 16. September 2020 hat der Regierungsrat festgelegt, dass bezahlter Kurzurlaub bei einer behördlich angeordneten Quarantäne erst in Anspruch genommen werden darf, wenn positive Jahresarbeitszeit-Guthaben (GLAZ-Saldi) komplett abgebaut wurden. Diese Regelung gilt analog für Mitarbeitende im Arbeitsmodell RAZ (positiver ILV Saldo).

Weitere Informationen zum kantonalen Personalrecht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entnehmen Sie den FAQ des Kantons

Aufgrund von Schwangerschaft hat mir meine Ärztin ein Beschäftigungsverbot auferlegt. Kann ich bezahlten Kurzurlaub beziehen?


Wird gegenüber schwangeren Mitarbeiterinnen im Sinne der Verordnung des WBF über gefährliche und beschwerliche Arbeiten bei Schwangerschaft und Mutterschaft (Mutterschutzverordnung; SR 822.111.52) durch eine Ärztin oder einen Arzt aufgrund einer Risikobeurteilung des Arbeitsplatzes im Zusammenhang mit dem Coronavirus ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen und ist die Zuweisung eines anderen, der ärztlichen Einschätzung nach zulässigen Arbeitsplatzes bzw. Home-Office funktions- oder betriebsbedingt nicht möglich, besteht die Möglichkeit eines bezahlten Kurzurlaubs. Dieser wird durch die Vorgesetzten bewilligt im Rahmen der benötigten Zeit, jedoch maximal solange, wie das Risiko am Arbeitsplatz anhält oder bis andere Arbeit zugewiesen werden kann bzw. bis längstens zum 30. November 2020.

Der Anspruch auf bezahlten Kurzurlaub besteht auch bei positivem Jahresarbeitszeit-Guthaben (GLAZ-Saldi). Diese Regelung gilt analog für Mitarbeitende im Arbeitsmodell RAZ (positiver ILV Saldo).

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SAP-Zeiterfassung bezahlter Kurzurlaub


Mitarbeitende im Modell Jahresarbeitszeit (JAZ) erfassen den bezahlten Kurzurlaub in allen oben genannten Fällen unter der An-/Abwesenheitsart «Betreuung Angehörige», Abwesenheitscode 0714. Die Verbuchung erfolgt in der Regel auf die Stammkostenstelle. Es gelten die üblichen Vorgaben zur Erfassung von Abwesenheiten:

  • Tages-Soll von 8.4 Stunden darf nicht überschritten werden (keine GLAZ-Stunden generieren).
  • Wochen-Soll darf nicht überschritten werden (keine GLAZ-Stunden generieren).
  • Erfassung von «von-bis» darf nicht mit Pauschalerfassung (z. B. 3 Stunden fix) gemischt werden.
  • Unter Kurzinformation «Corona» eintragen.
  • Teilzeitmitarbeitende erfassen die Arbeitszeit und/oder «Betreuung Angehörige» nur an den vereinbarten / üblichen Arbeitstagen.

Wie ist die Regelung für den Bezug von Ferien?

Für Mitarbeitende in den Arbeitszeitmodellen JAZ und RAZ gilt: die geplanten Ferien sind zu beziehen. Über begründete Ausnahmen entscheidet die Departementsleiterin oder der Departementsleiter.

Wer trotz dieser Reisewarnungen in die entsprechenden Gebiete und Länder reist und anschliessend in behördlich angeordnete Quarantäne muss, hat für diese Zeit keinen Gehaltsanspruch. Die ausgefallene Zeit ist über Jahresarbeitszeit-, Ferien- oder Langzeitkontoguthaben bzw. unbezahlten Urlaub abzudecken. Erkrankt jemand wegen eines solchen Aufenthalts an Covid-19, so kann dieser Mitarbeiterin/Mitarbeiter (auf Antrag der Anstellungsbehörde) das Personalamt das Gehalt im Krankheitsfall wegen Grobfahrlässigkeit kürzen oder ganz einstellen (Art. 53 PV).

Corona-Verdacht oder Corona-Fall – was tun?

Studierende und Mitarbeitende bei denen eine Infektion bestätigt wurde oder bei denen der Verdacht auf eine Infektion besteht, informieren sich bitte hier:

Vorgehen im Falle von Krankheitssymptomen

Wenn Sie offensichtliche Krankheitssymptome wie Fieber, Fiebergefühl, Halsschmerzen, Husten, Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen oder plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns aufweisen, befolgen Sie bitte die Anweisungen zur Selbstisolation: www.bag.admin.ch/selbstisolation.

Nehmen Sie Ihre Beschwerden und Symptome ernst, auch wenn sie vermutlich nicht mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen. Bleiben Sie bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause und vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen.

Rufen Sie bei Bedarf Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an, die darüber entscheiden, ob ein Test angebracht ist:

  • Die Ärztin oder der Arzt entscheiden sich gegen einen Test: Bleiben Sie bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause.
  • Das Testergebnis ist negativ: Bleiben Sie bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause.
  • Das Testergebnis ist positiv: Sie müssen sich weiter isolieren. Die zuständige kantonale Behörde wird sich bei Ihnen melden und alle weiteren Schritte mit Ihnen besprechen. Von ihr erhalten Sie verbindliche Anweisungen zu Isolation und Contact Tracing. Das Ende der Isolation wird ebenfalls durch die kantonale Behörde mitgeteilt.

Melden eines positiven Covid-19-Testergebnisses

  • Studierende melden ein positives Covid-19-Testergebnis unverzüglich ihrer Studiengangsleiterin oder ihrem Studiengangsleiter, Mitarbeitende der/dem direkten Vorgesetzten.
  • Studiengangsleitende und Vorgesetzte bestätigen immer den Eingang der Meldung.
  • Für den Fall, dass Sie als Student*in oder Mitarbeiter*in innerhalb von zwei Stunden keine Bestätigung erhalten, melden Sie sich direkt bei der Departementsleiterin oder dem Departementsleiter.
  • Es ist wichtig, dass die Information zeitnah geschieht.

Kommunikationsmassnahmen über das positive Testergebnis, auch das Verbreiten der Information durch die betroffene Person an Kolleginnen und Kollegen, sind mit dem Kantonsarztamt und der BFH abzustimmen.

Eine Quarantäne respektive Isolation für Kontaktpersonen wird vom Kantonsarztamt ausgesprochen. Bis diese erfolgt, können Departementsleiterinnen und Departementsleiter kurzfristig eine Empfehlung für Quarantäne aussprechen.

Was passiert, wenn ich das Arztzeugnis nicht rechtzeitig einreichen kann?

Ja, alle Mitarbeitende in Festanstellung erhalten Ende September von der BFH kostenlos zwei EMPA-geprüfte, waschbare Textilmasken nach Hause geschickt. Darüber hinaus kümmern sie sich selbständig darum, dass sie wann immer notwendig über eine Schutzmaske verfügen.

Gilt Schutzmaskenpflicht dürfen Dozierende nur dann auf die Maske verzichten, wenn sie mit mindestens zwei Metern Abstand zu den Studierenden sprechen.

Aufgrund der weltweiten Pandemie-Bekämpfung ist das Planen von Auslandsreisen, zum Beispiel für Konferenzen oder Forschungsmeetings, komplexer als zuvor. Das BAG empfiehlt, auf Auslandsreisen zu verzichten, wenn diese nicht unbedingt notwendig sind. 

BAG: Informationen für Reisende

Bitte beachten Sie, dass sich die epidemiologische Lage rasch ändern kann. Wird Ihr Reiseziel als Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko eingestuft, müssen Sie nach der Rückreise in die Schweiz in Quarantäne – dies gilt unabhängig von der Einstufung vor Reiseantritt.

An der BFH entscheiden die Departementsleiterinnen und Departementsleiter über den Antritt von geschäftlichen Auslandsreisen.

Was heisst das für die Mitarbeitendenmobilität?

Es besteht wieder die Möglichkeit sich effektiv international zu vernetzen und persönlich weiterzuentwickeln. SEMP-Mobiltäten können wieder durchgeführt werden, sofern die Risiken vorher sorgfältig abgeschätzt wurden und die Departementsleitung die Reise gutheisst. Auch digitale Austauschmöglichkeiten sollen bei dieser Evaluation berücksichtigt werden.

Veranstaltungen und Betrieb

Zuletzt aktualisiert am 22.10.2020, 13:45 Uhr

Veranstaltungen an der BFH mit bis zu 300 Personen sind erlaubt, wenn die Massnahmen gemäss «Covid-19-Verordnung besondere Lage» umgesetzt werden können.

Gesellschaftliche Anlässe mit Verpflegung, z.B. Apéros, sollen auf ihre Relevanz hin geprüft werden und werden im Einzelnen von der Departementsleiterinnen oder dem Departementsleiter genehmigt.

  • Es gilt eine allgemeine Maskentragpflicht (auch während Veranstaltungen).
  • Für die Veranstaltung wird eine Person bezeichnet, die für die Umsetzung der Massnahmen verantwortlich ist.
  • Die Kontaktdaten der Teilnehmenden (Nachname, Vorname, Telefonnummer, wenn möglich Sitzplatznummer) werden erhoben und während 14 Tagen aufbewahrt. Anschliessend sind sie zu vernichten bzw. zu löschen.
  • An den Eingängen ist Händedesinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen.
  • Es muss mindestens 1.5 Meter Abstand zwischen den Sitzplätzen bzw. zwischen Personen, die stehen, gewährleistet sein.
  • Der Personenfluss (z. B. bei Eintritt und Verlassen der Säle oder in den Pausen) ist so zu lenken, dass die Distanz von 1.5 m zwischen den Besuchenden eingehalten werden kann. 
  • Im Interesse der eingeladenen Personen sollen diese standardmässig über die geltenden Regelungen und Schutzmassnahmen informiert werden. Dazu zählen etwa Angaben zu den Räumlichkeiten und vorgegebenen Abständen, Informationen zu Maskenpflicht, Informationen zu Verpflegung, etc.

Als Veranstaltung in diesem Sinn gelten alle Anlässe mit internen oder externen Personen, auch spezielle Prüfungsformate (z. B. öffentliche Konzerte, Kolloquien). Für Lehrveranstaltungen (Bachelor, Master, Weiterbildung) im engeren Sinn gelten die Regelungen gemäss «Grundsätze für die BFH-Lehre (Aus- und Weiterbildung) im Herbstsemester 2020/2021».

Externe Veranstalter dürfen unsere Räume weiterhin nutzen unter der Bedingung, dass sie ein eigenes Schutzkonzept haben. In den gemeinschaftlich genutzten Räumen (Durchgänge, Toiletten etc.) gelten die Bestimmungen der BFH.

Veranstaltungen mit externen Besuchenden sind vorgängig via Online-Formular zu melden.

Für Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen ist jeweils ein spezifisches Schutzkonzept zu erarbeiten. Es gelten die Vorgaben gemäss Erläuterungen der «Covid 19 Verordnung besondere Lage».

Bibliotheken

Seit Montag, 26. Oktober 2020 sind die Lesesäle geschlossen.

Für Informationen zu den einzelnen Bibliotheken beachten Sie bitte deren Internetseiten: bfh.ch/bibliotheken.

BFH-Mensen

Seit Montag, 12. Oktober 2020 gilt in Mensen und Personalrestaurants eine allgemeine Maskentragpflicht. Personen dürfen die Maske nur dann ablegen, wenn sie an einem Tisch sitzen und konsumieren.

Mensen und Personalrestaurants berücksichtigen dabei das Schutzkonzept für das Gastgewerbe unter Covid-19. Für Informationen zu den einzelnen Mensen beachten Sie bitte die Seiten der einzelnen Einrichtungen im Inter- oder Intranet.

Die Gebäude der BFH sind für Mitarbeitende und Studierende zugänglich. Der Zugang für externe Personen wird für die verschiedenen Standorte individuell geregelt.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie beim jeweiligen Standort: Alle Standorte

Maskenpflicht an der BFH

In öffentlich zugänglichen Innenräumen, allen Begegnungszonen (beispielsweise Lernorte, Mensen, Orte mit hoher Frequenz an Besuchenden, Bibliotheken, Verkehrsflächen) und während allen Veranstaltungen (Lehre, Weiterbildung und allgemeine Veranstaltungen) gilt Maskenpflicht.

In folgenden Situationen darf die Maske abgelegt werden:

  • Mitarbeitenden am eigenen Arbeitsplatz, sofern die Mindestabstände eingehalten werden
  • Mitarbeitende an Sitzungen, sofern die Mindestabstände eingehalten werden
  • Mensen/Pausenräume, wenn am Tisch sitzend und konsumierend
  • Dozierende sind aus Gründen der besseren Verständlichkeit während Lernveranstaltungen von der Maskenpflicht ausgenommen, sofern sie jederzeit einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten
  • Für  den Forschungsbetrieb gilt weiterhin: Entweder kann ein Abstand von 1.5 Metern eingehalten werden (bevorzugt) oder es sind Masken zu tragen (vgl. Rahmenschutzkonzept, vgl. Grundsätze der Lehre).

Zum Herunterladen: Dreisprachiges Plakat «Maskenpflicht»