Energiemangellage: BFH setzt Sparmassnahmen um

Die Berner Fachhochschule BFH engagiert sich für einen nachhaltigen Umgang mit Energie – insbesondere im Hinblick auf die drohende Strommangellage. Sie setzt deshalb das Massnahmenpaket des Kantons Bern um. Auf dieser Seite informiert sie über getroffene Massnahmen und Auswirkungen auf den Hochschulbetrieb.

Stand: 01.11.2022

Der sorgsame Umgang mit Energie beschäftig die BFH seit längerem. Sie forscht deshalb an alternativen Energieformen sowie an der Optimierung der Energiespeicherung. Damit leistet sie grundsätzlich einen Beitrag, um mittelfristig die Energiemangellage zu bewältigen.

Forschung und Lehrveranstaltungen auf Stufe Bachelor, Master und in der Weiterbildung

Trotz der drohenden Energieknappheit ist die BFH bestrebt, den Präsenzunterricht auf Stufe Bachelor, Master und in der Weiterbildung sowie den Forschungsbetrieb jederzeit aufrecht zu erhalten.

Aktuell

Getroffene Massnahmen

Die BFH setzt ab sofort und bis auf weiteres das vom Kanton Bern beschlossene Massnahmenpaket zum Energiesparen für Bildungseinrichtungen um.

Heizung

Die Heiztemperatur muss in den Innenräumen wie folgt eingestellt werden:

  • auf 20 Grad in den Schulzimmern und -räumen, Vorlesungsräumen und -sälen, Büros, Bibliotheken, Aufenthaltsräumen, Garderoben und Duschen
  • auf 17 Grad in Mehrzweckhallen, Sport- und Turnhallen
  • auf 13 Grad in leeren bzw. selten genutzten Räumlichkeiten
  • auf 7 Grad in den Lagerräumlichkeiten.

Weitere Sparmassnahmen

  • Während des Unterrichts sind die Unterrichtsräume kurzzeitig zu lüften (Stosslüften, keine gekippten Fenster), um damit eine wichtige Corona-Massnahme umzusetzen. Es gilt der Grundsatz: Wer ein Fenster öffnet, schliesst dieses auch wieder. Dozierende sind für das Schliessen der Fenster in den Schulungsräumen verantwortlich.
  • Fenster und Rollläden sind nachts und am Wochenende zu schliessen.
  • Die Beleuchtung in den Korridoren, Unterrichtsräumen und Büros ist bei genügendem Tageslicht auszuschalten. 
  • Auf Warmwasser für das Händewaschen auf den Toiletten wird verzichtet.
  • Private Heizgeräte sind verboten. Es wird darüber hinaus an einen verantwortungsvollen Umgang mit Elektrogeräten appelliert – es ist der optimale Zeitpunkt, beispielsweise eine Kühlschrank-Gemeinschaft zu initiieren.
  • Elektronische Geräte sollen bei Nichtgebrauch vom Stromnetz genommen werden, insbesondere nachts und über das Wochenende.
  • Die Benutzung der Lifte ist wenn immer möglich zu vermeiden.

Alle können weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten, indem in nicht genutzten Räumen Lichter gelöscht, Geräte, die nicht in Betrieb sein müssen, ausgeschaltet und nicht benutzte Netzteile ausgesteckt werden.

Energiespar-Alliance

Weiter ist die BFH der Energiespar-Alliance beigetreten. Die Energiespar-Alliance vereint Organisationen, welche die Bemühungen für die Versorgungssicherheit im Winter unterstützen, indem sie freiwillig Massnahmen ergreifen, um Energie effizienter und sparsamer zu nutzen.

Mit ihrem Engagement in der Energie-Alliance bekräftigen Organisationen ihre Entschlossenheit, ihre Kräfte zu bündeln. Sie setzen sich konsequent ein, um ihre Mitglieder, Partner und Mitarbeitenden bezüglich der sparsamen Nutzung von Energie zu sensibilisieren, ermutigen und befähigen.

Unterzeichnende der Alliance

  • unterstützen aktiv die Ziele der Alliance,
  • kommunizieren die Inhalte der Kampagne nicht-verschwenden.ch
  • und/oder deren Mitglieder setzen zusätzliche eigene Effizienzmassnahmen um.

Wettbewerb

Mit einem Wettbewerb zum Energiesparen hat die BFH ihre Mitarbeiter*innen und Student*innen für das Thema sensibilisiert und das Wissen genutzt. Aus den Teilnehmer*innen wurden folgende Gewinner*innen ausgelost:

  • Marie-Noëlle Falquet
  • Anne Pfeiffer
  • Karin Bärtschi
  • Alessia Pacino 
  • Sandro Nydegger
  • Patrick Wyler 
  • Iris Staubesand
  • Olivier Descloux

Die Gewinner*innen erhalten je ein SONNENGLAS® SOMO Mini Sonnenmodul im Wert von CHF 35. Der Krisenstab gratuliert herzlich, dankt allen für die eingereichten Ideen und wertet diese nun auf ihre jeweilige Umsetzbarkeit aus.

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