Abgesagt – Digital Didactics Articulations, Algorithms, Infrastructures and Social Media in Critical Art Education in Digital Times

Filipa Sofia Correia Carvalho e Cruz & Tiago Barbedo Assis: Ecological artistic practices and archive for research and arts education.

29.04.2026, 17.00–18.30 Uhr – Online

Vortrag von Filipa Sofia Correia Carvalho e Cruz & Tiago Barbedo Assis, als Teil der Reihe «#Didaktik, Fachbereich Kunst und Bildung».

In diesem Vortrag geht es darum, wie materielle Praktiken als ökologische Zeugen fungieren können, in einer Zeit, in der Wissen zunehmend durch Daten und digitale Infrastrukturen vermittelt wird. Es wird untersucht, wie solche Praktiken datenbasierte Wissensmodelle und die Nutzung und Entwicklung digitaler Plattformen für Kunstbildung und -forschung in Frage stellen.

Der Vortrag konzentriert sich auf künstlerische Praktiken, die sich mit Stein, Erde, Wurzeln, Pigmenten, organischem Material, analogem Film, digitalen Daten und atmosphärischen Spuren auseinandersetzen, und untersucht, wie diese Materialien als Indizes für Ökokritik und Erzählungen fungieren. Indem er diese Praktiken in den Kontext der Archivkritik und der kunstbasierten Forschung einordnet, thematisiert er die Spannung zwischen verkörperter materieller Erfahrung und den Risiken einer Informationsüberflutung. Ökologisches Zeugen entsteht nicht durch die Anhäufung von Daten, sondern durch sensorische, zeitliche und ortsbezogene Begegnungen, in denen die Materialien selbst lehren. Aus einer Perspektive des situierten Wissens diskutieren wir, wie solche Materialien und Praktiken auf digitalen Plattformen archiviert werden können.

Digitale Werkzeuge wirken als Wahrnehmungsverstärker und machen das Publikum auf Prozesse aufmerksam, die sonst jenseits des menschlichen Massstabs liegen. Diese Praktiken fördern Formen ökologischer Kompetenz und zeigen, wie das Schaffen und Erleben materieller Formen als Forschungsmethoden sowie als Formen der Achtsamkeit und Fürsorge fungieren.

Es ist eine Herausforderung, digitale Tools zu finden, die als strukturierte Repositorien fungieren und gleichzeitig die Flexibilität und Wandelbarkeit bieten, die manche künstlerische Praxis anstrebt. Wir suchen nach Möglichkeiten, semantisch strukturierte Daten zu archivieren und dabei den Grundsätzen der Open Science zu folgen. Ausserdem möchten wir die Materialien auf verschiedene Weisen aufbewahren, umwandeln und visualisieren. Zusammengefasst stellen wir Beispiele für ökologische künstlerische Praktiken vor und zeigen, wie diese auf digitale Archive übertragen werden können.

Meeting-ID: 631 7121 7011
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Hinweis:
Der deutsche Text entstand mit Hilfe maschineller Übersetzung aus dem Englischen. Den Originaltext lesen Sie bitte auf der englischsprachigen Seite.

Steckbrief