Art Education

Das Studium richtet sich an angehende Vermittlerinnen und Vermittler in Kunst und Design und qualifiziert sie zur Arbeit in unterschiedlichen institutionellen Zusammenhängen.

Der Studiengang:

  • befähigt Sie, Kunst und Design in unterschiedlichen institutionellen Zusammenhängen zu vermitteln, 

  • resultiert «mit Lehrbefähigung Sek II» in einem Lehrdiplom für Maturitätsschulen im Fach Bildnerisches Gestalten, 

  • verbindet gestalterische, künstlerische, kunsthistorische, technische, journalistische und vermittelnde Kompetenzen, 

  • ermöglicht Ihnen, zusätzliche eigene Schwerpunkte in Kunstvermittlung, medialer Vermittlung, Forschung oder Transdisziplinarität zu setzen.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Arts (MA)
  • Vertiefungen Kunst- und Kulturvermittlung
    Lehrbefähigung Sek. II
  • Studienform Vollzeit (4 Semester)
  • Studienbeginn Herbst: 14.9.2020
    (Einführung für Erstsemester: ab 7.9.2020)
  • Anmeldefrist Herbstsemester: 16.3.2020
  • Anzahl ECTS 120 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Hochschule der Künste Bern
  • Nächste Infoveranstaltung 15.1.2020
  • Studienführer

Studiengangsbroschüre Master Art Education

Inhalt + Aufbau

Studium

Das Master-Studium umfasst 120 ECTS-Credits und wird in der Regel in vier Semestern absolviert; in sehr gut begründeten Fällen ist nach Absprache mit der Studiengangsleitung ein Teilzeitstudium möglich. Es ist gegliedert in einen Major in Kunst und Design und die Minor Kunstgeschichte, Kunstvermittlung, Mediale Vermittlung, Forschung und Y/Transdisziplinarität. Studierende, die die Lehrbefähigung Sek II erlangen wollen, sind verpflichtet die erziehungswissenschaftlich-didaktischen Studienanteile an der Pädagogischen Hochschule Bern und den Minor Kunstgeschichte zu belegen.
 
Der Major findet im 1. Semester und die Minors im 2. Semester statt. Für die Studierenden mit der Vertiefung Kunst- und Kulturvermittlung können Major und Minors in weitgehend freier Reihenfolge durchlaufen werden. Praxisorientierte Projekte stehen im Zentrum. Sie sind von Theorieveranstaltungen begleitet und üben den Transfer Theorie-Praxis und Praxis-Theorie empirisch ein.
 
Die abschliessende Master-Thesis besteht aus gestalterisch-künstlerischen, wissenschaftlich-theoretischen und vermittelnden Anteilen und wird öffentlich präsentiert.

Ausbildungsziele

Ziel des Master-Studiums in Art Education ist die Ausbildung von Persönlichkeiten mit grosser gestalterisch-künstlerischer Ausdrucks- und Urteilsfähigkeit, hoher technologischer Kompetenz und wissenschaftlichem Reflexionsvermögen. Die Studierenden lernen, künstlerische und gestalterische Prozesse zu begleiten und konzeptuell umzusetzen, sowie diese sowohl sprachlich als auch visuell zu vermitteln. Zusätzlich fördert das Studium einen soliden Umgang mit technischen, kulturtheoretischen und wissenschaftlichen Methoden. Das Studium kann wahlweise mit Lehrbefähigung für Sekundarstufe II oder mit dem Schwerpunkt «Kunst- und Kulturvermittlung» abgeschlossen werden.

Kompetenzen am Ende des Studiums
 

  • Autorschaft: Sie können künstlerische und gestalterische Konzepte im Spannungsfeld von Raum-Zeit-Bild-Materialität-Technologie-Text-Theorie entwickeln, umsetzen und reflektieren.
  • Produktionskompetenz: Sie wissen Konzepte zu erstellen und künstlerische und gestalterische Techniken in den verschiedenen Medien kompetent einzusetzen.
  • Kommunikationskompetenz: Sie können aufgrund der eigenen künstlerischen, gestalterischen und theoretischen Produktion und Rezeption künstlerische und gestalterische Prozesse begleiten. Sie können diese sowohl sprachlich als auch visuell vermitteln.
  • Vernetzungsfähigkeit: Studierende sind fähig, disziplinär und transdisziplinär zu arbeiten. Sie sind dadurch offen und flexibel neue Themen und Fachgebiete zu erschliessen und verschiedene Bereiche zu integrieren.
  • Wissenschaftlichkeit: Sie kennen wissenschaftliche Methoden und können diese anwenden. Sie besitzen die Fähigkeit zur Analyse und zur Forschung.
  • Fazit und integrale Autorschaft: Sie können Ihre künstlerischen, theoretischen, vermittlerischen Kompetenzen situationsgebunden einsetzen.

Zusätzliche Bedingungen für Studienziel Mittelschullehrkraft:
 

  • Für Kandidatinnen und Kandidaten mit Studienziel Mittelschullehrkraft, die keinen Minor Kunstgeschichte auf Bachelor-Stufe absolviert haben, gilt gemäss Studienordnung des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern (IKG) die ganze oder teilweise Nachholpflicht. Ein Anrechnungsverfahren äquivalenter Studienleistungen wird gegenwärtig mit dem IKG ausgehandelt.
  • Kandidaten und Kandidatinnen, die keinen BA Vermittlung in Kunst und Design absolviert haben, müssen über breite gestalterisch- künstlerisch-technologische Kompetenzen verfügen, um die fachlichen Voraussetzung im Hinblick auf den Maturitätslehrplan zu erfüllen. Die Studiengangsleitung entscheidet im Einzelfall, welche Qualifikationen nachgeholt werden müssen.

Studienform + Dauer

Das Studium umfasst 120 ECTS-Credits, die im Vollzeitstudium in zwei Jahren absolviert werden können.

Der Major findet meist im 1. Semester und die Minors im 2. Semester statt. Für die Studierenden mit der Vertiefung Kunst- und Kulturvermittlung können Major und Minors in weitgehend freier Reihenfolge durchlaufen werden. Praxisorientierte Projekte stehen im Zentrum, die von Theorieveranstaltungen begleitet sind und den Transfer Theorie-Praxis und Praxis-Theorie empirisch einüben.

Die abschliessende Master-Thesis besteht aus gestalterisch-künstlerischen, wissenschaftlich-theoretischen und vermittelnden Anteilen und wird öffentlich präsentiert.

Studienplan + Module

wird aktualisiert!

Abschlussarbeiten

Dozierende + Gäste

Partner

Die HKB ist mit zahlreichen Partnerhochschulen im In- und Ausland verbunden und arbeitet in vielen Projekten mit internationalen Partnern zusammen. Zudem ist sie Mitglied in diversen internationalen Netzwerken.

Der MA Art Education verfügt über ein weites Feld an Praxispartnern im Bereich der Museen wie der Kunst- und Kulturinstitutionen und ist Teil des Netzwerks Master-Studiengänge Art-Education. Im Verlauf des Studiums studieren Sie während zwei Wochen (Blockveranstaltungen) an anderen Hochschulen. So gewinnen Sie einen Eindruck von den Schulen und ihren (Forschungs-)Schwerpunkten und haben die Möglichkeit, ein Netzwerk unter Kommilitoninnen und Kommilitonen zu bilden.

Voraussetzungen + Zulassung

Das Master-Studium in Art Education setzt breit gefächerte Kompetenzen im künstlerisch-gestalterisch-technologischen Bereich, eine ausgesprochene Kommunikationsfähigkeit im Hinblick auf vermittelnde Tätigkeit und ein explizites Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten voraus.

Zulassungsbedingungen

Die Studienplätze sind begrenzt (sogenannter Numerus Clausus). Die Eignung zum Studium wird mit einer Prüfung abgeklärt. Wir setzen eine hohe Motivation, Ausdauer, Belastbarkeit und Selbständigkeit voraus sowie die Bereitschaft, sich in Hochschulprojekte aktiv einzubringen.

Schulische Voraussetzungen

Zur Eignungsprüfung zugelassen sind Kandidaten und Kandidatinnen, die über einen Bachelor-Abschluss in Vermittlung in Kunst und Design oder einer verwandten Disziplin verfügen. Fehlen aufgrund eines Fachwechsels spezifische Kompetenzen, kann die Studiengangsleitung deren Erwerb vor dem Studienbeginn oder während des Studiums zur Bedingung machen.

Bei Kandidatinnen und Kandidaten mit Studienziel Lehrbefähigung Sek. II wird eine gymnasiale Matura vorausgesetzt.

Für Studierende, die keinen Minor Kunstgeschichte auf Bachelor-Stufe absolviert haben, gilt gemäss Studienordnung des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Bern (IKG) die ganze oder teilweise Nachholpflicht. Ein Anrechnungsverfahren äquivalenter Studienleistungen wird gegenwärtig mit dem IKG ausgehandelt.

Kandidaten und Kandidatinnen, die keinen Bachelor in Vermittlung in Kunst und Design absolviert haben, müssen über breite gestalterisch-künstlerisch-technologische Kompetenzen verfügen, um die fachlichen Voraussetzungen im Hinblick auf den Maturitätslehrplan zu erfüllen. Die Studiengangsleitung entscheidet im Einzelfall, welche Qualifikationen nachgeholt werden müssen.

Berufliche Voraussetzungen

Berufserfahrung kann mit maximal 30 ECTS-Credits an das Master-Studium angerechnet werden. Auch ein Praktikum kann angerechnet werden – immer unter der Voraussetzung, dass die berufliche Tätigkeit qualifizierend für das Master-Studium ist. Bezüglich Unterrichtserfahrung müssen Sie sich an der PH Bern erkundigen, ob diese angerechnet werden kann.

Kenntnisse + Fähigkeiten

Eine Zulassung mit einem fachverwandten Hochschulabschluss ist möglich, falls ein grosser Teil der erforderlichen Kompetenzen und Kenntnisse im Bereich der gestalterisch-künstlerischen Praxis und Theorie und im pädagogisch-didaktischen Bereich vorhanden sind. Allfällig nicht vorhandene Studienleistungen müssen Sie zusätzlich erbringen. Der Umfang allfälliger Nachleistungen wird vor Beginn des Studiums von der Studiengangsleiterin oder vom Studiengangsleiter festgelegt. Insbesondere für den Abschluss mit Lehrbefähigung braucht es den Nachweis für erbrachte Leistungen in Kunstgeschichte.

Sprachkenntnisse

Die Lehr- und Arbeitssprache des Master of Arts in Art Education ist in der Regel Deutsch. Passive Kenntnisse der englischen und französischen Sprache werden vorausgesetzt (Textverständnis). Wir erwarten von Ihnen, dass Sie im Laufe des Studiums ihre Sprachkenntnisse aktivieren und vertiefen.

Ausländische Bewerbende

Ausländische Staatsangehörige benötigen ein gültiges und von der Schweiz anerkanntes Reisepapier, oft ist auch ein Visum erforderlich. Ausserdem müssen internationale Studierende gleich nach der Annahme des Studienplatzes eine Aufenthaltsbewilligung beantragen und eine Finanzgarantie vorweisen können. Zudem müssen sie vor Studienbeginn eine Krankenversicherung abschliessen. Bitte informieren Sie sich genau über Ihre spezifischen Einreisebestimmungen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Notwendig sind zudem sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie gutes Hör- und Leseverständnis in Englisch und Französisch. Der Unterricht findet auf Deutsch statt. Projekte können auf Deutsch oder Französisch ausgeführt werden. Schriftliche Arbeiten können in Deutsch, Französisch oder Englisch verfasst werden. An der PH Bern muss das Fachpraktikum in Deutsch durchgeführt werden.

Aufgrund Ihres Portfolios entscheidet die Jury, welche Kandidatinnen und Kandidaten zu einem Eignungsgespräch eingeladen werden. Sie werden postalisch darüber informiert. Portfolio und Eignungsgespräch entscheiden über die Zulassung zum Studium. Weitere Infos zum Portfolio und zur Online-Anmeldung finden Sie weiter unten.

Download

Aufnahmeverfahren Herbstsemester 2020

Abschluss + Perspektiven

Titel + Abschluss

Master of Arts (MA) in «Art Education»

Das Studium schliesst mit dem Titel «Master of Arts in Art Education mit Lehrbefähigung Sek II» oder «Master of Arts in Art Education Kunst- und Kulturvermittlung» ab. Der Master-Abschluss in Art Education befähigt zu einer künstlerisch-gestalterischen und kulturellen Vermittlungstätigkeit sowie zu einem weiterführenden Doktorat. Ergänzt um das erziehungswissenschaftlich-didaktische Studium an der Pädagogischen Hochschule Bern berechtigt er, das Fach Bildnerisches Gestalten an Maturitäts- und Mittelschulen zu unterrichten.

Berufsbild + Perspektiven

Absolventinnen und Absolventen des MA in Art Education haben oft mehrere berufliche Standbeine und arbeiten innerhalb und ausserhalb der Schule:

Mit erziehungswissenschaftlich-didaktischer Vertiefung sind sie als Lehrkräfte auf Gymnasial- oder Tertiärstufe tätig. 

Ausserhalb der Schule etablieren sie sich im weiten Feld der wachsenden Kulturwirtschaft als Vermittler und Vermittlerinnen in den Neuen Medien und der digitalen Öffentlichkeit, in der Ausstellungsgestaltung sowie in der Kunst- und Museumspädagogik, als Kuratorin oder als Atelierleiter, also in der Kunstvermittlung im weitesten Sinne. Sie initiieren, konzipieren, organisieren und veranstalten unterschiedliche Formate in der Bildung und Vermittlung von Wissen. Sie haben verantwortungsvolle Positionen im Projektmanagement inne oder sind in der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Kultur und in verwandten Themenfeldern tätig. Einige führen ihre wissenschaftliche Tätigkeit an einer Hochschule weiter und bewerben sich für eine Dissertation. Dazu sind sie künstlerisch oder gestalterisch aktiv.

Weiterführende Angebote

Organisation + Anmeldung

Studienbeginn Herbstsemester: 14.9.2020
Anmeldefrist: 16.3.2020

Studienbeginn Frühlingssemester: 10.2.2020

Anmeldung (pro Anmeldung) und Eignungsabklärung*

CHF 250.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer*innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)    

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

Beurlaubungsgebühr pro Semester

CHF 100.–

*Zahlbar per Kreditkarte oder via Einzahlungsschein (+ CHF 10.– Bearbeitungsgebühr). Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen. Ihre Anmeldung wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.
**Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet, d. h. es fallen keine zusätzlichen Immatrikulationskosten an.
***Als Bildungsausländer*innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial etc.


Fachhörer/innen

CHF 150.– pro Kurs und Semesterwochenstunde
Es ist nur die passive Teilnahme an Klassenunterricht möglich (einzelne, ausgewählte Vorlesungen, Seminare, kein Einzelunterricht).

Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen. Es gibt private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Konsultieren Sie das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern.

HKB-Stipendienfonds

Viele Studierende der HKB leben in prekären finanziellen Verhältnissen. Neben dem anspruchsvollen und zeitaufwendigen Studium, sind die Verdienstmöglichkeiten eingeschränkt. Die Lebensunterhaltskosten sind in der Schweiz im europäischen Vergleich besonders hoch. Dies führt dazu, dass eine Arztrechnung, eine ausreichend gesunde Ernährung sowie die Bezahlung der Mietkosten oder der Semester- und Prüfungsgebühren zu einem belastenden Problem werden können. Hier leistet der Stipendienfonds der HKB gezielte Unterstützung. Um Unterstützung zu beantragen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Online-Antragsformular vollständig ausfüllen und ausdrucken
  2. Antrag online abschicken
  3. Ausgedrucktes Formular im Sekretariat Ihres Studiengangs abgeben

Die Einreichefrist für die Gesuche um einen Semestergebührenerlass läuft jeweils vom 15. Mai bis 15. Juni (für das folgende Herbestsemester) respektive vom 15. November bis 15. Dezember (für das folgende Frühlingssemester).


Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben. Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner)

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können Sie die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abrufen.

Unterstützung durch Kulturförderung

Kontakt

Bei Fragen zu Stipendien und Darlehen wenden Sie sich bitte an Olivia Bauer.

Der MA Art Education ist ein Vollzeitstudium. Die Studiengangsleitung ist aber unter Umständen bereit, einen Antrag auf ein zeitlich erstrecktes Studium zu prüfen, wenn Sie besondere Gründe geltend machen können. Sie müssen jedoch mindestens 30 ECTS-Credits pro Jahr erwerben.

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet Studierenden und Mitarbeitenden eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet.

Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet.

Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher (Tel. 031 848 33 01, corinne.badertscher@bfh.ch). Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Allgemeine Informationen zu Rekrutierung und Zivildienst

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie bei der HKB-Studierendenadministration (+41 31 848 49 49).

Online-Anmeldung

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form bereit (Passfoto: JPG / restliche Unterlagen: PDF). Die maximale Grösse pro Dokument beträgt 1 MB.

  • Identitätskarte oder Pass
  • Passfoto
  • Studienberechtigungsausweis (z.B. gymnasiales Maturitätszeugnis, Berufsmaturitätszeugnis, Fachmaturitätszeugnis, Abiturzeugnis)
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Schriftliche Begründung über persönliche Motivation zur Ausbildung und zum Berufswunsch.

Ausländerinnen und Ausländer zusätzlich:

  • Aufenthaltsbewilligung (wenn vorhanden)

Falls Sie bereits an einer anderen Hochschule immatrikuliert waren:

  • Exmatrikulationsbestätigung
  • Diplom und/oder Abschrift der bisherigen Studienleistungen (Transcript of Records)

Falls Sie über aufgeführte Dokumente noch nicht verfügen, tragen Sie dies bitte im Bemerkungsfeld ein.

Anmeldefrist: 16.3.2020

Portfolio

Uns interessieren vor allem Ihre eigenständige gestalterisch-künstlerische Tätigkeit und die persönliche Auseinandersetzung mit einem selbst gewählten Themenkomplex. Wichtig ist auch die Präsentation Ihrer Motivation und Ihrer Ideen bezüglich der Vermittlung von Kunst und Design im schulischen oder ausserschulischen Kontext.
 
Das Portfolio besteht aus drei Teilen:

1. Dokumentation
Erstellen Sie eine Dokumentation Ihrer bisherigen Arbeiten (wobei Serien, mehrteilige Werke oder Typologien als je eine Arbeit zählen) und legen Sie einige Werke im Original bei (max. 10 - 15). 

2. Vermittlungsprojekt
Denken Sie sich ein experimentelles Vermittlungsprojekt im gestalterisch-künstlerischen Kontext aus, welches Sie im Rahmen des Master-Studiengangs gerne umsetzen möchten. Dieses kann wahlweise auf den gymnasialen Unterricht, den Museumskontext oder die Vermittlung von Kunst und Design in der breiteren Öffentlichkeit ausgerichtet sein. Verfassen Sie dafür einen Projektbeschrieb und legen Sie ihn bei.

3. Motivationsschreiben
Beschreiben Sie in maximal 500 Worten Ihre Motivation, sich für einen Studienplatz am Master of Arts in Art Education zu bewerben. Legen Sie Ihr spezifisches Interesse an der Kunstvermittlung dar.

Beschriftung Portfolio:
Oben rechts mit Name, Vorname und der Bezeichnung Master of Arts in Art Education 20xx. Für eingereichte Portfolios kann keine Haftung übernommen werden.

Adresse Portfolioabgabe:
Hochschule der Künste Bern HKB                       
Sekretariat Fachbereich Gestaltung und Kunst    
Fellerstrasse 11
3027 Bern
SCHWEIZ

Abgabezeiten:
9–12 Uhr
13–16 Uhr

Beratung + Infoveranstaltungen

Studienberatung

Studienort + Infrastruktur

Teil der sehr guten Infrastruktur sind unsere sogenannten Kompetenzzentren, zu denen die Druckwerkstatt, das MediaLab, die Mediothek und die Werkstatt zählen. Sie alle verstehen sich als Dienstleistungszentren, in denen Fachkundige für Hilfestellungen und bei Fragen zur Verfügung stehen.

Werkstatt

Die Werkstatt fördert die Sensibilisierung der Wahrnehmung von Materialien und deren Verarbeitung nach gestalterisch-künstlerischen Gesichtspunkten. Das Team führt Lehrveranstaltungen durch und begleitet Projekte von Studierenden und Dozierenden. Angeboten werden Mithilfe und Unterstützung bei der Realisierung von Arbeiten und Ideen sowie die Beratung bei Materialkäufen. Eine professionelle und grosszügige Infrastruktur in den Bereichen Holz, Metall, Kunststoff, Keramik und Textilien steht zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch den Materialpool, eine umfangreiche Mustersammlung verschiedenster Werkstoffe und Bearbeitungsverfahren, die Teil des Netzwerkes Material-Archiv ist.

MediaLab

Das MediaLab ist das Kompetenzzentrum der HKB für audiovisuelle Gestaltung und Fotografie. Seine Mitarbeitenden führen Lehrveranstaltungen durch, bieten Fotografie- und AV-Trainings an und beraten Studierende und Dozierende der HKB bei inhaltlichen und technischen Fragen. Die Arbeitsplätze und Studios sind mit einer umfangreichen Produktionsinfrastruktur ausgerüstet und stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Über die Ausleihe haben Studierende der HKB die Möglichkeit, Geräte auch ausserhalb des MediaLab für die Umsetzung und Präsentation audiovisueller und fotografischer Projekte zu nutzen.

Druckatelier

Im Druckatelier findet man das HKB-Fachwissen für manuelle Drucktechniken. Seine Mitarbeitenden bieten nicht nur diverse Lehrveranstaltungen im Siebdruck, Tiefdruck und Hochdruck an, sondern unterstützen Studierende bei Bedarf auch bei deren Projekten. Nach dem Besuch eines Einführungskurses und nach Absprache mit den zuständigen Dozierenden können Studierende im Druckatelier auch ausserhalb der Öffnungszeiten selbständig arbeiten – und zwar, wenn gewünscht, rund um die Uhr!

Mediothek

Die Mediothek ist die Bibliothek der Fachbereiche Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, des Y Instituts (Institut für Transdisziplinarität) und der Forschung. Sie steht HKB-Angehörigen sowie externen Benutzerinnen und Benutzern offen. 35’000 Medien stehen in der Freihandbibliothek direkt zur Verfügung, darunter etwa 300 Periodika. Als Mitglied des NEBIS-Verbunds (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) ermöglicht sie den Zugang zu einem Bestand von mehr als sieben Millionen Titeln in mehr als 300 Bibliotheken. Diese Titel können online recherchiert werden.