Fotografie in der Sozialen Arbeit: Berner Quartiere im Blickfeld

22.05.2018 Studierende des Departements Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule haben in einem zwölfwöchigen Modul sechs markante Orte der Berner Stadtentwicklung untersucht. In einer Ausstellung im Haus der Religionen dokumentieren sie fotografisch ihre Sicht auf die Stadt im Umbruch.

Das Modul «Sozialfotografie – Die Kamera in der Hand der Professionellen der Sozialen Arbeit» stellt die Entwicklung der Stadt Bern in den Mittelpunkt. Die Studierenden haben nach dem Prinzip des Forschenden Lernens in Gruppen Fragestellungen und Konzepte entwickelt, die sich auf aktuelle Planungen und Debatten der Stadtentwicklung beziehen: Warmbächli, Mutachstrasse, Europaplatz, Stöckacker Süd, Weyermannshaus, Tscharnergut.  
 
In den Gruppenarbeiten ging es um Themen wie Zwischennutzungen von Brachen und die Umwandlung einer grünen Stadtoase in einen Stadtteilpark, oder um die Frage, ob der Europaplatz nun wirklich ein Platz oder noch immer mehr ein Durchgangsort ist. Es ging um ein neues Quartier und um ein Pionierquartier, das seine Zukunft sucht. Auch ein Stück Stadtzukunft, das erst modellhaft vorliegt, war Gegenstand der Arbeiten.  
 
Einige der Studierenden kannten die Orte bereits, andere haben sie erst kennengelernt. Die sechs Gruppenarbeiten zeigen in je sechs Bildern und einem kurzen begleitenden Kommentar die Einsichten ins Stadtleben, die sich durch gemeinsame Beobachtungen, Erfahrungen und Gespräche der Studierenden während der zwölfwöchigen Arbeit ergeben haben.

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Fachgebiet: Soziale Arbeit
Rubrik: Studium, Soziale Arbeit