First-Generation-Studierende: Massnahmen für mehr Chancengleichheit

24.04.2026 Rund zwei Drittel der BFH-Studierenden sind First-Generation-Studierende. Die Fachhochschule übernimmt damit eine zentrale Rolle für Chancengleichheit und sozialen Aufstieg und entwickelt gezielte Massnahmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund zwei Drittel der BFH-Studierenden haben Eltern ohne akademische Bildung, sie sind sogenannte First-Generation-Studierende.

  • Die BFH erarbeitet zusammen mit der HSLU und der ZHAW Massnahmen für mehr Chancengleichheit und sozialen Aufstieg von First-Generation-Studierenden.

  • Das hochschulübergreifende Projekt wird mit einem PgB von Swissuniversities unterstützt.

Als First-Generation-Studierende gelten Personen, deren Eltern keinen Hochschulabschluss besitzen. Sie stammen häufiger aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen und weisen öfter einen Migrationshintergrund auf als Studierende mit akademisch gebildeten Eltern. Diese verschiedenen Dimensionen sozialer Ungleichheit werden im Projekt «First-Generation-Studierende an Fachhochschule» ausdrücklich berücksichtigt. 

Das hochschulübergreifende Projekt will auf Basis einer bestehenden Studie zur Situation von First-Generation-Studierenden hochschulübergreifende Fördermassnahmen entwickeln. Die Hochschule Luzern übernimmt dabei als Leading House die Koordination und das Reporting in Zusammenarbeit mit der BFH und der ZHAW. Das Projekt wird von Swissuniversities mit einem projektgebundenen Beitrag (PgB) unterstützt. 

Ziel des Projekts ist es, Chancengleichheit und sozialen Aufstieg von First-Generation-Studierenden an Fachhochschulen zu fördern. Als Ergebnis entsteht ein Massnahmenkatalog mit Förderangeboten, Materialien, Evaluationsergebnissen und Kommunikationsempfehlungen, der von weiteren Hochschulen übernommen werden kann.