FH-KomIN – Kernkompetenzen interdisziplinär fördern um fit zu sein für rasche Veränderungen, komplexe Settings und berufsbedingte Belastungen

KomIN ist Teil einer Kooperation der Hochschulen Gesundheit in der Schweiz zur Entwicklung eines Kompetenzzentrums für den Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen. Verschiedene Standortprojekte erarbeiten dazu Grundlagenwissen und Massnahmen.

Projektbeschrieb

Das Standortprojekt der Berner Fachhochschule besteht aus zwei Teilprojekten. Diese Teilprojekte fokussieren auf die Arbeitsorganisation (Grade-Mix: Mischung verschiedener Fachkräfte mit unterschiedlichen Fähigkeiten / Kompetenzen) und Stressfaktoren am Arbeitsplatz (Arbeitsbedingungen, psychosozialer Stress). Die Arbeitsbedingungen, die Arbeitszufriedenheit, die Kündigungsabsicht und die Qualität der Pflege haben alle einen grossen, wechselseitigen Einfluss aufeinander.

Um den Fachkräftemangel deutlich zu reduzieren, ist ein tieferes Verständnis der Arbeitszufriedenheit, der Arbeitsumgebung, der Arbeitsorganisation und der Organisation an sich erforderlich. Dies ermöglicht eine künftige Verbesserung ebendieser Faktoren.

Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Departementen innerhalb der BFH (z. B. Technologie, Kunst, health care communication design und Wirtschaft) durchgeführt. Auch wird mit Experten aus Schweizer Hochschulen zusammengearbeitet. Beide Projekte werden folgende Informationen generieren: Analyse und Erstellung von Grundlagenwissen, Entwicklung von Interventionen, deren Umsetzung und Evaluierung sowie Entwicklung von Bildungsprogrammen.

Links:
Teilprojekt I : EQUI – Grademix und Diversität im stabilen Gleichgewicht 
Teilprojekt II: STRAIN – Work-related Stress among health professionals in Switzerland 

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt «Strategie gegen den Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen»