Komplementäre Therapieempfehlung

In diesem Projekt soll eine Plattform konzipiert werden, die Krebspatient:innen und Therapeut:innen für komplementäre Therapien verbindet.

Steckbrief

  • Beteiligte Departemente Technik und Informatik
  • Institut(e) Institute for Patient-centered Digital Health (PCDH)
  • Forschungseinheit(en) PCDH / AI for Health
  • Strategisches Themenfeld Themenfeld Humane Digitale Transformation
  • Förderorganisation BFH
  • Laufzeit 01.09.2024 - 30.04.2025
  • Projektleitung Prof. Dr. Kerstin Denecke

Ausgangslage

Ein auf Künstlicher Intelligenz- basierendes Tool empfiehlt personalisierte Therapien unter Berücksichtigung von Symptomen und Bedürfnissen der Patient:innen. Die Plattform bietet Zugang zu validiertem Wissen zu komplementären Therapien und enthält einen benutzerfreundlichen Online-Marktplatz, auf welchem zertifizierte Therapeut:innen ihre Dienste anbieten können und Patient:innen Behandlungen buchen und bewerten können. Es wird auf Veranstaltungen, Seminare und Kurse hingewiesen, die lokal oder online zugänglich sind. Eine Community-Funktionen fördert den Austausch und den Aufbau unterstützender Netzwerke.

Ergebnisse

Das Projekt trug mögliche Risiken zusammen, die patientennahe Chatbots im Allgemeinen und ein Chatbot für komplementäre Therapieempfehlungen im Speziellen mit sich bringen können. Wir erarbeiteten Strategien und konkrete Empfehlungen, wie man ihnen begegnen kann. Fazit des Projekts ist, dass generative KI in patientennahen Anwendungen Potenzial hat, die Gesundheitsversorgung zu verbessern – durch mehr Zugang, Verständlichkeit und Selbstbestimmung. Doch dieses Potenzial entfaltet sich nur, wenn Technikverantwortung ernst genommen wird. Entwickler:innen, Anbieter und Institutionen sind gleichermassen gefragt, die Risiken systematisch zu analysieren und durch Gestaltung, Kommunikation und Regulierung zu minimieren.

Dieses Projekt leistet einen Beitrag zu den folgenden SDGs

  • 3: Gesundheit und Wohlergehen
  • 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur