Projekt «Töpferhof Buchmatte»

Robin Stettler

Themen

Wohnen
Arbeiten

Standort

Ein Werkstatt- und Atelierhaus zwischen Gleisen und Bach

Studiengang

Bachelor Architektur

Modul

Bachelor FS 23
Ein Werkstatt- und Atelierhaus zwischen Gleisen und Bach

Projekt «TÖPFERHOF BUCHMATTE»


Der Töpferhof Buchmatte soll den Ort aufwerten und mit baulichen Massnahmen eine bessere Zukunft für den Ort und seine Nutzer schaffen. Der Weg an der Böschung wird heute schon rege von Radfahrer*innen und Jogger*innen genutzt. Die Töpferei bietet ihnen einen Ort zum Verweilen und Sein. Der grosse Platz mit dem „Töpfer-Brunnen“ ist Ort zum Treffen, Austauschen, Verweilen und Kennenlernen.
In der Töpferei selbst leben die Töpfer*innen als Wohngemeinschaft zusammen. Der stützenfreie Raum im Erdgeschoss, der mit den Fachwerkträgern aus Holz überspannt wird, ermöglicht den Austausch der Künstler*innenwährend der Arbeit. Brennöfen, Fotostudio und Küche teilen sie sich gemeinsam.
Die grosse Halle ist Ort des Austausches zwischen Töpfer*innen und der Öffentlichkeit. An den Events werden soziale Kontakte gestärkt und das Handwerk der Öffentlichkeit nähergebracht.
Auch konstruktiv unterstützt der Töpferhof Buchmatte die nachhaltige Entwicklung. Die Fassade ist mit einer Schnittholz-Lattung verkleidet. Anstelle sie zu verbrennen, können die Abschnitte, welche bei der Holzverarbeitung in Sägereien entstehen, werden so weiter genutzt werden.
Das Schulgebäude an der Pestalozzistrasse soll einem Neubau weichen. Es wäre schade, diese Bausubstanz zu verlieren, weswegen wir uns in der Nachhaltigkeitswoche damit beschäftigt haben, wie wir gewisse Bauteilewiederverwenden können. Mit zugeschnittenen Lüftungsrohren werden Gucklöcher entlang den Atelierräumen ausgebildet. Spazierende können durch sie einen Blick ins Innere erhaschen und spüren, was im Gebäude passiert.
Die Fachwerkträger überspannen das gesamte Erdgeschoss. Der damit gewonnene stützenfreie Raum lässt viele Möglichkeiten für eine zukünftige Umnutzung und eine damit verbundene flexible Raumgestaltung zu. Sollten sich dieNutzer des Ortes in Zukunft ändern, kann das Gebäude somit erhalten bleiben und spart wertvolle Ressourcen.