Architektur

Im Master Architektur entwickeln Sie ein ganzheitliches Verständnis von Architektur und Planung und reflektieren die gesellschaftlich nachhaltigen Werte und Haltungen.

Der Studiengang:

  • gewährt Ihnen viel Raum und Zeit für das Entwickeln einer eigenen architektonischen und gesellschaftlichen Haltung,
  • vertieft Ihr Fachwissen in den beiden Schwerpunkten «Architektur & Holz» und «Architektur & Areal»,
  • vermittelt Ihnen zusätzliche Fähigkeiten im konzeptionellen und konstruktiven Entwerfen,
  • vermittelt Ihnen einen Einblick in die angewandte Forschung und innovative Praxis und erweitert so Ihre Perspektiven,
  • ermöglicht Ihnen, von unserer Nähe zum Fachbereich Holz und seinen Themen in Forschung und Lehre zu profitieren,
  • bietet Ihnen die Möglichkeit, das Thema Ihrer Master-Thesis frei zu wählen und sich damit als Architektin und Architekt zu positionieren,
  • bereitet Sie auf eine leitende Funktion in der Bauwirtschaft oder auf die Selbstständigkeit vor,
  • wird als Kooperationsmaster mit der HES-SO Fribourg und der HES-SO Genf angeboten.

Videobeitrag zur Master-Thesis Architektur. Welche Überlegungen stecken hinter dem selbst gewählten Thesisthema? Was sind die beruflichen Perspektiven nach dem Masterstudium?

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Arts (MA)
  • Vertiefungen Architektur & Holz
    Architektur & Areal
  • Studienform Vollzeit (4 Semester)
    Teilzeit (7 Semester)
  • Studienbeginn Herbstsemester: KW 38
    Frühlingssemester: KW 8
  • Anmeldefrist Herbstsemester: 31. Mai
    Frühlingssemester: 31. Oktober
  • Anzahl ECTS 120 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch, Englisch / Französisch
  • Studienort Biel
    Per HS 21/22 verlegt der Master Architektur seinen Standort von Burgdorf ins Volkshaus Biel.
  • Departement Architektur, Holz und Bau

Inhalt + Aufbau


Sie entwickeln integrale Projekte zu den beiden inhaltlichen Schwerpunkten «Architektur & Holz» und «Architektur & Areal», lernen die kritische Auseinandersetzung mit einer Entwurfsaufgabe und reflektieren Ihre eigene gesellschaftspolitische Verantwortung und Position. Das Thema Ihrer Master-Thesis können Sie frei wählen.

Portrait + Inhalt Master Architektur

Portrait

Mit dem Master Architektur vertiefen Sie Ihr Fachwissen in den Schwerpunkten «Architektur & Holz» und/oder «Architektur & Areal».

Sie erweitern Ihre Methodenkompetenz im konzeptionellen und konstruktiven Entwerfen und beschäftigen sich mit komplexen Planungsaufgaben und -prozessen. Sie erhalten viel Raum und Zeit für die umfassende Reflexion und die kritische Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung und das Entwickeln einer eigenen gesellschaftspolitischen Haltung. Fragestellungen aus der angewandten Forschung und der innovativen Praxis bearbeiten Sie im Rahmen von Projektarbeiten, begleitet von einem interdisziplinären Coaching-Team.

Ausbildungsziele

Unsere Architekturausbildung ist auf fünf Jahre ausgelegt. Das dreijährige Bachelor-Studium bietet eine generalistische Grundausbildung. Im darauf aufbauenden, zweijährigen Master-Studium vertiefen Sie ihr Fachwissen und setzen individuelle Schwerpunkte. Kritisches Denken und selbständiges Handeln werden weiter gefördert.

Ziel des Studiums ist, dass Sie komplexe Architektur- und Planungsaufgaben von der Analyse über ein konkurrenzfähiges Wettbewerbsprojekt bis zur Realisierung ganzheitlich entwickeln können.

  • Sie sind fähig, wissenschaftlich-theoretische Grundlagen weiter auf- und auszubauen und im Entwurfsatelier als einer experimentellen handwerklichen Werkstatt praxisbezogen umzusetzen.
  • Das wissensbasierte Entwerfen in komplexen Zusammenhängen wird auf verschiedenen Massstabsebenen geübt. Sie arbeiten mit Konzepten und Projekten sowie gross- und feinmassstäblichen Plänen mit dem Schwerpunkt einer sorgfältigen konstruktiven Umsetzung. Sie erarbeiten räumliche Überprüfungen und analysieren Entwicklungen anhand von Prototypen und Mock-ups.
  • Sie bewegen sich gekonnt in unterschiedlichen Situationen und Programmen. Struktur und Raum, Material und Konstruktion, Prozesse (Planung und Herstellung) sind ebenso inhaltliche Bereiche wie der Umgang mit denkmalpflegerischen Fragen und das Bauen im Bestand. 
  • Sie können Erkenntnisse aus dem konstruktiven Entwerfen in Holz beispielhaft auf andere Materialien und Technologien anwenden.
  • Sie wissen die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Holz sowie mit weiteren Disziplinen wie der Hochschule der Künste und des Departements Technik und Informatik zu nutzen.  
  • Sie verstehen die spezifischen Planungs-, Bau- und Fertigungsprozesse und können ein Projekt integral entwickeln und leiten.
  • Nachhaltige Entwicklung wird im holistischen, d.h. ganzheitlichen Sinne verstanden und konkret und umfassend im Schwerpunktthema «Architektur & Holz» gelehrt und gelernt. 
  • Den Studenten und Studentinnen eröffnet sich mit dem Bezug zu Forschungsthemen und Forschungsgruppen eine weitere Dimension der Architektur.
  • Sie sind fähig, wissenschaftlich-theoretische Grundlagen weiter auf- und auszubauen und im Entwurfsatelier als einer experimentellen handwerklichen Werkstatt praxisbezogen umzusetzen.

  • Das wissensbasierte Entwerfen in komplexen Zusammenhängen wird auf verschiedenen Massstabsebenen geübt. Sie arbeiten mit Konzepten und Projekten sowie gross- und feinmassstäblichen Plänen mit dem Schwerpunkt einer sorgfältigen konstruktiven Umsetzung. Sie erarbeiten räumliche Überprüfungen und analysieren Entwicklungen anhand von Prototypen und Mock-ups.
  • Sie bewegen sich gekonnt in unterschiedlichen Situationen und Programmen. Struktur und Raum, Material und Konstruktion, Prozesse (Planung und Herstellung) sind ebenso inhaltliche Bereiche wie der Umgang mit denkmalpflegerischen Fragen und das Bauen im Bestand. 
  • Sie können Erkenntnisse aus dem konstruktiven Entwerfen in Holz beispielhaft auf andere Materialien und Technologien anwenden.
  • Sie wissen die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Holz sowie mit weiteren Disziplinen wie der Hochschule der Künste und des Departements Technik und Informatik zu nutzen.  
  • Sie verstehen die spezifischen Planungs-, Bau- und Fertigungsprozesse und können ein Projekt integral entwickeln und leiten.
  • Nachhaltige Entwicklung wird im holistischen, d.h. ganzheitlichen Sinne verstanden und konkret und umfassend im Schwerpunktthema «Architektur & Holz» gelehrt und gelernt. 
  • Den Studenten und Studentinnen eröffnet sich mit dem Bezug zu Forschungsthemen und Forschungsgruppen eine weitere Dimension der Architektur.

Vertiefungen + Schwerpunkte

Der Master-Studiengang wird mit zwei thematischen Schwerpunkten geführt. Auf Wunsch können Sie das Studium mit einem Diploma Supplement abschliessen (siehe «Abschluss + Perspektiven»).

Konstruktives Entwerfen mit erneuerbaren Ressourcen

Mit dem Schwerpunkt «Architektur & Holz» ist der Master-Studiengang Architektur der Berner Fachhochschule in der Schweizer Hochschullandschaft einzigartig. Der Studiengang nutzt aktiv die Nähe zum Fachbereich Holz der Berner Fachhochschule in Biel und dessen international renommierten Tätigkeit in Forschung und Lehre.

«Architektur & Holz» ist dabei mehr als nur Holzarchitektur. Der Schwerpunkt setzt sich mit Fragen eines nachhaltigen Bauens auseinander und sucht am Beispiel von Holz nach zukunftsfähigen architektonischen Lösungen. Dabei interessieren sowohl räumliche, atmosphärische und soziale als auch strukturelle, technische und materielle Aspekte.

Semesterweise Themen

  • «Bauen im Bestand» fokussiert in der Projektarbeit stark auf kontextuelle Annäherungen und auf einen konstruktiven und dialogischen Entwurf mit dem Bestand und neuen Interventionen.
  • «Raum und System» beschäftigt sich mit der räumlichen Gestaltung und Wahrnehmung sowie mit komplexen mehrgeschossigen Holz- und Hybridkonstruktionen. 
  • «Konstruktion und Handwerk» zeigt die inhaltliche Breite des Schwerpunkts und ermöglicht die Entwürfe mit 1:1-Prototypen zu überprüfen – handwerklich analog wie auch digital.
  • «Prozess, Planung und Produktion» entwirft inter- und transdisziplinär und nutzt digitale Planungs- und Fertigungsprozesse.

Konzeptionelles Entwerfen im gebauten Raum

Der Schwerpunkt «Architektur & Areal» im Master-Studiengang der BFH nutzt das Netzwerk und die Forschungsaktivitäten Dencity, ein Bereich des Instituts für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur.

Im Atelierbetrieb werden Methoden der Analyse des Ortes und des Programmes bearbeitet und Erkenntnisse und Synthesen gebildet: architektonische, soziale, kulturelle, politische, ökonomische, rechtliche, ökologische, geografische, etc. Dabei bewegen sich die Studenten und Studentinnen in den unterschiedlichen Arealtypen wie z.B. der historischen Stadt, dichter Urbanität, Peripherie, Agglomeration, der randlosen Stadt des Mittellandes oder (vor)alpinen Zonen. Der Umgang mit denkmalpflegerischen Fragen wird als wichtiger Aspekt des Bauens im Bestand erkannt.

Semesterweise Themen

  • «Bauen im Bestand fokussiert» auf den kontextuellen Entwurf im gebauten Raum, auf integrale Ortsanalyse und denkmalpflegerische Aspekte.
  • «Raum und Infrastruktur» befasst sich mit der Schnittstelle zwischen räumlich-städtebaulichen und infrastrukturellen Bauten als auch mit Partizipation und Planungsprozessen.
  • «Arealentwicklung» sucht nachhaltige Strategien im Spannungsfeld von Raum, Gesellschaft und Markt.

Grundsätzlich stehen Ihnen in jedem Semester alle Projektateliers aller drei Partnerschulen des Kooperationsmasters offen. Falls Sie das Master-Studium mit einer persönlichen Schwerpunktsetzung absolvieren möchten, stellen Sie die Ateliers nach Ihren eigenen Vorstellungen frei zusammen.

Studienform + Dauer

Der Master Architektur kann Vollzeit oder Teilzeit studiert werden. Das Studium kann im Herbst- oder im Frühlingssemester aufgenommen werden.

Im Vollzeitstudium dauert die Ausbildung zwei Jahre, im Teilzeitstudium fünf bis acht Semester, also maximal vier Jahre.

Dank der Modularität und Flexibilität des Studienplans besteht die Möglichkeit, über die gesamte Studiendauer hinweg einzelne Semester in Vollzeit und andere in Teilzeit zu absolvieren. Die Masterarbeit wird grundsätzlich innerhalb eines Semesters in Vollzeit angefertigt.

Studienplan + Module

Das Studium basiert auf einem flexiblen Semester-Studienplan mit zumeist voneinander unabhängigen Modulen. Organisation und Ablauf der einzelnen Module werden in einem zwischen den drei Partnerstandorten abgestimmten Semesterkalender festgelegt.

Insgesamt bieten die drei Partnerhochschulen des Joint Master pro Semester fünf bis acht neu aufbereitete Projektateliers an. Die Studierenden können das Atelier frei wählen, unabhängig davon, ob sie in Biel, Fribourg oder Genf studieren. 

Am Standort Biel wird jeweils ein Atelier für den Schwerpunkt Architektur & Holz und den Schwerpunkt Architektur & Areal angeboten. Die Entwurfsprojekte haben pro Semester einen anderen Fokus.

Ateliers pro Semester

Herbstsemester 2021/22

Sierre – Cité du Soleil: «Planung mit Leere» – Wir untersuchen die Transformation des Raumes im Laufe der Zeit und fragen uns, wie man damit eine qualitätsvolle Stadtentwicklung in Etappen konzipieren kann.

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    MACHINE A ATMOSPHERE 
    Leitung: Céline Guibat, Dozentin für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal:
    MACHINE A ATMOSPHERE
    Leitung: Marcel Jäggi, Dozent für Architektur und Entwurf

Frühlingssemester 2021

Wilderswil / Bödeli Interlaken: Auseinandersetzung mit den städtebaulichen, stadt- und sozialräumlichen Qualitäten und Potentialen dieser Ankunfts- und Umsteigeorte.

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    HolzHochHaus – zwischen Bergen und Seen
    Leitung: Prof. Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal: 
    «Grosser Bahnhof» – Das Bödeli in Bewegung
    Leitung: Marcel Jäggi, Dozent für Architektur und Entwurf

Herbstsemester 2020/21

Grand Projects am Beispiel der Grosssiedlung Schwabgut Bern: Die Architektur der Boomjahre der Nachkriegszeit zeichnet sich durch Rationalität und die Masse der Bauproduktion aus. Ein grosses Potential an sozialen und architektonischen Experimenten.

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    Grand Projects: think atmosphere – act material
    Leitung: Céline Guibat, Dozentin für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal: 
    Grand Projects: Dichte Geschichte
    Leitung: Lukas Huggenberger, Dozent für Architektur und Entwurf

Frühlingssemester 2020

Huttwil: Zentrum in der Peripherie und Innovationsquartier Sagi

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    Zentrum in der Peripherie - Holzwerk, Wohnidee, Mammutpark und Kulturaustausch
    Leitung: Prof. Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal:
    Innovationsquartier Sagi Huttwil: Integrale Arealentwicklung zur Stärkung des Ortskerns
    Leitung: Lukas Huggenberger, Dozent für Architektur und Entwurf

Herbstsemester 2019/20

Nods im Parc Chasseral: Revitalisierung und gebauter Holzpavillon

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    FEINKOST: Prototyp einer Holzkonstruktion im Massstab 1:1 (Pavillon Chasseral)
    Leitung: Céline Guibat, Dozentin für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal: 
    Plusenergie-Quartiere zur Revitalisierung historischer Dorfkerne
    Leitung: Lukas Huggenberger, Dozent für Architektur und Entwurf

Frühlingssemester 2019

Burgdorf: Vision 2035 als Zukunftsperspektive für die Stadt im Emmental

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    Vertikal: Betonsilos und Holztürme
    Leitung: Prof. Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal:
    Gestapeltes Gewerbe
    Leitung: Lukas Huggenberger, Dozent für Architektur und Entwurf

Herbstsemester 2018/19

Meiringen: Stein, Holz und neue Urbanität in den Berner Alpen

  • Schwerpunkte Architektur & Holz und Architektur & Areal:
    Meiringen: Wieviel Stein verträgt ein Dorf-und wie viel Holz? Learning from...
    Leitung: Prof. Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf und Lukas Huggenberger, Dozent für Architektur und Entwurf

Frühlingssemester 2018

Bern-Ost: Rückbau der Autobahn als stadträumliche Chance

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    Modulare Holzstrukturen – wachsende und schrumpfende Stadträume
    Leitung: Prof. Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal:
    Zum Himmel mit der Autobahn!
    Leitung: Lukas Huggenberger, Dozent für Architektur und Entwurf

Herbstsemester 2017/18

Biel/Bienne: Transformation und grossmassstäbliche Holzstrukturen

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    Grossmassstäbliche Strukturen in Holz - Urbanes Leben im Ländtequartier Biel/Bienne
    Leitung: Prof. Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf
  • Schwerpunkt Architektur & Areal:
    Biel/Bienne: Stadt am See? - Transformation des «vergessenen» Wohnquartiers am Zihlkanal
    Leitung: Prof. Robert Braissant, Professor für Architektur und Entwurf

Frühlingssemester 2017

Steffisburg: Der innere Siedlungsrand

  • Schwerpunkt Architektur & Areal:
    Die Bedeutung von Steffisburgs grüner Mitte als identitätsbildendem Nucleus für das ganze Siedlungsgebiet wird anhand der vertieften Auseinandersetzung mit dem inneren Siedlungsrand herausgearbeitet.
    Leitung: Prof. Robert Braissant, Professor für Architektur und Entwurf

Herbstsemester 2016/17

Münster: Um-, An-, Auf und Weiterbauen in den Walliser Alpen

  • Schwerpunkt Architektur & Holz:
    Anhand von detaillierten Analysen auf ortsbaulicher wie auf bauhistorischer, typologischer und konstruktiver Ebene werden Strategien eines nachhaltigen Weiterbauens entwickelt und in konkreten Projekten für das Dorf Münster im Goms/VS umgesetzt. 
    Leitung: Prof. Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf

Pro Semester werden drei unterschiedliche Seminare durchgeführt. Die Theorieseminare ergänzen die Arbeit in den Projektateliers. Sie bieten eine vertiefte Einsicht in die Theorie des architektonischen Entwurfs, der Architekturästhetik und der thematischen Schwerpunkte.

Seminar S1

Wochenseminar mit allen Studierenden des Joint Master, pro Semester im Rotationsprinzip an einem der Standorte Biel, Fribourg und Genf oder als Studienreise

Seminar S2

Fünf Einzeltage mit allen Studierenden des Joint Master, pro Semester im Rotationsprinzip an einem der Standorte Biel, Fribourg und Genf. Das Seminar S2 kann auch als Blockwoche stattfinden.

Seminar S3

Wöchentlich stattfindende Veranstaltungen, die an allen Standorten parallel durchgeführt wird. Inhaltlich beziehen sich die Seminare auf die Schwerpunkte des jeweiligen Standorts bzw. auf das Thema der angebotenen Projektateliers.

Die drei Partnerhochschulen des Joint Master bieten an ihren Standorten eine breite Palette an Optionskurse an. Die Studierenden können die Kurse frei wählen, unabhängig davon, ob sie in Biel, Fribourg oder Genf studieren.

Das wechselnde Angebot vermittelt vertieftes Wissen zu Themen wie Architekturgeschichte, Denkmalpflege, Architekturfotografie, analoge und digitale Werkzeuge für das Gestalten, Entwerfen und Präsentieren und Kommunikation. 

Profile Search

Dieses Modul muss (im Vollzeitstudium) in den Semestern 1 und 2 belegt werden; es dient der Vorbereitung des Themas der Masterthese sowie insbesondere der Erarbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung für den Essay der Masterthesis-Vorbereitung (tBe). In Profile Search werden die Studierenden bei der selbständigen Erarbeitung eines architektonischen Themas der eigenen Wahl unter besonderer Berücksichtigung der Themen aus den Ateliers bzw. aus Forschung und Praxis begleitet. Es gibt eine einführende Sitzung, individuelle Zwischenkritiken (2 Studenten 2 Coaches) sowie Plenumssitzungen zusammen mit den anderen Teilnehmenden des Moduls. Hier wird im Sinne von Werkstattgesprächen der Zwischenstand der zu schreibenden Essays vorgestellt und diskutiert.

Thesisvorbereitung

Die Thesisvorbereitung soll den Studierenden ermöglichen, ein Projekt und deren komplexe architektonische Problematik zu definieren. Das gewählte Projekt wird anschliessend in der Master-Thesis entwickelt und präsentiert.

Für die Master-Thesis untersuchen Sie ein selbst gewähltes Architekturthema und entwickeln dieses als architektonisches Projekt. Ihre Master-Thesis verbindet ein Entwurfsprojekt mit einer theoretischen Vertiefungsarbeit.

Partner

Kooperation BFH / HES-SO

Der Kooperationsstudiengang der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Burgdorf und der Haute Ecole Spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO) in Fribourg und Genf wurde vor rund zehn Jahren als «Joint Master of Architecture» ins Leben gerufen.

Dank dieser Kooperation haben Sie leichten Zugang zum Studienangebot der drei Partnerhochschulen. Gemeinsame Lehrveranstaltungen sind Teil des Master-Studiums. Sie erweitern sowohl den sprachlichen als auch den kulturellen Horizont.

Partnergemeinden / Partnerinstitutionen

Der Fachbereich Architektur der BFH sucht jeweils für die Dauer eines Jahres die institutionelle Zusammenarbeit mit einer Gemeinde oder einer Region im Espace Mittelland. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer aktuellen, gesellschaftlichen Aufgabenstellung für alle Bachelor- und Masterstudierenden an einem gemeinsamen Ort. Die Idee ist, dass Gemeinde und Fachhochschule gleichermassen von der Zusammenarbeit profitieren. Den Partnergemeinden bietet sich die Möglichkeit, die vielfältigen Projektideen und Vorschläge der angehenden Architekten und Architektinnen in den Dialog mit der den Bewohnern aufzunehmen. Nach Möglichkeit findet gleichzeitig eine Zusammenarbeit im Bereich Forschung statt.

Bisherige Partner:

  • Wilderswil / Bödeli Interlaken (2021)
  • Gemeinde Huttwil (2020)
  • Stadt Burgdorf (2019)
  • Stadt Bern (2018)
  • Gemeinde Steffisburg (2017)
  • Stadt Langenthal (2016)
  • Parc régional Chasseral (2015)
  • Stadt Biel (2014)

Mobilität + Austausch

Wir unterstützen Sie bei der Planung und der Organisation eines allfälligen Auslandsaufenthalts. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms ERASMUS und anderer Austauschprogramme können unsere Studenten und Studentinnen einen Teil ihres Studiums an einer der zahlreichen Partnerschulen im europäischen Raum oder anderen Ländern absolvieren.

International studieren

Voraussetzungen + Zulassung

Unsere Architekturausbildung ist auf fünf Jahre ausgelegt. Der konsekutive Master baut auf dem generalistischen Bachelor-Studium auf. Gleichzeitig eröffnen sich mit unseren Schwerpunkten auch für Absolventinnen und Absolventen anderer Hochschulen interessante Perspektiven.

Voraussetzungen + Zulassung Master Architektur

Zulassungsbedingungen

Die Zulassung zum Master-Studiengang setzt einen Bachelor-Abschluss in Architektur voraus und erfolgt auf der Grundlage eines Bewerbungsdossiers.

Berufliche Voraussetzungen

Wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, können Sie ein Bewerbungsdossier einreichen:

  • Sie verfügen über den Bachelor in Architektur einer schweizerischen Fachhochschule oder einen gleichwertigen Hochschulabschluss.
  • Sie verfügen über den Bachelor in Architektur einer schweizerischen Universität oder ETH oder einen als gleichwertig befundenen schweizerischen bzw. ausländischen Titel und haben ein zwölfmonatiges Berufspraktikum absolviert.

Der Beleg über die Gleichwertigkeit eines Abschlusses ist Sache der Bewerberin bzw. des Bewerbers.

Informationen zur Anerkennung von Ausbildungen und Titeln

Kenntnisse + Fähigkeiten

Die geforderten Kompetenzen für die Schwerpunkte «Architektur & Holz» und «Architektur & Areal» entsprechen den Kenntnissen und Fähigkeiten, die im Bachelors-Studiengang Architektur der Berner Fachhochschule vermittelt werden. Das spezifische Fachwissen erarbeiten Sie sich im fünften Semester des Bachelors.

Falls Sie einen Bachelor-Abschluss einer anderen Hochschule besitzen, erhalten Sie vor Studienbeginn Unterlagen, um sich in die entsprechenden Themen einlesen.

Sprachkenntnisse

Deutsch: Mindestanforderung Niveau C1
Englisch oder Französisch: Mindestanforderung Niveau B1

Ausländische Bewerbende

Ein Bachelor in Architektur oder andere ausländische Titel werden anerkannt, wenn sie den Richtlinien der Europäischen Union oder der European Association for Architectural Education (EAAE) entsprechen.
Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Studiengangsleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

Ausnahmen

Wenn nicht alle Zulassungsbedingungen erfüllt sind, findet eine allfällige Zulassung nach einem Einstufungsgespräch mit der Studiengangsleitung «sur dossier» statt.

Die Zulassung zum Master-Studiengang erfolgt auf der Grundlage eines Bewerbungsdossiers.

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbungsunterlagen müssen das Interesse und die Fähigkeit der Bewerbenden belegen, ein Master-Studium zu absolvieren. Sie sind auf Deutsch, Englisch oder Französisch zu verfassen und müssen folgende Bestandteile enthalten:  

  • Motivationsschreiben  
  • vollständiger Lebenslauf
  • Kopien sämtlicher erhaltener Diplome
  • Beschreibung der zuvor absolvierten Ausbildung und dazugehörige Notenzeugnisse (Module, Kurse und Projektarbeiten)
  • Angabe zu den Kenntnissen in den Sprachen, die im Master-Studiengang Architektur verwendet werden (Deutsch, Englisch, Französisch).
  • Für die am Hauptstandort verwendete Sprache (Deutsch an der BFH, Französisch an der HES-SO) sowie die in den gewählten Modulen verwendete Sprache ist das Niveau C1 nachzuweisen.
  • Für mindestens eine zweite der drei verwendeten Sprachen ist das Niveau B1 nachzuweisen.
  • Portfolio, in dem mindestens drei Planungsprojekte sowie ein Bauprojekt präsentiert werden, die für die zuvor absolvierte Ausbildung repräsentativ sind (s. Informationen Bewerbungsdossier).
  • Praktikumsbericht zur Berufspraxis, sofern diese gemäss den Punkten 1. und 2.  erworben wurde (s. Informationen Bewerbungsdossier).


Einreichung der Bewerbung und Entscheid

Die Zulassungen zum Master-Studiengang Architektur erfolgen semesterweise.

  • Bewerbungsfrist Herbstsemester: 31. Mai
  • Bewerbungsfrist Frühlingssemester: 31. Oktober

Berner Fachhochschule
Sekretariat Fachbereich Architektur 
Pestalozzistrasse 20
3400 Burgdorf

Bewerbungen sind nur gültig, wenn die Online-Anmeldung und das Einsenden der erforderlichen Unterlagen in Papierform fristgerecht erfolgen und den formalen Anforderungen entsprechen.

Es ist möglich, sich für die beiden auf die Einschreibeperiode folgenden Semester zu bewerben. Der Entscheid über die Zulassung wird vom Leitungsausschuss innerhalb von 60 Tagen nach Ablauf der entsprechenden Einschreibefrist eröffnet.

Damit die Ausbildungsziele des Masters Architektur erreicht und die Qualität des Studiengangs erhalten werden können, ist die Studienplatzzahl begrenzt. Bewerbende können unter Umständen erst für ein späteres Semester als das zur laufenden Einschreibeperiode gehörende zugelassen werden, falls keine Studienplätze für das gewünschte Semester mehr frei sind.

Die Bewerbungsunterlagen werden den Bewerbenden nicht zurückgeschickt.

Kosten

Die Bewerbungsgebühr beträgt CHF 100 pro Bewerbung.

Im Zweifelsfall gelten die aktuellen Informationen auf der Internetseite jointmaster.ch

Berufspraktikum

Wenn Sie über den Bachelor in Architektur einer schweizerischen Universität oder ETH oder einen als gleichwertigen schweizerischen bzw. ausländischer Titel verfügen, müssen Sie ein zwölfmonatiges Berufspraktikum absolvieren.

  • Das Berufspraktikum muss in einem Architekturbüro und bei einem 100%-Pensum absolviert werden.
  • Das Praktikum muss in der Schweiz, einem Mitgliedstaat der EAAE oder einem Land absolviert werden, dessen berufliche, reglementarische, gesetzliche und qualitative Anforderungen mit denjenigen der Schweiz vergleichbar sind.
  • Die 12 Praktikumsmonate können in verschiedenen Architekturbüros absolviert werden. In jedem Fall ist aber ein Praktikum von mindestens 6 Monaten Dauer beim gleichen Unternehmen nachzuweisen.
  • Den Bewerbungsunterlagen ist ein Praktikumsbericht beizulegen (s. Aufnahmeverfahren).
  • Die Studiengangsleitung entscheidet über allfällige Gleichwertigkeiten für Praktika, die nicht vollständig diesen Anforderungen entsprechen.

Abschluss + Perspektiven

Nach dem Abschluss des Master-Studiums Architektur können Sie komplexe Architektur- und Planungsaufgaben ganzheitlich abwickeln – von der Analyse über das konkurrenzfähige Wettbewerbsprojekt bis zur Realisierung. Sie haben umfassende Kompetenzen, um als Projektleiterin oder -leiter zu arbeiten oder sich als selbstständige Architektin bzw. selbstständiger Architekt im Markt zu positionieren.

Abschluss + Perspektiven Master Architektur

Titel + Abschluss

Master of Arts (Ma) in »Architecture»

Der Abschluss entspricht den internationalen Standards der «Union Internationale des Architectes UIA» und der «European Association of architectural education EAAE».

Wenn Sie bei einem der beiden Schwerpunkte 70 ECTS erreichen, erhalten Sie ein entsprechendes Diploma Supplement.

Diploma Supplement

Auf Wunsch können Sie das Master-Studium mit einem Supplement in einem der Schwerpunkte Architektur & Holz oder Architektur & Areal abschliessen. Das Supplement erfordert 70 der insgesamt 120 ECTS.

Entscheiden Sie sich für ein Supplement, können Sie die erforderlichen ECTS wie folgt erreichen:

  • 2 Supplement-orientierte Entwurfsateliers (26 ECTS)
  • 2 Supplement-orientierte Theorieseminare bzw. Optionsmodule (6 ECTS)
  • 1 Modul Profile Search (2 ECTS)
  • Thesis-Vorbereitung (8 ECTS)
  • Master-Thesis (28 ECTS)

Für die restlichen 50 ECTS steht es Ihnen frei, welche Module Sie belegen. Sie können aus dem Angebot der drei Partnerschulen in Burgdorf, Fribourg und Genf sowie dem Erasmus-Programm der Europäischen Union wählen.

Sie können das Master-Studium auch ohne Supplement abschliessen. Durch das Belegen der Module beider Schwerpunkte setzen Sie sich umfassend mit dem Thema Architektur auseinander.

Certificate of Global Competence

Mit dem Zusatzzertifikat «Certificate of Global Competence» können Sie sich während Ihres Studiums inter- und transkulturelle Kompetenzen aneignen und sich dafür auszeichnen lassen.

Berufsbild + Perspektiven

Architektur zählt zu den Kerndisziplinen bei der Gestaltung von Lebensräumen.

Architektinnen und Architekten sind versierte Analytiker und Entwickler. Sie verbinden die Ansprüche und Anforderungen von Mensch und Umwelt an ein Gebäude mit den verschiedensten Aspekten des Bauens. Architektinnen und Architekten sind nach ihrer Ausbildung in den verschiedensten Berufsfeldern tätig: vom klassischen Kleinbüro mit generalistischer Ausrichtung bis zum grossen Architekturbüro mit spezialisierten Teams für Entwurf oder Ausführung; von der öffentlichen Bauverwaltung über die Immobilienfirma bis zur professionellen Bauherrenvertretung.

Organisation + Anmeldung

Die modulare Studienstruktur erlaubt einen Studienbeginn im Frühling oder im Herbst.

Organisation + Anmeldung Master Architektur

Herbstsemester

Bewerbungsfrist: 31. Mai
Eröffnung Zulassungsentscheid: 31. Juli
Studienbeginn: KW 38

Frühlingssemester

Anmeldefrist: 31. Oktober
Eröffnung Zulassungsentscheid: 31. Dezember
Studienbeginn: KW 8

Die Gebühren und Beiträge sind BFH-weit einheitlich geregelt. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie Anrecht auf Ausbildungsbeiträge. Berufsleuten aus der Schweizer Holzwirtschaft bieten sich weitere Möglichkeiten zur Finanzierung.

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Studiengangsspezifische Kosten

  • Materialkosten
    Für allgemeines Verbrauchsmaterial leisten sie pro Semester eine Materialpauschale von CHF 50.00 verlangt. Individuell benötigtes Material, z. B. für den Modellbau, können sie zu vergünstigten Preisen direkt bei der Studierendenvereinigung beziehen.
  • Zusätzliche Ausgaben
    Wir raten ihnen, für Kopien/Ausdrucke, Bücher und Exkursionen durchschnittlich CHF 400.- pro Semester zu budgetieren.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites stipendien.educa.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Job/Familie + Dienstpflicht

Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht Ihnen eine gute Vereinbarkeit des Studiums mit Job und Familie. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren.

Job/Familie

Das Architekturstudium verlangt von Ihnen in hohes Mass an persönlichem Engagement und Präsenz. Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht es dennoch, berufliche Tätigkeiten oder private Verpflichtungen mit dem Studium zu vereinbaren.

Während der Projekt-Semester ist die Anwesenheit im Atelier an ein bis zwei fixen Tagen pro Woche erforderlich. Während der Theorie-Semester kennen Sie die Unterrichtstage im Voraus und können entsprechend planen.

Detaillierte Informationen zu den Studientagen finden Sie im Semesterprogramm.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Die Anzahl Studienplätze ist beschränkt (s. Bewerbung und Entscheid). Bewerbende können unter Umständen erst für ein späteres Semester als das zur laufenden Einschreibeperiode gehörende zugelassen werden.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Haben Sie die Anmeldefrist versäumt, informiert Sie die betreffende Studiengangsleitung gerne, ob eine nachträgliche Anmeldung möglich ist.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass* 
  • Passfoto nach internationalen Passnormen* (Foto-Richtlinien)
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente separat zu übermitteln, zum Beispiel:

  • Portfolio mit Arbeitsproben
  • Aufenthaltsbewilligung (ausländische Bewerber/innen)
  • etc.

Die genauen Angaben zur Einreichung dieser Dokumente entnehmen Sie bitte der Studiengangsseite. 
Bei der Anmeldung zum Masterstudium muss der Abschluss der ersten Studienstufe (Bachelor oder gleichwertiger Abschluss) sowie das Transcript of Records übermittelt werden.

Online-Anmeldung

Infoveranstaltungen + Beratung

An unseren Infoveranstaltungen erfahren Sie alles zum Studium, den Zulassungsbedingungen und den Berufsperspektiven. Wir stellen Ihnen den Studienort und die Besonderheiten des Masterstudiums an der BFH vor. Studierende geben einen persönlichen Einblick in den Studienalltag und berichten von ihren Erfahrungen.

Infoveranstaltungen + Beratung Master Architektur

Nächste Informationsveranstaltungen

Studienberatung

Die Wahl einer Aus- oder Weiterbildung ist eine wichtige Entscheidung bei der Planung der eigenen Berufskarriere. Im Rahmen eines individuellen Beratungsgesprächs beantworten wir gerne Ihre Fragen und klären mit Ihnen die persönlichen Voraussetzungen für das gewünschte Bildungsangebot.

Bei Fragen zum Studienaufbau, zur Zulassung und zur Anmeldung hilft Ihnen das Sekretariat gerne weiter. Falls Sie ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter wünschen, können Sie zudem einen Termin vereinbaren.

Jahresausstellung

Einen guten Einblick in die Arbeit der Architekturstudierenden von Bachelor und Master bietet die jährliche Ausstellung des Fachbereichs Architektur im Kornhausforum Bern. Jeweils im März werden ausgewählte Projekt- und Abschlussarbeiten aus allen fünf Studienjahren sowie Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung gezeigt.

Aktuelle Veranstaltungsseite 

Studienort + Infrastruktur

Der Fachbereich Architektur der Berner Fachhochschule gehört zu den traditionsreichsten seiner Art in der Schweiz. Besondere Merkmale des Ausbildungsorts sind die hervorragend ausgestatteten Werkstätten und die überschaubare Grösse des Campus in Burgdorf.

 Studienort + Infrastruktur Master Architektur
  • Für die Erarbeitung des Entwurfsprojekts steht den Studenten und Studentinnen beider Schwerpunkte ein gemeinsamer Atelierraum zur Verfügung. Hier verbringen sie rund zwei Tage pro Woche.
  • Der Projektunterricht und die Bearbeitung des eigenen Entwurfsprojekts finden in den verschiedenen Atelierräumen statt. Hier verbringen die Sie mehr als die Hälfte ihrer Zeit.
  • Für den Modellbau haben Sie Zugang zu einer hervorragend ausgestatteten Modellbauwerkstatt. Neben einer Schreiner- und Bildhauerwerkstatt stehen unter anderem folgende digitale Geräte und Maschinen zur Verfügung:
  • Die Räumlichkeiten können Sie mit der BFHcard auch ausserhalb des Präsenzunterrichts benutzen.
  • Die beiden Bibliotheken Architektur, Holz und Bau in Biel/Bienne und Burgdorf sind wissenschaftliche Spezialbibliotheken. Sie sind Mitglied des Swiss-Library-Service-Platform-Verbunds und öffentlich zugänglich. 
    Für die Ausleihe von Medien ist ein Bibliotheksausweis notwendig. Gerne beraten wir Sie bei der Recherche oder der Beschaffung von Medien und helfen Ihnen weiter bei Fragen zur Rechercheplattform swisscovery und den elektronischen Ressourcen.
  • Sie erhalten Zugang zum Intranet und verfügen über eine persönliche E-Mail-Adresse sowie einen direkten Access auf das WLAN.
  • Die Parkplätze sind gebührenpflichtig. Auf Wunsch sind Parkkarten in den Studiensekretariaten erhältlich. Wir empfehlen jedoch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
  • Wir betreiben in Biel das grösste Forschungszentrum der Schweizer Holzwirtschaft und am Standort in Burgdorf gemeinsam mit dem Institut für Geologie der Universität Bern ein umfassendes Labor für Geotechnik. Der Grossteil der durchgeführten Prüfungen ist nach ISO / IEC 17025 durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) akkreditiert. Die Prüfungen sind international anerkannt.

Per HS 21/22 verlegt der Master Architektur seinen Standort von Burgdorf ins Volkshaus Biel.