Architektur

Im Master Architektur entwickeln Sie ein ganzheitliches Verständnis von Architektur und Planung und reflektieren die gesellschaftlich nachhaltigen Werte und Haltungen.

Der Studiengang:

  • gewährt Ihnen viel Raum und Zeit für das Entwickeln einer eigenen architektonischen und gesellschaftlichen Haltung,
  • vertieft Ihr Fachwissen in den beiden Schwerpunkten «Architektur & Holz» und «Architektur & Areal»,
  • vermittelt Ihnen zusätzliche Fähigkeiten im konzeptionellen und konstruktiven Entwerfen,
  • vermittelt Ihnen einen Einblick in die angewandte Forschung und innovative Praxis und erweitert so Ihre Perspektiven,
  • ermöglicht Ihnen, von unserer Nähe zum Fachbereich Holz und seinen Themen in Forschung und Lehre zu profitieren,
  • bietet Ihnen die Möglichkeit, das Thema Ihrer Master-Thesis frei zu wählen und sich damit als Architektin und Architekt zu positionieren,
  • bereitet Sie auf eine leitende Funktion in der Bauwirtschaft oder auf die Selbstständigkeit vor,
  • wird als Kooperationsmaster mit der HES-SO Fribourg und der HES-SO Genf angeboten.

Vom Bachelor zum Master

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Arts (MA)
  • Vertiefungen Architektur & Holz
    Architektur & Areal
  • Studienform Vollzeit (4 Semester)
    Teilzeit (7 Semester)
  • Studienbeginn Frühlingssemester: KW 8
    Herbstsemester: KW 38
  • Anmeldefrist Frühlingssemester: 31. Mai
    Herbstsemester: 31. Oktober
  • Anzahl ECTS 120 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch, Englisch / Französisch
  • Studienort Burgdorf
  • Departement Architektur, Holz und Bau

Inhalt + Aufbau


Sie entwickeln integrale Projekte zu den beiden inhaltlichen Schwerpunkten «Architektur & Holz» und «Architektur & Areal», lernen die kritische Auseinandersetzung mit einer Entwurfsaufgabe und reflektieren Ihre eigene gesellschaftspolitische Verantwortung und Position. Das Thema Ihrer Master-Thesis können Sie frei wählen.

Portrait

Mit dem Master Architektur vertiefen Sie Ihr Fachwissen in den Schwerpunkten «Architektur & Holz» und/oder «Architektur & Areal».

Sie erweitern Ihre Methodenkompetenz im konzeptionellen und konstruktiven Entwerfen und beschäftigen sich mit komplexen Planungsaufgaben und -prozessen. Sie erhalten viel Raum und Zeit für die umfassende Reflexion und die kritische Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung und das Entwickeln einer eigenen gesellschaftspolitischen Haltung. Fragestellungen aus der angewandten Forschung und der innovativen Praxis bearbeiten Sie im Rahmen von Projektarbeiten, begleitet von einem interdisziplinären Coaching-Team.

Ausbildungsziele

Unsere Architekturausbildung ist auf fünf Jahre ausgelegt. Das dreijährige Bachelor-Studium bietet eine generalistische Grundausbildung. Im darauf aufbauenden, zweijährigen Master-Studium vertiefen Sie ihr Fachwissen und setzen individuelle Schwerpunkte. Kritisches Denken und selbständiges Handeln werden weiter gefördert.

Ziel des Studiums ist, dass Sie komplexe Architektur- und Planungsaufgaben von der Analyse über ein konkurrenzfähiges Wettbewerbsprojekt bis zur Realisierung ganzheitlich entwickeln können.

Kernkompetenzen Schwerpunkt «Architektur & Holz»
 

  • Sie sind fähig, wissenschaftlich-theoretische Grundlagen weiter auf- und auszubauen und im Entwurfsatelier als einer experimentellen handwerklichen Werkstatt praxisbezogen umzusetzen.
  • Das wissensbasierte Entwerfen in komplexen Zusammenhängen wird auf verschiedenen Massstabsebenen geübt. Sie arbeiten mit Konzepten und Projekten sowie gross- und feinmassstäblichen Plänen mit dem Schwerpunkt einer sorgfältigen konstruktiven Umsetzung. Sie erarbeiten räumliche Überprüfungen und analysieren Entwicklungen anhand von Prototypen und Mock-ups.
  • Sie bewegen sich gekonnt in unterschiedlichen Situationen und Programmen. Struktur und Raum, Material und Konstruktion, Prozesse (Planung und Herstellung) sind ebenso inhaltliche Bereiche wie der Umgang mit denkmalpflegerischen Fragen und das Bauen im Bestand. 
  • Sie können Erkenntnisse aus dem konstruktiven Entwerfen in Holz beispielhaft auf andere Materialien und Technologien anwenden.
  • Sie wissen die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Holz sowie mit weiteren Disziplinen wie der Hochschule der Künste und des Departements Technik und Informatik zu nutzen.  
  • Sie verstehen die spezifischen Planungs-, Bau- und Fertigungsprozesse und können ein Projekt integral entwickeln und leiten.
  • Nachhaltige Entwicklung wird im holistischen, d.h. ganzheitlichen Sinne verstanden und konkret und umfassend im Schwerpunktthema «Architektur & Holz» gelehrt und gelernt. 
  • Den Studenten und Studentinnen eröffnet sich mit dem Bezug zu Forschungsthemen und Forschungsgruppen eine weitere Dimension der Architektur.

Kernkompetenzen Schwerpunkt Architektur & Areal
 

  • Sie können geeignete Methoden der Analyse des Ortes und des Programmes – architektonische, soziale, kulturelle, politische, ökonomische, rechtliche, ökologische, geografische, etc. – anwenden und schlüssige Erkenntnisse und Synthesen bilden.
  • Sie sind fähig, wissenschaftlich-theoretische Grundlagen weiter auf- und auszubauen und im Entwurfsatelier als einer experimentellen handwerklichen Werkstatt praxisbezogen umzusetzen. 
  • Das wissensbasierte Entwerfen in komplexen Zusammenhängen wird auf verschiedenen Massstabsebenen geübt: Von der Vision, den Analysen, Szenarien und Konzepten über gross- und feinmassstäbliche Pläne bis zur Detailierung eines baureifen Projekts. 
  • Sie bewegen sich gekonnt in den unterschiedlichen Arealtypen wie z.B. der historischen Stadt, dichter Urbanität, Peripherie, Agglomeration, der randlosen Stadt des Mittellandes, (vor)alpinen Zonen etc. Sie erkennen den Umgang mit denkmalpflegerischen Fragen als wichtiger Aspekt des Bauens im Bestand erkannt. 
  • Infrastruktur (Verkehr, Ver- und Entsorgung) und Arealvernetzung werden von den Studenten und Studentinnen als räumlich und gesellschaftlich relevante Faktoren erkannt und in die Planung einbezogen.
  • Sie wissen die inter- und transdisziplinären Planungs- und Bauprozesse anzuwenden und können ein Projekt integral entwickeln und leiten. Sie verstehen die Sprache der verschiedenen Disziplinen und sind in der Lage die Projektbeteiligten und -betroffenen situationsgereicht einzubeziehen.
  • Nachhaltige Entwicklung wird im holistischen, d.h. ganzheitlichen Sinne verstanden und konkret und umfassend im Schwerpunktthema Architektur & Areal gelehrt und gelernt.
  • Den Studenten und Studentinnen eröffnet sich mit dem Bezug zu Forschungsthemen und Forschungsgruppen eine weitere Dimension der Architektur.

Vertiefungen + Schwerpunkte

Der Master-Studiengang wird mit zwei thematischen Schwerpunkten geführt. Auf Wunsch können Sie das Studium mit einem Diploma Supplement abschliessen.

Konstruktives Entwerfen mit erneuerbaren Ressourcen

Mit dem Schwerpunkt «Architektur & Holz» ist der Master-Studiengang Architektur der Berner Fachhochschule in der Schweizer Hochschullandschaft einzigartig. Der Studiengang nutzt aktiv die Nähe zum Fachbereich Holz der Berner Fachhochschule in Biel und dessen international renommierten Tätigkeit in Forschung und Lehre.

«Architektur & Holz» ist dabei mehr als nur Holzarchitektur. Der Schwerpunkt setzt sich mit Fragen eines nachhaltigen Bauens auseinander und sucht am Beispiel von Holz nach zukunftsfähigen architektonischen Lösungen. Dabei interessieren sowohl räumliche, atmosphärische und soziale als auch strukturelle, technische und materielle Aspekte.

Semesterweise Themen
 

  • «Bauen im Bestand» fokussiert in der Projektarbeit stark auf kontextuelle Annäherungen und auf einen konstruktiven und dialogischen Entwurf mit dem Bestand und neuen Interventionen.
  • «Raum und System» beschäftigt sich mit der räumlichen Gestaltung und Wahrnehmung sowie mit komplexen mehrgeschossigen Holz- und Hybridkonstruktionen. 
  • «Konstruktion und Handwerk» zeigt die inhaltliche Breite des Schwerpunkts und ermöglicht die Entwürfe mit 1:1-Prototypen zu überprüfen – handwerklich analog wie auch digital.
  • «Prozess, Planung und Produktion» entwirft inter- und transdisziplinär und nutzt digitale Planungs- und Fertigungsprozesse.

Konzeptionelles Entwerfen im gebauten Raum

Der Schwerpunkt «Architektur & Areal» im Master-Studiengang der BFH nutzt das Netzwerk und die Forschungsaktivitäten Dencity, ein Bereich des Instituts für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur.

Im Atelierbetrieb werden Methoden der Analyse des Ortes und des Programmes bearbeitet und Erkenntnisse und Synthesen gebildet: architektonische, soziale, kulturelle, politische, ökonomische, rechtliche, ökologische, geografische, etc. Dabei bewegen sich die Studenten und Studentinnen in den unterschiedlichen Arealtypen wie z.B. der historischen Stadt, dichter Urbanität, Peripherie, Agglomeration, der randlosen Stadt des Mittellandes oder (vor)alpinen Zonen. Der Umgang mit denkmalpflegerischen Fragen wird als wichtiger Aspekt des Bauens im Bestand erkannt.

Semesterweise Themen
 

  • «Bauen im Bestand fokussiert» auf den kontextuellen Entwurf im gebauten Raum, auf integrale Ortsanalyse und denkmalpflegerische Aspekte.
  • «Raum und Infrastruktur» befasst sich mit der Schnittstelle zwischen räumlich-städtebaulichen und infrastrukturellen Bauten als auch mit Partizipation und Planungsprozessen.
  • «Arealentwicklung» sucht nachhaltige Strategien im Spannungsfeld von Raum, Gesellschaft und Markt.

Grundsätzlich stehen Ihnen in jedem Semester alle Projektateliers aller drei Partnerschulen des Kooperationsmasters offen. Falls Sie das Master-Studium mit einer persönlichen Schwerpunktsetzung absolvieren möchten, stellen Sie die Ateliers nach Ihren eigenen Vorstellungen frei zusammen.

Studienform + Dauer

Der Master Architektur kann Vollzeit oder Teilzeit studiert werden. Das Vollzeitstudium wird in der Regel in vier Semestern, das Teilzeitstudium in sieben Semestern absolviert.

Die modulare Studienstruktur erlaubt einen Eintritt oder Unterbruch auf jedes Semester hin.

Studienplan + Module

Das Vollzeitstudium besteht aus drei regulären Semestern, in denen Sie parallel zur Wissensvermittlung ein Entwurfsprojekt erarbeiten, sowie einem Thesis-Semester.

Das Teilzeitstudium kann individuell zusammengestellt werden. Es besteht aus sechs separaten Theorie- oder Projekt-Semestern und einem Thesis-Semester. Im Unterschied zum Vollzeitstudium finden Wissensvermittlung und Projektatelier in der Regel nicht im gleichen sondern in aufeinander folgenden Semestern statt.

Module des Kooperationsmasters


Projektatelier

Die drei Partnerhochschulen bieten pro Semester insgesamt fünf bis acht neu aufbereitete Entwurfsprojekte an.

Am Standort Burgdorf wird pro Semester zu jedem der beiden Schwerpunkte ein Projektatelier durchgeführt. Semesterweise haben die Entwurfsaufgaben einen anderen Fokus. Von Semester zu Semester können Sie das Projektatelier bzw. den Schwerpunkt frei wählen. Die Themen der Projektateliers finden Sie weiter unten (s. Projektateliers).

Wissensvermittlung

Für die Wissensvermittlung besuchen Sie Theorieseminare und Optionskurse.

Pflichtmodul «Theorieseminar»

Pro Semester werden drei unterschiedliche Theorieseminare durchgeführt. Die Theorieseminare ergänzen die Arbeit in den Projektateliers. Sie bieten eine vertiefte Einsicht in die Theorie des architektonischen Entwurfs, der Architekturästhetik und der thematischen Schwerpunkte.

  • Am «Seminar 1» (Blockwoche) und «Seminar 2» (fünf Einzeltage) nehmen alle Studenten und Studentinnen der drei Partnerhochschulen teil und profitieren von interkulturellen Perspektiven.
  • Das «Seminar 3» ist eine wöchentlich stattfindende Veranstaltung, die von allen Partnerhochschulen parallel durchgeführt wird. Inhaltlich bezieht sich das «Seminar 3» auf die Schwerpunkte des jeweiligen Standorts bzw. auf das Thema der angebotenen Projektateliers.

Pflichtmodule «Profil Search» und «Thesis-Vorbereitung»

«Profil Search» wird während zwei Semestern besucht. Im Modul werden theoretische Themen, die wertvolle Inputs bei der Entwicklung einer eigenen Haltung geben, wissenschaftlich bearbeitet. Idealerweise stehen die Themen im Zusammenhang mit dem selbst gewählten Schwerpunkt. Das Modul «Profil Search» bildet die Grundlage und Voraussetzung für das anschliessende Modul «Thesis-Vorbereitung», in dem der theoretische Essay und das Projektdossier für die anschliessende Master-Thesis erstellt werden.

Wahlpflichtmodule

Die drei Partnerhochschulen bieten an Ihren Standorten eine Reihe von frei wählbaren Optionskursen an. Das wechselnde Angebot vermittelt vertieftes Wissen zu Themen wie Architekturgeschichte, Denkmalpflege, Architekturfotografie, analoge und digitale Werkzeuge für das Gestalten, Entwerfen und Präsentieren und Kommunikation. Ausnahmsweise finden die Kurse im Rahmen einer kulturellen Veranstaltung oder als Summer School statt.

Master-Thesis

Das letzte Semester ist ganz der Master-Thesis gewidmet. Für die Master-Thesis untersuchen Sie ein selbst gewähltes Architekturthema und entwickeln dieses als architektonisches Projekt. Ihre Master-Thesis verbindet ein Entwurfsprojekt mit einer theoretischen Vertiefungsarbeit.

Mobilität + Austausch

Wir unterstützen Sie bei der Planung und der Organisation eines allfälligen Auslandsaufenthalts. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms ERASMUS und anderer Austauschprogramme können unsere Studenten und Studentinnen einen Teil ihres Studiums an einer der zahlreichen Partnerschulen im europäischen Raum oder anderen Ländern absolvieren.

International studieren

Projektateliers

Am Standort Burgdorf wird jedes Semester ein Projektatelier pro Schwerpunkt angeboten. Semesterweise haben die Entwurfsprojekte einen anderen Fokus.

Schwerpunkt Architektur & Holz | Frühlingssemester 2019

Beschreibung

Das heutige Gewerbe- und Industriegebiet Buchmatt in Burgdorf stösst an bauliche Grenzen und bedarf einer massiven inneren Verdichtung, um auch zukünftig Entwicklungen zu ermöglichen. Traditionelle und neue Formen des Arbeitens und Produzierens verbunden mit ergänzenden Nutzungen für Freizeit und Wohnen sollen verstärkt in diesem Gebiet angesiedelt werden. Innerhalb übergeordneter Szenarien und Konzepte, die im Atelier Architektur & Areal entwickelt werden, beschäftigt sich das Atelier Architektur & Holz mit ausgewählten Orten. Hier werden – dialogisch in Bezug zu den kräftigen bestehenden Betonsilos – grossmassstäbliche vertikale Holzstrukturen entworfen. Raum und System, Konstruktion und Tektonik, Gestaltung und Atmosphäre, Ökonomie und Prozesse sind bestimmende Themen.

Lernziele

Inspiriert durch die sehr nach funktionalen Regeln gesetzten robusten Betonsilos im Buchmattquartier, interessieren im Atelier Architektur & Holz neuen Möglichkeiten des modernen Holzbaus. Offene Raumsysteme und starke Konstruktionen in Holz sollen eine zusätzliche Nutzungsvielfalt in das Industrie- und Gewerbegebiet bringen und die einheimische Ressource Holz als Bedeutungsträger einer nachhaltigen Entwicklung inszenieren: Gesellschaftlich – durch die kontextuelle Verortung, durch Nutzungsvielfalt und Anpassbarkeit; wirtschaftlich – durch einen umsichtigen Einsatz der Mittel; ökologisch – über die Zielsetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft. Integration von Solarelementen in die Gebäudehülle und ein integrales Konzept für die Gebäudetechnik sind darum wichtige Bestandteil des Entwurfs.

Lernformen

Gruppen- als auch Einzelarbeiten und ein enger Austausch mit den Studierenden des Atelier Architektur & Areal schaffen ein vielschichtiges diskursives Arbeitsklima. Ein besonderer Fokus wird in diesem Semester auf Fragen des konstruktiven Entwerfens von grossmasstäblichen Strukturen gelegt. Dabei sollen sowohl kontextuelle, gestalterische, konstruktive, gebäudetechnische, bauphysikalische und ökonomische Aspekte detailliert und integral bearbeitet werden, um zukunftsfähige nachhaltige Ziele zu erreichen (2000-Watt, Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS).

Dozierende

  • Hanspeter Bürgi, Professor für Architektur und Entwurf (Leitung Atelier)
  • Andreas Müller, Professor für Holzbau und Baukonstruktionen
  • Donat Senn, Professor für Architektur und Planung

Kontakt

Hanspeter Bürgi, dipl. Arch. ETH SIA FSU (Leitung)
Leiter Studiengang Master Architektur
Professor für Architektur und Entwurf

Ort

Pestalozzistrasse 20, 3401 Burgdorf
Gebäude B, Raum B203

ECTS

13

Erste Veranstaltungen

Atelier: Montag, 18. Februar 2019
Spezialprogramm in den ersten beiden Semesterwochen

Weitere Daten

Atelier mit individuellem Coaching jeweils Dienstag und Mittwoch
Inputveranstaltungen jeweils Mittwoch 08.20 – 09.05 Uhr

Teilnehmende

Max. 15

Sprache

Deutsch, individuelles Coaching auch in Englisch und Französisch

Holztürme in Lagerhalle

Schwerpunkt Architektur & Areal | Frühlingssemester 2019

Beschreibung

Das Gebiet Buchmatt in Burgdorf ist geprägt durch die gewerbliche Nutzung. Es ist Standort wichtiger Arbeitgeber in der Region. Bezüglich der weiteren Entwicklung stösst das Gebiet aber allmählich an seine Grenzen. Eine bauliche Verdichtung drängt sich auf und damit die Frage wie ein Gewerbegebiet in die Vertikale entwickelt werden kann:
Was bedeutet Gewerbe in der Zukunft – in welchem Verhältnis stehen Arbeiten und Wohnen in der weiteren Entwicklung – Wie kann industrielle oder gewerbliche Nutzung gestapelt werden – welche spezifischen Fragen im Verhältnis zum Kontext stellen sich in der Buchmatt.
Aufgrund unterschiedlicher Entwicklungsszenarien werden diese Themen untersucht. Dabei stehen Fragen nach dem Mass baulicher Dichte, nach Nutzungen, Programmen und Typologien sowie nach Identität für ein sich wandelndes Gebiet im Vordergrund.
Im Atelier wird ein enger Austausch mit dem Atelier Architektur & Holz gepflegt. So entsteht eine umfassende Diskussion über ein Entwicklungsgebiet von Burgdorf mit einem grossen Potential.

Lernziele

Die Zufahrt nach Burgdorf von Norden führt heute durch das gesichtslose Industriequartier in der Buchmatt. Undifferenzierte Stadträume und grösstenteils anonyme Architektur prägen das Bild. Einzelne Gebäude wie der gläserne Siloturm oder die Mühle Dür deuten an was das Gewerbegebiet an identifikatorischem Potential in sich trägt. Die Verdichtung des Gewerbegebietes in die Vertikale soll als Chance genutzt werden, um die Adresse Burgdorfs von der A1 her attraktiv zu gestalten. Der Wohn- und Arbeitsstandort soll entlang des „Strips“ der Kirchbergstrasse ein Gesicht erhalten. Wichtige öffentliche Orte wie das neue Verwaltungszentrum oder der Bahnhof Buchmatt sollen städtebaulich aufgewertet und eingebunden werden. Mit einer Verdichtung entlang der Kirchbergstrasse wird die Frage nach der adäquaten Struktur und dem Bild von Burgdorf untersucht.

Lernformen

Gruppenarbeiten und ein enger Austausch mit den Studierenden des Atelier Architektur & Holz schaffen ein vielschichtiges diskursives Arbeitsklima. Ein besonderer Fokus wird in diesem Semester auf Fragen der Planung und der Ökonomie gelegt. Die Studierenden sollen Instrumente der Planung und Festsetzung in grösseren städtebaulichen Strukturen kennen lernen. Oekonomische Betrachtungen der Dichte und Finanzierung von Infrastruktur und öffentlicher Räume begleiten den Entwurf im Atelier.

Dozierende

  • Lukas Huggenberger, Professor für Architektur und Entwurf (Leitung Atelier)
  • Urs Heimberg, Professor für Raumplanung und Städtebau
  • Christine Seidler, Professorin für Urbane Entwicklung und Mobilität
  • Donat Senn, Professor für Architektur und Planung
  • Dr. Boris Szélpal, Professor für Architektur und Ökonomie

Kontakt

Lukas Huggenberger, dipl. Arch. ETH 
Professor für Architektur und Entwurf

Ort

Pestalozzistrasse 20, 3401 Burgdorf
Gebäude B, Raum B203

ECTS

13

Erste Veranstaltungen

Atelier: Montag, 18. Februar 2019
Spezialprogramm in den ersten beiden Semesterwochen

Weitere Daten

Atelier mit individuellem Coaching jeweils Dienstag und Mittwoch
Inputveranstaltungen jeweils Mittwoch 08.20 – 09.05 Uhr

Teilnehmende

Max. 15

Sprache

Deutsch, individuelles Coaching auch in Englisch und Französisch

Van Nelle Factory, Amsterdam, Architects Brinkmann
Van Nelle Factory, Amsterdam, Architects Brinkmann, Van der Vlugt, 1927-30

Schwerpunkt Architektur & Holz | Herbstsemester 2018/19

Bauen in den Alpen ist ein wiederkehrendes Thema im Master Architektur: Nach der Auseinandersetzung mit Dorfkernrevitalisierungen im Goms/VS (Herbstsemester 2016) fokussiert das Atelier Architektur & Holz im Herbstsemester 2018 auf urbanere Strukturen in den Berner Alpen.

Beschreibung

Zwei Dorfbrände, ausgelöst durch heftige Föhnstürme, führten 1891 zu einer radikalen Neuplanung von Meiringen. Mit einem rechtwinklig aufgebauten Alignementplan wurde die gewachsene Dorfstruktur überlagert. Restriktive Bauvorschriften, neue Gebäudetypologien und Konstruktionsweisen in Massivbau verdrängten die ursprünglichen Holzbauten.

Das Gesicht von Meiringen ist noch heute stark von dieser Entwicklung geprägt. Erst in den letzten Jahrzehnten manifestiert sich ein neues Bewusstsein für die einheimische Ressource Holz. Dabei vermischen sich Bilder vernakulärer alpiner Holzhaustypologien und touristischer Sehnsuchtsorte mit heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen. So provoziert z. B. die Klimaveränderung ein anderes Verständnis von Architektur, Infrastruktur und Territorium. Nachhaltige Siedlungskonzepte suchen innere bauliche und soziale Verdichtung und äussere Vernetzung, thematisieren ebenso Raum als auch Material und Konstruktion. Und fragen: Wieviel Stein verträgt das Dorf – und wieviel Holz?

In Zusammenarbeit mit dem Atelier Architektur & Areal werden historische Entwicklungen alpiner Siedlungs- und Gebäudetypologien untersucht sowie architektonische und konstruktive Elemente analysiert. Erkenntnisse daraus bilden Grundlagen, um eine Haltung zu einem zukunftsfähigen Holzbau in Meiringen zu entwickeln.

Interaktionen mit dem Atelier Architektur & Areal und dem HolzNetzWerk Brünig, einem gemeinsamen Projekt der Fachbereiche Architektur und Holz der Berner Fachhochschule BFH und der Hochschule Luzern HSLU, sowie eine aktive Debatte im Rahmen der «République Génial» des Kunstmuseums Bern und der Dampfzentrale Bern bereichern den Dialog.

Lernziele

Wie lassen sich Erkenntnisse aus lokalen baukulturellen Analysen interpretieren und konkret umsetzen? Was sind Treiber neuer Ansprüche, was Potenziale zukünftige Entwicklungen? Was bieten traditionelle, was moderne Holzbauweisen? Wie lassen sich vergleichende Studien aus der Region und aus anderen alpinen Bergregionen oder dem Himalaya interpretieren? „Learning from...“ wird zur Entwurfsmethode für Strategien und Projekte alpiner Städte und Dörfer.

Team

Hanspeter Bürgi, dipl. Arch. ETH SIA FSU (Leitung)
Leiter Studiengang Master Architektur
Professor für Architektur und Entwurf

Andreas Müller, dipl. Ing.
Leiter Institut für Holzbau, Tragwerke und Architektur
Leiter Kompetenzbereich Holzbau, Bauen im Bestand und Denkmalpflege
Professor für Holzbau und Baukonstruktionen 

PD Dr. Dieter Schnell, Dr. phil. I
Professor für Kulturtheorie und Denkmalpflege

Markus Zimmermann, dipl. Arch. EPFL
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Postkarte von Meiringen mit Kirchgasse
Postkarte von Meiringen mit Kirchgasse
Alignementplan von 1891
Alignementplan von 1891

Schwerpunkt Architektur & Areal | Herbstsemester 2018

Beschreibung 

Die ortsbauliche Entwicklung in einem historisch gewachsenen Umfeld scheint klaren Regeln zu folgen. Was aber wenn die Rahmenbedingungen sich fundamental verändern. Wie reagieren wir auf neue Voraussetzungen in einem Kontext welcher durch denkmalgeschützte Substanz konserviert scheint. Zusammen mit dem Atelier Architektur & Holz arbeiten wir an der Schnittstelle zwischen Tradition und Moderne im alpinen Umfeld.

Touristisch gut erschlossene Orte in den Alpen haben eine lange Tradition in der Transformation ländlicher Strukturen in urbanere Siedlungsformen welche bis in die Gegenwart fortschreitet. Dabei spielen neben der historisch gewachsenen Struktur und Bautypologie die Erwartungen und Bilder einer vom Tourismus dominierten Entwicklung eine wichtige Rolle. Die Frage wie wir tradierte Bilder in die heutige Zeit übersetzten, werden wir in einer gemeinsamen übergeordneten Planung und einem individuellen Entwurf in einer gewachsenen Struktur bearbeiten.

In Zusammenarbeit mit dem Atelier Architektur & Holz werden die historische Entwicklung der Siedlungs- und Gebäudetypologie untersucht sowie architektonische und konstruktive Elemente analysiert. Dies bildet die Grundlage um eine Haltung zu entwickeln wie in einem historischen Ensemble ein baulicher Eingriff aussehen könnte. Die ortsbauliche Beschäftigung mit dem Kontext wird bis in architektonische und konstruktive Elemente fortgesetzt.

Interaktionen mit dem Atelier Architektur & Holz und dem HolzNetzWerk Brünig, einem gemeinsamen Projekt der Fachbereiche Architektur und Holz der Berner Fachhochschule und der Hochschule Luzern HSLU, sowie eine aktive Debatte im Rahmen der «République Génial» des Kunstmuseums Bern und der Dampfzentrale Bern bereichern den Dialog.

Lernziele

Im Atelier Architektur & Areal stehen dieses Semester die Auseinandersetzung mit dem einer eigenständigen Logik folgenden historischen Gefüge im Zentrum. Wir setzen uns ausserdem mit den Bildern und Anforderungen Touristischer Infrastruktur auseinander und Untersuchen die historische Entwicklung der Freiräume. 

Team

Lukas Huggenberger, dipl Architekt ETH (Leitung)
Dozent für Architektur und Entwurf

PD Dr. Dieter Schnell, Dr. phil. I
Professor für Kulturtheorie und Denkmalpflege

Daniel Baur, Landschaftsarchitekt FH
Dozent für Landschaftsarchitektur

Denise Ulrich, dipl. Architektin ETH
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Bahnhof Brienz um 1895
Bahnhof Brienz um 1895
Brunngasse Brienz
Brunngasse Brienz

Schwerpunkt Architektur & Holz | Fokus Konstruktion und Handwerk
Frühlingssemester 2018

Inhalt

Die Stadt Bern ist Partnergemeinde des Fachbereichs Architektur der BFH für das Frühjahrssemester 2018. Bachelor- und Master-Ateliers beschäftigen sich mit einem Hotspot im Osten der Stadt, mit dem Potenzial eines in absehbarer Zukunft zu verlegenden Autobahnabschnitts zwischen Wankdorf und Muri. Durch den Rückbau zu einer Stadtstrasse kann das Gebiet gemäss dem Stadtentwicklungskonzept STEK heutige Schwellen überwinden und neue stadträumliche Impulse schaffen.

Das Atelier Architektur & Holz fokussiert auf das steinige urbane Gefüge des Freudenbergerplatzes mit seinen prägenden Infrastrukturbauten und komplexen Raumsituationen. Die sich überlagernden Ebenen, die Brüche und Massstabssprünge bilden das offene Experimentierfeld für architektonische Interventionen. Wir begegnen den sich verändernden Möglichkeiten und Bedürfnissen mit anpassungsfähigen Strukturen in Holz: modulor und modular. Mit konstruktiven Entwurfsmethoden entwickeln wir wachsende Räume für unterschiedliche Nutzungen. Durch präzises und schrittweises Nachverdichten schaffen wir eine starke Identität für den Ort. Teile der Holzstruktur bauen wir in 1:1-Prototypen – handwerklich analog wie auch digital.

Fokus

Im dritten Atelier des Schwerpunktes Architektur & Holz stehen Konstruktion und Handwerk im Zentrum. Zudem spielen der spezifische Ort und das zukünftige Potenzial, das Entwickeln von räumlich hochwertigen Holzstrukturen sowie das Denken und Anwenden von modularen Systemen eine zentrale Rolle. Interaktionen mit dem Atelier Architektur & Areal bereichern den Dialog.

Team

Hanspeter Bürgi, dipl. Arch. ETH SIA FSU SWB (Leitung)
Leiter Studiengang Master Architektur
Professor für Architektur und Entwurf

Kai Strehlke, Dr., dipl. Arch. ETH
Dozent für Gestaltung und digitale Prozesse

Christophe Sigrist, Dr., Ingenieur EPFL
Professor für Ingenieurholzbau und Stahlbau

Markus Zimmermann, dipl. Arch. EPFL SIA
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

House A, Alice, EPFL 2017
House A, Alice, EPFL 2017
Modell einer modularen Holzstruktur
Modell einer modularen Holzstruktur

Schwerpunkt Architektur & Areal | Fokus Arealentwicklung
Frühlingssemester 2018

Inhalt

Die Stadt Bern ist Partnergemeinde des Fachbereichs Architektur der BFH für das Frühjahrssemester 2018. Bachelor- und Master-Ateliers beschäftigen sich mit einem Hotspot im Osten der Stadt, mit dem Potenzial eines in absehbarer Zukunft zu verlegenden Autobahnabschnitts zwischen Wankdorf und Muri. Durch den Rückbau zu einer Stadtstrasse kann das Gebiet gemäss dem Stadtentwicklungskonzept STEK heutige Schwellen überwinden und neue stadträumliche Impulse schaffen.

Im Atelier Architektur & Areal setzen wir uns mit dem bis heute stark durch die nationale Verkehrsinfrastruktur belasteten Umfeld des Freudenbergerplatzes auseinander. Vor rund 50 Jahren hat sich hier die Autobahn an den Siedlungsrand gelegt und somit die Textur der wachsenden Quartiere abrupt unterbrochen. Unmittelbar neben dieser starken Zäsur ist die Stadt trotzdem Richtung Osten weitergewachsen ohne jedoch an das bestehende Siedlungsgefüge anzuknüpfen. Was bedeutet das Versiegen des Verkehrsstroms für den Platz und die umliegenden Quartiere? Lassen sich die raumgreifenden Infrastrukturen in das zukünftige Siedlungsgefüge integrieren oder soll der Lebensraum an ihrer Stelle neu definiert werden? Wie gelingt es, durch gezielte Eingriffe in die umliegende Stadttextur neue stadträumliche Zusammenhänge zu schaffen?

Fokus

Im dritten Atelier des Schwerpunktes Architektur & Areal stehen städtische Siedlungs- und Freiraumtypologien im Zentrum. Wir setzen uns ausserdem mit dem Sozialraum, mit den vielfältigen Aspekten des Zusammenlebens auseinander und entwickeln Siedlungsbausteine die mit dem Bestand in direktem Zusammenhang stehen. Interaktionen mit dem Atelier Architektur & Holz bereichern unseren Dialog.

Team

Lukas Huggenberger, dipl Architekt ETH SIA BSA (Leitung)
Dozent für Architektur und Entwurf

Daniel Baur, dipl. Ing. Landschaftsarchitekt
Dozent für Landschaftsarchitektur

Joachim Huber, Dr. Ing. Architekt ETH
Professor für Architektur

Denise Ulrich, dipl. Architektin ETH
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Luftaufnahme Freudenbergerplatz
Luftaufnahme Freudenbergerplatz
Kunstprojekt "Der Himmel von Bern"
Kunstprojekt "Der Himmel von Bern" am Freudenbergerplatz 2016

Schwerpunkt Architektur & Holz | Fokus Raum und System
Herbstsemester 2017

Urbanes Leben im Ländtequartier Biel/Bienne
 

Inhalt

Das Gebiet zwischen Bahnhof Biel und Seeufer wird in den nächsten 20 Jahren zu einem neuen Stadtteil entwickelt. Hier entstehen der BFH-Campus, der Inno-Campus und das Quartier Agglo-Lac. In Kooperation mit dem Schwerpunkt Architektur & Areal beschäftigen wir uns mit dem Potenzial des Ländtequartiers und seiner Einbindung in das urbane Gefüge. Bei der Transformation des Quartiers interessieren uns grossmassstäbliche Strukturen und experimentelle Konstruktionen in Holz. Wir suchen nach baulicher und sozialer Dichte, schaffen Räume, adäquate Wohnformen und Quartieratmosphären. Dabei sollen zukunftsfähige Möglichkeiten des Holzbaus in der Stadt integral betrachtet und konkret auf verschiedenen Ebenen bearbeitet werden: städtebaulich, gestalterisch, technisch, konstruktiv, wirtschaftlich und dabei gesellschaftliche und kulturelle Mehrwerte aufzeigen.

Fokus

Im zweiten Atelier des neuen Schwerpunktes Architektur & Holz stehen die Entwicklung von räumlich hochwertigen Strukturen sowie das Denken und Anwenden von Systemen in Verbindung mit innovativem Holzbau im Zentrum.

Ergebnisse

Dokumentation HS 17 | Ateliers Architektur & Holz und Architektur & Areal
Publikation auf Issuu

Team

Hanspeter Bürgi, dipl. Arch. ETH SIA FSU (Leitung)
Leiter Studiengang Master Architektur
Professor für Architektur und Entwurf

Christophe Sigrist, Dr., Ingenieur EPFL
Professor für Ingenieurholzbau und Stahlbau

Markus Zimmermann, dipl. Arch. EPFL
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Illwerke Zentrum Montafon
Illwerke Zentrum Montafon
MFH Röschstrasse St Gallen
MFH Röschstrasse St Gallen, ForrerStieger Architekten St. Gallen

Schwerpunkt Architektur & Areal | Raum und Infrastruktur
Herbstsemester 2017

Inhalt

Das Entwurfsatelier zum Schwerpunkt Architektur & Areal thematisiert das kontextuelle Entwerfen im gebauten Raum. Die Analyse von ortsbaulichem Kontext, gesellschaftlichen Zusammenhängen und historischer Entwicklung wird als Handwerk verstanden um ein Gefühl für den Ort zu entwickeln. Das Denken in Szenarien und Bildern, die Auseinandersetzung mit inhaltlichen und formalen Referenzen führt zu einer Sammlung konkreter Aussagen mit direktem Bezug zum Ort. Diese werden zu einem konkreten Eingriff im bestehenden Siedlungs- und Freiraumgefüge verdichtet und mit den klassischen Darstellungsmitteln der Architektur - Grundriss, Schnitt, Modell und Visualisierung vermittelt.

Fokus

Das Gebiet zwischen Bahnhof Biel und Seeufer wird in den nächsten 20 Jahren zu einem neuen Stadtteil entwickelt. Hier entstehen der BFH-Campus, der Inno-Campus und das Quartier Agglolac. Das angrenzende dreieckige Ländtequartier ist bisher wegen divergierenden Interessen der Grundeigentümer nicht Teil dieser Dynamik. Ziel des vorliegenden Entwurfsateliers ist es, für dieses vergessene Gebiet einen partizipativen städtebaulichen Prozess anzustossen. Es sollen Vorschläge zur Ergänzung der urbanen Strukturen und des öffentlichen Raumes erarbeitet werden. Verbessert werden sollen insbesondere die Diversität der Nutzungen und der sozialen Durchmischung. Es sollen Orte der Interaktion und der Aneignung geschaffen, sowie die Porosität des Stadtgewebes verbessert werden.

Ergebnisse

Dokumentation HS 17 | Ateliers Architektur & Holz und Architektur & Areal

Team

Robert Braissant, dipl. Architekt ETH (Leitung)
Professor für Architektur und Entwurf

William Fuhrer, Architekt MA ZFH
Professor für urbane Entwicklung und Mobilität
Co-Leitung Dencity

Urs Heimberg, Raumplaner FSU SWB Reg. A
Professor für Raumplanung und Städtebau
Leiter Fachbereich Architektur

Joachim Huber, Dr. Ing. dipl Architekt ETH EMBA HSG
Professor für Architektur, Stv. Leiter Dencity

Dieter Schnell, Dr. phil. I
Professor für Kulturtheorie und Denkmalpflege

Donat Senn, dipl. Architekt FH SIA Reg. A
Dozent für Architektur und Ökonomie

Denise Ulrich, dipl. Architektin ETH
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ländtequartier Biel/Bienne
Ländtequartier Biel/Bienne
Ländtequartier
Luftaufnahme Ländtequartier

Schwerpunkt Architektur & Areal | Fokus Bauen im Bestand
Frühlingssemester 2017

Inhalt

Das Entwurfsatelier zum neuen Schwerpunkt Architektur & Areal thematisiert das kontextuelle Entwerfen im gebauten Raum. Das Siedlungsgebiet von Steffisburg umschliesst einen zentralen landwirtschaftlich genutzten Grünraum mit schwach ausgeprägten Rändern. Diese zentrale Freifläche hat das Potenzial zu einem verbindenden Element für die heute kaum als Einheit wahrgenommenen Siedlungsteile zu werden. Wesentliche Erkenntnisse aus dem Entwurfsprozess können im aktuellen Masterplanverfahren der Gemeinde zur Überarbeitung ihrer Bau- und Zonenordnung einfliessen.

Fokus

Die Bedeutung von Steffisburgs grüner Mitte als identitätsbildendem Nucleus für das ganze Siedlungsgebiet wird anhand der vertieften Auseinandersetzung mit dem inneren Siedlungsrand herausgearbeitet. Die Untersuchung grossflächiger Grünräume im besiedelten Raum, eine räumlich-atmosphärische Bestandesaufnahme vor Ort sowie der Einbezug der verschiedenen Spezialisten (Modulgruppen) bilden die Grundlage für die eigentliche Entwurfsaufgabe. In einem mehrstufigen Prozess gilt es die verschiedenen, sich teilweise widersprechenden Randbedingungen zu erfassen, zu gewichten und zu einer konkreten Aussage zu verdichten, die sich schlussendlich im Entwurf eines exemplarischen Areals manifestiert.

Team

Robert Braissant, dipl. Architekt ETH (Leitung)
Professor für Architektur und Entwurf

Dieter Schnell, Dr. phil. I
Professor für Kulturtheorie und Denkmalpflege

Denise Ulrich, dipl. Architektin ETH
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Luftaufnahme Thuner Seebecken
Luftaufnahme Thuner Seebecken
Steffisburgs grüne Mitte
Steffisburgs grüne Mitte

Schwerpunkt Architektur & Holz | Fokus Bauen im Bestand
Herbstsemester 2016

Strategien eines Um-/An-/Auf-/Weiter-/Bauens in den Alpen
 

Inhalt

Das Entwurfsatelier thematisiert das Um-/An-/Auf-/Weiter-/Bauen in den Alpen. Anhand von detaillierten Analysen auf ortsbaulicher wie auf bauhistorischer, typologischer und konstruktiver Ebene werden Strategien eines nachhaltigen Weiterbauens entwickelt und in konkreten Projekten für das Goms im Oberwallis umgesetzt.

Fokus

Erkenntnisse aus der lokalen Holzbaukultur dienen ebenso als Inspiration wie neuste Entwicklungen in der Holztechnologie. In der Verbindung von Tradition und Innovation und im Wechselspiel der Massstabsebenen und Sichtweisen werden Aussen- und Innenräume transformiert und in neue Beziehungen gesetzt: als Kulturraum, Werkraum, Wohnraum. Die konkreten Projekte bieten Grundlagen für eine Debatte über Architektur im Alpenraum und visualisieren erste Inputs für das Forschungsprojekt „Dorfkernerneuerung Oberwallis“ des Instituts Holzbau, Tragwerk und Architektur.

Ergebnisse

Team

Hanspeter Bürgi, dipl. Arch. ETH SIA FSU (Leitung)
Leiter Studiengang Master Architektur
Professor für Architektur und Entwurf

Markus Zimmermann, dipl. Arch. EPFL
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

PD Dr. Dieter Schnell, Dr. phil. I
Professor für Kulturtheorie und Denkmalpflege

Münster / VS
Münster / VS
Sarreyer / VS
Sarreyer / VS

Partner

Kooperation BFH / HES-SO

Der Kooperationsstudiengang der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Burgdorf und der Haute Ecole Spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO) in Fribourg und Genf wurde vor rund zehn Jahren als «Joint Master of Architecture» ins Leben gerufen.

Dank dieser Kooperation haben Sie leichten Zugang zum Studienangebot der drei Partnerhochschulen. Gemeinsame Lehrveranstaltungen sind Teil des Master-Studiums. Sie erweitern sowohl den sprachlichen als auch den kulturellen Horizont.

Partnergemeinden / Partnerinstitutionen

Der Fachbereich Architektur der BFH sucht jeweils für die Dauer eines Jahres die institutionelle Zusammenarbeit mit einer Gemeinde oder einer Region im Espace Mittelland. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer aktuellen, gesellschaftlichen Aufgabenstellung für alle Bachelor- und Masterstudierenden an einem gemeinsamen Ort. Die Idee ist, dass Gemeinde und Fachhochschule gleichermassen von der Zusammenarbeit profitieren. Den Partnergemeinden bietet sich die Möglichkeit, die vielfältigen Projektideen und Vorschläge der angehenden Architekten und Architektinnen in den Dialog mit der den Bewohnern aufzunehmen. Nach Möglichkeit findet gleichzeitig eine Zusammenarbeit im Bereich Forschung statt.

Bisherige Partner:

  • Stadt Burgdorf (2019)
  • Stadt Bern (2018)
  • Gemeinde Steffisburg (2017)
  • Stadt Langenthal (2016)
  • Parc régional Chasseral (2015)
  • Stadt Biel (2014)

Voraussetzungen + Zulassung

Unsere Architekturausbildung ist auf fünf Jahre ausgelegt. Der konsekutive Master baut auf dem generalistischen Bachelor-Studium auf. Gleichzeitig eröffnen sich mit unseren Schwerpunkten auch für Absolventinnen und Absolventen anderer Hochschulen interessante Perspektiven.

Zulassungsbedingungen

Die Zulassung zum Master-Studiengang setzt einen Bachelor-Abschluss in Architektur voraus und erfolgt auf der Grundlage eines Bewerbungsdossiers.

Berufliche Voraussetzungen

Wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, können Sie ein Bewerbungsdossier einreichen:

  • Sie verfügen über den Bachelor in Architektur einer schweizerischen Fachhochschule oder einen gleichwertigen Hochschulabschluss.
  • Sie verfügen über den Bachelor in Architektur einer schweizerischen Universität oder ETH oder einen als gleichwertig befundenen schweizerischen bzw. ausländischen Titel und haben ein zwölfmonatiges Berufspraktikum absolviert.

Der Beleg über die Gleichwertigkeit eines Abschlusses ist Sache der Bewerberin bzw. des Bewerbers.

Informationen zur Anerkennung von Ausbildungen und Titeln

Kenntnisse + Fähigkeiten

Die geforderten Kompetenzen für die Schwerpunkte «Architektur & Holz» und «Architektur & Areal» entsprechen den Kenntnissen und Fähigkeiten, die im Bachelors-Studiengang Architektur der Berner Fachhochschule vermittelt werden. Das spezifische Fachwissen erarbeiten Sie sich im fünften Semester des Bachelors.

Falls Sie einen Bachelor-Abschluss einer anderen Hochschule besitzen, erhalten Sie vor Studienbeginn Unterlagen, um sich in die entsprechenden Themen einlesen.

Sprachkenntnisse

Deutsch: Mindestanforderung Niveau C1
Englisch oder Französisch: Mindestanforderung Niveau B1

Ausländische Bewerbende

Ein Bachelor in Architektur oder andere ausländische Titel werden anerkannt, wenn sie den Richtlinien der Europäischen Union oder der European Association for Architectural Education (EAAE) entsprechen.
Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Studiengangsleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

Ausnahmen

Wenn nicht alle Zulassungsbedingungen erfüllt sind, findet eine allfällige Zulassung nach einem Einstufungsgespräch mit der Studiengangsleitung «sur dossier» statt.

Die Zulassung zum Master-Studiengang erfolgt auf der Grundlage eines Bewerbungsdossiers.

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbungsunterlagen müssen das Interesse und die Fähigkeit der Bewerbenden belegen, ein Master-Studium zu absolvieren. Sie sind auf Deutsch, Englisch oder Französisch zu verfassen und müssen folgende Bestandteile enthalten:  

  • Motivationsschreiben  
  • vollständiger Lebenslauf
  • Kopien sämtlicher erhaltener Diplome
  • Beschreibung der zuvor absolvierten Ausbildung und dazugehörige Notenzeugnisse (Module, Kurse und Projektarbeiten)
  • Angabe zu den Kenntnissen in den Sprachen, die im Master-Studiengang Architektur verwendet werden (Deutsch, Englisch, Französisch).
  • Für die am Hauptstandort verwendete Sprache (Deutsch an der BFH, Französisch an der HES-SO) sowie die in den gewählten Modulen verwendete Sprache ist das Niveau C1 nachzuweisen.
  • Für mindestens eine zweite der drei verwendeten Sprachen ist das Niveau B1 nachzuweisen.
  • Portfolio, in dem mindestens drei Planungsprojekte sowie ein Bauprojekt präsentiert werden, die für die zuvor absolvierte Ausbildung repräsentativ sind (s. Informationen Bewerbungsdossier).
  • Praktikumsbericht zur Berufspraxis, sofern diese gemäss den Punkten 1. und 2.  erworben wurde (s. Informationen Bewerbungsdossier).


Einreichung der Bewerbung und Entscheid

Die Zulassungen zum Master-Studiengang Architektur erfolgen semesterweise.

  • Bewerbungsfrist Herbstsemester: 31. Mai
  • Bewerbungsfrist Frühlingssemester: 31. Oktober

Berner Fachhochschule
Sekretariat Fachbereich Architektur 
Pestalozzistrasse 20
3400 Burgdorf

Bewerbungen sind nur gültig, wenn die Online-Anmeldung und das Einsenden der erforderlichen Unterlagen in Papierform fristgerecht erfolgen und den formalen Anforderungen entsprechen.

Es ist möglich, sich für die beiden auf die Einschreibeperiode folgenden Semester zu bewerben. Der Entscheid über die Zulassung wird vom Leitungsausschuss innerhalb von 60 Tagen nach Ablauf der entsprechenden Einschreibefrist eröffnet.

Damit die Ausbildungsziele des Masters Architektur erreicht und die Qualität des Studiengangs erhalten werden können, ist die Studienplatzzahl begrenzt. Bewerbende können unter Umständen erst für ein späteres Semester als das zur laufenden Einschreibeperiode gehörende zugelassen werden, falls keine Studienplätze für das gewünschte Semester mehr frei sind.

Die Bewerbungsunterlagen werden den Bewerbenden nicht zurückgeschickt.

Kosten

Die Bewerbungsgebühr beträgt CHF 100 pro Bewerbung.

Im Zweifelsfall gelten die aktuellen Informationen auf der Internetseite jointmaster.ch

Berufspraktikum

Wenn Sie über den Bachelor in Architektur einer schweizerischen Universität oder ETH oder einen als gleichwertigen schweizerischen bzw. ausländischer Titel verfügen, müssen Sie ein zwölfmonatiges Berufspraktikum absolvieren.

  • Das Berufspraktikum muss in einem Architekturbüro und bei einem 100%-Pensum absolviert werden.
  • Das Praktikum muss in der Schweiz, einem Mitgliedstaat der EAAE oder einem Land absolviert werden, dessen berufliche, reglementarische, gesetzliche und qualitative Anforderungen mit denjenigen der Schweiz vergleichbar sind.
  • Die 12 Praktikumsmonate können in verschiedenen Architekturbüros absolviert werden. In jedem Fall ist aber ein Praktikum von mindestens 6 Monaten Dauer beim gleichen Unternehmen nachzuweisen.
  • Den Bewerbungsunterlagen ist ein Praktikumsbericht beizulegen (s. Aufnahmeverfahren).
  • Die Studiengangsleitung entscheidet über allfällige Gleichwertigkeiten für Praktika, die nicht vollständig diesen Anforderungen entsprechen.

Abschluss + Perspektiven

Nach dem Abschluss des Master-Studiums Architektur können Sie komplexe Architektur- und Planungsaufgaben ganzheitlich abwickeln – von der Analyse über das konkurrenzfähige Wettbewerbsprojekt bis zur Realisierung. Sie haben umfassende Kompetenzen, um als Projektleiterin oder -leiter zu arbeiten oder sich als selbstständige Architektin bzw. selbstständiger Architekt im Markt zu positionieren.

Titel + Abschluss

Master of Arts (Ma) in »Architecture»

Der Abschluss entspricht den internationalen Standards der «Union Internationale des Architectes UIA» und der «European Association of architectural education EAAE».

Wenn Sie bei einem der beiden Schwerpunkte 70 ECTS erreichen, erhalten Sie ein entsprechendes Diploma Supplement.

Diploma Supplement

Auf Wunsch können Sie das Master-Studium mit einem Supplement in einem der Schwerpunkte Architektur & Holz oder Architektur & Areal abschliessen. Das Supplement erfordert 70 der insgesamt 120 ECTS.

Entscheiden Sie sich für ein Supplement, können Sie die erforderlichen ECTS wie folgt erreichen:

  • 2 Supplement-orientierte Entwurfsateliers (26 ECTS)
  • 2 Supplement-orientierte Theorieseminare bzw. Optionsmodule (6 ECTS)
  • 1 Modul Profile Search (2 ECTS)
  • Thesis-Vorbereitung (8 ECTS)
  • Master-Thesis (28 ECTS)

Für die restlichen 50 ECTS steht es Ihnen frei, welche Module Sie belegen. Sie können aus dem Angebot der drei Partnerschulen in Burgdorf, Fribourg und Genf sowie dem Erasmus-Programm der Europäischen Union wählen.

Sie können das Master-Studium auch ohne Supplement abschliessen. Durch das Belegen der Module beider Schwerpunkte setzen Sie sich umfassend mit dem Thema Architektur auseinander.

Certificate of Global Competence

Mit dem Zusatzzertifikat «Certificate of Global Competence» können Sie sich während Ihres Studiums inter- und transkulturelle Kompetenzen aneignen und sich dafür auszeichnen lassen.

Berufsbild + Perspektiven

Architektur zählt zu den Kerndisziplinen bei der Gestaltung von Lebensräumen.

Architektinnen und Architekten sind versierte Analytiker und Entwickler. Sie verbinden die Ansprüche und Anforderungen von Mensch und Umwelt an ein Gebäude mit den verschiedensten Aspekten des Bauens. Architektinnen und Architekten sind nach ihrer Ausbildung in den verschiedensten Berufsfeldern tätig: vom klassischen Kleinbüro mit generalistischer Ausrichtung bis zum grossen Architekturbüro mit spezialisierten Teams für Entwurf oder Ausführung; von der öffentlichen Bauverwaltung über die Immobilienfirma bis zur professionellen Bauherrenvertretung.

Organisation + Anmeldung

Die modulare Studienstruktur erlaubt einen Studienbeginn im Frühling oder im Herbst.

Herbstsemester

Bewerbungsfrist: 31. Mai
Eröffnung Zulassungsentscheid: 31. Juli
Studienbeginn: KW 38

Frühlingssemester

Anmeldefrist: 31. Oktober
Eröffnung Zulassungsentscheid: 31. Dezember
Studienbeginn: KW 8

Die Gebühren und Beiträge sind BFH-weit einheitlich geregelt. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie Anrecht auf Ausbildungsbeiträge. Berufsleuten aus der Schweizer Holzwirtschaft bieten sich weitere Möglichkeiten zur Finanzierung.

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Studiengangsspezifische Kosten

  • Materialkosten
    Für allgemeines Verbrauchsmaterial leisten sie pro Semester eine Materialpauschale von CHF 50.00 verlangt. Individuell benötigtes Material, z. B. für den Modellbau, können sie zu vergünstigten Preisen direkt bei der Studierendenvereinigung beziehen.
  • Zusätzliche Ausgaben
    Wir raten ihnen, für Kopien/Ausdrucke, Bücher und Exkursionen durchschnittlich CHF 400.- pro Semester zu budgetieren.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Ausbildungsbeiträge

Benötigen Sie finanzielle Unterstützung, ohne die Sie ihre Ausbildung nicht absolvieren können? Seit 1942 unterstützt die Stiftung Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf die Studierenden mit Beiträgen. Die Stiftung ist ein langjähriges Werk der acht Studentenverbindungen am Standort Burgdorf.

Grundsätze 

  • Beitragsberechtigt sind Studierende der Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf.
  • Das Gewähren von Beiträgen erfolgt unter der Voraussetzung, dass den Studierenden nicht zugemutet werden kann, allein für die Kosten der gewählten Ausbildung gesamthaft oder teilweise aufzukommen und andere finanzielle Unterstützungen, insbesondere Stipendien des Wohnortkantons, ausgeschlossen sind.
  • Beiträge können an Studierende aus der Schweiz und aus dem Ausland gewährt werden.
  • Beiträge können an Studierende der oberen Semester eines Bachelor-Studiums gewährt werden.

Beiträge

  • Die Höhe der Beiträge wird vom Stiftungsrat aufgrund des eingereichten Antrags und nach Anhörung der Vertreter der Schulleitung festgelegt.
  • Der Stiftungsrat ist berechtigt, weitere Informationen über die Antragstellenden einzuholen, insbesondere bei der Schulleitung.
  • Die Beiträge werden für die Dauer eines Semesters gewahrt, sind zinsfrei und müssen nicht zurückerstattet werden.

Einreichen eines Gesuches 

Dem ausführlich begründeten persönlichen Antragsschreiben um einen Ausbildungsbeitrag sind beizulegen:

  • Ausgefülltes gleiches Formular wie für das Stipendiengesuch im Wohnortkanton.
  • Kopie des Entscheides des Wohnortkantons zum Stipendiengesuch.
  • Das Gesuch ist an den Präsidenten des Stiftungsrates zu richten (Adresse siehe unten).

Alle Formulare können im Schulsekretariat bezogen werden.

Einreichfristen für die Gesuche

Für das Herbstsemester bis 15. November
Für das Frühlingssemester bis 15. April

Für jedes Semester ist ein neues Gesuch an Bruno Mancini, Präsident der Stiftung Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf, einzureichen.

Vorberatungsgespräch

Vorberatungsgespräche für das Departement Architektur, Holz und Bau führt Markus Romani, Leiter Studiengang Bachelor Bauingenieurwesen.

Bitte melden Sie sich im Fachbereichssekretariat, um einen Termin zu vereinbaren.

Job/Familie + Dienstpflicht

Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht Ihnen eine gute Vereinbarkeit des Studiums mit Job und Familie. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren.

Job/Familie

Das Architekturstudium verlangt von Ihnen in hohes Mass an persönlichem Engagement und Präsenz. Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht es dennoch, berufliche Tätigkeiten oder private Verpflichtungen mit dem Studium zu vereinbaren.

Während der Projekt-Semester ist die Anwesenheit im Atelier an ein bis zwei fixen Tagen pro Woche erforderlich. Während der Theorie-Semester kennen Sie die Unterrichtstage im Voraus und können entsprechend planen.

Detaillierte Informationen zu den Studientagen finden Sie im Semesterprogramm.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Die Anzahl Studienplätze ist beschränkt (s. Bewerbung und Entscheid). Bewerbende können unter Umständen erst für ein späteres Semester als das zur laufenden Einschreibeperiode gehörende zugelassen werden.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Haben Sie die Anmeldefrist versäumt, informiert Sie die betreffende Studiengangsleitung gerne, ob eine nachträgliche Anmeldung möglich ist.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, zum Beispiel:

  • Mappe mit Arbeitsproben
  • Aufenthaltsbewilligung (ausländische Bewerber/innen)
  • etc.

Bei der Anmeldung zum Masterstudium muss der Abschluss der ersten Studienstufe (Bachelor oder gleichwertiger Abschluss) sowie das Transcript of Records übermittelt werden.

Online-Anmeldung

Infoveranstaltungen + Beratung


An unseren Infoveranstaltungen in Burgdorf können Sie sich einen persönlichen Eindruck des Studienortes machen. Dozierende und Studierende beantworten gerne Ihre Fragen und führen Sie durch die Atelier-, Werkstatt- und Schulräume. Zudem haben Sie die Möglichkeit, ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter zu vereinbaren.

Bei Fragen zum Studienaufbau, zur Zulassung und zur Anmeldung hilft Ihnen das Sekretariat gerne weiter.

Falls Sie ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter wünschen, können Sie zudem einen Termin vereinbaren.

Nächste Informationsveranstaltungen

Jahresausstellung

Einen guten Einblick in die Arbeit der Architekturstudentinnen und -studenten bietet die jährliche Ausstellung des Fachbereichs Architektur im Kornhausforum Bern. Jeweils im März werden ausgewählte Projekt- und Abschlussarbeiten aus allen fünf Studienjahren sowie Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung gezeigt.

Jahresausstellung 6. bis 22. März 2019

Studienort + Infrastruktur

Der Fachbereich Architektur der Berner Fachhochschule gehört zu den traditionsreichsten seiner Art in der Schweiz. Besondere Merkmale des Ausbildungsorts sind die hervorragend ausgestatteten Werkstätten und die überschaubare Grösse des Campus in Burgdorf, ab Herbst 2022 auf dem neuen BFH-Campus in Biel/Bienne.

  • Für die Erarbeitung des Entwurfsprojekts steht den Studenten und Studentinnen beider Schwerpunkte ein gemeinsamer Atelierraum zur Verfügung. Hier verbringen sie rund zwei Tage pro Woche.
  • Der Projektunterricht und die Bearbeitung des eigenen Entwurfsprojekts finden in den verschiedenen Atelierräumen statt. Hier verbringen die Sie mehr als die Hälfte ihrer Zeit.
  • Für den Modellbau haben Sie Zugang zu einer hervorragend ausgestatteten Modellbauwerkstatt. Neben einer Schreiner- und Bildhauerwerkstatt stehen unter anderem folgende digitale Geräte und Maschinen zur Verfügung:
    • Laser- und Schneidplotter
    • 3D-Scanner und 3D-Drucker
    • 3-Achs NC-Fräse
  • Die Räumlichkeiten können Sie auch ausserhalb des Präsenzunterrichts benutzen. BFHcard
  • Als Studentin oder Student steht Ihnen eine grosse Freihandbibliothek mit Lesesaal zur Verfügung. Die Dokumente der Bibliothek sind in den gesamtschweizerischen NEBIS-Verbund (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) eingegliedert. Bibliothek
  • Sie erhalten Zugang zum Intranet und verfügen über eine persönliche E-Mail-Adresse sowie einen direkten Access auf das WLAN.
  • Die Parkplätze sind gebührenpflichtig. Auf Wunsch sind Parkkarten in den Studiensekretariaten erhältlich. Wir empfehlen jedoch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
  • Wir betreiben in Biel das grösste Forschungszentrum der Schweizer Holzwirtschaft und am Standort in Burgdorf gemeinsam mit dem Institut für Geologie der Universität Bern ein umfassendes Labor für Geotechnik. Der Grossteil der durchgeführten Prüfungen ist nach ISO / IEC 17025 durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) akkreditiert. Die Prüfungen sind international anerkannt.

Campus Biel/Bienne

Voraussichtlich ab 2022 wird die Architekturausbildung der Berner Fachhochschule im neuen Campus Biel/Bienne durchgeführt. Nebst Synergien im Betrieb von Lehre und Forschung bietet der neue Campus zusätzliche Chancen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit. In Burgdorf begonnene Ausbildungen werden in Biel weitergeführt.

Standortkonzentration