Architektur

Mit einem Bachelor in Architektur gestalten Sie Lebensräume und befassen sich mit den Ansprüchen und Anforderungen von Mensch und Umwelt an ein Gebäude.

Der Studiengang:

  • bereitet Sie auf das vielfältige Berufsfeld von Architektinnen und Architekten vor,

  • ermöglicht Ihnen, nach architektonischen Lösungen für stufengerecht gestellte Aufgaben mit hohem Wirklichkeitsbezug zu suchen,

  • findet zu mehr als der Hälfte der Zeit im Projektunterricht statt, in dem Sie von einem interdisziplinären Dozierenden-Team gecoacht werden,

  • vermittelt Ihnen das konzeptionelle Einbeziehen der «realen Faktoren des Bauens» in den Entwurfsprozess,

  • vermittelt Ihnen ein breites Verständnis für die Entwicklungs- und Planungsprozesse sowie die architekturökonomischen Zusammenhänge,

  • ermöglicht Ihnen, von unserer Nähe zum Fachbereich Holz und dessen Themen in Forschung und Lehre zu profitieren,

  • vermittelt Ihnen die grundlegenden Methoden und Fähigkeiten für einen erfolgreichen Berufseinstieg als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in einem Architekturbüro.

Architektur studieren an der BFH (Deutsch / Englisch)

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Arts (BA) in Architektur
  • Vertiefungen Keine
  • Studienform Vollzeit (6 Semester)
    Berufsbegleitend (8 Semester)
  • Studienbeginn KW 38
  • Anmeldefrist 31. Juli
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch / Englisch
  • Studienort Burgdorf
  • Departement Architektur, Holz und Bau

Inhalt + Aufbau

Sie befassen sich mit der Gestaltung von Lebensräumen und den Ansprüchen und Anforderungen von Mensch und Umwelt an ein Gebäude. Im Zentrum Ihrer Ausbildung steht das architektonische Entwurfsprojekt und die praktische Entwurfstätigkeit.

Portrait

Der Bachelor-Studiengang Architektur bereitet Sie auf ein Berufsfeld vor, das Architektinnen und Architekten mit hoher Umsetzungskompetenz, guten Kommunikationsfähigkeiten und einem gesamtheitlichen Verständnis für den Planungs- und Bauprozess verlangt. Sie lernen, ein Projekt von der ersten Planungsphase über die architektonische Gestaltung und den konstruktiven Entwurf bis zur Präsentation erfolgreich umzusetzen.

Ausbildungsziele

Unsere Architekturausbildung ist auf fünf Jahre ausgelegt und besteht aus einem Bachelor- und einem konsekutiven Master-Studiengang. Ziel des dreijährigen Bachelor-Studiengangs ist die Ausbildung von Architektinnen und Architekten, die gestalterische Kompetenzen, technisches und konstruktives Wissen sowie Grundwissen der Bauökonomie im Sinne einer Grundausbildung intelligent kombinieren und anwenden können. 

Kompetenzen am Ende des Studiums
 

Umsetzungskompetenz

Sie werden befähigt, Projekte in Hinblick auf deren Realisierung zu konzipieren und zu bearbeiten. Im Zentrum steht der architektonische Entwurf unter konzeptioneller Berücksichtigung der Anforderungen der baulichen Ausführung des Projektes.

Entwurfskompetenz

Ordnende Prinzipien werden angewandt, um die architektonischen Grundphänomene Körper und Raum zueinander in Beziehung zu setzen. Die weiteren relevanten Phänomene, die in den Entwurfsprozess einbezogen werden, sind Konstruktion, Material, Farbe, Licht und Proportionen. Kriterium zur Beurteilung und Steuerung des Entwurfsprozesses ist die Raumwahrnehmung, basierend auf allen menschlichen Sinnen.

Kompetenz «Wissensbasiertes Entwerfen»

Als wissensbasiertes Entwerfen verstehen wir den konzeptionellen Einbezug der realen Faktoren des Bauens in den Entwurfsprozess. Vorausschauend und die konkrete Umsetzung in ein Bauwerk als Ziel vor Augen, werden reale Einflussfaktoren frühzeitig in die entwerferischen Überlegungen miteinbezogen und dienen im weiteren Entwurfsprozess als wichtige Entscheidungsgrundlagen.

Kompetenz «Konstruktiver Entwurf»

Der konstruktive Entwurf stellt bei der Umsetzung eines Bauwerkes eine zentrale Kompetenz dar. Spezifisches Wissen über technische Aspekte des Bauens und die Fügungslogik der Gebäudekonstruktion wird systematisch gestalterisch integriert. Material, Technik und Konstruktion konkretisieren nach entwerferischen Kriterien einen architektonischen Entwurf (Fügungslogik; Material, Tragwerksentwurf, Energie, Gebäudetechnik, Gebäudehülle).

Kompetenz «Berufspraxis»

Sie setzen sich direkt mit Ansprüchen aus der Berufspraxis auseinander, indem sie jeweils im Frühlingssemester in einer Schweizer Gemeinde eine studienjahrübergreifende Aufgabenstellung bearbeiten. Die Aufgaben der einzelnen Entwurfsateliers werden in Zusammenarbeit mit den Planungsinstanzen der Gemeinde formuliert. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde begleiten die Projektarbeiten der Studierenden. Die Resultate werden aufgearbeitet und in Form einer Ausstellung und/oder Publikation einem breiten Publikum präsentiert. 

Kompetenz «Architekturökonomie, Planungs- und Bauprozesse»

Diese Kompetenz stellt den Umgang mit Menschen, Räumen und Ressourcen in den Fokus. Wissen über die Kooperation und Kommunikation, die Prozesse im Bauwesen, das Denken und Planen in Lebenszyklen, den Umgang mit dem Bestand und den Ressourcen sowie der ökonomische Einsatz der verwendeten Mittel wird im Rahmen von Übungen erarbeitet und vertieft. Weitere vermittelte Kenntnisse betreffen das Zusammenwirken der Systeme, der Einfluss dieser Parameter auf die Arbeitsweise, die architektonische Konzeption und Produktion sowie den sozialen Lebensraum.

Kompetenz «Digitale Methoden»

Es werden verschiedene Kompetenzen entlang der digitalen Produktionskette (Entwurf, Planungsprozess, Produktion) vermittelt. Die Wissensvermittlung wird kombiniert mit angewandten Übungen 

  • zur 3D-Modellierung
  • zum parametrischem Entwerfen (Grasshopper), 
  • zu BIM (Building Information Modelling),
  • zur Bereitstellung der Daten für die Produktion (u. a. Robotik).

Interdisziplinäre Kompetenzen

Im Rahmen von interdisziplinären Projekten an den Schnittstellen von Architektur Holz und Bau wird übergreifendes Wissen vermittelt. In Übungen wird dieses mittels entsprechender Aufgabenstellungen bearbeitet und gefestigt.

Kompetenz «Nachhaltige Entwicklung» 

Spezifisches Wissen zu nachhaltiger Entwicklung und deren Einfluss auf den Entwurfsprozess wird vermittelt und im Rahmen des architektonischen Entwurfs aktiv angewandt. 

Kompetenz «Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentation»

Wir vermitteln Ihnen die Grundlagenmethoden wissenschaftlichen Arbeitens und befähigen Sie, ihre Projekte adressatengerecht und professionell zu präsentieren.

Vertiefungen + Schwerpunkte

Der Bachelor-Studiengang Architektur bietet eine generalistische Grundausbildung, die im darauf aufbauenden Master-Studiengang vertieft werden kann. Auf inhaltliche Vertiefungsrichtungen wird bewusst verzichtet. 

Studienform + Dauer

Der Bachelor Architektur kann Vollzeit oder berufsbegleitend studiert werden. Das Vollzeitstudium wird in der Regel in sechs Semestern, das berufsbegleitende Studium in acht Semestern absolviert. 

Vollzeitstudium (6 Semester)

Beim Vollzeitstudium sind sie an fünf Tagen im Unterricht anwesend. Am Ende des ersten und zweiten Studienjahres besuchen Sie während den ansonsten unterrichtsfreien Sommermonaten ein Angebot des zweiwöchigen Wahlpflichtmoduls «Summer School».

Berufsbegleitendes Studium (8 Semester)

Beim Berufsbegleitenden Studium sind Sie an zwei fixen Tagen im Unterricht anwesend (Montag und Dienstag). Ausnahmen sind die Einführungswoche im ersten Studienjahr (KW 38) und im 4. Semester das Wahlpflichtmodul «Special Week» (vier Mittwochnachmittage und ganze Woche vor Auffahrt). Zudem wird im 8. Semester die Bachelor-Thesis Vollzeit absolviert (IVA und Projektarbeit). Die Arbeit im Entwurfsatelier fällt mehrheitlich auf die Sommermonate.

Studienplan + Module

Der Studienplan richtet sich nach der gewählten Studienform. Das Vollzeitstudium wird in sechs, das Berufsbegleitende Studium in 8 Semestern absolviert.

Studienplan Vollzeitstudium

Das Vollzeitstudium besteht aus fünf regulären und einem Thesis-Semester. In jedem der ersten fünf Semester arbeiten Sie an einem neuen Entwurfsprojekt. Parallel dazu erfolgt die Wissensvermittlung, entweder als Vorlesung oder direkt im Projektunterricht. Im sechsten Semester widmen Sie sich ganz der Bachelor-Thesis.

1. Studienjahr
Im ersten Studienjahr werden Grundkompetenzen des architektonischen Gestaltens vermittelt. Im Fokus steht entwerferisches und technisches Grundlagenwissen. Dem Wissensstand entsprechend weisen die beiden ersten Entwurfsprojekte einen niedrigen Komplexitätsgrad auf. Die Projekte befassen sich mit Fragen des Wohnens und behandeln in erster Linie konstruktive Aspekte.

2. Studienjahr
Die Entwurfsprojekte im zweiten Studienjahr widmen sich den vielfältigen Formen von Wohnnutzungen und behandeln weitere Bauaufgaben. Der Fokus liegt in der Entwicklung eines planerischen Grundverständnisses und der Wissensvermittlung in den Bereichen Architekturökonomie, Planungs- und Bauprozesse. Das Wissen und die Kompetenzen des ersten Studienjahres werden konsolidiert und erweitert. 

3. Studienjahr
Das dritte Studienjahr besteht aus einem regulären Semester und einem Thesis-Semester.
Das Entwurfsprojekt im fünften Semester beinhaltet Fragestellungen zur hybriden Nutzung von Gebäuden und zum Kontext. Sie können zwischen zwei Entwurfsateliers wählen: Im Atelier «Holz» werden Kompetenzen im Bereich Konstruktion erworben. Im Atelier «Areal» steht der Bereich Planung im Fokus. Beide Ateliers bieten einen Einblick in die Schwerpunkte des Master-Studiengangs. Die Wissensvermittlung im fünften Semester beinhaltet sowohl das Thema «Holz» als auch das Thema «Areal».
Im ersten Teil des sechsten Semesters finden sechs einwöchige Workshops statt, die zentrale Aspekte der bisherigen Wissensvermittlung nochmals beleuchten. Der zweite Teil des Semesters ist voll und ganz der Bachelor-Thesis gewidmet.

Themenwochen und Special Week
Im ersten und zweiten Semester nehmen Sie zusätzlich an einer Themenwoche «Nachhaltige Entwicklung» teil. Im dritten, vierten und fünften Semester belegen Sie an Stelle der Themenwoche eines der interdisziplinären Angebote des Wahlpflichtmoduls «Special Week».  

Summer School
Am Ende des ersten und zweiten Studienjahres besuchen Sie ein Angebot des zweiwöchigen Wahlpflichtmoduls «Summer School».

Studienplan Berufsbegleitendes Studium

Das Berufsbegleitende Studium über 8 Semester besteht aus Theorie- und Projekt-Semestern sowie einem Thesis-Semester. Im Unterschied zum Vollzeitstudium finden die Wissensvermittlung und die Arbeit am Entwurfsprojekt nicht im selben, sondern in aufeinander folgenden Semestern statt. Wie im Vollzeitstudium sind die Wissensvermittlung und das Entwurfsprojekt aber eng aufeinander abgestimmt. Während den ersten drei Studienjahren finden die Projekt-Semester in den Sommermonaten statt.

1. Studienjahr
Im ersten Studienjahr werden Grundkompetenzen des architektonischen Gestaltens vermittelt. Im Fokus stehen entwerferisches und technisches Grundlagenwissen. Dem Wissensstand entsprechend weist das erste Entwurfsprojekt einen niedrigen Komplexitätsgrad auf. Das Projekt befasst sich mit Fragen des Wohnens und fokussiert auf konstruktive Aspekte. 

2. Studienjahr
Im zweiten Studienjahr steht die Entwicklung eines planerischen Grundverständnisses im Vordergrund. Bei der Wissensvermittlung kommen die Themen Architekturökonomie, Planungs- und Bauprozesse hinzu. Das Wissen und die Kompetenzen des ersten Studienjahres werden konsolidiert und erweitert. Das zweite Entwurfsprojekt weist immer noch einen niedrigen Komplexitätsgrad auf. Es befasst sich erneut mit Fragen des Wohnens, fokussiert aber auf planerische Aspekte.

3. Studienjahr
Das dritte Studienjahr besteht aus einem Theorie- und zwei Projekt-Semestern. Die Arbeit im Entwurfsatelier rückt in den Mittelpunkt. Die beiden Entwurfsprojekte widmen sich weiteren Nutzungen. Das eine Projekt fokussiert auf konstruktive, das anderes auf planerische Aspekte. 
Die Wissensvermittlung im fünften Semester beinhaltet zwei Schwerpunktthemen: «Holz» und «Areal».  Beim Thema «Holz» werden vertiefte Kompetenzen im Bereich Konstruktion erworben. Beim Thema «Areal» liegt der Fokus im Bereich Planung. Eines der Themen kann im siebten Semester als Entwurfsprojekt gewählt werden. Beide Schwerpunktthemen bieten einen Einblick in die Schwerpunkte des Master-Studiengangs.

4. Studienjahr
Das vierte Studienjahr besteht aus einem Projekt- und dem Thesis-Semester. Im siebten Semester können Sie zwischen einem Entwurfsprojekt zum Thema «Holz» oder zum Thema «Areal» wählen. 
Im ersten Teil des achten Semesters finden sechs einwöchige Workshops statt, die zentrale Aspekte der bisherigen Wissensvermittlung nochmals beleuchten. Der zweite Teil des Semesters ist voll und ganz der Bachelor-Thesis gewidmet.

Themenwochen und Special Week
Im ersten und zweiten Semester findet jeweils eine Themenwoche «Nachhaltige Entwicklung» statt, an der Sie montags und dienstags teilnehmen. Im vierten Semester besuchen Sie das interdisziplinäre Wahlpflichtmodul «Special Week», Vollzeit (inkl. vier Mittwochnachmittage). Im dritten und fünften Semester ist die Teilnahme an der «Special Week» frei. Als Alternative können Sie Wahlmodule besuchen oder einen Arbeitsnachweis leisten, der aus einer vereinbarten Tätigkeit in einem Architekturbüro und einer theoretischen Reflexion zu einem Thema der Wissensvermittlung besteht. 

Summer School
Die Angebote des zweiwöchigen Wahlpflichtmoduls «Summer School» finden in den drei Wochen zwischen Projekt-Semesters und Herbstsemesters statt. Im Curriculum des berufsbegleitenden Studiums ist die «Summer School» nicht vorgesehen. Eine Teilnahme ist aber grundsätzlich möglich.

Modulgruppen Vollzeitstudium und Berufsbegleitendes Studium

Die vermittelten Inhalte und Kompetenzen sind in sechs Modulgruppen strukturiert. Im Zentrum unserer Architekturausbildung steht die praktische Entwurfstätigkeit.

Modulgruppe 1 «Entwurf»
Die Entwurfsaufgaben im Projektunterricht sind vielfältigen Themen der praktischen architektonischen Tätigkeit gewidmet. Im Entwurfsatelier wird das praktische Entwerfen innerhalb unterschiedlicher Kontexte, Nutzungen und Konstruktionsweisen geübt. Die notwendige theoretische Basis vermittelt das Fach Entwurfstheorie. Der Komplexitätsgrad der Entwurfsprojekte wird vom ersten bis zum letzten Semester stufengerecht gesteigert.

  • Entwurfstheorie
  • Projekt-Entwurf

Modulgruppe 2 «Gestaltung»
Im Spannungsfeld von Architektur und Kunst werden gestalterische Phänomene erkannt, darüber gesprochen und bewusst eingesetzt. Regelmässig werden gestalterische Fragen verhandelt und in Form von eigenen Arbeiten mögliche Antworten gegeben.

Die Fertigkeiten zur Anwendung der vielfältigen analogen und digitalen Werkzeuge werden weiterentwickelt. Es werden Methoden erlernt, um Ideen darzustellen, zu überprüfen und Varianten zu entwickeln. Ein zentraler Aspekt aller Gestaltungsmodule ist das Entwickeln einer klaren Vorstellung, die Wahl der geeigneten Mittel und die Reflexion des Resultats. ermittelt werden die Kompetenzen, Methoden und Fertigkeiten des zweidimensionalen und dreidimensionalen Gestaltens. Zum Einsatz kommen analoge wie digitale Medien und Werkzeuge. 

  • Architektonische Gestaltung
  • Digitale & analoge Methoden und Werkzeuge

Modulgruppe 3 «Konstruktion»
Im Themenbereich Technik werden Inhalte zu Materialtechnologie, Tragwerksentwurf, Gebäudehülle, Energie und Gebäudetechnik vermittelt. Die Inhalte sind abgestimmt auf die Entwurfsaufgaben des Projektunterrichtes und spezifisch zum Holzbau. Der Themenbereich Konstruktion widmet sich dem Strukturieren und Konzeptionieren der Fügung des gesamten Bauwerkes, dem Koordinieren und Integrieren der einzelnen Gewerke sowie dem Detaillieren der Bauteile. 

  • Konstruktiver Entwurf
  • Material
  • Tragwerk
  • Hülle
  • Energie
  • Gebäudetechnik
  • Konstruktion in Holz
  • Innenraum

Modulgruppe 4 «Kultur»
Vermittelt werden Themen der Architektur- und Kulturgeschichte aus Sicht der Kunsthistorik und Kulturphilosophie. Als Schwerpunkte werden Antike, Renaissance, Barock, Klassik, Neuzeit, Moderne und Gegenwart thematisiert. Phänomenologische und typologische Betrachtungsweisen befördern die Entwurfskompetenzen von angehenden Architektinnen 
und Architekten. Die Module fördern die Entwicklung einer architektonischen Haltung und unterstützen die Studenten und Studentinnen auf dem Weg zu entwerfenden Persönlichkeiten.  

  • Kunstgeschichte
  • Architekturgeschichte
  • Philosophie
  • Soziologie, Partizipation

Modulgruppe 5 «Planung»
Komplexe Anforderungen an die Architektur erfordern ein gezieltes planerisches Vorgehen. Die Modulgruppe Planung stellt die notwendigen Grundlagen, Methoden und Denkmodelle vor. Dazu gehört das Wissen über Zusammenarbeit und Kommunikation, über Prozesse, das Verständnis für Lebenszyklen sowie die Betrachtung von Bedürfnissen und Ressourcen unter der Prämisse des ökonomischen Einsatzes von Mitteln.

Die Zusammenhänge zwischen Architektur, Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie werden analysiert und daraus projektspezifische Planungsstrategien abgeleitet. Die Ausbildung bewegt sich an der Schnittstelle zu anderen Disziplinen, schafft Bezüge zur Praxis und stellt traditionelle sowie neue Arbeitsfelder von Architekten vor. m Themenbereich Ökonomie werden Wissen und Kompetenzen zum Lebenszyklus und zur nachhaltigen Entwicklung einer Immobilie vermittelt. Schwerpunktthemen sind die Betrachtung von Strategien und Konzepten bei der Investition bzw. der Bestellung sowie bei der Erstellung und dem Betrieb eines Bauwerks. Dabei wird ein Bezug zwischen Immobilienökonomie, Arealentwicklung und Planung hergestellt. Im Themenbereich Management werden Steuerungsprozesse bei der Planung, der Erstellung und dem Betrieb einer Immobilie thematisiert. 

  • Makroökonomie Bau
  • Planungs-Management
  • Bau-Management
  • Arealentwicklung

Modulgruppe 6 «Optionen»
Diese Modulgruppe ergänzt und vertieft Wissen. Spezifische Themen werden in Kursen, Themenwochen oder Vorträgen behandelt. Pflichtkurse schliessen Lücken bei den Grundlagenkenntnissen. Wahlpflichtkurse vermitteln Spezialwissen in frei wählbaren Fachgebieten. Ergänzungs- und Optionskurse runden die Kompetenzen nach individuellen Bedürfnissen ab.

Die «Special Week» bieten die Gelegenheit, in einem interdisziplinären Rahmen Themen der Architektur mit solchen aus den Fachbereichen Holz und Bauingenieurwesen zu verbinden. Die «Summer School» ermöglicht, ausgewählte Themen in kleinen Projekten umzusetzen. Die «Vortragsreihe Architektur» eröffnet den Zugang zu aktuellen Themen der Architektur oder zum jeweiligen Semesterthema.In dieser Modulgruppe wird ergänzendes und vertiefendes Wissen vermittelt und spezifische Themen bearbeitet.

  • Special Week
  • Summer School
  • Wahlfächer
  • Optionskurse
  • Vorträge

Mobilität + Austausch

Wir unterstützen Sie bei der Planung und der Organisation eines allfälligen Auslandsaufenthalts. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms ERASMUS und anderer Austauschprogramme können unsere Studenten und Studentinnen einen Teil ihres Studiums an einer der zahlreichen Partnerschulen im europäischen Raum oder anderen Ländern absolvieren. 

International studieren

Partner

Partnergemeinden / Partnerinstitutionen

Der Fachbereich Architektur sucht jeweils für die Dauer eines Jahres die institutionelle Zusammenarbeit mit einer Gemeinde oder einer Region im Espace Mittelland. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer aktuellen, gesellschaftlichen Aufgabenstellung für alle Bachelor- und Masterstudierenden an einem gemeinsamen Ort. Die Idee ist, dass Gemeinde und Fachhochschule gleichermassen von der Zusammenarbeit profitieren. Den Partnergemeinden bietet sich die Möglichkeit, die vielfältigen Projektideen und Vorschläge der Studentinnen und Studenten den Dialog mit der den Bewohnern aufzunehmen. Nach Möglichkeit findet gleichzeitig eine Zusammenarbeit im Bereich Forschung statt. 

Bisherige Partner

  • Stadt Burgdorf (2019)
  • Stadt Bern (2018)
  • Gemeinde Steffisburg (2017)
  • Stadt Langenthal (2016)
  • Parc régional Chasseral (2015)
  • Stadt Biel (2014)

Voraussetzungen + Zulassung

Für den Bachelor-Studiengang Architektur eignen Sie sich, wenn Sie sich für Menschen und ihre Bedürfnisse interessieren und Neugierde mitbringen für das Entwerfen und Konstruieren.

Zulassungsbedingungen

Zum Studium zugelassen sind Personen mit Berufsmaturität und einer abgeschlossenen Berufslehre als Zeichner/in EFZ Fachrichtung Architektur oder einem anderen verwandten Beruf. Ebenso studienberechtigt sind Personen mit einer gymnasialen Maturität und einem einjährigen Praktikum (s. «Passerelle») sowie Personen mit einem Abschluss HF im Bereich Bauwirtschaft. 
Bei Spezialfällen entscheidet die Studiengangsleitung «sur dossier».

Schulische Voraussetzungen

Berufsmaturität, gymnasiale Maturität oder Abschluss HF im Bereich Bauwirtschaft

Berufliche Voraussetzungen

Eine der folgenden beruflichen Voraussetzungen berechtigt zum Bachelor-Studium Architektur an der BFH: 

  • Abgeschlossene Berufslehre als Zeichner/in EFZ Fachrichtung Architektur oder in einem anderen verwandten Beruf
  • Abgeschlossene Berufslehre in einem nicht verwandten Beruf und ein vor Studienantritt absolviertes, einjähriges Praktikum in der Bauwirtschaft (s. Vorstudienpraktikum)
  • Gymnasiale Maturität und ein vor Studienantritt absolviertes, einjähriges Praktikum in der Bauwirtschaft (s. Vorstudienpraktikum)
  • Als Absolventin oder Absolvent einer Ausbildung an einer Höheren Fachschule im Bereich Bauwirtschaft können Sie je nach ausgewiesenen Kenntnissen und für den Studiengang erforderlichen Voraussetzungen zum Bachelor-Studium zugelassen werden.

Sprachkenntnisse

Deutsch: Mindestanforderung Niveau B2 (Empfehlung C1)

Ausländische Bewerbende

Die Studiengangsleitung überprüft die Anmeldungen von ausländischen Bewerbenden. Eine Aufnahme «sur dossier» ist möglich.
Fremdsprachige Bewerbende müssen ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen.
Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Studiengangsleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

Ausnahmen

Wenn nicht alle Zulassungsbedingungen erfüllt sind, ist eine allfällige Zulassung «sur dossier» möglich.

Berufsmaturität

Ob nach der Berufsmaturität ein Praktikum absolviert werden muss, ist abhängig vom erlernten Beruf.
Für Personen

  • mit Berufsmaturität in verwandten Berufen ist kein Praktikum erforderlich.
  • mit Berufsmaturität in nicht verwandten Berufen sind 12 Monate Praktikum i.d.R. vor Studienbeginn zu absolvieren.


Gymnasiale Maturität

Personen mit gymnasialer Maturität müssen 12 Monate Praktikum in der Regel vor Studienbeginn absolvieren.
Die sogenannte «Passerelle» ermöglicht den Brückenschlag zwischen dem Gymnasium und einem Architekturstudium an der Fachhochschule. bfh.ch/passerelle 

Abschluss + Perspektiven

Der Abschluss ist berufsbefähigend und öffnet den Weg in ein breites Berufsfeld. Absolventinnen und Absolventen arbeiten in Architekturbüros, in Planungsbüros der Bauwirtschaft oder bei der öffentlichen Hand.

Titel + Abschluss

Bachelor of Arts (BA) in «Architektur».

Mit dem Zusatzzertifikat «Certificate of Global Competence» können Sie sich während Ihres Studiums inter- und transkulturelle Kompetenzen aneignen und sich dafür auszeichnen lassen.

Berufsbild + Perspektiven

Architektur zählt zu den Kerndisziplinen bei der Gestaltung von Lebensräumen.

Architektinnen und Architekten sind versierte Analytiker und Entwickler. Sie verbinden die Ansprüche und Anforderungen von Mensch und Umwelt an ein Gebäude mit den verschiedensten Aspekten des Bauens. Architektinnen und Architekten sind nach ihrer Ausbildung in den verschiedensten Berufsfeldern tätig: vom klassischen Kleinbüro mit generalistischer Ausrichtung bis zum grossen Architekturbüro mit spezialisierten Teams für Entwurf oder Ausführung; von der öffentlichen Bauverwaltung über die Immobilienfirma bis zur professionellen Bauherrenvertretung.

Organisation + Anmeldung

Das Bachelor-Studium Architektur startet jeweils mit dem Herbstsemester. Die Online-Anmeldung ist bis Ende Juli möglich. Gleich zu Studienbeginn nehmen wir Sie mit auf eine Studienreise in eine Stadt im grenznahen Ausland. Dort haben Sie Gelegenheit, sich mit der Stadt, den Menschen und ihrer Architektur auseinanderzusetzen und Ihre Studienkolleginnen und -kollegen persönlich kennenzulernen.

  • Anmeldefrist: 31.Juli 
  • Einführungstag: Freitag KW 37
  • Studienbeginn: KW 38
  • Einführungswoche (1. Semester): KW 38

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Studiengangsspezifische Kosten

  • Materialkosten
    Für allgemeines Verbrauchsmaterial leisten sie pro Semester eine Materialpauschale von CHF 50.00 verlangt. Individuell benötigtes Material, z. B. für den Modellbau, können sie zu vergünstigten Preisen direkt bei der Studierendenvereinigung beziehen.
  • Zusätzliche Ausgaben
    Wir raten ihnen, für Kopien/Ausdrucke, Bücher und Exkursionen durchschnittlich CHF 400.- pro Semester zu budgetieren.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Ausbildungsbeiträge

Benötigen Sie finanzielle Unterstützung, ohne die Sie ihre Ausbildung nicht absolvieren können? Seit 1942 unterstützt die Stiftung Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf die Studierenden mit Beiträgen. Die Stiftung ist ein langjähriges Werk der acht Studentenverbindungen am Standort Burgdorf.

Grundsätze 

  • Beitragsberechtigt sind Studierende der Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf.
  • Das Gewähren von Beiträgen erfolgt unter der Voraussetzung, dass den Studierenden nicht zugemutet werden kann, allein für die Kosten der gewählten Ausbildung gesamthaft oder teilweise aufzukommen und andere finanzielle Unterstützungen, insbesondere Stipendien des Wohnortkantons, ausgeschlossen sind.
  • Beiträge können an Studierende aus der Schweiz und aus dem Ausland gewährt werden.
  • Beiträge können an Studierende der oberen Semester eines Bachelor-Studiums gewährt werden.

Beiträge

  • Die Höhe der Beiträge wird vom Stiftungsrat aufgrund des eingereichten Antrags und nach Anhörung der Vertreter der Schulleitung festgelegt.
  • Der Stiftungsrat ist berechtigt, weitere Informationen über die Antragstellenden einzuholen, insbesondere bei der Schulleitung.
  • Die Beiträge werden für die Dauer eines Semesters gewahrt, sind zinsfrei und müssen nicht zurückerstattet werden.

Einreichen eines Gesuches 

Dem ausführlich begründeten persönlichen Antragsschreiben um einen Ausbildungsbeitrag sind beizulegen:

  • Ausgefülltes gleiches Formular wie für das Stipendiengesuch im Wohnortkanton.
  • Kopie des Entscheides des Wohnortkantons zum Stipendiengesuch.
  • Das Gesuch ist an den Präsidenten des Stiftungsrates zu richten (Adresse siehe unten).

Alle Formulare können im Schulsekretariat bezogen werden.

Einreichfristen für die Gesuche

Für das Herbstsemester bis 15. November
Für das Frühlingssemester bis 15. April

Für jedes Semester ist ein neues Gesuch an Bruno Mancini, Präsident der Stiftung Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf, einzureichen.

Vorberatungsgespräch

Vorberatungsgespräche für das Departement Architektur, Holz und Bau führt Markus Romani, Leiter Studiengang Bachelor Bauingenieurwesen.

Bitte melden Sie sich im Fachbereichssekretariat, um einen Termin zu vereinbaren.

Job / Familie

Das Architekturstudium verlangt von Ihnen ein hohes Mass an persönlichem Engagement und Präsenz. Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht es dennoch, berufliche Tätigkeiten oder private Verpflichtungen mit dem Studium zu vereinbaren. 
Im Teilzeitstudium konzentriert sich der Unterricht auf zwei fixe Tage pro Woche (Montag und Dienstag), sodass der Rest der Woche individuell genutzt werden kann.

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet ihren Angehörigen eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet. Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet. Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher (Tel. 031 848 33 01, corinne.badertscher@bfh.ch). Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Haben Sie die Anmeldefrist versäumt, informiert Sie die betreffende Studiengangsleitung gerne, ob eine nachträgliche Anmeldung möglich ist.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, zum Beispiel:

  • Mappe mit Arbeitsproben
  • Aufenthaltsbewilligung (ausländische Bewerber/innen)
  • etc.

Bei der Anmeldung zum Masterstudium muss der Abschluss der ersten Studienstufe (Bachelor oder gleichwertiger Abschluss) sowie das Transcript of Records übermittelt werden.

Infoveranstaltungen + Beratung

An unseren Infoveranstaltungen in Burgdorf können Sie sich einen persönlichen Eindruck des Studienortes machen. Dozierende und Studierende beantworten gerne Ihre Fragen und führen Sie durch die Atelier-, Werkstatt- und Schulräume. Zudem haben Sie die Möglichkeit, ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter zu vereinbaren.

Studienberatung

Bei Fragen zum Studienaufbau, zur Zulassung und zur Anmeldung hilft Ihnen das Sekretariat gerne weiter. 

Falls Sie ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter wünschen, können Sie online einen Termin vereinbaren.

Nächste Informationsveranstaltungen

Jahresausstellung

Einen guten Einblick in die Arbeit der Architekturstudentinnen und -studenten bietet die jährliche Ausstellung des Fachbereichs Architektur im Kornhausforum Bern. Jeweils im März werden ausgewählte Projekt- und Abschlussarbeiten aus allen fünf Studienjahren sowie Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung gezeigt.

Jahresausstellung 6. bis 22. März 2019

Studienort + Infrastruktur

Der Fachbereich Architektur der Berner Fachhochschule gehört zu den traditionsreichsten seiner Art in der Schweiz. Besondere Merkmale des Ausbildungsorts sind die hervorragend ausgestatteten Werkstätten und die überschaubare Grösse des Campus. Ab Herbst 2022 findet das Studium auf dem neuen Campus Biel/Bienne statt.

  • Der Projektunterricht und die Bearbeitung des eigenen Entwurfsprojekts finden in den verschiedenen Atelierräumen statt. Hier verbringen die Sie mehr als die Hälfte ihrer Zeit.
  • Für den Modellbau haben Sie Zugang zu einer hervorragend ausgestatteten Modellbauwerkstatt. Neben einer Schreiner- und Bildhauerwerkstatt stehen unter anderem folgende digitale Geräte und Maschinen zur Verfügung:
    • Laser- und Schneidplotter
    • 3D-Scanner und 3D-Drucker 
    • 3-Achs NC-Fräse
  • Die Räumlichkeiten können Sie auch ausserhalb des Präsenzunterrichts benutzen. 
  • Als Studentin oder Student steht Ihnen eine grosse Freihandbibliothek mit Lesesaal zur Verfügung. Die Dokumente der Bibliothek sind in den gesamtschweizerischen NEBIS-Verbund (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) eingegliedert.
  • Sie erhalten Zugang zum Intranet und verfügen über eine persönliche E-Mail-Adresse sowie einen direkten Access auf das WLAN.
  • Die Parkplätze sind gebührenpflichtig. Auf Wunsch sind Parkkarten in den Studiensekretariaten erhältlich. Wir empfehlen jedoch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
  • Wir betreiben in Biel das grösste Forschungszentrum der Schweizer Holzwirtschaft und am Standort in Burgdorf gemeinsam mit dem Institut für Geologie der Universität Bern ein umfassendes Labor für Geotechnik. Der Grossteil der durchgeführten Prüfungen ist nach ISO / IEC 17025 durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) akkreditiert. Die Prüfungen sind international anerkannt. 

Campus Biel/Bienne

Voraussichtlich ab 2022 wird die Architekturausbildung der Berner Fachhochschule im neuen Campus Biel/Bienne durchgeführt. Nebst Synergien im Betrieb von Lehre und Forschung bietet der neue Campus zusätzliche Chancen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit. In Burgdorf begonnene Ausbildungen werden in Biel weitergeführt.

Standortkonzentration