Inhalt + Aufbau
Porträt
Die differenzierte Diagnostik chronischer Schmerzen stellt eine zentrale Herausforderung in der klinischen Praxis dar und bildet die Grundlage für eine wirksame, individualisierte und mechanismenbasierte Therapie. Aufbauend auf dem biopsychosozialen Schmerzverständnis sowie der ICD‑11 Klassifikation vertieft dieses SAS die mechanismenbasierte Schmerzdiagnostik und deren klinische Anwendung. Im Fokus stehen die strukturierte Analyse von Schmerzmechanismen wie Perzeption, Nozizeption und Schmerzverhalten, die Interpretation von Assessments sowie die Ableitung klinischer Entscheidungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung diagnostischer Verfahren im Sinne eines «Clinical Reasoning». Das SAS kombiniert theoretische Vertiefung mit praxisorientiertem Skillstraining und bereitet Sie auf weiterführende Spezialisierungen vor.
Ausbildungsziel
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Sie vertiefen Ihre Kompetenzen in der mechanismenbasierten Schmerzdiagnostik.
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Sie differenzieren nozizeptive, neuropathische und noziplastiche Schmerzmechanismen anhand klinischer Befunde.
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Sie wenden evidenzbasierte Assessments und Testverfahren (NRS, kSNT, MEP und schmerzbedingtes Bewegungsverhalten) gezielt an.
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Sie integrieren diagnostische Informationen in strukturierte klinische Entscheidungsprozesse.
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Sie reflektieren diagnostische Prozesse im interdisziplinären Kontext.