Inside the Cut

Die Ästhetik der digitalen Schnitt- und Bearbeitungstechnik in der Popmusik

Fiche signalétique

  • Département responsable Haute école des arts de Berne
  • Institut Institut Interprétation
  • Unité de recherche Pop et jazz dans son contexte
  • Organisation d'encouragement Autres
  • Durée 01.01.2008 - 31.12.2008
  • Responsable du projet Dr. Immanuel Brockhaus
  • Direction du projet Dr. Immanuel Brockhaus
  • Équipe du projet Dr. Michael Harenberg
    Marcel Sägesser
    Bernhard Weber
  • Partenaire Musikhochschule Lübeck
    Universität Paderborn
    ZHDK Musik
  • Mots-clés Populäre Musik, Wahrnehmung, Rezeption, Ästhetik, Produktion, digitaler Schnitt, digital

Situation

Eine Studie über prototypischen Schnitttechniken in der Populären Musik sowie deren Wahrnehmung und Bewertung durch Experten und Laien. Darüber hinaus kommen auch Produzenten im Rahmen einer Diskussion und über einen Frageborgen zu Wort.

Approche

Die Publikation erörtert das Phänomen des digitalen Schnitts aus mehren Perspektiven. Nach einer historischen Annäherung sowie einem ästhetischen Exkurs über analoge und digitale Schnitttechniken, beinhaltet die Schrift einen empirischen Teil, dessen zentrale und in der Rezeptionsforschung innovative Fragestellung lautet: Welche prototypischen Schnittmuster gibt es in der populären Musik und wie werden sie von Laien und Experten wahrgenommen und bewertet?

Résultat

Die Identifikation der digitalen Schnittmuster sowie die empirische Untersuchung ihrer Wahrnehmung und Bewertung durch Experten und Laien lieferten wichtige Erkenntnisse im Bereich der Rezeptionsforschung aktueller Musikproduktionen. Unser Know-how setzen wir in weiteren Produktionen der HKB ein und geben unsere Erfahrungen an die Studierenden weiter. Das Projekt ermöglicht uns eine genaue Analyse popspezifischer Produktionen und eröffnet eine neue popästhetische Diskussion.

Perspectives

Wir setzen den im Projekt enthaltenen Test als praktisches Gehörbildungswerkzeug ein und geben die Ergebnisse an professionelle Produzenten weiter. An musikpädagogischen Kongressen werden Vorträge zum Thema gehalten.