Fresh Wind - Neue Forschung zu Blasinstrumenten

Das Projekt vermittelt einer breiteren Öffentlichkeit Fragestellungen, Vorgehen und Resultate aus einer Reihe von Forschungsprojekten zu Blasinstrumenten (inkl. der Orgel), durchgeführt durch die HKB.

Fiche signalétique

Situation

Fresh Wind vermittelt Forschung zu Blasinstrumenten der Hochschule der Künste Bern. In bisher 14 Projekten wurden Fragen angewandter Forschung von historischer Aufführungspraxis über Konservierung bis hin zur Innovation der Instrumente verfolgt. Je unterschiedlich zusammengesetzte, meist multidisziplinäre Teams untersuchten historische Materialien, fanden innovative technische Lösungen und spielten ihre Erkenntnisse zurück an Musiker*innen, Instrumentenbauer*innen, Komponist*innen und Wissenschaftler*innen. Ganz im Sinne des Schweizerischen Nationalfonds gibt Fresh Wind nun der musikalisch interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in diese Forschungen und damit in ungeahnte Facetten der Blasinstrumente und ihrer Musik.

Approche

Dies geschieht auf drei Ebenen: Online: Eine partizipative Webseite informiert über die Forschungen u.a. mittels Filmmaterial und lädt in Foren zu weiteren Fragen und zur Mitwirkung ein. Spezialist*innen beantworten Fragen zu Instrumenten und deren Kontext. On tour: Eine Ausstellung zeigt, wie diese Forschungen und technischen Entwicklungen an Blasinstrumenten erfolgte. Eine Reihe von Prototypen und Nachbauten historischer Instrumente können durch das Publikum angespielt werden. Die Ausstellung wird an sechs Orten in allen Sprachregionen der Schweiz gezeigt. Meet an expert: Workshops mit Präsentationen der Forschenden und Diskussionen mit beteiligten Musiker*innen geben vertiefte Einblicke.

Résultat

Angewandte Forschung führt zu neuen Fragestellungen. In multidisziplinärer Zusammenarbeit mit Instrumentenbauer*innen und Naturwissenschaftler*innen (ETH, Empa, PSI) hat sich die HKB als spezialisierte Forschungsstätte zu Blasinstrumenten etabliert. Die Resultate kommen Orchestern und Musiker*innen der historischen Aufführungspraxis ebenso zugute wie den Instrumentenbaufirmen — und mit Fresh Wind nun auch der Öffentlichkeit: Laienmusiker*innen, Schulklassen, Musikinteressierten etc.