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Timber Startup Incubator
17.02.2026 Der Timber Start-up Incubator beschleunigt Holzinnovationen: Mit Coaching, Networking und Zugang zu Infrastruktur unterstützt er KMU, Start-ups, Studierende und Forschende dabei, ihre Ideen zu marktfähigen Lösungen zu entwickeln. Jetzt einsteigen und den klimapositiven Bausektor voranbringen.
Das Wichtigste in Kürze
- Holz ist regenerativ, zirkulär, CO₂-speichernd und essenziell für die Transformation der Bau- und Werkstoffindustrie.
- Der Timber Startup Incubator (TSI) unterstützt Intra- und Entrepreneure gezielt dabei, aus Ideen marktfähige Lösungen zu entwickeln – mit Coaching, Netzwerk und Infrastruktur.
- Der Inkubator schafft mit dem Changemaker-Programm Freiräume für interne Innovatoren: 80 % operative Arbeit, 20 % Startup-Entwicklung – und dank TSI trägt das Unternehmen nur 10 % der Investition.
Timber Startup Incubator: Mit Holz in die Zukunft
Die Bauindustrie befindet sich an einem Wendepunkt. Um die Klimaziele zu erreichen, genügt es nicht mehr, etablierte Baustoffe geringfügig nachhaltiger zu machen. Gefordert ist ein Umdenken, bei dem auf Baustoffe gesetzt wird, die regenerativ, zirkulär und CO₂-speichernd sind.
Holz ist ein solcher Baustoff. Es speichert CO₂, statt es freizusetzen, ist regional verfügbar, erneuerbar und kreislauffähig. Doch damit Holz sein volles Potenzial entfalten kann, braucht es Innovation. Genau hier setzt der Timber Startup Incubator (TSI) an. Er fördert Ideen, Technologien und Geschäftsmodelle, die Holz zu einem Schlüsselrohstoff der regenerativen Bau- und Werkstoffindustrie machen.
Der Timber Startup Incubator (TSI) ist der einzige Schweizer Inkubator, der sich vollständig auf Holzinnovationen spezialisiert. Er unterstützt Start-ups, Studierende, Forschende und Unternehmen dabei, aus vielversprechenden Ideen marktfähige Lösungen zu entwickeln. Damit er trägt er einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der UNO bei und unterstützt die Umsetzung des Schweizer Klima- und Innovationsgesetzes.
«Der Timber Startup Incubator erzielt eine positive gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Wirkung. Er schafft Arbeitsplätze, bewirkt einen nachhaltigen Wandel in der Baubranche und trägt zur Dekarbonisierung bei.»
Unterstützung auf dem Weg zum Markt
Damit Innovationen im Bereich Holz Realität werden, braucht es Menschen, die aus Ideen konkrete Anwendungen entwickeln. Genau hier setzt der TSI an und begleitet Entrepreneure und Intrapreneure auf ihrem Weg zum marktfähigen Produkt. Er bietet ihnen strukturierten Zugang zu Coaching, Netzwerk, Infrastruktur und Fördermittel:
- Individuelles Coaching:
Unterstützung bei Geschäftsmodellentwicklung, Marktanalyse, Finanzplanung, Pitch-Training und strategischen Entscheiden. - Matchmaking und Netzwerkaufbau mit Industrie und Forschung:
Vernetzung mit passenden Unternehmen, Produktionspartnern, Holzbaubetrieben, ETH-/FH-Forschungsgruppen und Technologiezentren sowie Stärkung der Sichtbarkeit durch Veranstaltungen und Medien. - Unterstützung bei Förderanträgen:
Beratung und Begleitung beim Schreiben von Gesuchen an Förderorganisationen. - Zugang zu Laboren und Testinfrastruktur:
Nutzung von Speziallaboren, Werkstätten, Prüfständen und Prototyping-Möglichkeiten zur schnellen Validierung und Weiterentwicklung von Ideen.
Das Death Valley der Innovation
Doch selbst mit guter Unterstützung bleibt der Weg zur Markteinführung anspruchsvoll. Besonders kritisch wird es, wenn erste Prototypen entstehen und Zugang zu Produktionsanlagen wichtig wird. In dieser Phase steigen die Risiken, der Ressourcenbedarf wächst – und viele Projekte geraten ins Stocken.
Genau dort beginnt das sogenannte Death Valley der Innovation - jener Moment, in dem ein Prototyp zwar funktioniert, aber noch nicht bewiesen ist, dass er den Anforderungen der realen Welt standhält. Märkte müssen getestet, die Nachfrage validiert und Prototypen müssen weiterentwickelt werden. Genau in dieser Übergangsphase verlässt die Forschung den geschützten Rahmen des Labors und muss sich erstmals wirtschaftlich bewähren.
Dort setzt der TSI einen Schwerpunkt: vor oder kurz nach der Gründung, wenn aus Forschung ein Unternehmen werden soll und die entscheidenden Weichen gestellt werden. Unterstützt werden Projekte, die bereits eine konkrete Anwendung vor Augen haben und bereit sind, den nächsten Schritt Richtung Markt zu gehen. Das Ziel: aus vielversprechenden Ansätzen marktfähige Lösungen zu entwickeln – und damit mehr Start-ups hervorzubringen, die auf Holz und holzbasierten Baustoffen bauen.
Gemeinsam in die Zukunft
Die ersten Schritte zum Aufbau gezielter Unterstützung für Holzinnovationen sind mit dem Timber Startup Incubator getan. Dank der Anschubfinanzierung durch das BAFU konnten wichtige Akteure zusammengebracht und erste Initiativen erfolgreich gestartet werden. Nun geht auch der Timber Startup Incubator in eine neue Phase über, in der das Programm weiterwächst und langfristig eigenständig funktionieren soll.
Wir brauchen Partner, um mutige Ideen zu unterstützen, Start-ups durch das „Death Valley“ der Innovation zu begleiten und einen klimapositiven Bausektor von Grund auf aufzubauen.
Nun laden wir zusätzliche Partner ein, den Weg mitzugestalten und die Weiterentwicklung des TSI zu unterstützen. Dafür braucht es Unternehmen aus der Privatwirtschaft, die bereit sind, sich langfristig zu engagieren, in Innovationen zu investieren und Veränderungen in der Bau- und Holzindustrie voranzutreiben. Die Möglichkeiten des Engagements sind vielfältig: von der Förderung unternehmensinterner Changemaker über die Einbringung fachlicher Expertise als Mentor*in bis hin zur Beteiligung als Partner, Investor*in oder Innovationsbegleiter*in. Auf diese Weise entstehen Impulse, die das Innovationsökosystem stärken und die Transformation der Branche nachhaltig beschleunigen.
Mehr über den Timber Startup Incubator erfahren?
Der TSI unterstützt Start-ups, Forschende und Intrapreneure dabei, Holzinnovationen in marktreife Lösungen zu verwandeln – und begleitet sie Schritt für Schritt in ihrem unternehmerischen Prozess.