Kaderforum: Win-Win-Win Praxisprojekte als Bindeglied zwischen Studierenden, Hochschule und Zivilgesellschaft

Im Kaderforum thematisieren wir Gelingensbedingungen und diskutieren den Mehrwert studentischer Projektarbeit für Projektpartner*innen, Studierende und Hochschule.

09.03.2023, 17.30–19.00 Uhr – Departement Soziale Arbeit, Hallerstrasse 10, 3012 Bern, Aula

Seit 2016 besuchen Masterstudierende in Sozialer Arbeit das Pflichtmodul Projektatelier und bearbeiten ein Projekt im Auftrag einer Praxisorganisation. Auch in unserem Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit gewinnen Praxisprojekte ab dem Herbstsemester 2023/24 zusätzlich an Bedeutung. Sie erlauben den Studierenden – in Orientierung am Lehrkonzept Service Learning – gemeinsam mit Projektpartner*innen ein gesellschaftliches Anliegen inner- oder ausserhalb der Sozialen Arbeit zu bearbeiten.

Hält studentische Projektarbeit wirklich, was sie verspricht? Welche Bedingungen sind dafür erforderlich? Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam im Kaderforum nachgehen. Basis dafür bilden Kurzinputs aus den drei Perspektiven sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Praxis bzw. Zivilgesellschaft, Studierendenschaft und Hochschule.

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zum Apéro ein. Ein parallel dazu stattfindender Marketplace ermöglicht das Lancieren von Projektideen und die Identifikation möglicher Projektpartner*innen.

Steckbrief

  • Startdatum 09.03.2023, 17.30–19.00 Uhr
  • Ort Departement Soziale Arbeit, Hallerstrasse 10, 3012 Bern, Aula
  • Anmeldefrist 24.2.2023
  • Kosten Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen

Zeit   Programm

17.30                      

  

Begrüssung

Prof. Dr. Anna Maria Riedi, Direktorin Departement Soziale Arbeit, BFH

17.35

 

Thematische Rahmung

Prof. Esther Abplanalp, Leiterin Lehre Departement Soziale Arbeit, BFH

17.45  

Praxisprojekte als Bindeglied zwischen Hochschule, Studierenden und Praxis – eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten!?
 

Manuel Fischer, Co-Leiter Nachhaltige Entwicklung, BFH

18.00  

Praxisprojekte in der zweistufigen Ausbildung Soziale Arbeit
 

Dr. Claudia Michel, Co-Verantwortliche der Praxisprojekt-Module BSc Soziale Arbeit, BFH

18.10

 

Mehrwert Praxisprojekt – Ein Erfahrungsbericht

Katarina Barnjak, Studentin Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit 
Simon Staudenmann, Stellenleitung Jugendarbeit Fislisbach

18.20

 

Podiumsdiskussion
Nutzen und Gelingensbedingungen von Praxisprojekten aus der Sicht von Projektpartner*innen, Studierenden und Hochschule

Moderation: Caroline Pulver, Leiterin Praxisausbildung BSc Soziale Arbeit, BFH

18.50   Fazit und Abschlussworte

Esther Abplanalp
19.00   Apéro mit Marketplace

 

  • Führungspersonen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit
  • Vertreter*innen von Fachorganisationen, Verbänden, Vereinen, NGO, Netzwerken und Sozialen Bewegungen mit Interesse an einer möglichen Projektpartnerschaft
  • Thematisierung von Service Learning als Instrument für Hochschulen gegenüber der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen
  • Austausch zu Nutzen, Gelingensbedingungen und Herausforderungen von Praxisprojekten für Hochschulen, Studierende, Praxis und Zivilgesellschaft
  • Information über den Stellenwert und die Organisation von Praxisprojekten in der zweistufigen Ausbildung Soziale Arbeit
  • Gewinn von Praxisorganisationen und weiterer Stakeholder als Partner*innen von Praxisprojekten
  • Generierung erster Ideen für Praxisprojekte im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit
  • Esther Abplanalp, Leiterin Lehre Departement Soziale Arbeit, BFH
  • Katarina Barnjak, Studentin Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit
  • Manuel Fischer, Co-Leiter Nachhaltige Entwicklung, BFH
  • Dieter Haller, Studiengangleiter Master Soziale Arbeit, BFH
  • Claudia Michel, Dozentin und Co-Verantwortliche der Projektmodule im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit, BFH
  • Caroline Pulver, Dozentin und Leiterin Praxisausbildung Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit, BFH
  • Simon Staudenmann, Stellenleitung Jugendarbeit Fislisbach

Gemäss Literatur- und Forschungsbeiträgen ermöglichen Projekte in Anlehnung an Service Learning eine Win-Win-Win-Situation: Gesellschaftliche Akteur*innen erhalten eine Plattform, um ko-konstruktiv mit Studierenden Produkte mit Mehrwert für die Praxis zu entwickeln und gesellschaftliche Anliegen in die Lehre einzubringen. Studierenden wird die Gelegenheit geboten, in der Zusammenarbeit mit Projektpartner*innen und Projektbeteiligten aus der (Zivil-)Gesellschaft wichtige zukünftige Skills (Future Skills) wie beispielsweise Kommunikation, Kollaboration, Perspektivenübernahme, Networking und Projektmanagement (weiter-)zu entwickeln. Sie können Inhalte aus dem Studium im Rahmen der Projektarbeit anwenden und damit ihre fachlichen, methodischen und innovativen Kompetenzen ausbauen. Service Learning bietet schliesslich Hochschulen die Möglichkeit, im Sinne ihrer Third Mission ihre gesellschaftliche Verantwortung in der Lehre gezielt und systematisch wahrzunehmen.

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