Die BFH-HAFL erhält ihr erstes Institut

27.01.2020 Die BFH-HAFL erhält erstmals ein Institut. Hauptziel des interdisziplinären HAFL Hugo P. Cecchini Institute ist die Förderung von Nachhaltigkeit in kleinbäuerlichen Betrieben in Entwicklungs- und Schwellenländern weltweit.

Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (BFH-HAFL) erhält ihr erstes Institut: Das HAFL Hugo P. Cecchini Institute for International Cooperation and Development. Das Institut will die Nachhaltigkeit in kleinbäuerlichen Betrieben in Entwicklungs- und Schwellenländern weltweit fördern.

Die Themen reichen von Aufforstung in Afrika über Wertschöpfungsketten in Südasien bis zu Kaffeeanbau in Lateinamerika. Das Institut versteht sich als interdisziplinäres Kompetenzzentrum und vereinigt rund 50 Mitarbeitende aus allen Fachrichtungen der Hochschule. Leiter wird Dominique Guenat, Professor für Agrarwirtschaft an der BFH-HAFL.

Das Institut ist nach dem 2019 verstorbenen Hugo P. Cecchini benannt, einem ehemaligen Studenten und langjährigen Mitarbeiter der BFH-HAFL. Sein Leben steht für die Werte und Ziele des neuen Instituts: Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Zusammenarbeit der Disziplinen.

Cecchini kam 1980 als politischer Flüchtling aus Argentinien in die Schweiz, wo er als Bauer arbeitete und sich mit 38 Jahren an der BFH-HAFL als Student einschrieb. Später betreute er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zahlreiche Projekte, insbesondere in Westafrika und Lateinamerika.

Das neue Institut wurde am Donnerstag, 23. Januar 2020 im Rahmen eines Symposiums an der BFH-HAFL erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Anlass fand anlässlich des Internationalen Jahres der Pflanzengesundheit statt.

Feldforschung in Tansania
Das Ziel ist Nachhaltigkeit: Durch die Forschung des HAFL Hugo P. Cecchini Institute sollen kleinbäuerliche Betriebe in Entwicklungs- und Schwellenländer nachhaltiger produzieren können.

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Fachgebiet: Forschung, News, International