Abschlussarbeit: Inspirierende Themenauswahl für Ihre IDPA

Suchen Sie ein Projektthema für den Berufsmaturitäts-Abschluss? Wir an der BFH unterstützen Sie mit einer Themenliste für interdisziplinäre Projektarbeiten (IDPA) und einem Coaching durch Fachexpert*innen.

Die Berner Fachhochschule (BFH) und die Berner Berufsmaturitätsschulen arbeiten seit Jahren im Rahmen der interdisziplinären Projektarbeiten (IDPA) zusammen. Dabei können sich Berufsmaturand*innen von Dozierenden der BFH coachen lassen und von deren Expertise profitieren.

Für Lernende

Wählen Sie ein Thema für Ihre IDPA und sprechen Sie es mit Ihrer BM-Lehrperson ab. Sie können sich für eines der unten aufgeführten BFH-Themen entscheiden (Sprachspezifikation in Klammern beachten), oder aber ein eigenes wählen. In beiden Fällen können Sie sich von einem/einer BFH-Coach begleiten lassen. Die Anmeldung erfolgt entweder über Ihre Schule oder Sie melden sich direkt bei Denise Stettler.

Studierende aus unterschiedlichen Berufen
Abschlussarbeit? Wir begleiten Sie!

Technik, Architektur, Life Sciences (TALS)

(fr) TinyML désigne le déploiement de modèles d'apprentissage automatique sur des microcontrôleurs à faible consommation ou des appareils embarqués. Il existe actuellement plusieurs outils spécialisés pour TinyML qui sont optimisés pour les microcontrôleurs à faible consommation et les appareils périphériques. L'objectif de ce projet est d'examiner, de comparer et de résumer ces outils. Une fois l'analyse réalisée, l'étudiant devra mettre en œuvre un projet d'exemple de son choix sur une plateforme à faible consommation (Nordic Semiconductor, carte de développement ST Nucleo ou ESP32) en utilisant l'un des solutions analysés.
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(en) TinyML refers to deploying machine learning models on low-power microcontrollers or embedded devices. There are currently several specialized frameworks for TinyML that are optimized for low power microcontrollers and edge devices. The purpose of this project is to review, compare and summarize these frameworks. Once the analysis is realized, the student is expected to implement an example project of his/her choice on a low-power platform (nordic semiconductor, ST Nucleo development board or ESP32) using one of the analysed frameworks.

 

Bei der Entwicklung von technischen Produkten und Lösungen darf die Kreativität nicht dem Zufall überlassen werden. Sie kann systematisch mit bestimmten Methoden geweckt und begünstigt werden, um eine Vielzahl von Lösungsansätzen zu generieren. Dadurch werden diese Methoden auch für den Alltag spannend. Sei es für die Planung des Pfadilagers oder für die Strategieentwicklung auf dem Fussballplatz. Ziel der Arbeit ist es, verschiedene Kreativmethoden kennen zu lernen und an eigenen Aufgabenstellungen anzuwenden.

 

Solarenergie ist die grösste in der Schweiz verfügbare Energiequelle. Allein auf den Hausdächern ist das Potenzial doppelt so gross wie die heutige Stromproduktion aus Wasserkraft. Photovoltaik (PV) ist die effizienteste Art, die Solarenergie in Strom umzuwandeln. Es besteht deshalb ein weitgehender Konsens, dass Photovoltaik nebst der Wasserkraft künftig die tragende Säule der Schweizer Stromversorgung wird. In dieser Arbeit erstellen Sie wahlweise mit Excel, Matlab, Python oder einem Berechnungsprogramm nach Wahl eine Zeitschrittsimulation für die Energieversorgung der Schweiz. Dabei drehen Sie an folgenden “Stellschrauben”:

  • Leistung Photovoltaik
  • Langzeitspeicher
  • Importe / Exporte
  • Reservekraftwerke (z. B. Gas)

 

Oft waren es einfache Experimente, welche bahnbrechende Entdeckungen hervorbrachten. Galileo Galilei hat z. B. an einer schiefen Ebene das Fallgesetz systematisch untersucht und herausgefunden, dass die zurückgelegte Strecke quadratisch mit der Zeit zunimmt. Das war damals eine grosse Leistung.

In dieser IdPA bauen Sie ein historisches Experiment nach. Wir helfen Ihnen bei der Wahl des Experimentes und unterstützen Sie beim Bau und den anschliessenden Messungen. Es dürfen natürlich auch moderne Methoden verwendet werden; insbesondere bei den Messungen. Ebenso kann ein Vergleich mit der heutigen Technik angestellt werden.

Es gibt viele Experimente, die sich eignen für diese IdPA. Die Entdeckung der Infrarotstrahlung von Wilhelm Herschel (1800), das Experiment von James Joule (1840) zum Thema Wärmeenergie, die spektrale Zusammensetzung von Licht die Isaac Newton (1671) mit einem Prisma entdeckte oder eben die Untersuchung des Fallgesetzes von Galileo Galilei (1590). Das sind nur ein paar Beispiele.

Unter Infraschall versteht man Schall, der eine so tiefe Frequenz hat, dass wir ihn nicht mit den Ohren wahrnehmen können. Es ist jedoch bekannt, dass Infraschalltöne bei uns ein beklemmendes Gefühl auslösen können. Elefanten können Infraschall im Boden erzeugen und wahrnehmen und so über grosse Distanzen miteinander kommunizieren. Bei Erdbeben oder Trittschall werden ebenfalls Infraschallwellen erzeugt. Um Infraschall zu messen, verwendet man sogenannte Geophone. Das sind eine Art Tiefton-Mikrophone, welche Infraschall messen können, der sich im Boden ausbreiten.

In dieser IdPA bauen Sie ein Geophon. Das geht erstaunlich einfach und die Resultate können sich sehen lassen. Feinste Erschütterungen im Boden lassen sich mit dem Geophon nachweisen und am Computer darstellen. Wir helfen Ihnen beim Aufbau des billig-Geophons und steuern die Elektronik bei. Obwohl der Aufbau sehr einfach ist, ist ein Geophon voller interessanter Aspekte, die Sie mit dem Geophon untersuchen können. Bei dieser IdPA wird es einem nicht langweilig.

 

Der Anteil des Online-Handels nimmt gegenüber dem stationären Handel stetig zu. Die allgemeine Müllproblematik wird dabei im eigenen Haushalt durch sich stapelnde Kartons und anfallenden Plastikmüll deutlich sichtbar. Fragen, auf die wir Antworten finden möchten: Welche Potentiale existieren, Verpackungsmüll zu reduzieren? Was hält uns (oder andere) davon ab?

Der Profifussball hat sich zu einem globalen Milliardengeschäft entwickelt. Doch handeln die Fussballclubs und beteiligten Akteur*innen noch nach sinnvollen wirtschaftlichen Prinzipien? Ist (war) ein 117 Millionen-Euro-Transfer für einen 33-Jährigen Cristiano Ronaldo 2018 aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll? Wir schauen in die Jahresabschlüsse von Fussballclubs, betrachten deren Aktivitäten aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten und identifizieren wirtschaftliche Ansätze Transfers zu bewerten.

Durch die Beherrschung hoher Spannungen macht die Hochspannungstechnik alle anderen technischen Anwendungen der Elektrizität möglich! Die Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie mit relativ geringen Verlusten wird durch Hochspannungen erreicht. Hochspannung kommt aber auch in anderen Gebieten zum Einsatz, wo wir sie nicht erwarten würden. Ihre Arbeit besteht aus folgenden Punkten:

  • Einsatzbereiche der Hochspannung recherchieren

  • Auswahl und Vertiefung einer Anwendung

  • Überblick über die erforderlichen Spannungswerte- und arten sowie über Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen alternativen Technologien.

Heutzutage schauen alle auf das Thema Energieeffizienz. Strassenlampen werden mit Sensoren ausgestattet, Häuser, Autos und Versorgungsnetze werden intelligent – alles soll Energie sparen. Doch der Aufwand, diese Geräte bereitzustellen, sollte auch berücksichtigt werden; dies erfolgt in den Berechnungen jedoch oft nicht.

Erforschen Sie das Thema «Graue Energie» und zeigen Sie auf, dass manche hochgejubelten Innovationen von der Energiemenge her nicht einmal die zur Herstellung benötigte Menge an grauer Energie einsparen kann. Interessante Einsichten eines topaktuellen Themas sind garantiert. Kommen Sie zum ersten Gespräch und wir definieren Ihre Arbeit.

Diese Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Kanton Bern digitale und organisatorische Strategien einsetzen, um auf globale Krisen flexibel zu reagieren – z. B. auf Zölle, politische Spannungen, Rohstoffengpässe oder Lieferkettenprobleme. Im Zentrum steht die Frage: Was machen Unternehmen konkret, um auch in unsicheren Zeiten stabil und nachhaltig bestehen zu können?

  • Welche Herausforderungen erleben Unternehmen im internationalen Wettbewerb (z. B. durch Handelsbarrieren oder politische Unsicherheiten)?

  • Welche digitalen oder strukturellen Massnahmen haben sich als besonders hilfreich erwiesen?

  • Inwiefern spielt die Flexibilität in Produktion, IT oder Organisation eine Rolle für die Widerstandsfähigkeit?

  • Was können andere Unternehmen davon lernen?

Methoden können sein:

  • Interviews mit Unternehmensvertreter:innen aus Industrie, Logistik oder Produktion im Kanton Bern

Auswertung von Fallstudien (z. B. wie Firmen auf Krisen wie Corona oder unterbrochene Lieferketten reagiert haben)

Was, wenn eine KI nicht nur Fragen beantwortet, sondern selbstständig handelt? Agentische KI, sogenannte «Agents», plant eigene Schritte, trifft Entscheidungen und nutzt selbstständig Werkzeuge: Sie durchsucht das Web, füllt Formulare aus, verschickt Nachrichten oder steuert andere Programme, um ein Ziel zu erreichen.

In dieser Arbeit baust du deinen eigenen KI-Agenten und lässt ihn eine echte Aufgabe übernehmen, zum Beispiel deinen Stundenplan organisieren, Informationen recherchieren und zusammenfassen oder ein kleines Smart-Home-Szenario steuern. Du experimentierst mit Plattformen wie ChatGPT-Agents, n8n oder LangChain, findest heraus, wo solche Agenten heute schon erstaunlich gut sind und wo sie kläglich scheitern, und denkst kritisch über Verlässlichkeit, Kontrolle und Datenschutz nach: Wie viel Verantwortung wollen wir einer KI wirklich überlassen?

Als B. Mandelbrot 1980 eine geometrische Figur durch eine mathematische Formel beschrieb, die später «Mandelbrotmenge» genannt wurde, war ihm wahrscheinlich nicht klar, dass sich viele (Mathematiker*innen und Nicht-Mathematiker*innen) für seine Entdeckung interessieren werden.

Inzwischen ist eine Vielzahl von sogenannten Fraktalen entdeckt worden und es wurden einige Verfahren entwickelt, die Bilder von Fraktalen erzeugen. Erstaunlich ist, dass viele in der Natur vorkommenden Strukturen grosse Ähnlichkeit mit Fraktalen haben. So gibt es z.B. Fraktale, die wie verzweigte Bäume oder Farne aussehen. Auch in der Technik werden inzwischen fraktale Strukturen genutzt und sind Bestandteil von Patenten (z.B. Handy-Antennen). Die Projektarbeit soll sich mit der Erzeugung von Fraktalen beschäftigen und die Ähnlichkeit mit Strukturen aus Natur und Technik aufzeigen.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Facebook Gesichter auf Fotos erkennt?

Die genauen Details hiervon zu verstehen, wird in der IdPA vielleicht nicht möglich sein. Die grundlegenden Ideen lassen sich jedoch schon erarbeiten und einen ganz bestimmten Gegenstand auf einem Bild suchen und lokalisieren, lässt sich vielleicht auch realisieren.

Welche Möglichkeiten und Gefahren ergeben sich durch die automatische Gesichtserkennung? Welche Auswirkungen hat dies auf unsere Gesellschaft?

Für die Ferienzeit soll als Einbruchschutz eine Steuerung für Storen und Licht im Haus entworfen werden, damit das Haus einen bewohnten Eindruck macht. Als Merkmal soll hierbei eine gewisse Zufälligkeit der Aktionen (wie z.B. das Herunterlassen der Storen) eingebaut werden. Die Aufgaben umfassen somit:

  • Abschätzen der Wirtschaftlichkeit. Sind Prämienreduktionen bei Versicherungen möglich? Welche Anforderungen würde eine Versicherung an das System stellen?
  • Planung der Steuerung. Was soll wann angesteuert werden?
  • Wie kann der Zufall eingebaut werden?
  • Welche Erweiterungen des Systems wären denkbar?
  • PC-Programm, das nach Eingabe der erforderlichen Daten einen Zeitplan ausgibt

Unsere Energieversorgung geht uns alle an - und ist eines der Kernthemen der Gegenwart. Es gibt viele Optionen mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

Sie analysieren zunächst den aktuellen Energiebedarf in Ihrer Gemeinde und berücksichtigen  dabei alle Energiebedürfnisse, welche wesentlich durch den Verbrauch an elektrischer Energie und dem Bedarf an Wärme und Mobilität bestehen. Sie stellen den aktuellen ökologischen Fussabdruck zusammen, definieren langfristige Ziele für die Energieversorgung und zeigen Varianten auf, wie die Gemeinde zukünftig (in 20-30 Jahren) besser mit Energie versorgt werden kann. Sie zeigen auch auf, welche Konsequenzen dies für Ihre Gemeinde haben wird, um daraus Empfehlungen für die Umsetzung abzuleiten.

(de) Durch die Verwendung von mehreren Mikrofonen kann festgestellt werden, aus welcher Richtung ein akustisches Geräusch eintrifft. In diesem Projekt wird eine Elektronik mit vier Mikrofonen in einer Ebene entwickelt und in Betrieb genommen. Weiter wird ein Verfahren implementiert, um die Richtung der Schallquelle zu bestimmen. Schliesslich wird die entwickelte Lösung experimentell geprüft.

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(fr) L'utilisation de plusieurs microphones permet de déterminer la direction d'où provient un son. Dans le cadre de ce projet, un circuit électronique équipé de quatre microphones disposés sur un même plan est développé et mis en service. Un procédé permettant de déterminer la direction de la source sonore est ensuite mis en œuvre. Enfin, la solution mise au point fait l'objet d'essais expérimentaux.

Gesundheit und Soziales (GESO)

Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 50 verschiedene Krankheitsformen, bei denen Hirnfunktionen wie das Denken, das Gedächtnis, die Orientierung, die Erinnerung und die Sprache gestört sind. Der grösste Risikofaktor an Demenz zu erkranken, ist das Alter.

Zu dieser häufig vorkommenden Erkrankung der heutigen Zeit stellen sich verschiedene Fragen, die beantwortet werden müssen, beispielsweise: Was bedeutet es für ein Kind, wenn ein Elternteil an Demenz erkrankt? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Young Carer, die sich um nahe Angehörige mit Demenz kümmern?

Was bedeutet es, wenn ein*e Schulkamerad*in in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden muss? Welche Einstellungen haben junge Erwachsene gegenüber psychiatrischen Einrichtungen? Wie gehen sie mit psychiatrisch erkrankten gleichaltrigen Kolleg*innen um?

Diabetes, umgangssprachlich «Zuckerkrankheit», ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. In der Schweiz leiden schätzungsweise rund eine halbe Million Menschen an den verschiedenen Formen von Diabetes – darunter auch Kinder und Jugendliche. Was bedeutet es für diese, mit einer solchen Krankheit zu leben?

Herzerkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in der Schweiz. Im Jahr 2025 haben gemäss BAG (Bundesamt für Gesundheit) hierzulande 53 Personen ein neues Herz erhalten, 39 Personen standen am Ende des Jahres weiterhin auf der Warteliste.

Wie erleben Menschen eine Herztransplantation? Was heisst es für sie, mit einem fremden Herzen zu leben?

Diversität im sozialen Kontext wird als Verschiedenheit von Menschen und unterschiedlichen Menschengruppen verstanden. Diversität zeigt sich in vielen Dimensionen, z. B. soziale Herkunft, Alter, ethnische Herkunft, geschlechtliche Identität und Religion. Durch Zuschreibungen kommt es oftmals zu ungleichen Positionen innerhalb der Gesellschaft und zu Benachteiligung, was sich auch beim Zugang zum Gesundheitswesen bemerkbar macht. Wie kann sichergestellt werden, dass die Chancengleichheit und der Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung und den Institutionen des Gesundheitswesens für alle Menschen in der Schweiz gewährleistet wird?

Wunden sind im pflegerischen Alltag häufig, doch für Betroffene bedeuten sie oft mehr als nur eine körperliche Verletzung. In der Schweiz leben laut SAfW (2025) rund 300'000 Menschen mit chronischen (keine Heilung innerhalb 4-12 Wochen) Wunden wie Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris («offenes Bein» oder diabetischen Fusswunden). Diese verursachen nicht nur Schmerzen und Bewe-gungseinschränkungen, sondern belasten auch psychisch im Sinne von Scham, Rückzug und einem verminderten Selbstwertgefühl. Pflegefachpersonen spielen beim Wundmanagement eine zentrale Rolle: Sie versorgen die Wunde fachgerecht, geben Sicherheit und stärken das Vertrauen der Betroffenen. Gute Wundpflege fördert nicht nur die Heilung, sondern auch die Lebensqualität.

Künstliche Intelligenz (KI) findet zunehmend Eingang in den Alltag – sei es durch smarte Assistent*innen, Gesichtserkennung oder automatisierte Entscheidungsprozesse. Diese Technologien werfen grundlegende ethische Fragen auf: Wer trägt Verantwortung für algorithmische Entscheidungen? Wie steht es um Datenschutz und Privatsphäre? Führt KI zu mehr Gerechtigkeit oder verstärkt sie soziale Ungleichheiten?

In dieser Arbeit sollen anhand konkreter Beispiele (z. B. KI in der schulischen Ausbildung oder in der Pflege/Medizin) moralische Dilemmata analysiert werden mit dem Ziel, ein vertieftes Verständnis ethischer Prinzipien (z. B. Utilitarismus, Pflichtethik, Verantwortungsethik) zu erhalten sowie einen Einblick in aktuelle gesellschaftliche Debatten rund um Technologie und Moral im Gesundheitsbereich zu erlangen.

Etwa jede fünfte Person macht in der Nähe des Todes eine Nahtoderfahrung (NTE). Zwar ist jedes Erlebnis einzigartig, doch es gibt wiederkehrende Elemente wie die Ausserkörperliche Erfahrung, das Durchqueren eines Tunnels oder die Begegnung mit Verstorbenen. Eine NTE beeinflusst Betroffene zutiefst. Für viele wird sie zur bedeutendsten Erfahrung ihres Lebens. Doch wer darüber sprechen möchte, ist oft mit grossen Problemen konfrontiert. Das Umfeld kann mit Unverständnis oder sogar Ablehnung reagieren.

Nahtoderfahrungen können aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht werden: Man kann vergleichen, wie Betroffene solche Erfahrungen beschreiben, welche Folgen sie für die Betroffenen und ihre Angehörigen haben und was sie für unser Verständnis von Leben, Tod und Wirklichkeit bedeuten.

Linsen, Bohnen, Kichererbsen und andere Hülsenfrüchte gelten als wichtige pflanzliche Proteinquellen und spielen eine zentrale Rolle in einer ausgewogenen Ernährung. Sie liefern wertvolle Nährstoffe und sind gleichzeitig oft günstig und lange haltbar. Dennoch werden Hülsenfrüchte im Alltag selten konsumiert.

Die Bearbeitung des Themas lässt viel Raum für eigene Ideen und Kreativität. Gehen Sie auf die Suche der Ursachen anhand von Interviews oder Recherchen: Weshalb werden sie so wenig konsumiert? Und was braucht es, damit diese wieder vermehrt auf unseren Tellern landen?

Welche gesundheitlichen Vorteile bieten Hülsenfrüchte tatsächlich? Welche Herausforderungen können beim Konsum auftreten? Und wie schneiden sie im Vergleich zu tierischem Eiweiss oder Fleischersatzprodukten in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltbelastung in der Schweiz ab? Wie lassen sich Hülsenfrüchte sinnvoll und alltagstauglich in eine ausgewogene Ernährung integrieren? Wie bereitet man Hülsenfrüchte schnell und schmackhaft zu?

Vegane Burger, pflanzliche Nuggets oder Fertiggerichte sind praktisch und schnell verfügbar. Gleichzeitig lassen sich viele weniger stark verarbeitete, pflanzliche Proteinquellen wie Linsen, Kichererbsen oder Tofu auch einfach selbst zubereiten.

Wie unterscheiden sich selbst gekochte Mahlzeiten und industrielle Fleischersatzprodukte im Geschmack, Nährstoffgehalt, Preis und Aufwand? Welche Rolle spielen unverarbeitete, wenig und stark verarbeitete Lebensmittel in der Schweiz? Und was ist im Alltag wirklich umsetzbar?

Sie arbeiten gerne praktisch und wollen das alles in der Küche ausprobieren? Perfekt, dieses Thema eignet sich für motivierte Küchenheld*innen. Alternativ kann dies auch als Recherche-Thema bearbeitet werden, zum Beispiel mit einer Analyse von Social-Media-Beiträgen.

Immer mehr Menschen greifen zu pflanzlichen Alternativen wie Planted Chicken, Seitan oder veganem Hackfleisch. Die Gründe dafür sind vielfältig: gesundheitliche Überlegungen, Umweltaspekte oder ethische Motive. Mit diesem Projekt haben Sie die Möglichkeit, den Fokus auf Gesundheits- oder Umweltaspekte zu legen:

  • Wie gesund sind diese Produkte tatsächlich? Wie unterscheiden sie sich im Nährstoffgehalt von Fleischprodukten? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich durch den zunehmenden Konsum dieser Produkte?
  • Wie nachhaltig sind Fleischersatzprodukte im Vergleich zu Fleisch und zu wenig verarbeiteten pflanzlichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten oder Getreide? Welche Faktoren beeinflussen ihre Umweltbilanz? Und wie ordnen die Schweizer und die Vegane Lebensmittelpyramide der Schweiz solche Produkte im Hinblick auf eine nachhaltige Ernährung ein?

Lernen Sie die Vielfalt pflanzlicher Fleischersatzprodukte kennen. Mithilfe von Online-Recherchen gehen Sie diesen und anderen Fragen auf den Grund.

Viele Menschen verändern ihr Essverhalten im Laufe ihres Lebens – oft unbewusst. Gewohnheiten aus der Kindheit, familiäre Prägungen oder frühere Lebenssituationen können bis ins hohe Alter bestehen bleiben. Gleichzeitig verändern sich im Pensionsalter Lebensumstände, Gesundheitszustand und Alltagsstrukturen.

Gehen Sie in Kontakt mit älteren Menschen, erfahren Sie, wie ihr Ernährungsverhalten geprägt wurde und reflektieren Sie dabei die Einflüsse auf ihre Ernährung.

Mögliche Leitfragen: Was essen Menschen im Pensionsalter besonders gern? Und warum? Welche Rolle spielt die persönliche Essbiografie für heutige Vorlieben, Routinen und Abneigungen? Welche Lebensphasen haben das aktuelle Ernährungsverhalten besonders geprägt?

Gewohnheiten zu verändern ist schwierig – besonders dann, wenn sie über viele Jahre gefestigt sind. Gleichzeitig verändern sich im Alter die Empfindungen und körperlichen Bedürfnisse: Das Durstempfinden und der Appetit nehmen ab, der Proteinbedarf steigt, während der Energiebedarf oft sinkt. Eine angepasste Ernährung kann entscheidend sein, um Gesundheit, Kraft und Lebensqualität zu erhalten.

Doch wie gelingt es älteren Menschen, ihr Ernährungsverhalten nachhaltig anzupassen? Welche Strategien und Techniken zur Veränderung des Verhaltens sind für Menschen ab 65 Jahren geeignet? Und welche Rolle spielen Motivation, Alltagssituationen und individuelle Ressourcen bei der Umsetzung?

Ob Interviews, eigene Recherchen oder Überprüfung bestehender Kampagnen und Interventionen, dieses Thema bietet viel Raum für eigene Ideen.

Immer mehr Menschen in der Schweiz entscheiden sich für eine vegetarische oder vegane Ernährung.

Doch welche Beweggründe stehen hinter dieser Entwicklung? Mit welchen Herausforderungen werden Betroffene im Alltag konfrontiert? Aspekte davon könnten beispielsweise durch eine Umfrage oder durch Interviews bei verschiedenen Personengruppen untersucht werden.

Ergänzend dazu soll untersucht werden, wie eine bedarfsgerechte vegetarische bzw. vegane Ernährung in der Schweiz sinnvoll umgesetzt werden kann. Im Fokus stehen dabei die Nährstoffe, auf die besonders geachtet werden muss, sowie praktische Beispiele für ausgewogene Mahlzeiten.

In Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren hat die Ernährung einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Erholung. Doch wie ernähren sich Ausdauersportler*innen tatsächlich? An welchen Ernährungsempfehlungen richten sie sich aus und entsprechen diese den wissenschaftlichen Empfehlungen? Welchen Herausforderungen begegnen Ausdauersportler*innen im Training und Wettkampf bei der Umsetzung von Ernährungsempfehlungen?

Was braucht es, um 100 Jahre alt zu werden – und dieses Leben in vollen Zügen gelebt zu haben?

In der Schweiz gibt es heute mehr Hundertjährige als je zuvor. Sie haben Kriege, Krisen und tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen erlebt – und sind mit ihrer Geschichte, ihren Erinnerungen und ihrer Lebensweisheit einzigartige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Was hat sie durch ein so langes Leben getragen? Was hält sie gesund und resilient? Wie leben sie heute? Und was können wir von ihnen lernen?

Dieses Projekt lädt Sie ein, genau diesen Fragen nachzugehen. Wie Sie sich dem Thema nähern, ist offen – ob durch persönliche Gespräche, Recherche oder eine eigene Form der Dokumentation.

Millionen von Menschen in der Schweiz engagieren sich freiwillig – in Vereinen, sozialen Institutionen, Nachbarschaftsprojekten oder online. Sie tun es ohne Lohn, oft ohne grosse Anerkennung. Warum?

Was bewegt Menschen dazu, ihre Zeit und Energie für andere einzusetzen? Und wo überall ist Freiwilligenarbeit heute anzutreffen – in welchen Bereichen, in welchen Formen, für welche Menschen?

Dieses Projekt lädt Sie ein, diesen Fragen nachzugehen. Sie erkunden die Motive hinter freiwilligem Engagement und die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu betätigen – und gewinnen dabei einen Einblick in einen gesellschaftlichen Bereich, der oft im Verborgenen wirkt, aber unverzichtbar ist.

Recherchieren Sie im Freiwilligenmonitor oder im Internet.

Ein Hund im Pflegeheim, ein Pferd in der Therapie, ein Lama auf Besuch in der Schule – tiergestützte Interventionen sind vielfältiger als man denkt. Aber was steckt dahinter?

Dieses Projekt lädt Sie ein, einem wachsenden Feld im Gesundheits- und Sozialwesen auf den Grund zu gehen. Wo werden Tiere gezielt eingesetzt, um Menschen zu unterstützen? Mit welchen Tierarten wird gearbeitet – und warum? Welche Wirkungen sind für Menschen belegt, und wo liegen die Grenzen?

Und: Was bedeutet das alles für die Tiere selbst?

Besuchen Sie eine Institution, die tiergestützte Interventionen anbietet, und sprechen Sie mit den Fachpersonen, die dort arbeiten. Ergänzen Sie Ihre Eindrücke mit einer gezielten Recherche.

Gefängnisse kennen wir vor allem aus Filmen und Serien. Aber wie sieht die Realität aus – in der Schweiz, heute?

Dieses Projekt lädt Sie ein, hinter die Kulissen eines Systems zu blicken, das die meisten Menschen nur von aussen kennen. Wie sieht der Alltag inhaftierter Personen wirklich aus? Welche Strukturen, Regeln und Menschen prägen das Leben im Justizvollzug? Und was passiert danach – wenn jemand die Anstalt verlässt und versucht, wieder Fuss zu fassen?

Resozialisierung ist ein grosses Wort. Aber was bedeutet es konkret – und was braucht es, damit sie gelingt? Welche Rolle spielen dabei Fachpersonen, Angehörige, die Gesellschaft?

Dieses Projekt fordert Sie heraus, eigene Annahmen zu hinterfragen und sich einem komplexen Thema mit offenem Blick zu nähern. Recherchieren Sie das Schweizer Justizvollzugssystem und suchen Sie das Gespräch mit Fachpersonen – zum Beispiel in einer Bewährungshilfe oder einer Justizvollzugsanstalt.

Alle Menschen sollen unabhängig von ihren Fähigkeiten, ihrer Herkunft oder ihrer Lebenssituation gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dennoch begegnen viele Menschen im Alltag Hindernissen, die ihre Teilhabe erschweren. Diese Barrieren können beispielsweise baulicher, sprachlicher, sozialer oder gesellschaftlicher Natur sein.

Im Rahmen dieses Projekts werden Barrieren im schulischen, beruflichen oder öffentlichen Umfeld erkannt und untersucht. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Ausgrenzung entsteht, welche Personengruppen besonders betroffen sind und wie der Abbau von Hindernissen gelingen kann. Auf dieser Grundlage können konkrete Ideen und Massnahmen entwickelt werden, die Inklusion fördern und die Teilhabe aller Menschen stärken.

Viele Menschen engagieren sich für Themen, die ihnen am Herzen liegen. Sie organisieren Demonstrationen, starten Kampagnen in den sozialen Medien oder engagieren sich direkt in ihrem Umfeld für Veränderungen. Aktivismus kann Aufmerksamkeit schaffen, Diskussionen anstossen und gesellschaftliche Entwicklungen mitprägen.

In diesem Projekt gehen Sie selbst auf Entdeckungsreise: Sie lernen unterschiedliche Organisationen/Vereine in Bern kennen und untersuchen, welche Themen Menschen bewegen und wie sie sich dafür einsetzen. Dabei können folgende Fragen im Fokus stehen: Welche Strategien wählen sie, um Veränderung zu bewirken? Was bewirkt ihr Engagement und wo stösst es an Grenzen?

Ob Interviews, eigene Recherchen, Social-Media-Analysen oder eine kreative Kampagne, dieses Thema bietet viel Raum für eigene Ideen und eine kreative Umsetzung.

Nachhaltigkeit umfasst nicht nur den Schutz der Umwelt, sondern auch soziale Verantwortung und gerechte Lebensbedingungen. Viele alltägliche Entscheidungen in den Bereichen Ernährung, Konsum, Mobilität oder Wohnen wirken sich sowohl auf die Umwelt als auch auf das Leben anderer Menschen aus.

Im Rahmen eines Projekts werden nachhaltige Verhaltensweisen im Alltag untersucht und ihre Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft analysiert. Dabei steht auch die Frage im Mittelpunkt, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen Menschen benötigen, um nachhaltig handeln zu können. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden kreative Ideen und Ansätze entwickelt, wie nachhaltiges Handeln im Alltag gefördert und zugänglich gemacht werden kann.

Welche Ausbildung oder welches Studium passt zu mir und warum genau diese Richtung? Diese Frage beschäftigt viele junge Menschen und sie lässt sich selten einfach beantworten. Entscheidungen in dieser Phase entstehen nicht zufällig: Persönliche Interessen, eigene Erfahrungen, Erwartungen aus dem Umfeld und gesellschaftliche Vorstellungen davon, was «gut und richtig» ist, wirken gleichzeitig und oft widersprüchlich.

Genau hier kann das Projekt ansetzen. Es untersucht, wie junge Menschen diesen Entscheidungsprozess tatsächlich erleben: Wie entsteht die Idee für den eigenen Bildungsweg? Was gibt Orientierung und was verunsichert? Und schliesslich: Was brauchen junge Erwachsene, um stimmige Entscheidungen treffen zu können und welche Formen der Unterstützung helfen wirklich, den Übergang in Ausbildung oder Studium zu erleichtern?

Spannende Fragen, die Ihnen viel Gestaltungsfreiraum bieten.

Viele junge Menschen engagieren sich im Ausland, um soziale Projekte zu unterstützen, neue Erfahrungen zu sammeln, andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen. Solche Einsätze werden oft als Möglichkeit gesehen, einen positiven Beitrag zu leisten und gleichzeitig die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Im Rahmen dieses Projekts werden Freiwilligeneinsätze im Ausland untersucht. Dabei wird analysiert, welche Ziele und Erwartungen mit solchen Programmen verbunden sind und welche Auswirkungen sie auf die lokale Bevölkerung haben können. Neben den Chancen werden auch kritische Fragen betrachtet: Wer profitiert tatsächlich von den Einsätzen? Können unbeabsichtigte Abhängigkeiten entstehen? Und welche Verantwortung tragen Freiwillige und Organisationen?

Ziel des Projekts kann sein, Kriterien für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Freiwilligeneinsatz zu entwickeln und die Bedeutung von Partizipation und kultureller Sensibilität in der internationalen Zusammenarbeit zu reflektieren.

Die Soziale Arbeit ist ein breites Feld – von der Schulsozialarbeit über die Sozialhilfe bis zur Arbeit mit älteren Menschen, mit Familien, mit Menschen in Krisen. Welcher Bereich interessiert Sie? Welche Frage lässt Sie nicht los?

Dieses Projekt gibt Ihnen die Möglichkeit, ein eigenes Thema aus der Sozialen Arbeit zu wählen und es systematisch zu erkunden. Sie formulieren eine konkrete Fragestellung und entscheiden, wie Sie ihr nachgehen – ob durch eine Beobachtung, Interviews, einen Fragebogen oder eine Kombination davon. So lernen Sie nicht nur etwas über Ihr Thema, sondern auch, wie man in der Sozialen Arbeit forschend vorgeht.

Wirtschaft und Dienstleistungen (WD)

In der Theorie geht man davon aus, dass die Generation Z und Alpha andere/neue Werte vertreten und entsprechend andere Ideen haben, was ein guter Job sei. Aber stimmt das wirklich? Diese Fragen können Sie untersuchen: 

  • Was ist die Generation Z/Alpha?
  • Was erwarten die Vertreter*innen der Generation Z/Alpha von Arbeitgebenden und den Ausbildenden
  • Sind die Arbeitgebenden (Ausbildenden) für diese neuen Arbeitnehmenden gerüstet?

Der Aufbau der Arbeit folgt dem Schema «Theorie-Praxis». Die Arbeit beginnt mit einem Literatur- bzw. Theorieteil, danach untersuchen Sie mit Interviews und/ oder Umfragen, ob die Theorie auch der Praxis standhält.

Der Kanton Bern fördert seit ein paar Jahren die Fusion von Gemeinden. Vielleicht wohnen Sie in einer Gemeinde, in der eine Fusion diskutiert wurde oder wird und möchten folgende Fragen untersuchen:

  • Weshalb und wie fördert der Kanton Gemeindefusionen?
  • Was sind die Vor- und Nachteile einer Gemeindefusion?
  • Was sind die Schwierigkeiten bei einer Fusion?
  • Worauf muss man besonders achten, wenn man eine Fusion machen will?
  • Wie sieht der Ablauf einer Fusion aus?

Der Aufbau der Arbeit folgt dem Schema «Theorie-Praxis». Die Arbeit beginnt mit einem Literaturteil (Theorie-Teil, danach untersuchen Sie mit Interviews- und/ oder Umfragen, ob die Theorie auch der Praxis standhält. Haben sich die versprochenen Vorteile einer Fusion bewahrheitet? Was waren die wirklichen Schwierigkeiten bei der Fusion und sind diese in der Theo-rie bereits bekannt?

Heutzutage schauen alle auf das Thema Energieeffizienz. Strassenlampen werden mit Sensoren ausgestattet. Häuser, Autos und Versorgungsnetze werden intelligent – alles soll Energie sparen. Doch der Aufwand diese Geräte bereitzustellen, sollte auch berücksichtigt werden; dies erfolgt in den Berechnungen jedoch oft nicht.

Erforschen Sie das Thema «Graue Energie» und zeigen Sie auf, dass manche hochgejubelten Innovationen von der Energiemenge her nicht einmal die zur Herstellung benötigte Menge an grauer Energie einsparen kann. Interessante Einsichten eines topaktuellen Themas sind garantiert. Kommen Sie zum ersten Gespräch und wir definieren Ihre Arbeit.

Diese Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Kanton Bern digitale und organisatorische Strategien einsetzen, um auf globale Krisen flexibel zu reagieren – z. B. auf Zölle, politische Spannungen, Rohstoffengpässe oder Lieferkettenprobleme. Im Zentrum steht die Frage: Was machen Unternehmen konkret, um auch in unsicheren Zeiten stabil und nachhaltig bestehen zu können?

  • Welche Herausforderungen erleben Unternehmen im internationalen Wettbewerb (z. B. durch Handelsbarrieren oder politische Unsicherheiten)?

  • Welche digitalen oder strukturellen Massnahmen haben sich als besonders hilfreich erwiesen?

  • Inwiefern spielt die Flexibilität in Produktion, IT oder Organisation eine Rolle für die Widerstandsfähigkeit?

  • Was können andere Unternehmen davon lernen?

Methoden können sein:

  • Interviews mit Unternehmensvertreter:innen aus Industrie, Logistik oder Produktion im Kanton Bern

Auswertung von Fallstudien (z. B. wie Firmen auf Krisen wie Corona oder unterbrochene Lieferketten reagiert haben)

Was, wenn eine KI nicht nur Fragen beantwortet, sondern selbstständig handelt? Agentische KI, sogenannte «Agents», plant eigene Schritte, trifft Entscheidungen und nutzt selbstständig Werkzeuge: Sie durchsucht das Web, füllt Formulare aus, verschickt Nachrichten oder steuert andere Programme, um ein Ziel zu erreichen.

In dieser Arbeit baust du deinen eigenen KI-Agenten und lässt ihn eine echte Aufgabe übernehmen, zum Beispiel deinen Stundenplan organisieren, Informationen recherchieren und zusammenfassen oder ein kleines Smart-Home-Szenario steuern. Du experimentierst mit Plattformen wie ChatGPT-Agents, n8n oder LangChain, findest heraus, wo solche Agenten heute schon erstaunlich gut sind und wo sie kläglich scheitern, und denkst kritisch über Verlässlichkeit, Kontrolle und Datenschutz nach: Wie viel Verantwortung wollen wir einer KI wirklich überlassen?

Wie können Vereine die Freiwilligenarbeit fördern, um mehr Volunteer zu bekommen?

Viele Vereine haben Probleme genügend Leute als Trainer oder für der den Vorstand zu finden. Was können Vereine dagegen tun? Sie vergleichen Vereine und erstellen aus diesen best-Practice-Beispielen einen Leitfaden für einen Vereine.

Um Details zu besprechen, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Coach auf. Die genaue Ausrichtung und der Umfang werden zu Beginn der Arbeit geklärt.

Nachhaltiger leben wollen wir alle. Oder zumindest nehmen wir uns dies immer mal vor. Denn wer will schon aktiv das Klima schädigen? Aber wie sieht es dann in der Praxis aus mit dem nachhaltigen Lifestyle? Wer kauft beispielsweise Alltagsgegenstände wie Teller, kleine Möbel, Postkarten, Bücher, Kaffeemaschinen usw. lieber im Brocki ein als im traditionellen Laden? Sind das «arme» Leute, radikale «Nachhaltigkeitsfreaks» oder Lifestyle-Gurus? Oder ist das Zielpublikum von Brockenhäusern ein ganz anderes?

Untersucht werden sollen die einkaufenden Personengruppen in Brockenhäusern. Wer sind sie? Was motiviert sie? Und was versprechen sie sich beim Gang ins Brocki? Diese Erkenntnisse können in Form einer (schriftlichen) Befragung gewonnen werden. Andere Formen der Datenerhebung sind auch denkbar.

In den Einkaufszentren zählen Parfumgeschäfte zu den beliebten Anlaufpunkten. Parfums gehören so scheinbar in die moderne Konsumgesellschaft. Doch gilt dies auch für die junge Generation? In dieser Arbeit kann die Parfumnutzung untersucht werden. Beispielsweise können folgende Fragen bearbeitet werden:

  • Wie kommen junge Leute zu ihrem ersten Parfum? Geschenk, eigene Initiative, Druck von Freund*innen?

  • Wie viele Parfums nutzen junge Männer und Frauen? Wann? Wozu? Was sind beliebte Düfte? Welche Düfte sind verpönt? Warum?

  • Wie zufrieden sind junge Leute mit dem Angebot der Parfümerien? Wie wichtig ist der Onlinehandel?

Im Zentrum der Arbeit steht die Arbeit mit eigenständig erhobenen Daten (z.B. Interviews, Fragebogen) und kleineren Auswertungen.

Religiöse Praxis verändert sich durch Digitalisierung, Individualisierung und neue Formen von Spiritualität, wodurch innovative Formen des Betens und religiösen Erlebens entstehen.

Die Gruppenarbeit kann untersuchen, welche neuen Praktiken – etwa Apps, Online-Gottesdienste, mediale Rituale oder hybride Formate – sich herausbilden und wie diese von religiösen Akteuren oder Communities entwickelt und verbreitet werden. Dabei kann analysiert werden, ob und inwiefern Konzepte aus Innovation, Design Thinking oder sogar unternehmerische Logiken (z.B. Plattformmodelle, Branding) in diesem Feld sichtbar werden.

Ziel der Thesis ist es, herauszuarbeiten, welche Innovationen im Feld religiöser Praxis entstehen, wie sie gestaltet und legitimiert werden und in welchem Verhältnis sie zu etablierten religiösen Traditionen stehen.

Nur eine Minderheit der in der Schweiz lebenden Asylbewerbenden und Flüchtlingen sind arbeitstätig. Für die anderen stellt das Fehlen einer sinnvollen Beschäftigung oft eine grosse Belastung dar und für die Volkswirtschaft eine Verschwendung wertvoller Ressourcen. Was sind die Gründe dafür? Zu untersuchende Fragen:

  • Wie sieht die Beschäftigungssituation bei den verschiedenen Kategorien von Asylsuchenden und Flüchtlingen aus?

  • Was sind die gesetzlichen / praktischen / gesellschaftlichen / sonstigen Gründe für die niedrigen Erwerbsquoten?

  • Einzelne Gemeinden haben begonnen, mit innovativen Programmen zur besseren Integration von Asylbewerbenden in den Arbeitsmarkt zu experimentieren; welche Modelle sind besonders interessant? Wie gut haben sie bisher funktioniert und was kann man aus ihnen lernen?

  • Wie sieht die Situation in den Wohngemeinden der Schüler*innen aus?

Die Fragestellung soll mit Hilfe von Literaturrecherchen und gegebenenfalls (soweit möglich) Befragungen von Fachpersonen, Gemeinde-Vertretenden, Arbeitgebenden oder Flüchtlingen bearbeitet werden.

Können Sie sich vorstellen, einmal ein eigenes Unternehmen zu gründen? Haben Sie eine Geschäftsidee? In diesem Projekt untersuchen und entwickeln Sie entscheidende Aspekte dazu. Abhängig von Ihrer konkreten Produkt- bzw. Dienstleistungsidee und dem Interesse Ihres Teams, kann sich die Arbeit u.a. auf eine oder mehrere der folgenden Aspekte konzentrieren:

  • Untersuchung der Kundenbedürfnisse und Abschätzung des Marktpotentials

  • Untersuchung der Konkurrenzsituation und Identifikation einer attraktiven Marktnische

  • Erarbeitung / Optimierung Ihres Angebots, so dass Sie damit wirklich einen Nerv treffen

  • Erarbeitung eines passenden Geschäftsmodells, Analyse der Kostenstruktur

  • Entwicklung eines Marketing-Plans

  • Erarbeitung eines Finanzplans

  • Planung Ihrer Organisation und Ihres Teams

  • Gegebenenfalls Erstellung eines Business Plans oder einer Investoren-Präsentation

Unterstützung erhalten Sie von einem Dozenten, der selbst auch Unternehmer, Startup-Investor und Startup-Coach ist. Bei Bedarf können Sie den begleitenden Dozenten schon vor der Einschreibung kontaktieren, z.B. um Feedback zu einer oder mehreren Geschäftsideen einzuholen oder die mögliche Ausrichtung der Arbeit zu diskutieren.

Was ist schweizerisch? Was ist nicht-schweizerisch? Fragen der nationalen Kultur sind schwierig zu definieren, Vorurteile sind häufig prägend, für das gesellschaftliche Zusammenleben die Politik aber bedeutsam.

  • Wie hat die starke Zuwanderung die «Schweizer Kultur» verändert?

  • Warum ist die Schweiz ein attraktives Einwanderungsland und wie werden die Zugewanderten integriert / bzw. nicht integriert?

  • Warum lassen sich viele nicht einbürgern, obwohl sie es könnten?

Das Thema kann auf unterschiedliche Art und Weise bearbeitet werden, je nach Interesse der Schüler*innen. Die Arbeit beginnt mit einem Literaturteil (Theorie-Teil), anschliessend untersuchen Sie mit Interviews und/oder Umfragen Ihre Fragestellung. Wichtig ist, dass Daten von den direkt Betroffenen erhoben werden. Handlungsempfehlungen können an Unternehmen, die Politik oder auch Sportverbände erfolgen.

Es gibt momentan eine grosse Kontroverse, ob Athleten aus Russland und Belarus an internationalen Wettkämpfen teilnehmen sollten oder nicht, aufgrund des Krieges in Ukraine.

Die IOC-Exekutive hat beschlossen, dass die internationalen Sportverbände Sportler aus Russland und Belarus als «neutrale Athleten» an Wettkämpfen teilnehmen lassen sollten, bei denen diese sich für die olympischen Spiele qualifizieren können.

Mögliche Forschungsfrage:

  • Sollten Athleten aus nicht-demokratischen Ländern von den internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen werden oder als neutrale Athleten daran teilnehmen?

  • Was sind Argumente dafür und dagegen?

  • Unter welchen Bedingungen sollten Athleten aus nicht-demokratischen Ländern zu den internationalen Wettkämpfen zugelassen werden?

Danach:

  • Definieren Sie, was unter «nicht-demokratischen Ländern» zu verstehen ist. Im empirischen Teil untersuchen Sie, ob die Darstellung der Frage einen Einfluss auf die Meinung der Umfrage-Teilnehmenden hat.
  • Führen Sie zwei Online-Umfragen durch: Einmal werden die Argumente gegen eine Teilnahme hervorgehoben, einmal die Argumente für eine Teilnahme.

  • Für die «negative Umfrage» werden Argumente gegen eine Teilnahme im Vordergrund gestellt: demokratische Werte wie Freiheit und Menschenrechte sind von grundlegender Bedeutung und sollten in internationalen Wettkämpfen respektiert werden.

  • Für die «positive Umfrage» werden Argumente für eine Teilnahme im Vordergrund gestellt: sportliche Wettkämpfe sind ein friedlicher Weg, um kulturellen Austausch und Verständigung zwischen den Völkern zu fördern

  • Anschliessend führen Sie eine statistische Signifikanzanalyse durch, ob es einen Unterschied zwischen beiden Umfragen gibt oder nicht.

Schweizer Unternehmen müssen ihre Arbeitsweise anpassen und eine digitale Transformation durchführen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mögliche Fragestellungen:

  • Was versteht man unter “Digitalisierung”

  • Welcher Prozess wurde in meinem Unternehmen digitalisiert?

  • Welche Veränderungen stösst die Digitalisierung in meinem Unternehmen an?

  • Welche digitalen Services sind vorhanden? Was sind die Vorteile?

Das Ziel der Arbeit besteht darin, ein konkretes Digitalisierungsprojekt deines Unternehmens zu analysieren und zu reflektieren.

Energie «peer-to-peer» ermöglicht bei dem Energieproduzenten und -verbraucher direkt miteinander zu interagieren, um Energie aus erneuerbaren Quellen zu teilen oder zu handeln. Es ermöglicht den direkten Austausch von überschüssiger Energie zwischen den Teilnehmern, ohne die traditionellen Stromversorger einzuschalten.

Ziele der Arbeit:

  1. Was sind die verschiedenen Möglichkeiten der peer-to-peer Energie?

  1. Erläutern, warum dieses Verfahren wichtig für die Schweiz sei, z.B. Dezentralisierung der Energieerzeugung, Förderung erneuerbarer Energien usw.

  1. Ein konkretes Schweizer-Projekt dokumentieren und reflektieren: Was sind die Herausforderungen, die politische Unterstützung, die Vorteile/Nachteile usw.?

Angesichts der Fülle an sozialen Medien und der Möglichkeit, unser Leben durch das Teilen von Bildern, Videos, Orten und vielem mehr zu dokumentieren, stellt sich die Frage nach einem gesunden Gleichgewicht zwischen der Anwesenheit im Hier und Jetzt und dem Erleben von Erfahrungen über das Display unseres Smartphones.

Warum verspüren viele den Drang, solch persönliches Material öffentlich zu teilen?

  1. Ziel dieser Arbeit ist es, Literatur zu Posting- und Konsumverhalten in sozialen Medien sowie zu Sharing-Verhalten im Familien- und Freundeskreis auszuwerten, um mögliche Auswirkungen dieses Verhaltens auf das Wohlbefinden und Verhalten der Teilenden zu ermitteln.

  1. Darüber hinaus können optional Interviews oder eine Umfrage durchgeführt werden, um die vorliegende Frage zu beantworten.

  1. Auf der Grundlage der Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die darauf abzielen, die Präsenz von Kunden im Hier und Jetzt zu fördern.

Immer mehr Unternehmen setzen auf einen klar definierten Brand Purpose – das «Warum» hinter ihrer Existenz. Ein überzeugender Brand Purpose dient nicht nur der Orientierung innerhalb des Unternehmens, sondern ist auch entscheidend für die Kommunikation nach aussen und kann bedeutend zur Markenstärke beitragen.

Ziel dieser Arbeit ist es, zu erforschen, welche konkreten Wirkungen ein klar kommunizierter Brand Purpose entfalten kann, wie Unternehmen ihren Purpose effektiv entwickeln und intern verankern können und welche Faktoren zur erfolgreichen Umsetzung beitragen. Optional kann hierzu eine empirische Studie (z.B. Interviews, Case Studies, Umfrage) durchgeführt werden, um praxisnah aufzuzeigen, wie ein klar definierter und gelebter Brand Purpose Marken positiv beeinflusst und stärkt.

WICHTIG

Haben Sie selber eine Idee für ein Projekt? Auch dann können Sie Unterstützung durch eine/n Coach von uns erhalten. Melden Sie sich dazu bei Denise Stettler (Kontakt oben auf der Seite).