Nachhaltigkeitsbeurteilung und -beratung

Wir entwickeln und nutzen Methoden zur Bewertung und Optimierung der Nachhaltigkeit in Landwirtschaft und Wertschöpfungsketten.

Wie schlägt man die Brücke zwischen abstrakten Nachhaltigkeitszielen und der individuellen Situation eines Landwirtschaftsbetriebs? Wir setzen dafür auf einen praxisorientierten Ansatz, der Nachhaltigkeit ganzheitlich und kontextspezifisch versteht – für Lehre, Forschung und Dienstleistungen. 

Kompetenzen

Landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten nachhaltig gestalten.

  • Beurteilung von und Beratung zur Nachhaltigkeit von Landwirtschaftsbetrieben und agrarbasierten Wertschöpfungsketten
  • Beratung von Einzelbetrieben, Projekten und Unternehmen, die eine nachhaltige Landwirtschaft entwickeln und praktisch umsetzen wollen.
  • Entwicklung von Lehrkonzepten und -materialien, um Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft praxisorientiert zu vermitteln.
  • Forschung über die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion
  • RISE (Response-Inducing Sustainability Evaluation) – unsere Methode für Nachhaltigkeitsberatung: Schulungen und Lizenzvergabe an externe Nutzer/innen, Durchführen von Studien und Projekten mit RISE

Projekte

RISE ist eine Methode, um die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion auf Betriebsebene zu erfassen. Sie folgt einem ganzheitlichen Ansatz und berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Die Ergebnisse bieten einen Gesamtblick und zeigen Potenziale zur Betriebsoptimierung auf. RISE ist nicht nur ein theoretisches Modell, sondern dank Software und Arbeitsmaterialien ein vielseitiges Instrument für die Praxis. Externe Nutzer/innen können an einer Schulung teilnehmen, um RISE anschliessend gegen eine Lizenzgebühr selbstständig anwenden zu können). Ausserdem bieten wir Studien und Projekte mit RISE an. Die Methode wurde bereits auf über 3500 Betrieben auf allen Kontinenten eingesetzt.

In Zusammenarbeit mit dem Berner Bauern Verband BEBV und dem Inforama entwickeln wir einen Energie- und Klimacheck, um Situation und Potenzial von Berner Landwirtschaftsbetrieben bezüglich Energieeffizienz und erneuerbarer Energien zu erfassen. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für eine vertiefte Energieberatung. Auftraggeber ist die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern beco.

Im Auftrag von aaremilch AG und Nestlé Suisse arbeiten wir an einem Projekt, um auf Pilotbetrieben der aaremilch AG die Treibhausgasemissionen im Verhältnis zur produzierten Menge Milch zu reduzieren – ohne dadurch die Ressourceneffizienz zu beeinträchtigen.

Im Projekt «Integration landwirtschaftlicher Produktion und Biodiversitätsförderung in Agrarlandschaften» wollen wir gemeinsam mit der Abteilung Conservation Biology der Universität Bern neue Einblicke in die Beziehung zwischen landwirtschaftlicher Produktivität und Biodiversität auf Landschaftsebene ermöglichen. Ziel ist es, optimale Landnutzungsstrategien für die Produktion und die Biodiversität zu beschreiben und die Massnahmen zur Förderung der Biodiversität zu optimieren. Das Projekt wird als Doktorarbeit von Silvia Zingg durchgeführt.

Wir sind an einem Projekt der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) beteiligt, bei dem es darum geht, Richtlinien für die Analyse von Nahrungsmittel-Wertschöpfungsketten zu erarbeiten. Sie sollen in erster Linie Nahrungsmittelproduzenten und -verkäufern als Vorlage für Nachhaltigkeitsanalysen dienen.

Team