Entwicklung eines Messgeräts für die zerstörungsfreie Untersuchung von Kunst und Kulturgut mittels aktiver Thermografie

Die Thermische Schichtprüfung ist ein bildgebendes und zerstörungsfreies Untersuchungsverfahren, das in der Industrie zur Lokalisierung, Visualisierung und Quantifizierung verdeckter Schäden an beschichteten Oberflächen eingesetzt wird.

Steckbrief

  • Lead-Departement Hochschule der Künste Bern
  • Institut Institut Materialität in Kunst und Kultur
  • Forschungseinheit Materialforschung in Kunst und Kultur
    Präventive Konservierung
  • BFH-Zentrum Arts-co - BFH-Zentrum Arts in Context
  • Förderorganisation Innosuisse
  • Laufzeit 01.07.2015 - 31.01.2017
  • Projektverantwortung Thomas Becker
  • Projektleitung Thomas Becker

Ausgangslage

In der Industrie wird das Verfahren der Thermischen Schichtprüfung zur Qualitätskontrolle an Beschichtungen oder Verbundwerkstoffen eingesetzt. In der Konservierung und Restaurierung kommt es – abgesehen von einigen experimentellen Anwendungen – noch nicht zum Einsatz. Hier gab es bisher keine messtechnische Möglichkeit, Delaminationen aufzuspüren. Im Rahmen einer MA-Thesis und einer KTI-Machbarkeitsstudie wurde nun die Eignung des Verfahrens für diesen Bereich nachgewiesen.