Transformation Design

Im Bachelor of Arts Transformation Design gestalten Sie mit Ihrer kreativen Leidenschaft gesellschaftliche und organisatorische Veränderungsprozesse mit.

Sie arbeiten in interdisziplinären Teams an Projekten mit Praxispartner*innen. Design verbinden Sie mit Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Ethik. Sie entwickeln Fähigkeiten, um mit innovativen Ansätzen veraltete Strukturen zu überwinden – und im Voll- oder Teilzeitstudium.

Dies ist ein neuer Studiengang.

Beginnen Sie Ihr Studium am 7. September 2026.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Arts (BA)
  • Studienform Vollzeit (6 Semester)
    Teilzeit (8 Semester)
  • Studienbeginn 7. September 2026
  • Anmeldefrist In Absprache mit der Studiengangsleitung
  • Anzahl ECTS 180 ECTS
  • Unterrichtssprache Deutsch / Englisch
  • Studienort Bern
  • Departement Hochschule der Künste Bern
  • Nächste Infoveranstaltung 25. November 2026

Studienschwerpunkte

Transformation Design beschäftigt sich mit der Gestaltung von Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Dabei richten Sie den Blick auf Beziehungen, Prozesse und Systeme.

Das gewinnen Sie mit diesem Studium

Im Studium lernen Sie komplexe Herausforderungen zu verstehen, Veränderungsprozesse zu gestalten und Projekte erfolgreich umzusetzen. Sie arbeiten an realen Fragestellungen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und entwickeln gemeinsam mit Praxispartner*innen konkrete Lösungen. Dabei erwerben Sie Methoden, um Chancen und Handlungsräume zu erkennen, Ideen zu testen und Veränderungen wirksam voranzubringen. Gleichzeitig sammeln Sie wertvolle Projekterfahrung und bauen ein breites Netzwerk für Ihre berufliche Zukunft auf.

Sie lernen Komplexität und soziale Systeme zu verstehen, Veränderungsbedarfe zu erkennen und sich in gesellschaftlichen sowie organisationalen Entwicklungen zu orientieren.

Sie entwickeln die Fähigkeit, Handlungsspielräume zu eröffnen und Veränderungsprozesse verantwortungsvoll zu initiieren, zu moderieren und zu unterstützen.

Sie arbeiten projektbasiert und co-kreativ an realen Fragestellungen – von Klima- und Gesellschaftsthemen, Quartiersentwicklung bis hin zu Innovation und Organisationsentwicklung – gemeinsam mit Praxispartner*innen. Gestalterische Methoden helfen Ihnen dabei, Möglichkeitsräume zu entdecken, Zukunftsszenarien zu entwickeln und konkrete Impulse für Transformation zu setzen.

Sie lernen, Projekte zu konzipieren, Prozesse zu gestalten sowie Ideen durch Prototypen, Interventionen und Experimente sichtbar und erlebbar zu machen – von der Analyse bis zur Umsetzung.

Durch die Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Organisationen sowie Modulen an den 8 Departementen der BFH bauen Sie früh ein diverses Netzwerk auf und lernen, in unterschiedlichen Kontexten professionell zu agieren.

Partner und Austausch

Die HKB unterhält ein Beziehungsnetz mit anderen Hochschulen im In- und Ausland. In Projekten arbeitet sie mit in- und ausländischen Partner*innen zusammen. Die HKB ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Organisationen und Netzwerke.

So arbeiten Sie vom 1. bis zum 4. Semester an Projekten mit in- und ausländischen Partner*innen zusammen. Im 6. Semester können Sie ein Ausland an einer Partnerhochschule studieren oder ein Praktikum bei einer Partnerorganisation in der Schweiz oder im Ausland machen.

Die HKB hat Kooperationsverträge mit folgenden Hochschulen, an denen Transformationsdesign oder ähnliche Designverständnisse vermittelt werden:

Darüber hinaus verfügt der Bachelor Transformation Design über ein Netzwerk von Partner*innen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Verwaltung und Kultur (Auswahl):

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Master of Arts Design und dem Institute of Design Research.

In Forschungsprojekten Theorie und Praxis verbinden

Lehre, Praxis und Forschung sind bei uns eng verknüpft. Bereits im Studium können Sie erste Erfahrungen sammeln.

Der Bachelor Transformation Design ist eng mit dem Institute of Design Research IDR verbunden.

Berufsperspektiven

Mit dem Bachelor Transformation Design sind Sie auf Berufe vorbereitet, die sich mit der Gestaltung von Veränderungen und Innovationen befassen. Sie erwerben im Studium ein vielfältiges Kompetenzprofil und haben Zugriff auf verschiedene Arbeitsbereiche.

Als Transformationsdesigner*innen sind Sie in folgenden Arbeitsfeldern gesucht:

  • Öffentliche Verwaltung
  • Bildungswesen
  • NGOs
  • Finanzen und Management
  • Gesundheitssektor
  • Medien
  • Industrie
  • Banken- und Versicherungswesen
  • Forschung

Bereit für anspruchsvolle Aufgaben?

Ihr interdisziplinäres Studium bereitet Sie auf Berufsfelder vor, die sich mit Wandel und Innovation beschäftigen. Ihr Kompetenzprofil befähigt Sie dazu, in Unternehmen und Organisationen diverse Positionen einzunehmen:

  • Service Designer*innen
  • User Experience (UX) Designer*innen
  • Innovationmanager*innen
  • Nachhaltigkeitsberater*innen
  • Nachhaltigkeitsdesigner*innen
  • Innovationsstrateg*innen
  • Organisationsentwickler*innen
  • Forscher*innen im Bereich Soziale Innovation

Weiterführende Studienmöglichekiten

Mit dem Bachelor of Arts Transformation Design stehen Ihnen an der BFH weiterführende Master-Studiengänge offen. Hier können Sie sich weiterentwickeln, kreative Aufgabenstellungen lösen und Ihre Forschungsfähigkeiten stärken:

Studiendauer + Studieninhalte

Der Vollzeit-Studiengang Bachelor of Art in Transformation Design dauert 3 Jahre und ist in 6 Semester aufgeteilt. Nach Rücksprache mit der Studiengangsleitung haben Sie die Möglichkeit, Teilzeit zu studieren (8 bis 9 Semester).

Vollzeit- und Teilzeitstudium

Vollzeitstudium

Das Studium dauert 3 Jahre und umfasst 180 ECTS-Punkte.
Sie schliessen Ihr Studium nach sechs Semestern mit einer Bachelor-Arbeit ab.

Arbeiten neben dem Studium

Das Vollzeitstudium fordert Sie mit einer Belastung von bis zu 40 Stunden pro Woche. Sie können neben dem Studium arbeiten. Damit Sie genügend Zeit für das Studium, Vorlesungen, Projekte und die Prüfungsvorbereitungen haben, empfehlen wir, maximal 8 Stunden pro Woche zu arbeiten. 

Teilzeitstudium 

Das Studium dauert 4 Jahre mit Option auf Verlängerung und umfasst 180 ECTS-Punkte. Sie schliessen das Studium mit einer Bachelor-Arbeit ab. Die wöchentliche Arbeitsbelastung im Teilzeitstudium entspricht etwas mehr als der Hälfte des Pensums eines Vollzeitstudiums.

Der tatsächliche Aufwand variiert je nach Anzahl der belegten Kurse. Die reduzierte Arbeitsbelastung pro Semester erreichen Sie durch die abwechselnde Organisation von Kurs- und Projektsemestern. Kurse und Projekte verteilen Sie auf unterschiedliche Semester. Erfahrungsgemäss lässt sich ein Teilzeitstudium gut mit einem Arbeitspensum von rund 40 Prozent vereinbaren. Ihre Arbeitserfahrung kann unter bestimmten Voraussetzungen teilweise angerechnet werden.

Der Studienverlauf

Das Studium basiert auf Praxisprojekten mit Partnerorganisationen und einer bedarfsorientierten Begleitung. Ergänzt wird der Praxisteil durch Seminare, Inputs von Gäst*innen aus Praxis und Forschung sowie resilienzfördernden Teamworkshops. Jedes Semester beginnt und endet mit kollektiven Impulsen und Reflexionsformaten, die den gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess unterstützen.

Das Curriculum ist in drei Kernmodulgruppen gegliedert und bietet gleichzeitig grosse Freiheit: Über 80 Prozent des Studiums können Sie individuell wählen und kombinieren. Am Ende jedes Semesters finden «Assemblies» statt. Sie kommen mit Studierenden jahrgangsübergreifend zusammen und bringen Ihre Erfahrungen und Bedürfnisse direkt in die Weiterentwicklung des Studiengangs ein.

Das didaktische Modell des Bachelor Transformation Design nach Modulgruppen. Bild vergrössern

Understand – wissen und verstehen

Die Modulgruppe vermittelt theoretisches und praktisches Wissen aus unterschiedlichen Kontexten und Disziplinen und schafft damit die Grundlage für eine reflektierte Gestaltungspraxis. In dieser Modulgruppe erwerben Sie Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie in den Semesterprojekten anwenden. Über vier Semester hinweg besuchen Sie verschiedene Module aus diesem Bereich (siehe unten: Studienmodule).

Implement – anwenden, analysieren, bewerten

In dieser Modulgruppe arbeiten Sie in den ersten vier Semestern jeweils ein Semester lang in Gruppen an Semesterprojekten. Jedes Semesterprojekt startet mit einer realen Fragestellung von Unternehmen oder Organisationen. Projekte sind kollektive Lernräume und Co-Design Prozesse, in denen Anwendung, Selbstorganisation und eigenständiges Experimentieren sowie gemeinsames Lernen im Zentrum stehen.

Develop – entwickeln

Individuelle Mentorate, Team-Supervisionen und gemeinsame Workshops fördern die Entwicklung von Reflexions- und Haltungskompetenzen. Durch Lernportfolios und Sensemaking-Workshops dokumentieren Studierende ihren Lernprozess und lernen, diesen als kohärente Entwicklungsgeschichte zu erzählen. In dieser Modulgruppe sind auch das 5. und 6. Semester verankert: Im 5. Semester absolvieren Sie ein Praktikum oder ein Auslandssemester, um Ihre erworbenen Kompetenzen in einem beruflichen Kontext zu erproben. Im 6. Semester verfassen Sie Ihre Bachelorarbeit.

Die Studienmodule

Die Modulgruppe Understand ist in Kontext- und Methodenkurse unterteilt. Zusammen ermöglichen beide Teile ein vertieftes Verständnis von Design als Zusammenspiel von Kontext, Haltung und methodischer Praxis.

Methodenkurse

Die Methodenkurse fokussieren sich auf das konkrete Handwerkszeug des Designs. Hier werden Ansätze, Prozesse und Werkzeuge erprobt, mit denen Ideen entwickelt, untersucht und in Praxisprojekte übersetzt werden können. Grundkurse aus dem Bereich Methoden vermitteln folgende Grundlagen:

  • Vermittlung von methodischer und konzeptioneller Vertrautheit mit unterschiedlichen Designansätzen
  • Einsicht in die Praxis verschiedener Designer*innen und Designansätze
  • Grundlagen zu Relationen, Formaten, Inhalten und Kontexten des Designs für die eigenständige Anwendung in Projekten
  • Entwicklung eines Verständnisses von Design als Disziplin im Kontext gesellschaftlicher Transformation
  • Aufbau eines grundlegenden Verständnisses systemischer Zusammenhänge im Kontext verantwortungsvollen Designs
  • Fokussierung auf Beziehungen, Wechselwirkungen und Dynamiken sozialer Systeme
  • Entwicklung von systemischem Denken als Haltung im Umgang mit Komplexität und Unsicherheit
  • Sichtbarmachung von Systemzusammenhängen durch visuelle, sprachliche und räumliche Methoden sowie erste Interventionen
  • Vermittlung von Prototyping als zentrale Methode des Denkens, Forschens und Gestalten
  • Einsatz von Prototypen als experimentelle und kommunikative Artefakte zur Überprüfung von Annahmen und Hypothesen
  • Iteratives, hands-on und partizipatives Arbeiten an komplexen Problemstellungen
  • Einführung in die Werkstätten zur eigenständigen Nutzung im gesamten Studium
  • Verständnis von Projekten als gestaltende Prozesse der Organisation, Erkenntnisgewinnung und Umsetzung
  • Entwicklung von Projekten als Lern- und Wirkungsräume, in denen Gestaltung und Wandel zusammenkommen
  • Anwendung von Zyklen aus Planung, Umsetzung und strategischer Entwicklung im Co-Design-Kontext
  • Arbeit mit Frameworks aus Innovation, Designprojekt- und Stakeholdermanagement
  • Grundlagen der Kommunikation und Zusammenarbeit in Designprozessen
  • Verständnis von Kohärenz in Gruppenprozessen und Gestaltung von Veränderungs- und Lernräumen
  • Auseinandersetzung mit Kommunikation als Struktur sozialer Systeme
  • Anwendung von Methoden der Facilitation zur Unterstützung kollaborativer Prozesse
  • Vermittlung grundlegender Kompetenzen in Publikation und Kommunikation von Design- und Transformationsprozessen
  • Entwicklung von Formaten zur Dokumentation, Visualisierung und Präsentation von Projekten und Erkenntnissen
  • Reflexion von Kommunikation als aktiver Bestandteil von Veränderung
  • Auseinandersetzung mit Verantwortung, Sichtbarkeit und Wirkung im öffentlichen und wissenschaftlichen Kontext
  • Das Modul vermittelt eine reflektierte und methodisch fundierte Forschungspraxis .
  • Studierende lernen zentrale Wissenschaftstheorien sowie qualitative und quantitative Methoden kennen. Sie erheben und analysieren Daten und setzen sich kritisch mit dem Zusammenspiel von Objektivität, Subjektivität und Reflexion auseinander.
  • Design wird dabei als forschende Praxis verstanden, die durch Handlung, Experiment und Analyse neues Wissen erzeugt und gestalterische Entscheidungen fundiert.

Kontextkurse

In den Kontextkursen geht es darum, aktuelle Herausforderungen und Problemfelder zu verstehen. Dazu gehören gesellschaftliche, kulturelle, technologische und historische Zusammenhänge, in denen Gestaltung stattfindet. Die Wahlkurse aus dem Bereich Kontext vermitteln folgende Grundlagen:

  • Auseinandersetzung mit den ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Epoche menschlich geprägter Veränderungen
  • Einführung in zentrale Konzepte der Nachhaltigkeitsforschung

  • Entwicklung eines Verständnisses aktueller Fragestellungen an der Schnittstelle von Ethik, Ökologie und Gesellschaft

  • Reflexion der Verantwortung von Design im Kontext globaler Transformation

  • Entwicklung von Vertrautheit mit dem digitalen Raum als sozialem und gestalterischem Handlungsraum

  • Vermittlung grundlegender Kompetenzen im Umgang mit digitalen Umgebungen und deren Gestaltungspotenzialen

  • Auseinandersetzung mit Daten, Teilhabe und digitalen Gemeinschaften

  • Entwicklung eigener Ansätze für digitale Interventionen und Transformationen

  • Vermittlung grundlegender Kenntnisse über Organisationen und deren Veränderungsprozesse

  • Einführung in theoretische Grundlagen organisationaler Strukturen und aktueller Herausforderungen

  • Entwicklung eines Verständnisses für Entscheidungsprozesse und soziale Dynamiken in Organisationen

  • Reflexion und Anwendung von Strategien zur Gestaltung organisationaler Veränderung

  • Auseinandersetzung mit gesellschaftlichem Wandel und seinen zentralen Dynamiken

  • Einführung in soziologische und politische Theorien der Transformation

  • Entwicklung von Fähigkeiten zur kritischen Einordnung von Transformationsprozessen

  • Vertiefung interdisziplinärer Perspektiven wie Agency, sozio-technische Transitionen, Multi-Level Change und Just Transition sowie Reflexion von Fortschritts- und Zeitnarrativen

Zulassungsbedingungen

Die Studienplätze sind begrenzt (Numerus Clausus). Die Eignung zum Studium wird mit einer Prüfung abgeklärt. Wir setzen eine hohe Motivation, Ausdauer, Belastbarkeit und Selbständigkeit voraus sowie die Bereitschaft, sich in Hochschulprojekte aktiv einzubringen.

Ihre schulischen Voraussetzungen

Sie werden zum Studium zugelassen:

  • mit einer eidgenössischen Berufsmaturität
  • mit einer gymnasialen Maturität
  • mit einer Fachmaturität
  • mit einem gleichwertigen Abschluss 

Bei Kandidat*innen mit einer ausserordentlichen gestalterischen oder künstlerischen Begabung kann die HKB ausnahmsweise von der Voraussetzung einer abgeschlossenen Ausbildung auf der Sekundarstufe II absehen.

Es ist darüber hinaus Anspruch des Bachelor Transformation Design, Bewerber*innen mit äusserst vielfältigen sozialen und kulturellen Hintergründen anzusprechen. Diese Vielfalt erstreckt sich über verschiedene Lebenserfahrungen, kulturelle Perspektiven und soziale Kontexte, um ein breites Spektrum an Sichtweisen und Herangehensweisen im Studiengang zu fördern.

Ergänzende Informationen zur Zulassung

  • Kreativität
  • Analytische Fähigkeiten und vernetztes Denken
  • Kommunikationsfähigkeiten
  • Sozialkompetenzen
  • Digitale Fähigkeiten

Deutsch und Englisch, mind. B1

Die individuelle Beurteilung des Assessment Day kann möglicherweise zur Auflage führen, erforderliche Sprachzertifikate zu erlangen.

Ausländische Staatsangehörige benötigen ein gültiges und von der Schweiz anerkanntes Reisepapier, oft ist auch ein Visum erforderlich. Ausserdem müssen internationale Studierende gleich nach der Annahme des Studienplatzes eine Aufenthaltsbewilligung beantragen und eine Finanzgarantie vorweisen können. Zudem müssen sie vor Studienbeginn eine Krankenversicherung abschliessen. Bitte informieren Sie sich genau über Ihre spezifischen Einreisebestimmungen.

Die verfügbaren Studienplätze werden im Rahmen einer Eignungsabklärung vergeben. Die Eignungsabklärung besteht aus den folgenden zwei Teilen:

Beurteilung der Bewerbungsunterlagen und Portfolios

Die Eignungsabklärungskommission bewertet die eingereichten Unterlagen, darunter Lebenslauf, Abschlüsse/Zeugnisse, etwaige Arbeitszeugnisse und das Motivationsschreiben, sowie das Portfolio. Auf Grundlage dieser Prüfung erfolgt der erste Entscheid: Eine Einladung zum Assessment Day oder eine Absage.

Assessment Tag

Hierbei nehmen die Kandidat*innen an einer Gruppenarbeit teil, in deren Rahmen sie eine konkrete Aufgabenstellung bearbeiten. Die individuelle Beurteilung des Assessment Tag führt zum zweiten Entscheid: eine Aufnahme zum Studium oder eine Absage.

Anmeldung zum Studium

Sie haben sich für ein Studium an der HKB entschieden?
Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an!

Anmeldetermine

Anmeldefrist: In Absprache mit der Studiengangsleitung
Assessment: 30./31. März 2026
Studienbeginn: 7. September 2026

Starten Sie Ihr Studium im Herbst 2026.

Form der Anmeldung

Sie können sich zum Studium nur online anmelden.

Reichen Sie folgende Unterlagen ein

Bereiten Sie die Dokumente in elektronischer Form vor (Passfoto: JPG, restliche Unterlagen: PDF).

  • ID oder Pass
  • Passfoto nach internationalen Passnormen (JPG)
  • Studienberechtigungsausweis (z.B. gymnasiales Maturitätszeugnis, Berufsmaturitätszeugnis, Fachmaturitätszeugnis, Abiturzeugnis etc.)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • schriftliche Begründung über persönliche Motivation zur Ausbildung und zum Berufswunsch
  • Kopien aller relevanten Zeugnisse
  • Bescheinigung zur bisherigen beruflichen Praxis (Praktika)
  • Sprachzertifikate (wenn vorhanden)

Ausländer*innen zusätzlich

  • Aufenthaltsbewilligung (wenn vorhanden)

Falls Sie bereits an einer anderen Hochschule immatrikuliert waren

  • Exmatrikulationsbestätigung
  • Diplom und Transcript of Records der bisherigen Studienleistungen

Falls Sie über aufgeführte Dokumente noch nicht verfügen, tragen Sie dies bitte im Bemerkungsfeld ein.

Transidentität

Sollen wir Sie anders ansprechen, als in Ihren amtlichen Papieren vermerkt?

Erfassen Sie Ihren Alltagsvornamen und ihr Alltagsgeschlecht (binär) bereits bei der Anmeldung, damit wir Sie bereits im Bewerbungsprozess richtig ansprechen. Das Antragsformular finden sie auf der Seite der BFH. Laden Sie das ausgefüllte Formular zusammen mit der Anmeldung hoch.

Ergänzende Unterlagen zur Anmeldung

Bitte reichen Sie ein Portfolio in digitaler Form ein. Dabei handelt es sich um ein Bewerbungsportfolio – eine Sammlung ausgewählter Arbeitsproben und Projekte in einem digitalen Format. Es dient dazu, die individuelle Motivation, Fähigkeiten und Erfahrungen der Bewerbenden zu präsentieren und stellt somit eine wichtige Ergänzung zum Motivationsschreiben dar.

Der Aufbau des Portfolios ist grundsätzlich frei wählbar. Es können 1–3 ausgewählte Arbeiten oder Projekte aus Ausbildungs-, Berufs- oder ehrenamtlichen Kontexten vorgestellt werden. Anhand dieser Beispiele sollten studiengangsrelevante Kompetenzen und Interessen sichtbar werden. Eines der Projekte kann besonders ausführlich dargestellt werden, beispielsweise mit Beschreibung der Problemstellung, des gewählten Ansatzes, der erzielten Ergebnisse sowie einer persönlichen Reflexion. Die Darstellung kann durch Skizzen, Bildmaterial und/oder Text erfolgen.

Im Rahmen Ihrer Online-Anmeldung unter «weitere Unterlagen» laden Sie Ihr Portfolio als eine zusammenhängende PDF-Datei hoch. Verweise auf Websites sind ebenfalls möglich. Die Datei darf maximal 25 MB gross sein. Falls Sie andere Dateiformate beilegen möchten, fügen Sie Hyperlinks in das PDF ein. So können Sie Links zu Webseiten, zu grossen Bildern, Audio- und Videodateien – abgelegt auf Dropbox oder ähnlichem – hinterlegen.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Anmelde-, Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

  ab HS 2026/27

Anmeldung (pro Anmeldung) und Eignungsabklärung*

CHF 250

Immatrikulation**

CHF 100

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 850

 

Studiengebühr für Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit (pro Semester)

Andere Aufenthaltszwecke als Studium bei Studienbeginn BFH

CHF 850

Übergangsregelung für Studierende mit Studienbeginn BFH vor Herbst 26 (bis Studiengangwechsel)

CHF 1'050
Aufenthalt zu Studienzwecken bei Studienbeginn BFH (Ratenzahlung möglich) CHF 2'550
 

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)

CHF 24

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15

Beurlaubungsgebühr pro Semester

CHF 100

*Zahlbar per Kreditkarte oder via Einzahlungsschein (+ CHF 10 Bearbeitungsgebühr). Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen. Ihre Anmeldung wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.
**Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet, d. h. es fallen keine zusätzlichen Immatrikulationskosten an.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial etc.

Beratung + Information

Beratung

Die Wahl einer Aus- oder Weiterbildung ist eine wichtige Entscheidung bei der Planung der Berufskarriere. Im Rahmen eines individuellen Beratungsgesprächs beantworten wir gerne Ihre Fragen und klären mit Ihnen die persönlichen Voraussetzungen für das gewünschte Bildungsangebot.

Die Berner Fachhochschule bietet Studierenden zahlreiche Angebote an den Standorten Bern, Biel, Burgdorf und Basel an, um das Leben neben dem Studium attraktiv und angenehm zu gestalten.

Infoveranstaltung

An unseren Infoveranstaltungen erfahren Sie alles zum Studium, zu den Zulassungsbedingungen und zu Ihren Berufsperspektiven. Studierende geben Ihnen einen persönlichen Einblick in den Studienalltag und berichten von ihren Erfahrungen an der Hochschule der Künste HKB.

Studienort + Infrastruktur

Infrastruktur

Die Werkstatt fördert die Sensibilisierung der Wahrnehmung von Materialien und deren Verarbeitung nach gestalterisch-künstlerischen Gesichtspunkten. Das Team führt Lehrveranstaltungen durch und begleitet Projekte von Student*innen und Dozent*innen. Angeboten werden die Mithilfe und Unterstützung bei der Realisierung von Arbeiten und Ideen sowie die Beratung bei Materialkäufen. Eine professionelle und grosszügige Infrastruktur in den Bereichen Holz, Metall, Kunststoff, Keramik und Textilien steht zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch den Materialpool, der eine umfangreiche Mustersammlung verschiedenster Werkstoffe und Bearbeitungsverfahren beinhaltet.

Das MediaLab ist das Kompetenzzentrum der HKB für audiovisuelle Gestaltung und Fotografie. Seine Mitarbeiter*innen führen Lehrveranstaltungen durch, bieten Fotografie- und AV-Trainings an und beraten Student*innen und Dozent*innen der HKB bei inhaltlichen und technischen Fragen. Die Arbeitsplätze und Studios sind mit einer umfangreichen Produktionsinfrastruktur ausgerüstet und stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Über die Ausleihe haben Student*innen der HKB die Möglichkeit, Geräte auch ausserhalb des MediaLab für die Umsetzung und Präsentation audiovisueller und fotografischer Projekte zu nutzen.

Das Druckatelier der HKB ist ein Kompetenzzentrum für manuelle Drucktechniken und ein Labor für angewandte Materialexperimente im analogen und digitalen Bereich. Die Mitarbeitenden des Druckateliers bieten verschiedene Grundlagenkurse im Siebdruck, Tiefdruck und Hochdruck an und offene Lehrformate für individuelle Vertiefungsprojekte. Sie unterstützen die Studierenden mit ihrer technischen und künstlerischen Expertise bei der Produktion von Unikaten, seriellen Produktionen oder Selbstpublikationen. Im offenen Supportbetrieb können die Studierenden von einer Handbibliothek, einem Grafikarchiv und einer vielseitigen Infrastruktur profitieren, zu der auch ein Flachbettdrucker, ein Risograph und verschiedene Geräte für die Produktion von Künstlerbüchern gehören.

Die Mediothek ist die Bibliothek der Fachbereiche Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, des Y Instituts (Institut für Transdisziplinarität) und der Forschung. Sie steht HKB-Angehörigen sowie externen Benutzer*innen offen. 35’000 Medien stehen in der Freihandbibliothek direkt zur Verfügung, darunter etwa 300 Periodika. Als Mitglied des NEBIS-Verbunds (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) ermöglicht sie den Zugang zu einem Bestand von mehr als sieben Millionen Titeln in mehr als 300 Bibliotheken. Diese Titel können online recherchiert werden.