Projekt «Vida Aberta»

Mirco Balinzo
Kevin Spicher

Themen

Wohnen
Raumtypologien

Standort

Kein realer Standortbezug, angedacht in Parklandschaft

Studiengang

Bachelor Architektur

Modul

Atelier 2 TZ FS 21
Raumtypologien

Projekt «Vida Aberta»

Das Spiel mit offenen und geschlossenen Zonen.

Projektbeschrieb

Ausgehend von der Referenz «Casa de Vidro» in São Paulo, Brasilien von der Architektin Lina Bo Bardi wurden dessen raumprägenden Phänomene analysiert mit dem Ziel, diese auf eine neue Art und Weise in modernen Wohnungsbau zu implizieren. Die prägendsten Phänomene waren einerseits die vielseitige Orientierung, andererseits die Abwechslung von geschlossenen und offenen Zonen.
Daraus entstand ein Wohnungsgrundriss, welcher aus einem sehr grossen, offenen Wohn-, Koch- und Essbereich besteht, welcher beidseitig von den geschlossenen Zimmerbereichen eingefasst ist. Durch die auskragende Glasfront des Wohnbereichs, sowie der gegenüberliegenden Vollverglasung entsteht das Phänomen der vielseitigen Orientierung. Durch dreh- und ausfaltbare Wände kann der offene Wohnbereich individuell untergliedert und transformiert werden.

Auch die Erschliessung spielt mit dem Phänomen offen/geschlossen. So durchschreitet der/die Bewohner*in abwechselnd offen und geschlossene Zonen bis er/sie bei der halböffentlichen Terrasse ankommt, von welcher die Wohnung erschlossen wird.
Die Phänomene offen/geschlossen, sowie auch die vielseitige Orientierung sind auch an der Fassade des Gebäudes ablesbar, welche die Gliederung dieser Zonen mit der vertikalen Holzlattung mit Lochfenstern und der Glasfronten akzentuiert.