Integrierte Pflege: Mental Health

Sie setzen sich vertieft mit Fragen psychischer Gesundheit und Krankheit auseinander und erarbeiten sich damit eine Grundlage, um höhere Aufgaben in der Förderung, Prävention von psychischer Gesundheit sowie in der Therapie von Menschen mit entsprechenden Problemen zu übernehmen.

Der MAS-Studiengang

  • eignet sich für Sie, wenn Sie in Ihrer aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit mit Fragen zur psychischen Gesundheit und Krankheit konfrontiert sind;
  • ermöglicht Ihnen eine Spezialisierung im Fach- und Tätigkeitsgebiet der psychischen Gesundheit;
  • qualifiziert Sie zur Leistungserbringung in hochkomplexen Problemstellungen bei psychischer Krankheit;
  • befähigt Sie zur Übernahme von Innovations- und Veränderungsaufgaben wie Führung, Anleitung des Berufskollegiums, Qualitätsmanagement, Konzept- und Methodenentwicklung oder Aufgaben in der Lehre;
  • ist in Modulen (Kurse, Fachkurse und CAS-Studiengänge) aufgebaut, die Sie relativ frei zusammenstellen können: Sie wählen Kurse aus dem Bereich «Integrierte Pflege: Mental Health», belegen Forschungsanwendungsmodule (Fachkurs Evidence-Based-Practice und ggf. das MAS-Abschlussmodul) und können bei Bedarf auch andere Studiengänge anrechnen lassen.
MAS Mental Health

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Advanced Studies (MAS)
  • Dauer ca. 80 Studientage
  • Unterrichtstage Bitte beachten Sie die Seminartage der einzelnen Weiterbildungsangebote.
  • Anmeldefrist Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren CAS oder Fachkurs möglich.
  • Anzahl ECTS 60 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 27'000 bis 33'000
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern, situationsbedingt Online-Unterricht
  • Departement Gesundheit
  • Nächste Durchführung Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren CAS oder Fachkurs möglich.

Inhalt + Aufbau

Porträt

Der Studiengang «Integrierte Pflege: Mental Health» ermöglicht Ihnen eine Spezialisierung und Vertiefung Ihrer beruflichen Tätigkeit im Bereich der psychiatrischen Pflege. Sie befassen sich mit Themen der psychischen Gesundheit und Krankheit, Sie lernen innovative Ansätze zur Lösung entsprechender Probleme kennen und setzen sich mit verschiedenen Therapieansätzen und der Gestaltung entsprechender Angebote auseinander. Sie sind in der Lage, in sehr komplexen Situationen eine bedarfsgerechte Pflege zu erbringen. Das Studium befähigt ausserdem zur Übernahme von Innovations- und Veränderungsaufgaben wie Anleitung des Berufskollegiums, Qualitätsmanagement, Konzept- und Methodenentwicklung oder Aufgaben in der Lehre.

Ausbildungsziel

  • Sie qualifizieren sich als kompetente Fachperson zur Lösung komplexer Problemstellungen in der Pflege von akut und chronisch psychisch erkrankten Personen, sowie zu Fragen der Förderung von Gesundheit und Krankheit.
  • Sie sind in verschiedenen Bereichen der Pflege zur Übernahme von anspruchsvollen Aufgaben qualifiziert:
    • Übernahme einer leitenden Funktion in der Patientenbetreuung
    • Projektleitung
    • Dienstleistungs- und Infrastrukturentwicklung
    • Bildung
    • Beratung
  • Sie kennen neue therapeutische Ansätze aus Pflege, Medizin, Pharmakotherapie und Psychologie sowie verschiedene beratungs- und psychotherapeutische Zugänge.
  • Sie kennen Strategien zum erfolgreichen Transfer dieser Kenntnisse in das Berufsfeld.

Sie erarbeiten vertiefte Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich «Integrierte Pflege: Mental Health», Diese können sowohl bei der Unterstützung der von psychischen Störungen betroffenen Menschen, in der Gestaltung von Organisationen wie auch in der Förderung psychischer Gesundheit angewendet werden.

Wissen und Verstehen

  • Sie kennen neue therapeutische Ansätze aus Pflege, Medizin, Pharmakotherapie und Psychologie sowie verschiedene beratungs- und psychotherapeutische Zugänge.
  • Sie können Theorien der Krankheitsentstehung, der Beschreibung und Klassifikation von psychischen Störungen und der entsprechenden Therapien beschreiben.
  • Sie können Theorien des gesellschaftlichen Verständnisses psychischer Störungen und Gesundheit beschreiben und Konsequenzen daraus für die Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Störungen beschreiben.
  • Sie können neue therapeutische Ansätze (z. B. Recovery, Adherence, Kognitive Verhaltenstherapien, User-Involvement) beschreiben. 
  • Sie erkennen und nutzen Normierungen und Standards therapeutischen Handelns (z. B. Guidelines des National Instituts of Health and Clinical Excellence).
  • Sie können eine klientenzentrierte sowie effiziente Gesundheitsdienstleistung anbieten (also eine klinische Expertise entwickeln), welche dem «State of the Art» entspricht.

Urteilen

  • Sie haben die Fähigkeiten, komplexe, auf Health Professionals bezogene Aufgaben- und Problemstellungen systematisch und lösungsorientiert zu analysieren, Lösungsentwürfe zu bilden, diese umzusetzen und deren Erfolg zu evaluieren, dies auch im Rahmen von verschiedenen Organisationen der Gesundheitsversorgung.
  • Sie sind nach Studienabschluss in der Lage, Strategien zur Prävention und Therapie psychischer Störungen zu entwickeln.
  • Sie haben Strategien entwickelt, um Veränderungen in Ihre Praxis zu implementieren, zu evaluieren und auf wechselnde Gegebenheiten wie auch neue Anforderungen zu transferieren.

Kommunikative Fertigkeiten

  • Sie können in Ihrem beruflichen Umfeld Kolleginnen und Kollegen in anspruchsvollen Praxisfragen beraten und verstehen es, diese für notwendige Entwicklungen zu motivieren und mit ihnen einen Veränderungsprozess zu planen und zu gestalten.
  • Sie können Organisationskonzepte und -strategien in der Praxis der Gesundheitsversorgung kontinuierlich auf den nachgewiesenen Bedarf und die beabsichtigte Wirkung ausrichten.
  • Sie können über anspruchsvolle Praxisfragen mit Partnern aus verschiedenen Gesundheitsberufen und Leistungsanbietern überzeugend kommunizieren.
  • Sie können sich in Netzwerken positionieren und fachlich einbringen.

Selbstlernfähigkeit

  • Sie haben sich grundlegende Methoden der Wissensgewinnung und der Nutzung entsprechender Erkenntnisse angeeignet. 
  • Sie können massgebliche Wissensquellen sinnvoll nutzen und die Ergebnisse neuer Forschungen finden, beurteilen, zusammenstellen und auf die berufliche Praxis übertragen.
  • Sie sind in der Lage, häufig angewandte Forschungsansätze im Bereich «Integrierte Pflege: Mental Health» zu beschreiben und einzelne selbst anwenden. 

Der MAS- Studiengang gliedert sich in die beiden Bereiche Fachweiterbildung und Forschungsanwendung und bietet die Möglichkeit einer Anrechnung weiterer Studiengänge.

Sie können so Studienangebote aus dem Bereich «Integrierte Pflege: Mental Health» relativ frei zusammenstellen.

Es besteht keine vorgeschriebene Reihenfolge von Fachkursen oder CAS-Studiengängen, aber es bestehen Regeln über den zu absolvierenden Umfang der Studienleistungen in den jeweiligen Bereichen:

Fachweiterbildung mind. 24 ECTS-Credits
Forschungsanwendung mind. 24 ECTS-Credits
Nebenfach/Wahlfreifach max. 12 ECTS-Credits

Für den individuellen Aufbau Ihres MAS-Studiums empfehlen wir Ihnen, sich bei der Studienleitung für eine persönliche Beratung zu melden.

Fachweiterbildung

Sie belegen im MAS-Studiengang mindestens 24 ECTS-Credits im Bereich «Integrierte Pflege: Mental Health».

Forschungsanwendung

Sie belegen im Bereich der Forschungsanwendung bis zum MAS-Abschluss 12 ECTS-Credits (dreimal ein Evidence-Based-Practice-Modul) und einmal das MAS-Abschlussmodul (12 ECTS-Credits).

Nebenfach/Wahlfreifach

Sie können im MAS maximal 15 ECTS-Credits aus Studienleistungen an anerkannten Hochschulen anrechnen lassen, welche Sie im weitesten Sinne zum Thema des Studiengangs und Ihrer (künftigen) Tätigkeit erarbeitet haben. Sie können so Ihr Studienprofil erweitern und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abstimmen.

Die Methodik der Lern- und Arbeitsformen für den MAS «Integrierte Pflege: Mental Health» variieren zwischen den einzeln belegten Fachkursen und den Forschungsanwendungsmodulen.

Die Kompetenznachweise dieses MAS-Studiengangs bestehen aus den Kompetenznachweisen der gewählten Fachkurse und der Forschungsanwendungsmodule.

Titel + Abschluss

Master of Advanced Studies (MAS) in «Integrierte Pflege: Mental Health»

Partner

Einzelne Fachkurse und CAS-Studiengänge führen wir mit Partnern aus der Praxis durch.

Voraussetzungen + Zulassung

Der MAS-Studiengang «Integrierte Pflege: Mental Health» richtet sich an Pflegefachpersonen und an Gesundheitsfachpersonen anderer Professionen, die in ihrer aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit mit Fragen zur psychischen Gesundheit und Krankheit konfrontiert sind.

Es gelten die allgemeinen Zulassungsbedingungen, die Sie im folgenden Dokument finden:

Sprachkenntnisse

Deutsch und Englisch: Die Präsenzveranstaltungen werden auf Deutsch gehalten. Fachpublikationen sind meist in Englisch verfasst.

Organisation + Anmeldung

  • Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren CAS oder Fachkurs möglich.
  • Der MAS-Studiengang dauert je nach persönlichem Studienprogramm vier bis zehn Semester; in der Regel wird er in sechs bis acht Semestern absolviert. Die Durchführungsdaten sind bei den einzelnen Fachkursen angegeben.
  • Die Unterrichtszeiten variieren je nach Angebot: Online- oder Präsenzunterricht in Bern, in der Regel zwischen 08.30 – 17.00 Uhr.

Je nach individuellem Studienaufbau ist mit Studiengebühren von ca. CHF 27'000 bis 33‘000 zu rechnen.

In der Regel in Bern; situationsbedingt Online-Unterricht

Anmeldefrist

Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren CAS oder Fachkurs möglich.

Im Rahmen des Online-Anmeldeprozesses benötigen wir von Ihnen folgende Dokumente:

  • Kopien Ihrer Bildungsabschlüsse (im PDF-Format, max. 1 MB pro Dokument)
  • Passfoto (JPEG)

Bitte laden Sie diese Dokumente auch dann hoch, wenn Sie diese bereits im Rahmen einer anderen Anmeldung eingereicht haben. Wenn Sie Fragen oder Probleme bei der Online-Anmeldung haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Geschäftsbedingungen

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Änderungen bleiben vorbehalten. Im Zweifelsfall ist der Wortlaut der gesetzlichen Bestimmungen und Reglemente massgebend.

Rückzugsregelung: Gemäss Weiterbildungsreglement ist ein Rückzug ohne Kostenfolge bis zum Ablauf der Anmeldefrist möglich. Nach diesem Zeitpunkt sind bei einer Abmeldung vor Beginn der Weiterbildung 50% des zu verrechnenden Betrages geschuldet.

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