Freiheitseinschränkende Massnahmen im Akutspital – Notwendigkeit, Routi-ne und Zwang: Eine explorative Studie zu Prävalenz, Indikationen sowie der rechtlichen und ethischen Problemlage

Freiheitseinschränkende Massnahmen (FEM) werden in Akutspitälern angewendet. Es sind hierzu jedoch kaum Daten veröffentlicht. Wissen zu Entscheidungsprozessen fehlt sowie zu den in der Praxis angewendeten Indikationen für FEM fehlt.

Factsheet

  • Lead department Health Professions
  • Institute Nursing
  • Funding organisation Others
  • Duration (planned) 01.03.2019 - 30.06.2020
  • Project management Kai-Uwe Schmitt
  • Head of project Kai-Uwe Schmitt
  • Keywords freiheitseinschränkende / freiheitsbeschränkende Massnahmen, Akutspital, Prävalenz

Situation

Dieses Projekt untersucht die Prävalenz von FEM in Schweizer Akutspitälern und analysiert die Umsetzung von FEM in der klinischen Praxis.

Course of action

Es sollen die Prävalenzraten der FEM in Schweizer Akutspitälern über die Jahre 2011 bis 2017 im Längsschnitt quantitativ untersucht und deren Entwicklung in Bezug auf die neue Gesetzgebung des KESR beschrieben werden. Muster und Herausforderungen der gegenwärtigen Praxis, Indikatoren und rechtliche sowie ethischen Probleme werden analysiert. Die Studie folgt einem Mixed-Methods-Ansatz (quantiative, statistische Analyse und qualitativer Teil).