Businessintegrations-Plattform für die Holzbranche

Für die holzverarbeitenden KMUs wird erstmals eine skalierbare robuste Businessintegrations-Plattform geschaffen, die die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette, auch firmenübergreifend, automatisiert.

Factsheet

  • Lead school School of Architecture, Wood and Civil Engineering
  • Institute Institute for Digital Construction and Wood Industry IDBH
  • Research unit Digital Fabrication group FGDF
  • Funding organisation Innosuisse
  • Duration (planned) 01.01.2024 - 31.12.2025
  • Project management Prof. Katharina Lindenberg
  • Head of project Dr. Ronny Standtke
  • Project staff Prof. Stefan Jack

Situation

Die Herstellung von Möbelkomponenten und Holzhauselementen hat in den holzverarbeitenden KMU der Schweiz bereits einen gewissen Automatisierungsgrad durch die Integration von ERP-Systemen, CAD/CAM-Produkten und modernen CNC- bzw. Zuschnittanlagen erreicht. Allerdings speichern alle diese Systeme ihre Daten in eigenen, voneinander getrennten Dateien oder Datenbanken, was zu technisch und finanziell aufwändigen Redundanzen, Inkonsistenzen und erschwertem Datenaustausch führt. Eine Automatisierung kann häufig nur dadurch erreicht werden, dass proprietäre Schnittstellen zwischen einzelnen Software- und Maschinen-Anbietern aufwändig implementiert werden. Die aktuelle Praxis zeigt, dass fehlende Standards die Investition in modernere Systeme häufig verhindern, da die Kosten für die Integration neuer Lösungen in bestehende Strukturen eine signifikante Hemmschwelle darstellen.

Course of action

Wir entwerfen und implementieren eine skalierbare und robuste Businessintegrations-Plattform, die die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette, auch firmenübergreifend automatisiert. Auf diese Art wird die Vernetzung der Produkte verschiedenster Hersteller von Hard- und Software und deren Integration in individuelle Betriebsprozesse einfach und effizient möglich gemacht. Der Zugriff auf alle relevanten Unternehmensinformationen für das Reporting oder Business Intelligence wird deutlich einfacher möglich. Der perspektivische Einsatz von KI wird erleichtert, weil die Daten zentralisiert vorliegen und ESG-Reports einfach erzeugt werden können. Die Lösung ist über Schnittstellen offen, sodass künftig weitere Innovationen von Dritten angebunden werden können.

Result

Der Aufwand der branchenspezifischen Hard- und Software-Hersteller sinkt von momentan ca. 4 Mio. CHF auf voraussichtlich nur ca. 200'000 CHF pro Jahr. Durch Lizenzen von 7'200 CHF pro Jahr können mit einem Potenzial von 4'000 Nutzern zusätzliche Einnahmen für die Partner generiert werden, obwohl die jährlichen Gesamtkosten der Branche signifikant reduziert werden.

This project contributes to the following SDGs

  • 4: Quality education
  • 8: Decent work and economic growth
  • 9: Industry, innovation and infrastructure