Berner Impulsprogramm für Ernährung, Klima, Umwelt (Aufbauphase 2026-2027)
Innovative Projekte aus der Landwirtschaft nach dem Bottom-up-Prinzip sollen dazu beitragen, die künftige Land- und Ernährungswirtschaft im Kanton Bern klimafreundlicher und nachhaltiger zu gestalten.
Factsheet
- Schools involved School of Agricultural, Forest and Food Sciences
- Institute(s) Agriculture
- Research unit(s) Rural Economics and Sociology
- Funding organisation Others
- Duration (planned) 01.11.2025 - 31.12.2027
- Head of project Lorenz Probst
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Project staff
Fabian Sennhauser
Wendy Sarah Karli
Florian Jenzer
Nadine Schubiger
Lorenz Probst -
Partner
Amt für Landwirtschaft und Natur LANAT
Berner Bauernverband - Keywords klimafreundliche und nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft, Innovationsprojekte Landwirtschaft
Situation
Der Bundesrat hat im September 2023 dazu aufgerufen, die Land- und Ernährungswirtschaft klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten. Landwirtschaftsbetriebe sowie weitere Akteure entlang der Wertschöpfungskette stehen dabei im Zentrum. Sie leben in und mit der Natur, sind direkt betroffen und tragen täglich Sorge zu den natürlichen Ressourcen. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Engagement und ihrem Know-how sind sie prädestiniert, innovative Ideen zu entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag zu einer klimafreundlicheren und nachhaltigeren Land- und Ernährungswirtschaft zu leisten.
Course of action
Das Berner Impulsprogramm Ernährung, Klima, Umwelt (IP EKU) sucht Projekte und Ideen aus der Landwirtschaft, die einen positiven Beitrag zu einer klimafreundlicheren und nachhaltigeren Land- und Ernährungswirtschaft leisten. Die eingereichten Vorhaben werden anhand definierter Kriterien geprüft. Projekte, die sich für eine Begleitung im Rahmen des IP EKU qualifizieren, werden von Fachpersonen unterstützt, um sie weiter zu konkretisieren und umzusetzen. Zudem erfolgt eine Wirksamkeitsbeurteilung im Sinne der Zielsetzungen des IP EKU.
Looking ahead
In den Jahren 2026 und 2027, der Aufbauphase des IP EKU, soll ein System entwickelt werden, in dem Projekte und Ideen verschiedene Phasen durchlaufen: Eingabe, Screening, Entscheid über die Aufnahme ins IP EKU, Aufnahme, Projektbegleitung sowie Wirksamkeitsmessung. Die Systementwicklung erfolgt anhand erster Projekte und Ideen, wird fortlaufend evaluiert und bei Bedarf angepasst. Während der Aufbauphase sollen jährlich acht Projekte ins IP EKU aufgenommen und begleitet werden. Im vierten Quartal 2027 wird geprüft, ob ab 2028 eine breite Umsetzung sinnvoll ist. Falls dies der Fall ist, werden die notwendigen Arbeiten für eine breite Umsetzung geplant.