Publikation von Basisregistern als Linked Open Data

Ein Innovationsprojekt im Auftrag von E-Government-Schweiz legte die Grundlagen, um die LOD-Publikation von Basisregistern und kontrollierten Vokabularen durch Schweizer Behörden systematisch anzugehen.

Fiche signalétique

Situation

Die Förderung der Transition in Richtung Linked Open Data (LOD) ist zentraler Bestandteil der neuen Open-Government-Data-Strategie des Bundes. Dabei kommt der Bereitstellung von Basisregistern und kontrollierten Vokabularen die Rolle eines Katalysators zu: Zusammen mit gemeinsam verwendeten Datenmodellen bzw. Ontologien sorgen sie dafür, dass Datenbestände auch über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verknüpft werden können.

Zu sehen ist die Vorderansicht des Schweizerischen Bundesarchivs und im Vordergrund eine Marmorskulptur mit Schachbrettmuster.
Das Schweizerische Bundesarchiv ist Partner des Forschungsprojekts.

Approche

Um die praktischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Datenpublikation zu beleuchten, wurden zwei Basisregister und ein kontrolliertes Vokabular auf einem Testserver als Linked Open Data publiziert. Zudem wurden Priorisierungskriterien für die Datenpublikation durch Schweizer Behörden erarbeitet und anhand einer Online-Befragung innerhalb der Schweizer LOD-Community ein Ranking von Datenbeständen hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials erstellt.

Résultat

Wie die Studie zeigt, werden in der Schweiz erst ein paar wenige Basisregister der öffentlichen Verwaltung als Linked Open Databereitgestellt. Auch bei der Publikation von kontrollierten Vo-kabularen gibt es Nachholbedarf. Die Studie liefert Priorisierungskriterien für eine Systematisierung der LOD-Publikation durch Schweizer Behörden und ein Ranking von Datenbeständen hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials.