Publikation von Basisregistern als Linked Open Data

Ein Innovationsprojekt im Auftrag von E-Government-Schweiz legte die Grundlagen, um die LOD-Publikation von Basisregistern und kontrollierten Vokabularen durch Schweizer Behörden systematisch anzugehen.

Steckbrief

  • Lead-Departement Wirtschaft
  • Institut Institut Public Sector Transformation (IPST)
  • Forschungseinheit Daten und Infrastruktur
  • BFH-Zentrum DigitalSociety - BFH-Zentrum Digital Society
  • Förderorganisation Andere
  • Laufzeit 01.05.2019 - 31.01.2020
  • Projektverantwortung Beat Estermann
  • Projektleitung Beat Estermann
  • Schlüsselwörter Open Government Data, Linked Data, Basisregister, kontrollierte Vokabulare

Ausgangslage

Die Förderung der Transition in Richtung Linked Open Data (LOD) ist zentraler Bestandteil der neuen Open-Government-Data-Strategie des Bundes. Dabei kommt der Bereitstellung von Basisregistern und kontrollierten Vokabularen die Rolle eines Katalysators zu: Zusammen mit gemeinsam verwendeten Datenmodellen bzw. Ontologien sorgen sie dafür, dass Datenbestände auch über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verknüpft werden können.

Vorgehen

Um die praktischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Datenpublikation zu beleuchten, wurden zwei Basisregister und ein kontrolliertes Vokabular auf einem Testserver als Linked Open Data publiziert. Zudem wurden Priorisierungskriterien für die Datenpublikation durch Schweizer Behörden erarbeitet und anhand einer Online-Befragung innerhalb der Schweizer LOD-Community ein Ranking von Datenbeständen hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials erstellt.

Ergebnisse

Wie die Studie zeigt, werden in der Schweiz erst ein paar wenige Basisregister der öffentlichen Verwaltung als Linked Open Databereitgestellt. Auch bei der Publikation von kontrollierten Vo-kabularen gibt es Nachholbedarf. Die Studie liefert Priorisierungskriterien für eine Systematisierung der LOD-Publikation durch Schweizer Behörden und ein Ranking von Datenbeständen hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials.