Projekte

Unsere Forschung und Expertise umfassen ein breites Spektrum von Themen der perinatalen Gesundheit.

Referenzprojekte

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12. International Symposium on Pediatric Pain 2019 (ISPP)

An diesem internationalen Schmerzsymposium treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen sowie Spezialistinnen und Spezialisten aus unterschiedlichen Fachrichtungen des Gesundheitswesens mit dem gemeinsamen Ziel, die Forschung und Behandlung von Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das übergeordnete Thema des 12. Symposiums ist «Children and families as partners in pain management».


MADRE

Das Ziel dieses qualitativen Projektes wird das Verständnis von individuellen, sozialen und auf das Gesundheitssystem bezogenen Faktoren sein, die für eine adäquate Versorgung von Frauen mit perinatalen psychischen Erkrankungen wichtig sind. Geplant sind strukturierte Interviews mit gesunden, in den vergangenen zwölf Monaten betroffenen Frauen sowie Fokusgruppen mit Health Professionals verschiedener Berufsgruppen, die Frauen in der Perinatalzeit betreuen. 


MATERNAL OBESITY - Adipositas in der Schwangerschaft 

In diesem Projekt wird die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas in der Schwangerschaft über zehn Jahre in der Schweiz untersucht. Ziel ist es, zu prüfen, ob ein erhöhtes Körpergewicht in der Schwangerschaft ein Risiko für Geburtskomplikationen darstellt. Wir zeigen bei einer Populatuon von adipösen Schwangeren die Vorteile auf, die eine Reduktion des Körpergewichtes vor der Schwangerschaft theoretisch haben könnte. Die Ergebnisse sollen Entscheidungsträger der öffentlichen Gesundheit bei Massnahmen zur Prävention von Übergewicht unterstützen.


PERICARE – Perinatal Care of Refugees

Im Projekt PERICARE wird der Zugang asylsuchender Frauen zu perinataler Gesundheitsversorgung in Europa erforscht. Als Leading House bringt die BFH ein internationales Konsortium aus Deutschland, Griechenland und dem Libanon zusammen. Zentraler Aspekt dieses Forschungsvorhabens besteht in der quantitativen Erfassung der Gesundheitsversorgung schwangerer geflüchteter Frauen. Aufgrund der verletzlichen Position schwangerer geflüchteter Frauen ist die qualitative Erhebung ihrer gesundheitsbezogenen Bedürfnisse von besonderer Bedeutung und Dringlichkeit. Als bedürfnis- und anwendungsorientiertes Forschungsprojekt erwarten wir, dass PERICARE eine bedeutende Verbesserung von Angebot und Anwendung perinataler Gesundheitsversorgung in Europa unterstützt.


Substanzmittelscreening zugunsten der mütterlichen und kindlichen Gesundheit

Das Ziel der vorliegenden Follow-up-Studie ist es, die Veränderung der Screening- und Beratungspraxis bezüglich Zigaretten- und Alkoholkonsum seit der Einführung einer Praxisguideline im Jahr 2011, die im Jahr 2017 überarbeitet wurde, zu untersuchen. Diese Follow-up-Untersuchung entspricht einer Evaluation dieser Hebammen-Praxisguideline, wobei auch erfragt wird, ob und wie häufig die Hebammen diese Guideline in ihrer Praxis anwenden.

Video des Forums Tabakprävention und Behandlung der Tabakabhängigkeit in Gesundheitsinstitutionen Schweiz FTGS

Transition to Home (TtH) after Preterm Birth

Entwicklung und Implementierung eines nachhaltigen, interprofessionellen Modells zur Optimierung der Übergangsversorgung und Unterstützung von Familien mit einem frühgeborenen Kind. Zudem werden Wirksamkeit und Kosteneffektivität überprüft.

Zwang unter der Geburt

Wir untersuchen, wie häufig und in welcher Form in der Schweiz formeller und informeller Zwang unter der Geburt vorkommt und wie er die Geburtszufriedenheit allgemein beeinflusst.

4. Fachtagung Geburtshilfe - Perinatale Versorgung von Frauen und ihren Kindern nach Flucht und Migration

2017 widmete sich die 4. Fachtagung Geburtshilfe der Gesundheitsversorgung von Frauen und Kindern nach Flucht und Migration und griff damit ein gesundheitspolitisch brisantes Thema auf. Schwangere und Mütter, die Gewalt und zahlreiche Entbehrungen auf der Flucht erfahren haben und hier mit der Integration in die Gesellschaft konfrontiert sind, bilden eine besonders verletzliche Gruppe. Ihre spezifischen Bedürfnisse müssen ermittelt und mit bedarfsgerechten sowie innovativen Gesundheitsversorgungskonzepten angegangen werden.

Weitere Informationen


Barrierefreie Kommunikation in der geburtshilflichen Versorgung allophoner Migrantinnen BRIDGE

Die geburtshilfliche Betreuung von nicht Deutsch sprechenden Migrantinnen ist herausfordernd. Die BRIDGE-Studie soll Anhaltspunkte liefern, wie die barrierefreie und transkulturelle Verständigung zwischen Müttern und Fachpersonen sowie die Koordination zwischen den Diensten verbessert werden kann.


e-Matrix: e-Healthplattform rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Für die Integration der Gesundheitsversorgung rund um die Geburt spielt ein zentrales Informationssystem für alle beteiligte spitalinternen und -externen Akteure eine wichtige Rolle.


Expertenmandat GEF für die «Hebammengeleitete Geburtshilfe im Kanton Bern»

Mit dem Mandat werden begünstigende und hindernde Faktoren zur Umsetzung eines hebammengeleiteten perinatalen Versorgungsmodells im Kanton Bern analysiert.


Förderung ethischer Kompetenzen in der Hebammenausbildung und -praxis (INEC)

Diplomierte Hebammen benötigen für den klinischen Alltag ausgeprägte ethische Kompetenzen. Diese sollen während der Ausbildung im Ethikunterricht wie auch im klinischen Setting durch Mentoring oder Supervision gefördert werden.


MOKA Moralische Kompetenzen von Hebammen in der Deutschschweiz

In der vorliegenden Untersuchung soll untersucht werden, in welchem Ausmass die Entwicklung moralischer Kompetenzen von der Ausbildung, der praktischen Arbeitserfahrung und dem beruflichen Setting abhängt. 


MatHER-ch.ch

Die Betreuung rund um die Geburt hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit von Frauen, Kindern und Familien. Die Studie hat zum Ziel, erstmalig ihre Qualität und Wirksamkeit aus Sicht der Frauen in der Schweiz zu erheben.


Perinatale psychische Erkrankungen in der Schweiz: Prävalenz und Nutzung psychiatrischer Versorgung

In dieser Studie wurden drei grosse Gesundheitsdatenbanken der Schweiz analysiert, um die Prävalenz psychischer Erkrankungen und die Nutzung von psychiatrischen Leistungen aus der Grundversicherung während der Schwangerschaft bis zu einem Jahr nach der Geburt (perinatale Phase) abzuschätzen. Pro Jahr nahmen 16,7% aller Frauen in der perinatalen Phase psychiatrische Versorgung in Anspruch. Etwa die Hälfte aller Behandlungen beinhaltete oder bestand aus Medikation. In geburtshilflichen Abteilungen von Spitälern finden kaum psychiatrische Beratungen oder Behandlungen statt und in der Hebammenversorgung zu Hause werden psychische Erkrankungen nur selten aufgezeichnet. Forschung und Praxis sollten die hohe Prävalenz perinataler psychischer Erkrankungen besser berücksichtigen, damit betroffene Frauen in allen Settings adäquat beraten und behandelt werden.


REFUGEE Sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung von Frauen und ihren Säuglingen in Asylunterkünften in der Schweiz

Die Studie untersuchte die sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen mit ihren Säuglingen in Asylunterkünften in der Schweiz. Basierend auf den Befunden wurden Empfehlungen formuliert.


Erstellung eines wissenschaftlichen Proposals zur Studie Transition to Home after preterm birth (TtH) - ein Advanced Practice Nurse (APN) geführtes Versorgungsmodell für Familien nach einer Frühgeburt

Mit dem neuen Modell der Übergangsversorgung soll eine strukturierte und individuelle Begleitung der Familien gewährleistet werden. Die psychische Gesundheit der Eltern soll verbessert und die Elternkompetenz nachhaltig gestärkt werden, um eine bestmögliche Entwicklung der Frühgeborenen zu erreichen. Eine gesamtheitliche Kostenreduktion soll erreicht werden.


Validation of the Bernese Pain Scale for Neonates (BSN)

Validierung des BSN an einer grossen Stichprobe von Neugeborenen unterschiedlichen Alters. Überprüfung des Einflusses von Kontextfaktoren auf die Schmerzreaktion und Modifizierung des BSN unter Berücksichtigung relevanter Kontextfaktoren.