Projekte

Wir arbeiten eng mit Praxispartnern, Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, öffentlichen Institutionen und Organisationen, Verwaltungsstellen und der Gesellschaft zusammen. Ebenso führen wir Forschungsprojekte mit weiteren Departementen der BFH sowie Schweizer Hochschulen durch.

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AIDE MOI II

In der Studie AIDE-MOI II untersuchen wir welche Faktoren die Nutzung und Nicht-Nutzung von Sturzerkennungs-/ Alarmierungs-Technologien bei älteren Menschen im häuslichen Setting beeinflussen. Dazu interviewen wir Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren, Angehörige von älteren Menschen sowie Pflegefachpersonen und Hausärztinnen und Hausärzte.


AIDE MOI I

In der Studie AIDE-MOI I wird gemeinsam mit älteren Menschen ein tragbarer Sturzsensor entwickelt. Die Involvierung der Zielgruppe erlaubt eine echte Mitsprache in der Technologieentwicklung und deren Nutzung im Alltag. Die Bedürfnisse älterer Menschen hinsichtlich der Nutzung können somit von Anfang an in der Entwicklung und Testung dieses Sturzsensors berücksichtigt werden.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder 2018

Die Berner Fachhochschule organisiert die nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder, d.h. die Messkoordination und die nationale vergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder 2017

Die Berner Fachhochschule organisiert die nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder, d. h. die Messkoordination und die nationale vergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.

 

Begleitforschung zum Projekt «Finanzielle Unterstützung von Betreuung im Alter»

Begleitforschung zum Pilot des Alters- und Versicherungsamtes (AVA) der Stadt Bern zur niederschwelligen Erteilung von Betreuungsgutsprachen an ältere Stadtbewohnende mit beschränkten Finanzen, um den Verbleib zuhause zu ermöglichen.


CNHW: Competence Network Health Workforce

Insgesamt 17 Teilprojekte (zwei davon in Planung) erarbeiten in unterschiedlichen Themenbereichen Massnahmen gegen den Fachkräftemangel. Beteiligt sind folgende Fachhochschulen Gesundheit: Berner Fachhochschule (BFH), St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften (FHS), Fachhochschule Westschweiz (HES-SO), Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI), Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).


Comeback: Wiedereinstieg in den Pflegeberuf und Berufsverbleib von diplomierten Pflegefachpersonen 

Auf mit Wiedereinsteigern geführten Fokusgruppeninterviews aufbauend, werden aus den daraus resultierenden Erkenntnissen zwei Fragebogen erarbeitet. Der erste Fragebogen wird bei allen Pflegefachpersonen, die im Jahr 2019 den Kurs für Wiedereinsteigende des SBK im Kanton Bern besuchen werden eingesetzt. Der zweite Fragebogen wird an alle Pflegefachpersonen versandt, die seit Anfang 2012 bis Ende 2018 den Kurs für Wiedereinsteigende des SBK besucht haben.


EQUI-Grademix und Diversität im stabilen Gleichgewicht 

Auf Basis der Ergebnisse einer Situationsanalyse werden in ausgewählten Institutionen und Organisationen Interviews und Evaluationen durchgeführt. Es soll ermittelt werden, wie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Qualifikationsstufen (Grades), Generationen und die Integration von Flüchtlingen mit Pflegeausbildung erfolgreich gelingen kann, um letztlich die Sicherheit von Klientinnen/Klienten, Bewohnerinnen/Bewohnern auch in Zukunft gewährleisten zu können.


Förderung doppelter Kompetenzprofile

Doppelte Kompetenzprofile ermöglichen etablierte Mischprofile aus Forschung und Lehre/WB durch gezielte Praxisphasen in der gelehrten bzw. beforschten Berufspraxis weiter auszubauen um Personalqualifikationen und Kompetenzen zu erhöhen. Ziel dieses Projekts ist, innerhalb der Praxispartnerschaften aus allen Versorgungsbereichen und -stufen der Patientenversorgung das doppelte Kompetenzprofil der Mitarbeitenden des Departements Gesundheit zu stärken.


inCLOUsiv: Digitale Gemeinschaft zur Förderung der psychischen Gesundheit

Gemeinsam mit der Stiftung Pro Mente Sana plant die Berner Fachhochschule Gesundheit die Entwicklung einer digitalen Gemeinschaft zur Förderung der psychischen Gesundheit - inCLOUSiv. Diese soll die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen mit einer psychischen Krankheitserfahrung, deren Angehörigen, sowie Gesundheitsfachpersonen fördern und somit einen substantiellen Beitrag zum Empowerment und Partizipationsmöglichkeiten von krankheitsbetroffenen Menschen leisten.


MOCCA My own care coaching for autonomy – Evaluation einer Recovery-orientierten Schulung für Pflegefachpersonen der SPITEX

Durch eine vorher-/nachher-Messung wird überprüft, ob die an der Weiterbildung teilnehmenden Pflegefachpersonen ein fundiertes Fachwissen bezüglich Demenz-Care und Palliativer Geriatrie erwerben und sich eine Recovery-orientierte Haltung sowie entsprechende Kommunikations-Skills aneignen konnten. Eine Dokumentenanalyse bei den SPITEX-Organisationen soll zeigen, auf welche Datenbasis eine nachfolgende Evaluation des Transfers der Schulungsinhalte in den Pflegealltag zugreifen kann.


PERoPA Projekt (Perception of Patient and Visitor Aggression)

In zwei Teilstudien wird erforscht, wie Führungspersonen im Gesundheitswesen Aggression seitens Patientinnen/Patienten und deren Besucherinnen/Besuchern erleben. Ziel des Projekts ist es, vorhandene Konzepte zur Prävention und Reduktion dieser Art von Aggression theoriegestützt weiter zu entwickeln und evidenzbasierte, praxisnahe Weiterbildungen für Führungspersonen zu erarbeiten. PERoPA ist eine internationale Forschungskollaboration unter Leitung der BFH.


PIONEERS II - Systematischer Einbezug der Perspektive von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen in die Gesundheitsforschung und -lehre an einer Hochschule

Um den Einbezug von Patientinnen und Patienten im Departement Gesundheit weiter auszubauen, folgen weitere Umsetzungsbeispiele mit Pilotcharakter. PIONEERS II fokussiert dabei auf den Einbezug von Patientinnen und Patienten in die Ausbildung von Gesundheitsfachpersonen. Erfahrungen in der Umsetzung werden laufend evaluiert und bilden zusammen mit den Ergebnissen aus PIONEERS I die Grundlage für Guidelines zuhanden der Mitarbeitenden des Departements, die ebenfalls Patientinnen und Patienten in die Forschung/Lehre integrieren möchten.


Robbe PARO im Einsatz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Clienia Litttenheid AG

Im Rahmen einer Master-Thesis untersuchen wir mit einem qualitativen Forschungsdesign wie der Einsatz der Robbe PARO im klinisch stationären Setting das Wohlbefinden und die soziale Interaktion von Kindern und Jugendlichen beeinflusst. Dazu werden Kinder und Jugendliche in der therapeutischen Interaktion beobachtet und interviewt.


School Nurses für chronisch kranke Kinder und Jugendliche in der Volksschule

Im quantitativen Teil des Projekts soll die Erhebung von epidemiologischen Daten und die verbesserte Dokumentation von Pflegediagnosen, Interventionen und Outcomes zu einer genaueren statistischen Erfassung des Bedarfes und des Effektes von School Nurse-Interventionen führen. Im qualitativen Teil des Projekts soll vor dem Hintergrund eines integrativen, bzw. inklusiven Schulverständnisses, der Einfluss einer School Nurse auf die Auseinandersetzung mit der Krankheit erhoben werden.


STRAIN - Work-related stress among health professionals in Switzerland

Das Projekt STRAIN ist ein Teilprojekt der BFH innerhalb des nationalen Projekts «Strategie gegen den Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen». Ziel des Projekts ist es, arbeitsbezogene Belastungsfaktoren von Gesundheitsfachpersonen in der Schweiz zu erfassen und mittels Intervention langfristig zu reduzieren.

Aggression im Akutspital

Aggression und Gewalt stellen eine zunehmende Herausforderung für Mitarbeitende im Gesundheitswesen dar. Wurde neben körperlicher auch verbale Aggression und Bedrohung berücksichtigt, konnte die Studie aufzeigen, dass jährlich ca. 70 Prozent der Mitarbeitenden im Akutspital Aggressionen von Patientinnen und/oder Patienten und deren Angehörigen erlebten.


Aggressionsmanagement

Das Projekt schloss eine Wissenslücke in der Prävention und Intervention im Umgang mit Patientenaggressionen. Es analysierte die Interaktion zwischen Patientinnen und Patienten, Pflegepersonen sowie räumlichen Umgebungsfaktoren in den Spitälern. Die Projektresultate zeigten konkrete Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in Bezug auf Patientenaggressionen auf.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus 2012

Die Berner Fachhochschule übernahm im Auftrag des ANQ die Organisation der nationalen Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus, d. h. die operative Abwicklung der Messung und die übergeordnete nationale Datenaufbereitung.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus Messzyklus 2013

Die Berner Fachhochschule übernahm die Organisation der nationalen Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus, d. h. die Messorganisation und die nationale vergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Dekubitus, Messzyklus 2013 - Modul Kinder

Die Berner Fachhochschule übernahm die Organisation der nationalen Prävalenzmessung Dekubitus Kinder, d. h. die Messorganisation und die nationale vergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder 2014

Die Berner Fachhochschule organisierte die nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder, d. h. die Messkoordination und die nationale vergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder 2015

Die Berner Fachhochschule organisierte die nationale Prävalenzmessung Sturz,Dekubitus und Dekubitus Kinder, d. h. die Messkoordination und die nationale vergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.


ANQ Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder 2016

Die Berner Fachhochschule organisierte die nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder, d. h. die Messkoordination und die nationale vergleichende Datenanalyse, zwecks Veröffentlichung dieser Qualitätsdaten durch ANQ.


ANQ Methodenevaluation/Berichte F&I 2014

Anhand einer Literaturanalyse wurde ein neues klinisches Risikoadjustierungsverfahren entwickelt. Dieses wurde anhand statistischer Kennziffern mit dem bestehenden statistischen Verfahren verglichen. Aus dem Vergleich wurden Empfehlungen abgeleitet. Die Aufbereitung der nationalen Vergleichsberichte in Franz./Ital. umfassten die Messung im Erwachsenen- sowie im Kinderbereich. Der Auftrag umfasste die Koordination der Agenturübersetzung sowie das wissenschaftliche Lektorat.


AÜP-Solothurner Spitäler AG

Das Projekt untersuchte im Auftrag der Solothurner Spitäler AG das neue Angebot der Akut- und Übergangspflege. Es wurde erhoben, welche Patientinnen und Patienten das Angebot nutzten und welche pflegerischen Leistungen die Patientinnen und Patienten erhielten.


Bedeutung, Kompetenzregelung und Mentoring Pflegehelfer/-innen SRK (BeKoM PH SRK)

Das Projekt untersuchte aus der Sicht von Vorgesetzten in der Langzeitpflege die Bedeutung, die Kompetenzregelung und das Mentoring der Pflegehelferinnen und -helfer SRK. Weiter wurden die Tätigkeiten der Pflegehelferinnen und -helfer SRK mit denjenigen der Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales (AGS) verglichen.


Best Practice in Pflege und Betreuung psychisch erkrankter Menschen

Ziel des Projekts war es, Kerninhalte psychiatrischer Pflege zu bestimmen. Hierzu wurden Pflegetheorien und -modelle mittels einer Literatur-Metasynthese analysiert. Um zu eruieren, inwiefern sie die Realität und den Bedarf an professioneller Pflege abbilden wurden die Resultate Pflegeexpertinnen und -experten sowie psychisch kranken Menschen vorgelegt. Die Untersuchung ermöglichte die Schlussfolgerungen auf Kompetenz- und Ausbildungsebene psychiatrischer Krankenpflege sowie für die Theorieentwicklung. Es wurden Entwicklungsschwerpunkte für die Pflegepraxis, Forschungsthemen und spezifische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erarbeitet.


Bestandsaufnahme der Patienten- und Angehörigen-Edukation: Eine Studie zu Gestaltung, Inhalt, Häufigkeit und Evaluationsstand von Bildungsprogrammen in der deutschsprachigen Schweiz

Das Ziel des Projekts war die Erfassung und Evaluation der durch Pflegefachpersonen durchgeführten Edukationsprogramme für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige. Untersucht wurden Form, Inhalt, Häufigkeit, Evaluationsstand und Design der Edukationsprogramme. Durch eine Literaturanalyse wurden Kriterien einer wirksamen Patienten- und Angehörigen-Edukation identifiziert. Die Kriterien wurden mittels semi-strukturierten Leitfadeninterviews von edukationserfahrenen Nutzern und ihren Familien, sowie Fachpersonen der Patienten-Edukation überprüft. Das Angebot an Edukationsprogrammen in Deutschschweizer Spitälern wurde erhoben und anhand der entwickelten Kriterien mit deskriptiver Statistik sowie den Methoden der Designanalyse ausgewertet.


Bezugspflege in der Psychiatrie

Bezugspflege ist ein zentrales Betreuungskonzept der psychiatrischen Pflege. In diesem Projekt wurde der Pflegestandard Bezugspflege auf allen Stationen des Psychiatriezentrums Münsingen eingeführt.


ENCRICH – Räumliche Umgebung, Kommunikationsdesign und kritische Ereignisse in Alters- und Pflegeheimen für an Demenz erkrankte Heimbewohner

Ein multidisziplinäres Team der BFH untersuchte die Möglichkeiten der Verbesserung von räumlichen Umgebungsbedingungen und dem kommunikativen Umfeld von an Demenz erkrankten Heimbewohnern mit Fokus auf Verminderung kritischer Ereignisse.


Erfassung und gezielte Förderung von Patientinnen und Patienten mit geringer Gesundheitskompetenz im Akutspital

Das Projekt übersetzte ein englischsprachiges Screeninginstrument zur Identifikation von Menschen mit geringer Gesundheitskompetenz auf Deutsch und testete seine Gültigkeit bei Patientinnen und Patienten im Akutspital. Um die Gesundheitskompetenz von Patientinnen und Patienten zu fördern, wurde im Projekt zudem ein Handlungsleitfaden für Pflege- und Gesundheitsfachpersonen entwickelt.


Evaluation Projekt «Übergang Begleitetes Wohnen – Psychiatrie und zurück»

Es handelte sich um eine Evaluation eines laufenden Projekts, das die Überleitung zwischen der stationären psychiatrischen Versorgung und dem begleiteten Wohnen verbessern sollte.


Grade- und Skill-Mix in der Pflegepraxis auf verschiedenen Stationen der Spital Netz Bern AG

Das Projekt ermittelte, wie viele Personen pro Berufsgruppe der Pflege und Betreuung die Spital Netz Bern AG auf bestimmten Abteilungen benötigte, um den Pflegebedarf der Patientinnen und Patienten und deren Angehörige abzudecken. Das Projekt bestand aus drei Studien. Studie 1 definierte die Pflegequalität und identifizierte Anforderungen an Pflege- und Betreuung. Studie 2 fasste die Abteilungen zu vergleichbaren Typen zusammen und definierte pro Abteilungstyp den optimalen Grade- und Skillmix. Studie 3 bestimmte die Zusammensetzung des Pflegepersonals für Akut- und Langzeitpflegestationen.


IMAGE Neues Informationsmanagement in der Geburtshilfe

Die Lindenhofgruppe informierte Patientinnen der Geburtshilfe primär mit Broschüren. Dem Wandel im Informationsmanagement Rechnung tragend, soll dies angepasst werden. Anhand Fokusgruppeninterviews mit Betroffenen wurden Erfahrungen mit den bisherigen Informationsmitteln sowie deren Bedürfnisse erfasst. Die daraus resultierenden Erkenntnisse und eine Literaturrecherche bildeten die Grundlage zur Weiterentwicklung eines innovativen und an den zukünftigen Bedarf angepassten Informationsmanagements in der Geburtshilfe. Dadurch soll die personenzentrierte Betreuung optimiert werden. Es ist geplant, die Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie auf weitere Patientengruppen zu übertragen.


Interdisziplinäre Alkoholprävention im Akutspital

Alkoholprävention ist eine wichtige Aufgabe für alle Gesundheitsberufe. Das Projekt ermittelte fördernde und hindernde Elemente von Alkoholpräventionsmassnahmen im Akutspital. Handlungsempfehlungen für patientenzentrierte Präventionsmassnahmen inklusive aller hierfür benötigten Kompetenzen wurden erarbeitet.


Konfliktinterventionen in somatischen Akutspitälern

Verbale und körperliche Konflikte zwischen Mitarbeitenden und Patientinnen und Patienten gehören zum Arbeitsalltag in vielen Spitälern. Das Projekt verfolgte zwei Ziele: Zum einen sollte erhoben werden, welche Interventionen des Konfliktmanagements aktuell angewandt wurden. Zum anderen wurden Interventionen entwickelt, die systematisch zu einer Deeskalation der Situation führten.


Obsan - Migrantinnen und Migranten als Pflegeassistenzpersonal und Brain-Waste

Im Auftrag des Schweizer Gesundheitsobservatoriums (Obsan) wurde die Bedeutung des «Brain-Waste» unter dem heutigen ausländischen Pflegepersonal auf Stufe Pflegeassistenz in Langzeitinstitutionen und Spitexorganisationen schweizweit untersucht.


ORIENT: Goal Oriented Mental Health Care, Beziehungsaufbau, Zielerarbeitung und adäquate Gesprächsführung in der psychiatrischen Pflege – eine Pilotinterventionsstudie

Gegenstand des Pilotprojekts war die Entwicklung, Implementierung und Evaluation einer Intervention für Pflegefachpersonen in der stationären Psychiatrie. Die Intervention zielte auf Recovery, soziale Inklusion und Zielerreichung und nutzte im Wesentlichen Motivations- und Coachingtechniken.


Panorama Gesundheitsberufe 2030

Das von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern in Auftrag gegebene Projekt «Panorama Gesundheitsberufe 2030» verfolgte das Ziel, Wissensgrundlagen zur Sicherung des künftig benötigten Personals zu erarbeiten. Die Projektresultate lieferten die Basis für Entscheidungen, bezüglich der für die Gesundheitsversorgung benötigten Aus- und Weiterbildungen, von nichtuniversitären Gesundheitsberufen bis ins Jahr 2030.


PEPER Patients‘ Experiences with Participation in ERAS

Das Projekt untersuchte das Behandlungskonzept Enhanced Recovery after Surgery (ERAS) aus der Sicht von Patientinnen und Patienten. Untersucht wurde, wie Patientinnen und Patienten den Einbezug in die Behandlung und Pflege erleben und welche Bedürfnisse sie betreffend Einbezug, Information und Beratung haben. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Lindenhofspital Bern durchgeführt und durch die Stiftung Lindenhof Bern, Fonds Lehre und Forschung, unterstützt.


Pflege in Baden Württemberg 

PiBaWü untersuchte explorativ den Zusammenhang zwischen Pflegequalität, Pflegebedürftigkeit und Pflege-Personalbedarf in stationären Einrichtungen der Langzeitpflege des Bundeslandes Baden-Württemberg (Deutschland).


Pflegeentwicklung im Solina Steffisburg

Mit einer ausführlichen Standortbestimmung im Bereich Pflege und Betreuung wurde dessen Entwicklungsbedarf definiert. Die daraus entstandenen Empfehlungen in den Bereichen Organisation, Prozessqualität, Mitarbeitendenzufriedenheit, Ressourcennutzung und Interprofessionalität wurden in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden von Solina Steffisburg konkretisiert und umgesetzt.


Pflegehelfer/-in SRK und ihre Aufgaben in der Gesundheitsversorgung der Schweiz

Veränderte Berufsbildung und knappe Ressourcen wirkten sich auf Aufgaben-, Kompetenz- und Verantwortungsbereiche der Pflegehelferinnen und -helfer SRK aus. Das Projekt untersuchte diese Situation sowie Vorbildung und Entwicklungspotenzial der Berufsgruppe.


PIONEERS - Pioniere eines neuen Paradigmas in der psychiatrischen Pflege und Betreuung an der Berner Fachhochschule Gesundheit

Mit dem Aktionsforschungsprojekt PIONEERS sollte die Zusammenarbeit mit Personen mit Krankheitserfahrung in den Bereichen Lehre und Forschung am Fachbereich Gesundheit der BFH systematisch entwickelt, aufgebaut und evaluiert werden. Mit PIONEERS fokussierte die BFH dabei auf die bisher wenig genutzte Ressource der Betroffenenperspektive. So soll die Qualität der Ausbildung und der Forschung gesteigert und die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessert werden.


Psychiatrische Pflege- und Betreuungsprobleme in einem Wohnheim

Die Forschungslücke, welche das Projekt schliessen sollte, war die Beantwortung der Frage, ob die derzeitigen Kompetenzen der Mitarbeitenden in einem Wohnheim für psychisch behinderte Bewohnerinnen und Bewohner ausreichend sind für den Umgang mit deren psychiatrischen Pflege- und Betreuungsproblemen.


RESPONS (Leben im Pflegeheim in der Schweiz – Sicht der Bewohnenden)

Das Projekt «RESidents Perspectives Of Living in Nursing Homes in Switzerland» (RESPONS) untersuchte die Pflegequalität aus der Sicht der Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner. Das Projekt wurde von der Stiftung Pflegewissenschaft Schweiz, der Schweizerischen Alzheimervereinigung und der BFH finanziell unterstützt.


Screening Mangelernährung

Mangelernährung wird im Klinikalltag häufig übersehen, beeinflusst die klinischen Ergebnisse negativ und verursacht Kosten. Die Studie untersuchte Barrieren und Promotoren zur Verwendung von Mangelernährungsscreenings sowie implementierte ein Screeing Tool im klinischen Alltag.


Swiss Care excellence certificate –Entwicklung eines mehrstufigen Zertifizierungsverfahren für Qualitätsma-nagementsysteme in der Pflege

Die akkreditierte Concret AG plante im Projekt die Entwicklung eines innovativen mehrstufigen Zertifizierungsverfahrens im Bereich Qualitätsmanagement Pflege für alle Organisationen im Gesundheitswesen. Ziel war es ein mit anderen generischen Zertifizierungsverfahren kompatibles mehrstufiges Zertifizierungsprodukt für Pflegequalität mit effizientem Zertifizierungsprozess zu entwickeln.


TARMED Nichtärztliche Leistungen

Ambulante Leistungen werden im Gesundheitswesen der Schweiz über den TARMED-Tarif abgerechnet. Im Rahmen der Einführung des TARMED-Tarifs wurden Produktivitätsannahmen für die nichtärztlichen Leistungen gemacht, die empirisch nie geprüft wurden. Im Auftrag von «H+ - Die Spitäler der Schweiz» wurden diese empirischen Grundlagen überprüft.


Tilia Entwicklungsprojekt Grade- und Skillmix

Das Projekt hatte zum Ziel, in den Pflegezentren von Tilia - Stiftung für Langzeitpflege, die rollen- und kompetenzgerechte Arbeitsteilung in Pflege und Betreuung zu verbessern und die Arbeitsabläufe und Dokumente wohnbereichs- und zentrumsübergreifend zu vereinheitlichen. Dies mit der Absicht, die Betreuungs- und Pflegequalität zu optimieren.


Testung eines Bedarfsabklärungsinstruments für Leistungen des Wohnens mit Dienstleistungen

Das Projekt testete ein Bedarfsabklärungsinstrument für Module des Wohnens mit Dienstleistungen. Das Instrument wurde von der Pro Senectute Kanton Bern im Auftrag des Alters- und Behindertenamts des Kantons Bern entwickelt. Im Projekt wurde überprüft, ob das Bedarfsabklärungsinstrument den Unterstützungsbedarf gültig und zuverlässig erfasst.


Update Expertenstandard chronische Wunden

Eine evidenzbasierte Literaturstudie zeigte den aktuellen Stand der Forschung (2007-2014) zur pflegerischen Versorgung eines Dekubitus, Diabetischen Fussyndroms sowie eine Ulcus cruris bezogen auf Assessment (Lebensqualität, Selbstpflege, Edukationsbedarf, Wundbeschwerden), Therapie (Kompression, Lagerung, Bewegung, Edukation, multiprofesssionelle Zusammenarbeit) sowie Evaluation der Versorgung auf.


Verbale Aggression im Gesundheitswesen

Verbale Aggressionen im Gesundheitswesen sind häufige vorkommende und für die Mitarbeitenden potenziell belastende Ereignisse. Im Gegensatz zu körperlichen Übergriffen wurden verbale Aggressionen bislang kaum wissenschaftlich untersucht.


Zukunft der Pflegebereitschaft von Angehörigen und Freiwilligen

Das Forschungsprojekt nahm erstmals in der Schweiz eine umfassende Bestandesaufnahme des zukünftig zu erwartenden Pflegepotentials von Familienangehörigen sowie Freiwilligen in der ambulanten Betreuung älterer Menschen vor.

Abgeschlossene Projekte nach Innovationsfeld

Bezugspflege in der Psychiatrie (2007-2009)

Projektleitung: Sabine Hahn
Bezugspflege ist ein zentrales Betreuungskonzept der psychiatrischen Pflege. In diesem Projekt wurde der Pflegestandard Bezugspflege auf allen Stationen des Psychiatriezentrums Münsingen eingeführt.

Interdisziplinäre Alkoholprävention im Akutspital (2011-2013)

Projektleitung: Thomas Schwarze
Alkoholprävention ist eine wichtige Aufgabe für alle Gesundheitsberufe. Das Projekt ermittelte fördernde und hindernde Elemente von Alkoholpräventionsmassnahmen im Akutspital. Handlungsempfehlungen für patientenzentrierte Präventionsmassnahmen inklusive aller hierfür benötigten Kompetenzen wurden erarbeitet.

ORIENT: Goal Oriented Mental Health Care, Beziehungsaufbau, Zielerarbeitung und adäquate Gesprächsführung in der psychiatrischen Pflege – eine Pilotinterventionsstudie (2012-2014)

Projektleitung: Dirk Richter
Gegenstand des Pilotprojekts war die Entwicklung, Implementierung und Evaluation einer Intervention für Pflegefachpersonen in der stationären Psychiatrie. Die Intervention zielte auf Recovery, soziale Inklusion und Zielerreichung und nutzte im Wesentlichen Motivations- und Coachingtechniken.

Psychiatrische Pflege- und Betreuungsprobleme in einem Wohnheim (2011-2013)

Projektleitung: Dirk Richter
Die Forschungslücke, welche das Projekt schliessen sollte, war die Beantwortung der Frage, ob die derzeitigen Kompetenzen der Mitarbeitenden in einem Wohnheim für psychisch behinderte Bewohnerinnen und Bewohner ausreichend sind für den Umgang mit deren psychiatrischen Pflege- und Betreuungsproblemen.

55+ Lindenhofgruppe (2017)

Projektleitung: Monika Beck
Literaturanalyse und Empfehlungen zu Möglichkeiten, wie die über 55-jährigen Pflegefachpersonen dem Betrieb (Akutspital) erhalten bleiben und wie die Zusammenarbeit von Pflegefachpersonen unterschiedlicher Generationen optimiert werden kann.

AÜP-Solothurner Spitäler AG (2012-2014)

Projektleitung: Kathrin Sommerhalder
Das Projekt untersuchte im Auftrag der Solothurner Spitäler AG das neue Angebot der Akut- und Übergangspflege. Es wurde erhoben, welche Patientinnen und Patienten das Angebot nutzten und welche pflegerischen Leistungen die Patientinnen und Patienten erhielten.

BeKoM - Bedeutung, Kompetenzregelung und Mentoring der Pflegehelfer/-innen SRK (2015-2017)

Projektleitung: Marianne Stäubli
Das Projekt untersuchte aus der Sicht von Vorgesetzten in der Langzeitpflege die Bedeutung, die Kompetenzregelung und das Mentoring der Pflegehelferinnen und -helfer SRK. Weiter wurden die Tätigkeiten der Pflegehelferinnen und -helfer SRK mit denjenigen der Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales (AGS) verglichen.

Domicil – Wohnen im Alter: Skillmix – Grademix inkl. 1. - 3. Etappe (2010-2015)

Projektleitung: Christa Vangelooven
Das Projekt «Wohnen im Alter: Skillmix – Grademix» hatte zum Ziel, ein Konzept zur Arbeitsteilung und der dazugehörigen Instrumente zu erarbeiten und umzusetzen. Dies geschah unter Berücksichtigung der durch Domicil Bern angestrebten Pflege- und Betreuungsqualität und einer bewohnerorientierten Pflege. Im Frühjahr 2010 wurde in Zusammenarbeit mit der BFH das Pilotprojekt «Wohnen im Alter: Skillmix – Grademix» in zwei Institutionen von Domicil Bern initiiert und umgesetzt und 2011 erstmals evaluiert. Die Evaluation zeigte klar den Erfolg des Projekts auf, so dass dieses ab November 2012 etappenweise auf weitere Institutionen von Domicil Bern ausgeweitet wurde.

Grade- und Skillmix in der Pflegepraxis auf verschiedenen Stationen der Spital Netz Bern AG (2009-2013)

Projektleitung: Sabine Hahn
Das Projekt ermittelte, wie viele Personen pro Berufsgruppe der Pflege und Betreuung die Spital Netz Bern AG auf bestimmten Abteilungen benötigte, um den Pflegebedarf der Patientinnen und Patienten und deren Angehörige abzudecken. Das Projekt bestand aus drei Studien. Studie 1 definierte die Pflegequalität und identifizierte Anforderungen an Pflege- und Betreuung. Studie 2 fasste die Abteilungen zu vergleichbaren Typen zusammen und definierte pro Abteilungstyp den optimalen Grade- und Skillmix. Studie 3 bestimmte die Zusammensetzung des Pflegepersonals für Akut- und Langzeitpflegestationen.

Obsan – Migrantinnen und Migranten als Pflegeassistenzpersonal und Brain-Waste (2010-2012)

Projektleitung: Christa Vangelooven
Im Auftrag des Schweizer Gesundheitsobservatoriums (Obsan) wurde die Bedeutung des «Brain-Waste» unter dem heutigen ausländischen Pflegepersonal auf Stufe Pflegeassistenz in Langzeitinstitutionen und Spitexorganisationen schweizweit untersucht.

Panorama Gesundheitsberufe 2030 (2010-2013)

Projektleitung: Sabine Hahn
Das von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern in Auftrag gegebene Projekt «Panorama Gesundheitsberufe 2030» verfolgte das Ziel, Wissensgrundlagen zur Sicherung des künftig benötigten Personals zu erarbeiten. Die Projektresultate lieferten die Basis für Entscheidungen, bezüglich der für die Gesundheitsversorgung benötigten Aus- und Weiterbildungen, von nichtuniversitären Gesundheitsberufen bis ins Jahr 2030.

Pflegeentwicklung Solina Steffisburg (2013-2016)

Projektleitung: Monika Beck
Mit einer ausführlichen Standortbestimmung im Bereich Pflege und Betreuung wurde dessen Entwicklungsbedarf definiert. Die daraus entstandenen Empfehlungen in den Bereichen Organisation, Prozessqualität, Mitarbeitendenzufriedenheit, Ressourcennutzung und Interprofessionalität wurden in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden von Solina Steffisburg konkretisiert und umgesetzt.

Pflegehelfer/-innen SRK und ihre Aufgaben in der Gesundheitsversorgung der Schweiz (2012-2013)

Projektleitung: Sabine Hahn
Veränderte Berufsbildung und knappe Ressourcen wirkten sich auf Aufgaben-, Kompetenz- und Verantwortungsbereiche der Pflegehelferinnen und -helfer SRK aus. Das Projekt untersuchte diese Situation sowie Vorbildung und Entwicklungspotenzial der Berufsgruppe.

Domicil - Wohnen im Alter: Skill- und Grademix (2010-2015)

Projektleitung: Christa Vangelooven
Gemeinsam mit zwei Pilotinstitutionen und unter Berücksichtigung von Qualitätskriterien zu bewohnerorientierter Betreuung und Pflege sowie unter Einbezug vorhandener Standards wurde die Organisation der Pflege und Betreuung sowie der Zusammenarbeitsprozess definiert. Daraus resultierend wurde ein Konzept zur Arbeitsteilung in Bezug auf Skill- und Grademix erstellt und in diesen beiden Institutionen umgesetzt. Eine Evaluation der Projektergebnisse bzw. der Umsetzung hat stattgefunden.

Neue Spitalmodelle (2012-2014)

Co-Projektleitung: Odilo Schoch, Departement Architektur, Holz, Bau und Dirk Richter, Disziplin Pflege
Die Einführung der Fallpauschalen in der Finanzierung von Spitalleistungen stellt auch die Planung und Entwicklung neuer Gebäude vor erhebliche Herausforderungen. Gemeinsam mit einem grossen Architektur- und Planungsbüro wurde untersucht, wie die Entscheidungsprozesse in den Spitälern verlaufen und wie Planungsprozesse schneller und angemessener auf die neuen Finanzierungsmodalitäten reagieren können.

Schauspielerisches Praxiswissen (2014-2015)

Co-Projektleitung: Wolfram Heberle, Hochschule der Künste Bern und Petra Metzenthin, Fachbereich Gesundheit
Professionelle Kommunikation gehört zu den unverzichtbaren Kompetenzen von Gesundheitsfachpersonen. Am Fachbereich Gesundheit der BFH haben die Studierenden die Möglichkeit, diese in Kommunikationstrainings mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern zu lernen. Im Training agieren letztere als Patientin oder Patient und geben den Studierenden Feedback. Die Kombination dieser Aufgaben erfordert verschiedene Kompetenzen. Welche spezifischen Fähigkeiten Schauspielerinnen und Schauspieler in diese Trainings einbringen, wurde aus Sicht der Theaterpraxis und der Gesundheitsberufe beschrieben.

Tilia-Entwicklungsprojekt Grade- und Skillmix (2013-2016)

Projektleitung: Monika Beck
Das Projekt hatte zum Ziel, in den Pflegezentren von Tilia - Stiftung für Langzeitpflege, die rollen- und kompetenzgerechte Arbeitsteilung in Pflege und Betreuung zu verbessern und die Arbeitsabläufe und Dokumente wohnbereichs- und zentrumsübergreifend zu vereinheitlichen. Dies mit der Absicht, die Betreuungs- und Pflegequalität zu optimieren.

Bestandsaufnahme der Patienten- und Angehörigen-Edukation: Eine Studie zu Gestaltung, Inhalt, Häufigkeit und Evaluationsstand von Bildungsprogrammen in der deutschsprachigen Schweiz (2008 - 2010)

Projektleitung: Sabine Hahn
Das Ziel des Projekts war die Erfassung und Evaluation der durch Pflegefachpersonen durchgeführten Edukationsprogramme für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige. Untersucht wurden Form, Inhalt, Häufigkeit, Evaluationsstand und Design der Edukationsprogramme. Durch eine Literaturanalyse wurden Kriterien einer wirksamen Patienten- und Angehörigen-Edukation identifiziert. Die Kriterien wurden mittels semi-strukturierten Leitfadeninterviews von edukationserfahrenen Nutzern und ihren Familien, sowie Fachpersonen der Patienten-Edukation überprüft. Das Angebot an Edukationsprogrammen in Deutschschweizer Spitälern wurde erhoben und anhand der entwickelten Kriterien mit deskriptiver Statistik sowie den Methoden der Designanalyse ausgewertet.

PIONEERS (2015-2017)

Projektleitung: Caroline Gurtner
Mit dem Aktionsforschungsprojekt PIONEERS sollte die Zusammenarbeit mit Personen mit Krankheitserfahrung in den Bereichen Lehre und Forschung am Fachbereich Gesundheit der BFH systematisch entwickelt, aufgebaut und evaluiert werden. Mit PIONEERS fokussierte die BFH dabei auf die bisher wenig genutzte Ressource der Betroffenenperspektive. So soll die Qualität der Ausbildung und der Forschung gesteigert und die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessert werden.

RECAL_RECovery in integrierter Alters- und Langzeitpflege (2014-2015)

Projektleitung: Sabine Hahn
Im Auftrag des Wissenszentrums der Zentrum Schönberg AG wurde eine Literaturreview in Zusammenarbeit mit dem Institut Alter der BFH zum Thema «Recovery in der Demenzpflege» durchgeführt. Die Resultate wurden in einem wissenschaftlichen und in einem Fachjournal publiziert.

Wohnheim Riggisberg (2013-2014)

Projektleitung: Monika Beck
Das Projekt hatte zum Ziel, im Wohnheim Riggisberg die Stellenprofile der unterschiedlichen Qualifikationsstufen zu beschreiben und – nach Klärung der Abteilungsprofile – einen Grademix pro Abteilung zu empfehlen sowie zu beschreiben, welche Auswirkungen eine neue Arbeitsaufteilung auf die Tagesgestaltung und Einsatzplanung hat.

Erfassung und gezielte Förderung von Patientinnen und Patienten mit geringer Gesundheitskompetenz im Akutspital (2009-2012)

Projektleitung: Sabine Hahn
Das Projekt übersetzte ein englischsprachiges Screeninginstrument zur Identifikation von Menschen mit geringer Gesundheitskompetenz auf Deutsch und testete seine Gültigkeit bei Patientinnen und Patienten im Akutspital. Um die Gesundheitskompetenz von Patientinnen und Patienten zu fördern, wurde im Projekt zudem ein Handlungsleitfaden für Pflege- und Gesundheitsfachpersonen entwickelt

Verbale Aggression im Gesundheitswesen (2008-2012)

Projektleitung: Dirk Richter
Verbale Aggressionen im Gesundheitswesen sind häufige vorkommende und für die Mitarbeitenden potenziell belastende Ereignisse. Im Gegensatz zu körperlichen Übergriffen wurden verbale Aggressionen bislang kaum wissenschaftlich untersucht.

Aggressionsmanagement (2008-2010)

Projektleitung: Sabine Hahn
Das Projekt schloss eine Wissenslücke in der Prävention und Intervention im Umgang mit Patientenaggressionen. Es analysierte die Interaktion zwischen Patientinnen und Patienten, Pflegepersonen sowie räumlichen Umgebungsfaktoren in den Spitälern. Die Projektresultate zeigten konkrete Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in Bezug auf Patientenaggressionen auf.

Aggression im Akutspital (2007-2008)

Projektleitung: Sabine Hahn
Aggression und Gewalt stellen eine zunehmende Herausforderung für Mitarbeitende im Gesundheitswesen dar. Wurde neben körperlicher auch verbale Aggression und Bedrohung berücksichtigt, konnte die Studie aufzeigen, dass jährlich ca. 70 Prozent der Mitarbeitenden im Akutspital Aggressionen von Patientinnen und/oder Patienten und deren Angehörigen erlebten.

Best Practice in Pflege und Betreuung psychisch erkrankter Menschen (2009-2012)

Projektleitung: Dirk Richter
Ziel des Projekts war es, Kerninhalte psychiatrischer Pflege zu bestimmen. Hierzu wurden Pflegetheorien und -modelle mittels einer Literatur-Metasynthese analysiert. Um zu eruieren, inwiefern sie die Realität und den Bedarf an professioneller Pflege abbilden wurden die Resultate Pflegeexpertinnen und -experten sowie psychisch kranken Menschen vorgelegt. Die Untersuchung ermöglichte die Schlussfolgerungen auf Kompetenz- und Ausbildungsebene psychiatrischer Krankenpflege sowie für die Theorieentwicklung. Es wurden Entwicklungsschwerpunkte für die Pflegepraxis, Forschungsthemen und spezifische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erarbeitet.

Konfliktinterventionen in somatischen Akutspitälern (2013-2016)

Projektleitung: Dirk Richter
Verbale und körperliche Konflikte zwischen Mitarbeitenden und Patientinnen und Patienten gehören zum Arbeitsalltag in vielen Spitälern. Das Projekt verfolgte zwei Ziele: Zum einen sollte erhoben werden, welche Interventionen des Konfliktmanagements aktuell angewandt wurden. Zum anderen wurden Interventionen entwickelt, die systematisch zu einer Deeskalation der Situation führten.

PEPER - Patients‘ Experiences with Participation in ERAS (2015-2017)

Projektleitung: Madeleine Bernet
Das Projekt untersuchte das Behandlungskonzept Enhanced Recovery after Surgery (ERAS) aus der Sicht von Patientinnen und Patienten. Untersucht wurde, wie Patientinnen und Patienten den Einbezug in die Behandlung und Pflege erleben und welche Bedürfnisse sie betreffend Einbezug, Information und Beratung haben. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Lindenhofspital Bern durchgeführt und durch die Stiftung Lindenhof Bern, Fonds Lehre und Forschung, unterstützt.

Q-PEN - Quality of Patient Education in Nursing (2013-2015) 

Projektleitung: Kathrin Sommerhalder
Das Projekt untersuchte im Auftrag des Schweizer Paraplegiker-Zentrums den Nutzen der pflegerischen Patientenedukation aus Sicht der Patientinnen und Patienten.

RESPONS - Leben im Pflegeheim in der Schweiz – Sicht der Bewohnenden (2013-2017) 

Projektleitung: Sabine Hahn
Das Projekt «RESidents Perspectives Of Living in Nursing Homes in Switzerland» (RESPONS) untersuchte die Pflegequalität aus der Sicht der Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner. Das Projekt wurde von der Stiftung Pflegewissenschaft Schweiz, der Schweizerischen Alzheimervereinigung und der BFH finanziell unterstützt.

Evaluation Projekt «Übergang Begleitetes Wohnen – Psychiatrie und zurück» (2013-2014)

Projektleitung: Dirk Richter
Es handelte sich um eine Evaluation eines laufenden Projekts, das die Überleitung zwischen der stationären psychiatrischen Versorgung und dem begleiteten Wohnen verbessern sollte.

IMAGE - Neues Informationsmanagement in der Geburtshilfe (2016-2018)

Projektleitung: Madeleine Bernet und Eliane GuglerDie Lindenhofgruppe informierte Patientinnen der Geburtshilfe primär mit Broschüren. Dem Wandel im Informationsmanagement Rechnung tragend, soll dies angepasst werden. Anhand Fokusgruppeninterviews mit Betroffenen wurden Erfahrungen mit den bisherigen Informationsmitteln sowie deren Bedürfnisse erfasst. Die daraus resultierenden Erkenntnisse und eine Literaturrecherche bildeten die Grundlage zur Weiterentwicklung eines innovativen und an den zukünftigen Bedarf angepassten Informationsmanagements in der Geburtshilfe. Dadurch soll die personenzentrierte Betreuung optimiert werden. Es ist geplant, die Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie auf weitere Patientengruppen zu übertragen.

KULTurA – Kommunikatives Umfeld und Lebensqualität in transkulturellen Alterseinrichtungen (2012-2013) 

Co-Projektleitung: MinuAfzali, Hochschule der Künste Bern und Sabine Hahn, Fachbereich Gesundheit
Kulturspezifische Altersheime sind eine Antwort auf das Bedürfnis, im Alter in einem Umfeld leben zu können, welches die persönlichen und kulturellen Erfahrungen der Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt. Das Projekt untersuchte das kommunikative Umfeld einer mediterranen Abteilung. Ziel war es, Faktoren zu identifizieren, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern positiv bewertet wurden oder eine positive Wirkung auf deren Lebensqualität hatten. Weiter wurden Empfehlungen für die Gestaltung eines kultursensiblen Umfelds in Alters- und Pflegeinstitutionen erarbeitet, welche den von Fachleuten geforderten transkulturellen Wandel in Pflegeeinrichtungen unterstützten.

Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus und Kinder 2011-2015 (seit 2011 jährlich)

Projektleitung: Christa Vangelooven
Die nationalen Vergleichsberichte 2011 - 2015 (Erwachsene) sowie Dekubitus Kinder (2013 - 2015) inklusive risikoadjustierte Ergebnisse sind auf der Website der ANQ veröffentlicht.

Pflegequalität Spitex Bern: Patienten mit Sturzrisiko und Malnutrition (2013-2014)

Projektleitung: Thomas Schwarze
Die Spitex Bern und die BFH erarbeiteten gemeinsam, wie die Struktur-, Prozess- und Ergebnisindikatoren der Pflegephänomene Sturzrisiko und Malnutrition besser erfasst und überprüft werden könnten. Ziel dieses Projekts war es, anhand der Indikatoren Sturz/Sturzrisiko und Malnutrition Grundlagenwissen zu erarbeiten, um dies für die Erhebung der Qualität bei weiteren in der ambulanten Pflege relevanten Pflegeindikatoren anwenden zu können.

Screening Mangelernährung (2009-2012)

Projektleitung: Sabine Hahn
Mangelernährung wird im Klinikalltag häufig übersehen, beeinflusst die klinischen Ergebnisse negativ und verursacht Kosten. Die Studie untersuchte Barrieren und Promotoren zur Verwendung von Mangelernährungsscreenings sowie implementierte ein Screeing Tool im klinischen Alltag.

TARMED – Nichtärztliche Leistungen (2013-2016)

Projektleitung: Dirk Richter
Ambulante Leistungen werden im Gesundheitswesen der Schweiz über den TARMED-Tarif abgerechnet. Im Rahmen der Einführung des TARMED-Tarifs wurden Produktivitätsannahmen für die nichtärztlichen Leistungen gemacht, die empirisch nie geprüft wurden. Im Auftrag von «H+ - Die Spitäler der Schweiz» wurden diese empirischen Grundlagen überprüft.

Testung eines Bedarfsabklärungsinstruments für Leistungen des Wohnens mit Dienstleistungen (2010-2011)

Projektleitung: Sabine Hahn
Das Projekt testete ein Bedarfsabklärungsinstrument für Module des Wohnens mit Dienstleistungen. Das Instrument wurde von der Pro Senectute Kanton Bern im Auftrag des Alters- und Behindertenamts des Kantons Bern entwickelt. Im Projekt wurde überprüft, ob das Bedarfsabklärungsinstrument den Unterstützungsbedarf gültig und zuverlässig erfasst.

Umgebung, Kommunikationsdesign und kritische Ereignisse in der Langzeitpflege (2013-2014) 

Projektleitung: Dirk Richter
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der BFH mit einem grossen Träger von Einrichtungen der Langzeitpflege in Bern sollten die Auswirkungen der räumlichen Umgebung auf kritische Ereignisse wie Stürze untersucht werden. Beteiligt waren neben dem Fachbereich Gesundheit die Hochschule der Künste und das Departement Architektur, Holz und Bau der BFH.

TAO Community & Collaboration (2010-2014)

Projektleitung: Beat Estermann, Fachbereich Wirtschaft Teilprojektleitung: Dirk Richter
Das Projekt wollte älteren Menschen den Zugang zu Online-Communities und Online-Kollaborationsprojekten erleichtern, um ihnen dadurch neue Möglichkeiten für soziale Interaktionen und die Teilnahme an Wertschöpfungsprozessen zu eröffnen. Das Teilprojekt am Fachbereich Gesundheit untersuchte im Rahmen einer Längsschnittstudie, ob der Internetzugang für Senioren deren Lebensqualität verbessert.

AIDE-MOI I (2014-2016)

Projektleitung: Sabine Hahn, Fachbereich Gesundheit und Martin Kucera, Departement Technik und Informatik
Im Projekt AIDE-MOI wurde gemeinsam mit Betroffenen ein Sturzdetektionssensor für ältere Menschen entwickelt. Das Vorgehen ermöglichte eine echte Mitsprache und eine gezielte Entwicklung und Nutzung von Technologien der Sturzdetektion; Es stellte damit eine Innovation im Bereich der Technologieentwicklung dar. Zudem versprach das Projekt für viele Menschen eine Verbesserung ihrer Lebensqualität, ein längeres, selbständiges Wohnen und eine erhebliche Verminderung von Folge-, bzw. Gesundheitsschäden durch Stürze. Das Thema ist hoch relevant, da 25 – 35 Prozent der Schweizer Seniorinnen und Senioren im Alter von über 64 Jahren mindestens einmal im Jahr stürzen, mit steigender Häufigkeit in zunehmendem Alter.

AIDE-MOI II (2015-2018)

Projektleitung: Friederike J.S. Thilo
In der Studie AIDE-MOI II wurde untersucht, welche Faktoren die Nutzung und Nicht-Nutzung von Sturzerkennungs- / Alarmierungs-Technologien bei älteren Menschen im häuslichen Setting beeinflussen. Dazu wurden Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren, Angehörige von älteren Menschen sowie Pflegefachpersonen und Hausärztinnen und Hausärzte interviewt.

GordonApp (2013-2014)

Projektleitung: Friederike J.S. Thilo
Die Entwicklung und Testung eines elektronisch abgebildeten Basisassessmentinstruments nach Gordon in Kooperation mit Spital und Industrie.

eMatrix (2013-2015)

Projektleitung: An Ackaert Kössler, Disziplin Geburtshilfe, Fachbereich Gesundheit und Friederike J.S. Thilo
Partizipative Entwicklung einer e-Health Plattform für die integrierte Gesundheitsversorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Das Projektteam setzte sich aus Mitarbeitenden des Departements Technik und Informatik der BFH, dem Fachbereich Wirtschaft der BFH, dem Fachbereich Gesundheit und aus Gesundheitsfachpersonen (Hebammen, MPA, Gynäkologinnen und Gynäkologen, Kinderärztinnen und Kinderärzten) aus dem stationären und ambulanten Bereich, sowie aus schwangeren Frauen und Wöchnerinnen zusammen.