Sänger als Schauspieler

Das vorliegende Projekt untersucht anhand von Quellenmaterial die Entwicklung der Darstellungspraxis sowie die Beziehung zwischen Gesang und Schauspiel an den Pariser Opernbühnen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Steckbrief

Ausgangslage

Aufarbeiten der relevanten Quellen, Publikation der Ergebnisse in wissenschaftlichem Format, Nutzbarmachung der gewonnenen Erkenntnisse für die HKB-Lehre und die Neuinterpretation von Opern aus dieser Zeit.

Vorgehen

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steigen an den Pariser Opernbühnen die Erwartungen an die schauspielerischen Fähigkeiten der Sängerinnen und Sänger zunehemend. Anhand von schriftlichen Quellen und Abbildungen wird dieser Entwicklung nachgegangen und das Verhältnis von Gesang und Schauspiel in der Darstellungspraxis untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse fliesssen in die Lehre ein und bieten zugleich eine Grundlage für die Neuinterpretation von Opern aus dieser Zeit

Ergebnisse

Sichtung und Bewertung des Quellenmaterials (schriftliche und visuelle Quellen), Auswertung ausgewählter Quellen im Hinblick auf die Rekonstruktion eines für die französische Opernpraxis in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts repräsentativen Gestikkatalogs: Präsentation der Ergebnisse an Symposien und Transfer in die Lehre im Rahmen eines Workshops (s. Valorisation)

Ausblick

Eingabe des Gesuchs "Musik in Bewegung: interdisziplinäre Musiktheaterforschung zwischen 'Pathosformel' und Aufführungspraxis (am Beispiel von Giacomo Meyerbeers Opern)" beim SNF (1.10.2011). Publikation Sänger als Schauspieler Argus Verlag