Reduktion nicht-formeller Zwang in Wohn- und Pflegeheimen
Förderung eines selbstbestimmten Lebens von Menschen mit Behinderungen in Wohn- und Pflegeheimen durch die Reduktion von nicht-formellem Zwang
Steckbrief
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Beteiligte Departemente
Gesundheit
Soziale Arbeit -
Institut(e)
Pflege
Institut Kindheit, Jugend und Familie - Forschungseinheit(en) Innovationsfeld Qualität im Gesundheitswesen
- Förderorganisation Andere
- Laufzeit (geplant) 01.10.2026 - 30.04.2029
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Projektleitung
Dr. Silvia Thomann
Daniela Willener -
Projektmitarbeitende
Dr. Ursula Klopfstein
Sandra Siegrist-Dreier
Cécile JeanRichard
Vanessa Grand
Vanda Wrubel
Prof. Dr. Dirk Richter
Prof. Dr. Emanuela Chiapparini
Prof. Dr. Claudio Domenig -
Partner
Talking Pictures
Ecoplan AG
Förderorganisation: Eidg. Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Förderorganisation Ebnet Stiftung
Förderorganisation: Philipp und Henry Bender Stiftung - Schlüsselwörter Zwang; Wohn- und Pflegeheim; Partizipation; Selbstbestimmung; UN-BRK; Pflege; Soziale Arbeit
Ausgangslage
Menschen mit Behinderungen, die in Wohn- und Pflegeheimen leben, sind häufig in ihrer Freiheit und Selbstbestimmung eingeschränkt. Neben rechtlich definierten Zwangsformen wie Bewegungseinschränkungen oder fürsorgerischen Unterbringungen wirken sich auch subtilere Formen von Zwang (z. B. starre Essenszeiten) auf ihre Grundrechte aus. Diese nicht-formellen Zwangsformen sind bisher wenig beschrieben und strukturierte Ansätze für dessen Reduktion fehlen.
Vorgehen
Gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen, Beistandspersonen, Wohn- und Pflegeheimen sowie national agierenden Verbänden wird untersucht, welche Formen nicht-formellen Zwangs auftreten und welche Handlungsmöglichkeiten die verschiedenen involvierten Personen zur Reduktion haben. Darauf aufbauend wird eine Tool-Box zum Erkennen, Thematisieren und Verändern nicht-formellen Zwangs für die Zielgruppen (Bewohnende, vertretungsberechtige Personen, Mitarbeitende von Wohn- und Pflegeheimen) entwickelt, die in der gesamten Schweiz einsetzbar ist.