Digital Forensics & Cyber Investigation

Unternehmen, Industrie und öffentliche Institutionen und Infrastruktur sind heute von Cyber-Kriminalität bedroht oder betroffen. Forensikerinnen und Forensiker sowie Ermittlerinnen und Ermittler für Cyber-Kriminalität müssen digitale Beweismittel aus unterschiedlichsten, komplexen Quellen sammeln und analysieren. Sie benötigen genaues Wissen über Angriffsszenarien, Akteure, Untersuchungsmethoden und -techniken, sowie regulatorische Grundlagen in diesem Bereich. Der MAS in Digital Forensics & Cyber Investigation vermittelt Ihnen alles notwendige Wissen, Methoden und Kompetenzen dazu.

Der Studiengang:

  • bietet einzigartige Module in digitaler Forensik an,

  • legt den Schwerpunkt gleichermassen auf digitale Forensik und Cyber Investigation,

  • behandelt die digitale Forensik: Speicherung, Betriebssysteme, Anwendungen, Malware-Analyse, Netzwerke, Cloud, Social Media, Verschlüsselung,

  • behandelt Forensik-Hardware: mobile Geräte, IoT-Systeme, Automobile, Drohnen, industrielle Steuerungssysteme, medizinische Geräte, Chip-off und JTAG,

  • behandelt Cyber-Untersuchungen: Rekonstruktion von Cyberkriminalität, Zuweisung, Informationen, Botnets, Cyber-Betrug, digitale Zahlungen und virtuelle Währungen, Datendiebstahl, Datenanalyse,

  • findet in in 4 Blockwochen pro Semester statt,

  • wird in englischer Sprache von international anerkannten Fachpersonen unterrichtet.

     

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Advanced Studies (MAS)
  • Dauer 5 Semester
  • Anzahl ECTS 60 ECTS-Credits
  • Kosten ab CHF 34’000
  • Unterrichtssprache Englisch
  • Studienort Biel, Bern
  • Departement Technik und Informatik
  • Nächste Infoveranstaltung 17.10.2019 in Bern, Wankdorffeldstrasse 102

Kontakt

Inhalt und Aufbau

Portrait

Unternehmen, Industrie und öffentliche Institutionen und Infrastruktur sind heute von Cyber-Kriminalität bedroht oder betroffen. Forensikerinnen und Forensiker sowie Ermittlerinnen und Ermittler für Cyber-Kriminalität müssen digitale Beweismittel aus unterschiedlichsten, komplexen Quellen sammeln und analysieren. Sie benötigen genaues Wissen über Angriffsszenarien, Akteure, Untersuchungsmethoden und -techniken, sowie regulatorische Grundlagen in diesem Bereich. Der MAS in Digital Forensics & Cyber Investigation (DFCI) vermittelt Ihnen alles notwendige Wissen, Methoden und Kompetenzen dazu.

Ausbildungsziel

  • Sie verstehen die grundlegenden Konzepte der modernen digitalen Forensik.
  • Sie sind in der Lage, Beweise aus verschiedenen digitalen Quellen zu extrahieren und analysieren.
  • Sie lernen, komplexe Cyber-Ermittlungen durchzuführen.

Der MAS DFCI ist folgendermassen aufgebaut:

  • Dauer: 5 Semester
  • 4 CAS-Module à 12 ECTS-Credits
  • Master-Thesis

Module

  • CAS DFCI Fundamentals
  • CAS Advanced Digital Forensics
  • CAS DFCI Specialist 1
  • CAS DFCI Specialist 2

 

Master-Thesis

Die Master-Thesis baut auf den erworbenen Kompetenzen im vorangehenden Studium auf. Sie dient der systematischen und methodischen Vertiefung und Anwendung im Rahmen eines Praxisprojekts. Sie wenden die erlernten Methoden und Fachkenntnisse in einer bestimmten Anwendungsdomäne oder einem bestimmten Einsatzgebiet im Unternehmen an.

Die Themenvorschläge für die Master-Thesis werden in der Regel aus Ihrem beruflichen Umfeld heraus eingereicht und werden von einer Expertin, einem Experten der Fachhochschule und von einer Betreuerin, einem Betreuer seitens Auftraggeber (Themensponsor) betreut. Die Master-Thesis umfasst 12 ECTS-Credits.

  • Kontaktunterricht
  • Selbststudium
  • Projektarbeiten
  • Master-Thesis

Je nach CAS umfassen die Kompetenznachweise Projektarbeiten und Prüfungen, die mit einer ECTS-Note A bis F abgeschlossen werden. Zum Schluss des MAS-Studiums erhalten Sie einen Gesamt-Leistungsnachweis (MAS-Diplomzeugnis).

Titel + Abschluss

Master of Advanced Studies (MAS) in «Digital Forensics & Cyber Investigation»

Voraussetzungen + Zulassung

Der MAS richtet sich an Personen mit einer IT-Ausbildung, die sich in digitaler Forensik spezialisieren wollen sowie an Forensikerinnen und Forensiker, die ihre technischen Fähigkeiten vertiefen wollen.

Zulassungsbedingungen

Zugelassen sind Sie als Inhaberin oder Inhaber eines Hochschulsabschlusses auf Bachelorstufe mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Zulassungen sind auch ohne Hochschulabschluss möglich, wenn Sie über eine gleichwertige Aus-/Weiterbildung und zusätzliche Berufserfahrung verfügen.

Ausnahmen

Die Studienleitung kann in allen Fällen eine Dossierprüfung vornehmen und – eventuell mit Auflagen zur Modulwahl – über die Zulassung entscheiden.

Infoveranstaltungen + Beratung

Infrastruktur

Nachfolgend sind die wichtigsten Informationen betreffend IT-Infrastruktur am Standort Bern, Wankdorffeldstrasse zusammengefasst.

Detaillierte Informationen sowie Kauftipps und Links zu vergünstigten Angeboten für Studierende finden Sie auf den offiziellen Webseiten der IT-Services im Intranet. Entsprechend sind diese Seiten nur mit BFH-Username und Passwort zugänglich.

Username und Passwort

Sie erhalten zu Studienbeginn ein Benutzerkonto der BFH, welches Sie als Zugang für alle IT-Services benötigt wird. Bitte ändern Sie Ihr Initialpasswort!

WLAN

In allen Gebäuden der BFH steht Ihnen ein sicherer WLAN Zugang zum Schulnetz zur Verfügung.

WLAN-Bezeichnung Anmeldung Verschlüsselung

VPN

bfh Username/Password WPA2

nicht notwendig

eduroam Username/Password WPA2

notwendig

bfh-open

Mobile-Nummer keine

empfohlen

 

Unsere Studierenden nutzen in den Gebäuden der BFH das WLAN "bfh“. Das WLAN „eduroam“ ist für Gäste fremder Hochschulen vorgesehen und darf von den Studierenden der BFH auswärts, zusammen mit VPN verwendet werden. Für Gäste aus der Industrie steht das WLAN „bfh-open“ nach Anmeldung mit den Smart-Phone zur Verfügung. 

E-Mail

Für jeden Benutzeraccount wird an der BFH ein eigenes E-Mail-Konto eingerichtet.

Dieses lautet jeweils: kürzel@bfh.ch oder vorname.name@student.bfh.ch.

Die Adresse steht während der ganzen Studiendauer zur Verfügung und wird von den Dozierenden und der Administration zur Kommunikation verwendet. Es ist empfehlenswert, dieses Konto mindestens einmal pro Tag zu überprüfen. Folgende Varianten stehen zur Verfügung:

  • Verwendung von Microsoft Outlook oder eines andern eigenen E-Mail Client mittels IMAPS resp. SMTP/TLS über imap.bfh.ch:993 (SSL/TLS) und smpt.bfh.ch:587 (STARTTLS)
  • Nachrichten, welche an die BFH-Adresse eingehen, können auch an eine andere (private) Adresse umgeleitet werden.

Homedrive

Mit dem eigenem Benutzeraccount wird den Studierenden an der BFH auch persönlicher Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Auf den PC der BFH ist dieser beispielsweise unter "My Documents" abgebildet. Auf dem eigenen PC kann folgendermassen darauf zugegriffen werden:

  • Zugriff mit SCP/SFTP via sslportal.bfh.ch
  • Über die Windows-Protokolle SMB, resp. CIFS kann das Home-Directory über den UNC \\bfhfilerbe01.bfh.ch\kürzel eingebunden werden (erfordert ggf. eine VPN-Verbindung).

Weitere Datenshares

  • \\bfh.ch\data Zentrale Datenablage der Abteilungen
  • \\bfh.ch\data\TI\pool geeignet für den ungesicherten Datenaustausch bei Gruppenarbeiten

Kopieren und Drucken

Zum Kopieren und Drucken stehen an der Wankdorffeldstrasse zwei grosse Druckcenter, in der ersten und zweiten Etage, zur Verfügung.
Unter Voraussetzung einer VPN-Verbindung können diese Drucker über den  Printserver \\print.bfh.ch\FollowMe genutzt werden.
Zum Auslösen der Kopier- und Druckaufträge wird die persönliche BFH-Card benötigt.

Bitte beachten!

  • Verwenden Sie immer die FQDN-Notation (Angabe des Hostnamens mit Domain, z.B. webmail.bfh.ch). Somit vermeiden Sie Konflikte und Ärger.
  • Bei der Abfrage von Usernamen und Passwörtern für Shares und andere Windows-Services der BFH schreiben Sie für Ihren Benutzernamen (Kürzel) bevorzugt "bfh\kürzel" oder "kürzel@bfh.ch"
  • Bei Problemen im Zusammenhang der IT-Infrastruktur melden Sie diese bitte unverzüglich über unser Trouble-Ticket System.

Falls Sie keine Antiviren-Software auf Ihrem Notebook installiert haben, verwenden Sie bitte während der Dauer Ihres Studiums den von der BFH zur Verfügung gestellten Virenschutz von Sophos für Windows, MAC oder Linux-Systeme.