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Mikrobielle Schutzkulturen gegen schwarze Wurzelfäule (Thielavio-psis basicola) auf Karotten

Factsheet

  • Lead department School of Agricultural, Forest and Food Sciences
  • Institute Consumer-focused Food Production
  • Research unit Bioconversion and Protective Cultures
  • Funding organisation Schweizerische Eidgenossenschaft (Bundesverwaltung)
  • Duration (planned) 01.06.2020 - 31.05.2022
  • Project management Elisabeth Eugster
  • Head of project Elisabeth Eugster
  • Keywords Karotten, Thielaviopsis basicola, biologischer Pflanzenschutz, Milchsäurebakterien, Schutzkultur

Situation

Thielaviopsis (T.) basicola (syn. Chalara elegans) verursacht die schwarze Wurzelfäule, die je nach Pflanzenart zu massiven Ernte- und Lagerausfällen führen kann. Der bodenbürtige Schimmelpilz ist weltweit verbreitet und mit mindestens 170 Pflanzengattungen wie beispielsweise Leguminosen, Äpfel, Pfirsiche, Zitrone, Zucchini, Baumwolle, Tabak, verschiedenen Wurzelgemüsen assoziiert. In der CH ist T. basicola insbesondere bei Karotten ein gefürchteter, pflanzenpathogener Schimmelpilz. Die Effekte der Krankheit sind meistens erst spät (im Zwischenlager, Verkaufsregal oder zu Hause im Kühlschrank) zu beobachten. Das vorliegende Projekt hat zum Ziel, eine alternative Biokonservierungsmethode basierend auf einer Schutzkultur, die aus Milchsäurebakterien besteht, zu entwickeln. Damit soll ein resilientes, mikrobielles System aufgebaut werden, das die Entstehung von Schwarzfäule auf Karotten (als Modellorganismus) verhindert. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen der BFH HAFL, Agroscope und der Universität Fribourg durchgeführt und durch die CH Gemüsebranche (Swisscofel, VSGP) unterstützt.