Teilzeitarbeit nach der Geburt. Eine kausale Schätzung der Einkommensbusse

Reduzieren Frauen nach der Geburt eines Kindes ihr Arbeitspensum, müssen sie nicht nur mit den kalkulierbaren Lohneinbussen rechnen. Erhöhen sie später das Pensum, verdienen sie oft nicht mehr gleich viel.

Factsheet

  • Lead department Social Work
  • Additional departments Business
  • Institute Social Security focus area
  • Funding organisation SNSF
  • Duration (planned) 01.04.2020 - 31.03.2021
  • Project management Debra Hevenstone
  • Head of project Debra Hevenstone
  • Keywords Teilzeitarbeit, Mutterschaftslohneinbussen

Situation

Reduzieren Frauen nach der Geburt eines Kindes ihr Arbeitspensum, müssen sie nicht nur mit den kalkulierbaren Lohneinbussen rechnen. Erhöhen sie später das Pensum, verdienen sie oft nicht mehr gleich viel. Wie hoch die gesamte Einbusse für diese Frauen ausfällt, untersucht ein Forschungsprojekt der BFH.

Course of action

Das Forschungsteam vergleicht die langfristigen Einkommensprofile von zwei Gruppen von jungen Müttern: Der Partner der einen Gruppe verliert den Job während der sensiblen Phase zwischen Schwangerschaft und ersten Lebensmonaten des gemeinsamen Kindes. In der anderen Gruppe bleibt der Partner im Beruf. Dies erlaubt Rückschlüsse auf die Einbussen zu ziehen und sie zwischen den Berufsgruppen zu vergleichen. Die Erkenntnisse sollen den Betroffenen den Entscheid vereinfachen.