Hack4SocialGood Für eine inklusive Digitalisierung

Der Hack4SocialGood bringt Menschen aus dem Technik- und Sozialbereich zusammen, um an einer zweitägigen Veranstaltung sozialen Organisationen zu helfen, Lösungen für Anliegen im Digitalisierungsbereich zu finden. Am Anlass können sich alle engagieren, egal welchen Hintergrund sie haben.

31.03.2023, 13.30 Uhr bis 01.04.2023, 18.00 Uhr – Berner Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, Bern

Steckbrief

  • Startdatum 31.03.2023, 13.30 Uhr
    In Kalender eintragen
  • Enddatum 01.04.2023, 18.00 Uhr
  • Ort Berner Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, Bern
  • Anmeldefrist 20.3.2023
  • Kosten Freiwillige Spende

Der soziale Sektor hat wichtige Bedürfnisse in bezüglich der Digitalisierung, wie z.B. Software, Online-Tools und Datenanalyse. Manchmal bleiben diese Bedürfnisse unerkannt oder es gibt nicht genügend Ressourcen, um sie zu erfüllen. Gleichzeitig gibt es Menschen mit technischem Know-how und Ressourcen, die von der Zusammenarbeit mit dem sozialen Sektor profitieren könnten - von Erfahrungen im Lebenslaufs über Networking bis zur Rekrutierung und Entwicklung langfristiger Projekte. Es kann aber auch einfach darum gehen, sich sozial zu engagieren.

Am der zweitägigen Verantstaltung schlagen wir eine Brücke zwischen dem technischen und dem sozialen Sektor sowie einfach Interessierten. Dabei lösen wir reale Probleme, die von Sozialen Organisationen eingebracht werden und mit Daten oder Software zu tun haben. 

Der Freitag beginnt mit einer inspirierenden Präsentation zur Digitalisierung im sozialen Sektor, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Akteur*innen von innovativen Projekten. Den Rest Freitags und einen Teil des Samstags arbeiten die Teilnehmenden dann in kleinen interdisziplinären Teams zusammen, um Lösungen zu erarbeiten und Prototypen zu entwickeln. 

Die Veranstaltung endet mit einer Präsentation aller Lösungen sowie der Vergabe eines Jury- und eines Publikumpreises für die besten Lösungsansätze. 

Während der gesamten Veranstaltung gibt es Catering, gesellige Pausen und viel Spass. Melde dich an, um mit uns das Beste aus der Veranstaltung herauszuholen, interessante Leute zu treffen und anregende Gespräche zu führen.

People joined around a laptop

Haben Sie eine Idee für eine Challenge aus Ihrer Organisation? Dann melden Sie sich bei uns!

Freitag, 31. März

13:30-13:40 Einführung
13.40-14.10

Keynote:

 

«Augmented Intelligence in the Digital Society of the Future»
- Mascha Kurpicz-Briki (Berner Fachhochschule)

14.10-15.00

Podiumsdiskussion:

 

«Social Organizations and the Challenge of Digitalization»
- Sophie Acherman (Stop Hate Speech)     
- Beat Hohermuth (Diartis)    
- Rafael Freuler (Jugendarbeit.digital)

 

Moderation: David Lätsch (ZHAW Soziale Arbeit)

15.00-15.20 Pause und Snacks
15.20-16.00 Präsentation der Challenges und Teambildung
16.00-21.00 Teamarbeit mit Working-Pizza-Dinner-Break um 18.00

 

Kinderprogramm

Damit auch Personen mit Kindern am Hack4SocialGood teilnehmen können, bieten wir am Samstag 1. April von 9:00 - 15:30 Uhr ein flexibles, betreutes Programm für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren an.

  • SPIKE Essentials: Programmierbare Lego-Roboter
  • Blue-Bot: Programmierbarer Lernroboter

Einstieg und Schluss jederzeit möglich
Znüni und BrownBag-Lunch inbegriffen
Anmeldung erwünscht (siehe Formular)

In Zusammenarbeit mit PHBern
Gesponsert von sozialinfo.ch

Samstag, 1. April

8.00-9.00 Frühstück
9.00-15.30 Teamarbeit mit Brownbag-Lunch um 12.00
15.30-16.30 Team-Präsentationen
16.30-17.00 Apéro riche | Jury-Entscheidung
17.00-18.00 Preise und weiterhin Apéro                                                    

A - Fachsoftware für Förderplanung modernisieren und Web-App erstellen

Soquflex ist eine kleine, aber feine Journal-Software, die das Erfassen von Klientenereignissen in (Klein-) Instituten wie z.B. Pflegefamilien stark vereinfacht. Die Software basiert aktuell auf Windows. Wir wollen eine smarte und elegante Art ausarbeiten, wie heutzutage eine moderne Förderplanung aussieht. Dies mit dem Ziel, diese in der bestehenden Journalsoftware «Soquflex» zu integrieren. Mit dieser Challenge soll der Grundstein gelegt werden, die Software weiterzuentwickeln und als reponsive Web-Applikation anzubieten.

B - AI-Suche nach Unterstützung für Jugendliche

Wenn Jugendliche online nach persönlicher Hilfe suchen, sind sie oft erfolglos - obwohl es viele Organisationen und staatliche Programme gibt, die sehr hochwertige Unterstützung für ein breites Spektrum von Problemen anbieten. Wie könnten wir KI nutzen, um Jugendliche schnell mit der besten Organisation oder Person zu verbinden, die ihnen bei der Lösung ihrer spezifischen Probleme helfen kann? Wie könnte man die Probleme der Jugendlichen am besten verstehen und sie mit dem passenden Hilfsprogramm zusammenbringen?

C.1 - Bedarf von Quartierbewohner*innen bezüglich digitaler Teilhabe und Kompetenzen

Wir kennen den Bedarf an digitaler Unterstützung unserer Zielgruppe. Auf Basis dieser Ergebnisse können in einem Folgeschritt entsprechende Massnahmen für mögliche Angebote der Quartierarbeit abgeleitet werden. Wie können die Digitalkompetenzen niederschwellig und aussagekräftig erhoben werden? Wie können die gewonnenen Erhebungsdaten für die Gestaltung eines neuen Angebots ausgewertet werden? 

C.2 - Webbasierte Applikation für soziale Dienststellen und Unterstützungsangebote

Informationsarbeit und niederschwellige Beratungsleistungen für benachteiligte Quartierbewohner*innen gehören zu den Kernaufgaben der VBG. Wir sind mit diversen sozialen Problemlagen konfrontiert und versuchen jeweils an die passendste Stelle zu triagieren. Oft stellen wir fest, dass es viele Unterstützungsangebote gibt, diese aber bei der Zielgruppe oft zu wenig bekannt sind oder diese aufgrund fehlender Grundkompetenzen (Lesen, Digitalkompetenz) nicht alleine gefunden werden. Eine Suchmaske nach sozialen Themen idealerweise in leichter Sprache und Übersetzungsfunktion würde vielen Quartierbewohner*innen das Suchen eines passenden Angebots sehr erleichtern.  

D - Studierende und Jugendliche ermutigen, sich freiwillig für Nachhaltigkeitsinitiativen zu engagieren

Die Sustainability Week Switzerland ist ein Netzwerk von Studierenden aus der ganzen Schweiz, bei dem alle Hochschultypen vertreten sind. Wir empowern Studierende, um sich für mehr Nachhaltigkeit an ihren Hochschulen einzusetzen. Dies geschieht durch Sensibilisierung und die Aufarbeitung relevanter Themen in Zusammenarbeit mit relevanten Partner*innen. Durch freiwillig engagierte Studierende werden in mindestens 12 Städten Nachhaltigkeitswochen organisiert mit diversen Events zu den Themen der ökologische, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit.

Die Challenge soll herausfinden, wie neue Studierende motiviert werden können, sich weiterzubilden und sich für eine nachhaltigere Zukunft einzusetzen. Interessant ist auch herauszufinden, welche Angebote weshalb attraktiv sind und wie sich wichtige Themen anregend vermitteln lassen.

E - Eine Community-App um die Generationen zusammenzubringen

Die App soll es den Nutzer*innen ermöglichen, aus einer Bibliothek von guten Taten Optionen auszuwählen, die sie erfüllen und mit der Gemeinschaft teilen können. Das Hackathon-Team wird zu Beginn der Veranstaltung von Bewohner*innen von Altersheimen und Bonjour-Mitarbeiter*innen unterstützt, um Fragen zum bestehenden Code zu beantworten. Probiert zunächst die Grow-App aus und werft einen Blick auf den Code. Dann lasst uns kreativ werden! 

F - Verbesserung von Daten und Software zur besseren Klient*innen-Unterstützung

Nutzen der digitalen Möglichkeiten für die Beratung von Klient*innen im Alltag eines Sozialdienstes. Entwickeln eines Konzeptes und Schaffung der nötigen technischen Voraussetzungen.

G - Den Menschen helfen, sich gegenseitig zu helfen

Gärngschee ist eine Community von über 23‘000 Personen, die sich füreinander und für andere — insbesondere armutsbetroffene Menschen einsetzt. Gärngschee macht verschiedene Aktionen, z.B stellen Menschen, die nicht die Mittel haben, Geschenke zu kaufen, ihre Wünsche online und andere erfüllen diese Wünsche. Die Aktion wird jedes Jahr grösser und braucht dringend eine Automatisierung. Wie könnte Software das Team entlasten und die Prozesse optimieren?

H - Social Media Strategie für Sozialdienste

Für den Regionalen Sozialdienst Frutigen soll eine Strategie für den Auftritt in den Sozialen Medien entwickelt werden. Dabei sollen die Dienstleistungsbereiche Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Sozialhilfe sowie Kindes- und Erwachsenenschutz berücksichtigt werden. Der Nutzen medialer Präsenz durch Posts, Webinare, Erklärvideos etc. für den Abbau allfälliger Vorurteile und Hemmschwellen soll im Hinblick auf die rechtzeitige Inanspruchnahme von Hilfe dargestellt werden. Welcher Kanal wird von unseren potentiellen Zielgruppen am ehesten genutzt: Insta, TikTok, YouTube, Facebook? Man könnte dies am Beispiel von drei thematischen Beiträgen untersuchen, die auf allen Kanälen gestreut werden. Indikator wären dann die Aufrufe, die Kommentare und allfällige Kontaktaufnahme im Messenger. 

I - Challenge von Brändi

Beschrieb kommt demnächst

Die Menschen, die zur Verbesserung der Digitalisierung im Sozialbereich beitragen und sicherstellen wollen, dass sie gleichberechtigt und fair umgesetzt wird. 

Dazu zählen nicht nur Leute aus dem Techniksektor, sondern auch Personen aus der Sozialarbeit, der Forschung und alle weiteren Interessierten.

An der Veranstaltung werden wir Lösungen für spezifische Digitalisierungsprobleme (Software, Daten usw.) entwicklen, die vom sozialen Sektor eingebracht werden. Dies kann ein ein Prototyp oder ein Ausgangspunkt für eine Organisation sein. 

Genauso wichtig wie die eigentliche Arbeit ist die Begegnung. Die Veranstaltung wird verschiedene Menschen zusammenbringen und hoffentlich die Möglichkeit bieten, kreativ über die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung im sozialen Sektor nachzudenken und dabei Spass zu haben. 

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