Seilkransimulation 4.0 - Entwicklung prozessunterstützendes Planungsinstrument

Die kostenintensive Seilkranbringung und die verfahrenstechnisch bedingte hohe Zahl an Handlungsoptionen sollen mit dem im Projekt zu entwickelnden Seilkran-Simulationsmodell möglichst genau abgebildet werden.

Steckbrief

  • Lead-Departement Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften
  • Institut Multifunktionale Waldwirtschaft
  • Forschungseinheit Forstliche Produktion
  • Förderorganisation Schweizerische Eidgenossenschaft (Bundesverwaltung)
  • Laufzeit (geplant) 01.09.2021 - 15.07.2022
  • Projektverantwortung Prof. Dr. Martin Ziesak
  • Projektleitung Prof. Dr. Martin Ziesak
  • Projektmitarbeitende Prof. Dr. Martin Ziesak
    Michael Starke
    Patrick Dietsch
  • Partner Institut für Mensch-Maschine-Interaktion RWTH Aachen
  • Schlüsselwörter Simulationsmodell, Seilkran, Holzernte, digitaler Zwilling

Ausgangslage

Ein bedeutender Anteil der Holzernte in steilem Gelände wird auch in Zukunft mit Seilkrananlagen erfolgen. In der Schweiz ist gar mit einer Zunahme der Holzernte in steilem Gelände zu rechnen, unter anderem deswegen, weil dort hohe Holzvorräte vorhanden sind. Um die Planung und die Durchführung von Holzerntemassnahmen mit Seilkrananlagen zu verbessern und die Kosten der Holzernte zu senken, ist es wichtig, ein Hilfsmittel zu haben, welches: 1. Die Einsatz- und Trassenplanung sowie die Hiebsdurchführung in die Planungsebene integrieren kann; 2. Die waldbauliche Situation berücksichtigt; 3. Daten auf Einzelstammebene betrachten kann; 4. Zukunftssicher und somit anpassbar entwickelt wird. Das Projekt "Seilkransimulation 4.0" nutzt um dies zu bewerkstelligen, die Möglichkeiten der "ereignisdiskreten Simulation". Durch Verwendung einer Industrie 4.0 Architektur ergibt sich weiter die Möglichkeit, die Durchführung des Hiebes (aktiv) steuernd zu begleiten. Dies setzt voraus, dass die eingesetzten Maschinen und Hardwarekomponenten digital ans System angekoppelt werden.