Bauingenieurwesen

Mit einem Bachelor in Bauingenieurwesen gestalten Sie die Lebensräume von morgen – in einem vielfältigen Umfeld mit exzellenten Berufsaussichten.

Der Studiengang:

  • macht Sie mit den vielfältigen Fachgebieten des Bauingenieurwesens bekannt: vom Bau von Tragwerken über den Grund- und Wasserbau bis zum Verkehrswegebau,
  • bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Schwerpunkte in einem breiten Angebot an Wahlpflichtmodulen selbst zu setzen,
  • vermittelt Ihnen das Rüstzeug, um spannende Projekte in einem vielfältigen Berufsumfeld umzusetzen,
  • bietet Ihnen eine persönliche Studienatmosphäre, in der Sie individuell betreut werden.

Bauingenieurwesen studieren an der BFH

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Science (BSc) in Bauingenieurwesen
  • Vertiefungen Keine
  • Studienform Vollzeit (6 Semester) / Teilzeit (8 Semester)
  • Studienbeginn KW 38
  • Anmeldefrist 31. Juli
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Burgdorf
  • Departement Architektur, Holz und Bau

Inhalt + Aufbau

Im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen vermitteln wir Ihnen die mathematisch-naturwissenschaftlichen und die fachlichen Grundlagen in der Tragwerksplanung, im Verkehrswege- sowie im Grund- und Wasserbau. Weiter werden Fähigkeiten wie Projektmanagement oder Kommunikation geschult. Durch die Wahlpflichtmodule ab dem vierten Semester können Sie fachliche Schwerpunkte setzen.

Portrait

Das Berufsbild der Bauingenieure ist sehr vielfältig. Ob Autobahn oder Abfallwirtschaft, Geotechnik oder Gebäudesanierung, Bauleitung oder Brückenbau, Hochhaus oder Hochwasserschutz – Bauingenieurinnen und Bauingenieure sind aufgrund ihres Fachwissens und ihrem ganzheitlichen Denken bei all diesen Projekten gefragt. Mit dem Studiengang Bachelor Bauingenieurwesen vermitteln wir Ihnen das Rüstzeug, um solche Projekte erfolgreich umzusetzen und so bei der Gestaltung des Lebensraums von morgen mitzuwirken.

Ausbildungsziele

Kompetenzen am Ende des Studiums

Fachkompetenz
 

  • Selbständige Bearbeitung und Umsetzung von Projekten in den Fachgebieten Tragwerke, Verkehrswegebau, Grund- und Wasserbau
  • Grundlagen in fächerübergreifenden Themen wie Kommunikation und Projektmanagement

Methodenkompetenz
 

  • Fähigkeit zum selbständigen Lernen, um sich auch im Berufsleben in neue Themen einarbeiten zu können.

Selbst- und Sozialkompetenz
 

  • Durch Wahlpflichtmodule wie beispielsweise «Internationaler Workshop Verkehrswegebau» oder «Internationaler Workshop Wasserbau» lernen Sie, Projekte in einem interkulturellen Umfeld zu erarbeiten.

Schwerpunkte

Der Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen bietet eine generalistische Grundausbildung. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Fachrichtungen des Bauingenieurwesens. Die fachliche Vertiefung findet im darauf aufbauenden Master-Studium statt.

Studienform + Dauer

Der Bachelor Bauingenieurwesen kann Vollzeit oder Teilzeit studiert werden. Das Vollzeitstudium wird in der Regel in sechs Semestern, das berufsbegleitende Studium in acht Semestern absolviert.

Das Teilzeitstudium kann in zwei Studienmodellen studiert werden:

Teilzeitstudium bei einem Kooperationspartner
 

  • Direkte Anwendung der Studieninhalte in der Berufspraxis
  • Die Kooperationspartner unterstützen die Studierenden beim Studium
  • Finanzielle Unabhängigkeit durch Teilzeitarbeit bei einem Kooperationspartner (Empfehlung 50 %-Stelle im Jahresmittel)

Teilzeitstudium mit individueller Nebenbeschäftigung
 

  • Mögliche finanzielle Unabhängigkeit durch berufliche Tätigkeit (Empfehlung 50 %-Stelle im Jahresmittel)
  • Vereinbarkeit von Studium und privaten Interessen und Verpflichtungen (z.B. Familie oder Leistungssport)
  • Ideal auch für Quereinsteiger, um praktisches Wissen und Erfahrungen neben dem Studium aufzuarbeiten und weiter zu entwickeln (z.B. durch zusätzliche Praktika).

Teilzeitstudium - Interview M. Brawand

Interview Monika Brawand

Studienplan + Module

Der Studienplan richtet sich nach der gewählten Studienform. Die vermittelten Inhalte und Kompetenzen sind für alle Studenten und Studentinnen in sechs Modulgruppen strukturiert.

Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen

Die Modulgruppe Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen besteht aus den Modulen Baustatik, Physik und Mathematik. In diesen Fächern werden die benötigten Grundlagen vermittelt, um in den weiteren Modulen Projekte zu bearbeiten und Aufgaben lösen zu können.

Vollzeitstudium: 1. – 3. Semester
Teilzeitstudium. 1. – 4. Semester

Fächerübergreifende Inhalte

Die fächerübergreifenden Inhalte bestehen aus Modulen wie Ingenieurkultur, Recht und Wirtschaft oder Baugeschichte. Sie lernen unter anderem Präsentationstechniken, adressatengerechtes Schreiben oder die Grundlagen von Kommunikation in Projekten kennen. Zudem vermitteln wir Ihnen die Grundlagen in Betriebswirtschaft und Buchführung und beleuchten die wichtigsten Rechtsgrundlagen und Normen im Bauingenieurwesen. Des Weiteren lernen Sie die Geschichte des Bauens von der Antike bis in die Gegenwart kennen.

Weitere fächerübergreifende Inhalte sind die Baupraxiswoche und die Special Week. Im zweiten Semester besuchen Sie im Rahmen der Baupraxiswoche ein Bauunternehmen in der Region und erarbeiten Fallstudien zu laufenden Projekten des Bauunternehmens. Jedes Semester findet dagegen die Special Week statt. Während dieser Woche arbeiten Sie zusammen mit Studentinnen und Studenten der Bachelor-Studiengänge Architektur und Holz an interdisziplinären Projekten.

Vollzeitstudium: 1. – 5. Semester
Teilzeitstudium: 1. – 6. Semester

Fachspezifische Grundlagen

Die Modulgruppe besteht aus den Modulen Fachspezifische Grundlagen, Werkstoffe, Informatik und Bauphysik. In diesen Modulen geht es unter anderem um Normen, Informatikprogramme als Hilfsmittel für Berechnungsgrundlagen, Vermessungsgrundlagen sowie um die verschiedenen Baustoffe und deren spezifischen Eigenschaften.

Vollzeitstudium: 1. – 3. Semester
Teilzeitstudium: 1. – 5. Semester

Tragwerke

Die Modulgruppe Tragwerke setzt sich aus den Pflichtmodulen Massivbau sowie Stahl- und Holzbau zusammen. Sie lernen die Grundlagen, um Tragwerke aus Beton, Holz oder Stahl zu entwerfen, konstruktiv umzusetzen und zu bemessen. Ab dem 5. Semester werden verschiedene Wahlpflichtmodule angeboten, welche Ihnen die Gelegenheit bieten, sich in verschiedene Themen der Tragwerksplanung zu vertiefen.

Vollzeitstudium: 3. – 6. Semester
Teilzeitstudium: 4. – 8. Semester

Verkehrswegebau

Die Inhalte der Module im Verkehrswegebau betreffen Planung, Projektierung, Bau, sowie Betrieb und Erhaltung von Verkehrsanlagen. Ab dem 4. Semester werden Wahlpflichtmodule angeboten, unter anderem der Internationale Workshop Verkehrswegebau, Sicherheit der Strasseninfrastruktur, Strassenbaumaterialien oder Eisenbahnbautechnik.

Vollzeitstudium: 3. – 6. Semester
Teilzeitstudium: 4. – 8. Semester

Grund- und Wasserbau

Das Fachgebiet des Grund- und Wasserbaus vermittelt die Bearbeitung von tiefbauspezifischen Fachaufgaben, insbesondere in der Geotechnik, dem Wasserbau sowie dem Siedlungswasserbau. In verschiedenen Wahlpflichtmodulen können Sie sich in die Thematik vertiefen.

Vollzeitstudium: 3. – 6. Semester
Teilzeitstudium: 4. – 8. Semester

Bachelor-Thesis

Die Bachelor-Thesis ist eine Einzelarbeit, die zum Ende des Studiums geschrieben wird. Sie können selber ein Thema vorschlagen, das Sie erarbeiten möchten. Die Betreuung erfolgt durch einen Dozenten sowie eine externe Expertin.

Vollzeitstudium: 6. Semester
Teilzeitstudium: 8. Semester

Modulplan Vollzeitstudium

Modulplan Vollzeitstudium

Modulplan Teilzeitstudium

Modulplan Bachelor Bauingenieurwesen

Modulplan Teilzeitstudium

Modulplan Bachelor Bauingenieurwesen

Die Baupraxiswoche

Mobilität + Austausch

Wir unterstützen Sie bei der Planung und der Organisation eines allfälligen Auslandsaufenthalts. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms ERASMUS und anderer Austauschprogramme können unsere Studenten und Studentinnen einen Teil ihres Studiums an einer der zahlreichen Partnerschulen im europäischen Raum oder anderen Ländern absolvieren.

International studieren

Abschlussarbeiten

Sie weisen mit der Bachelor-Thesis nach, dass Sie selbstständig und erfolgreich innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne eine Aufgabenstellung wissenschaftlich begründet und theoretisch reflektiert lösen können. Die Bachelor-Thesis stellt den letzten Leistungsausweis für den beruflichen Einstieg als Bauingenieurin bzw. Bauingenieur dar und dient als Empfehlung für künftige Arbeitgeber.

Partner

Die Berner Fachhochschule arbeitet eng mit Planungsbüros und Kooperationspartnern zusammen. Unter anderem unterstützen sie Teilzeitstudierende, die bei ihnen arbeiten, während des Studiums. Der enge Kontakt mit den Kooperationspartnern ermöglicht es, Bedürfnisse und Anliegen aus der Branche direkt ins Studium einfliessen zu lassen.

Folgende Unternehmen sind Kooperationspartner der BFH:

Basler & Hofmann West AG
Kontakt: Hanspeter Koller
Telefon: +41 31 544 24 24

B+S AG
Kontakt: Anna Fankhauser
Telefon: +41 31 356 80 80

BSB + Partner
Michael Beyeler
Telefon: +41 31 978 00 78

 

Frutiger AG
Kontakt: Beat Augstburger
Telefon: +41 58 226 88 88

 

KFB Pfister AG
Kontakt: Simon Baumann
Telefon: +41 32 205 22 77

Kissling + Zbinden AG
Kontakt: Martin Andres
Telefon: +41 33 334 20 50

Losinger Marazzi SA / AG
Kontakt: Marta Schmitter
Telefon: +41 58 456 75 00

Marti AG
Kontakt: Christian Strittmatter
Telefon: +41 31 858 44 44

 

Porta AG
Kontakt: Reto Porta
Telefon: +41 58 580 97 97

Roduner BSB + Partner AG
Kontakt: Michael Beyeler
Telefon: +41 31 978 00 78

Ulrich Christen AG
Kontakt: Roland Walther
Telefon: +41 32 387 83 00

Voraussetzungen + Zulassung

Das Berufsfeld der Bauingenieure ist vielfältig. Sie übernehmen planerische Aufgaben und gestalten Lebensräume. Für das Studium ist es daher von Vorteil, wenn Sie ein Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie an gestalterischen Themen haben.

Zulassungsbedingungen

Zum Studium zugelassen sind Personen mit Berufsmaturität und einer Lehre in der Bauwirtschaft. Ebenso studienberechtigt sind Personen mit einer gymnasialen Maturität und einem einjährigen Praktikum sowie Personen mit einem Abschluss HF Techniker im Bauwesen.
Bei Spezialfällen entscheidet die Studiengangsleitung «sur dossier».

Schulische Voraussetzungen

Berufsmaturität, gymnasiale Maturität oder HF Techniker im Bauwesen

Berufliche Voraussetzungen

Eine der folgenden beruflichen Voraussetzungen berechtigt zum Bachelor-Studium Bauingenieurwesen an der BFH:

  • Abgeschlossene Berufslehre in der Bauwirtschaft
  • Abschluss HF Techniker im Bauwesen
  • Abgeschlossene Berufslehre in einem teilweise verwandten Beruf (z.B. Schreiner) und ein vor Studienantritt absolviertes, reduziertes Praktikum in der Bauwirtschaft. (s. Vorstudienpraktikum)
  • Abgeschlossene Berufslehre in einem nicht verwandten Beruf und ein vor Studienantritt absolviertes, einjähriges Praktikum in der Bauwirtschaft (s. Vorstudienpraktikum)
  • Gymnasiale Maturität und ein vor Studienantritt absolviertes, einjähriges Praktikum in der Bauwirtschaft (s. Vorstudienpraktikum)

Kenntnisse + Fähigkeiten

Das Berufsfeld der Bauingenieure ist vielschichtig und erfordert verschiedene Kompetenzen. Für das erfolgreiche Studium ist ein Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Themen sowie an planerisch-gestalterischen Aufgaben von Vorteil.

Sprachkenntnisse

Deutsch, mindestens Niveau B2 (z.B. Goethe Zertifikat B2)

Ausländische Bewerbende

Die Studiengangsleitung überprüft die Anmeldungen von ausländischen Bewerbenden, eine Aufnahme «sur dossier» ist möglich.

Fremdsprachige Bewerbende müssen ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen.

Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Studiengangsleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

Ausnahmen

Wenn nicht alle Zulassungsbedingungen erfüllt sind, findet eine allfällige Zulassung nach einem Einstufungsgespräch mit der Studiengangsleitung «sur dossier» statt.

Berufsmaturität

Ob und in welchem Umfang nach der Berufsmaturität ein Praktikum absolviert werden muss, ist abhängig vom zuvor erlernten Beruf.

Für Personen

  • mit Berufsmaturität in verwandten Berufen ist kein Praktikum erforderlich.
  • mit Berufsmaturität in teilweise verwandten Berufen (z.B. Schreiner) ist ein reduziertes Praktikum (Dauer in Absprache mit der Studiengangsleitung) erforderlich.
  • mit Berufsmaturität in nicht verwandten Berufen sind 12 Monate Praktikum in der Regel vor Studienbeginn zu absolvieren.

Verwandte Berufe und Praktikum


Gymnasiale Maturität

Personen mit gymnasialer Maturität müssen in der Regel von Studienbeginn ein 12-monatiges Praktikum absolvieren.
Alternativ können Sie an der Gewerblich Industriellen Berufsschule Bern (GIBB) im Rahmen des Programms «way-up» eine auf zwei Jahre gekürzte Lehre als Zeichner/-in EFZ absolvieren und danach direkt das Studium Bachelor in Bauingenieurwesen starten.

Für eine persönliche Beratung zum «way-up»-Programm kontaktieren Sie Marc Aebersold, Leiter Abteilung Bauberufe an der GIBB.

Vorwissen Mathematik

Grundsätzlich wird für den Mathematikunterricht der Stoff der technischen BMS vorausgesetzt. Mit dem Repetitionsblatt können Sie prüfen, ob Ihre Vorkenntnisse für das Studium ausreichend sind. Sollte dies nicht der Fall sein, finden Sie auf dem Informationsblatt weitere Ausführungen zu Unterlagen, Büchern und Mathematikkursen der BFH.

Abschluss + Perspektiven

Der Abschluss ist berufsbefähigend und die Berufsaussichten sind exzellent. Bauingenieurinnen und Bauingenieure arbeiten in Planungsbüros, bei Bauunternehmen, auf Ämtern, in Architekturbüros oder bei Versicherungen und Banken. Sie beschäftigen sich stets mit der umweltgerechten und nachhaltigen Gestaltung unseres Lebensraums.

Titel + Abschluss

Nach Abschluss des Studiums erhalten Sie den geschützten Titel des «Bachelor of Science in Bauingenieurwesen». Der Titel ist berufsbefähigend.

Mit dem Zusatzzertifikat «Certificate of Global Competence» können Sie sich während Ihres Studiums inter- und transkulturelle Kompetenzen aneignen und sich dafür auszeichnen lassen.

Berufsbild + Perspektiven

Mit dem Bachelor-Studium in Bauingenieurwesen legen Sie den Grundstein für eine verantwortungsvolle Aufgabe mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Arbeit von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren ist gestaltend und prägend für unsere Lebenswelt. Sie reicht von der Tragwerksplanung über Aufgaben des Verkehrswegebaus bis zum Tiefbau mit seinen Fachgebieten Wasserbau und Geotechnik. Um Projekte erfolgreich zu planen und umzusetzen, müssen Sie vernetzt und ganzheitlich denken und stets die hohen Anforderungen an Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit berücksichtigen.

Organisation + Anmeldung

Das Bachelor-Studium Bauingenieurwesen startet jeweils mit dem Herbstsemester. Die Online-Anmeldung ist bis Ende Juli möglich.

Anmeldefrist: 31. Juli
Studienbeginn: KW 38

Gebühren + Finanzierung

Die Gebühren und Beiträge sind BFH-weit einheitlich geregelt. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie Anrecht auf Ausbildungsbeiträge.

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Ausbildungsbeiträge

Benötigen Sie finanzielle Unterstützung, ohne die Sie ihre Ausbildung nicht absolvieren können? Seit 1942 unterstützt die Stiftung Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf die Studierenden mit Beiträgen. Die Stiftung ist ein langjähriges Werk der acht Studentenverbindungen am Standort Burgdorf.

Grundsätze 

  • Beitragsberechtigt sind Studierende der Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf.
  • Das Gewähren von Beiträgen erfolgt unter der Voraussetzung, dass den Studierenden nicht zugemutet werden kann, allein für die Kosten der gewählten Ausbildung gesamthaft oder teilweise aufzukommen und andere finanzielle Unterstützungen, insbesondere Stipendien des Wohnortkantons, ausgeschlossen sind.
  • Beiträge können an Studierende aus der Schweiz und aus dem Ausland gewährt werden.
  • Beiträge können an Studierende der oberen Semester eines Bachelor-Studiums gewährt werden.

Beiträge

  • Die Höhe der Beiträge wird vom Stiftungsrat aufgrund des eingereichten Antrags und nach Anhörung der Vertreter der Schulleitung festgelegt.
  • Der Stiftungsrat ist berechtigt, weitere Informationen über die Antragstellenden einzuholen, insbesondere bei der Schulleitung.
  • Die Beiträge werden für die Dauer eines Semesters gewahrt, sind zinsfrei und müssen nicht zurückerstattet werden.

Einreichen eines Gesuches 

Dem ausführlich begründeten persönlichen Antragsschreiben um einen Ausbildungsbeitrag sind beizulegen:

  • Ausgefülltes gleiches Formular wie für das Stipendiengesuch im Wohnortkanton.
  • Kopie des Entscheides des Wohnortkantons zum Stipendiengesuch.
  • Das Gesuch ist an den Präsidenten des Stiftungsrates zu richten (Adresse siehe unten).

Alle Formulare können im Schulsekretariat bezogen werden.

Einreichfristen für die Gesuche

Für das Herbstsemester bis 15. November
Für das Frühlingssemester bis 15. April

Für jedes Semester ist ein neues Gesuch an Bruno Mancini, Präsident der Stiftung Berner Fachhochschule am Standort Burgdorf, einzureichen.

Vorberatungsgespräch

Vorberatungsgespräche für das Departement Architektur, Holz und Bau führt Markus Romani, Leiter Studiengang Bachelor Bauingenieurwesen.

Bitte melden Sie sich im Fachbereichssekretariat, um einen Termin zu vereinbaren.

Job/Familie + Dienstpflicht

Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht Ihnen eine gute Vereinbarkeit des Studiums mit Job und Familie. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren.

Job/Familie

Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht es, berufliche Tätigkeiten oder private Verpflichtungen mit dem Studium zu vereinbaren. Der Unterricht findet nach Möglichkeit jeweils morgens oder nachmittags statt, sodass die andere Tageshälfte individuell genutzt werden kann.

Blockwochen müssen analog dem Vollzeitstudium am Stück belegt werden. Die abschliessende Bachelor-Thesis beansprucht acht volle Wochen.

Der definitive Stundenplan wird mindestens einen Monat vor Studienbeginn bekannt gegeben und ermöglicht somit eine spezifische Planung.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Haben Sie die Anmeldefrist versäumt, informiert Sie die betreffende Studiengangsleitung gerne, ob eine nachträgliche Anmeldung möglich ist.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, zum Beispiel:

  • Mappe mit Arbeitsproben
  • Aufenthaltsbewilligung (ausländische Bewerber/innen)
  • etc.

Bei der Anmeldung zum Masterstudium muss der Abschluss der ersten Studienstufe (Bachelor oder gleichwertiger Abschluss) sowie das Transcript of Records übermittelt werden.

Infoveranstaltungen + Beratung

Studienberatung

Bei Fragen zum Studienaufbau, zur Zulassung und zur Anmeldung hilft Ihnen das Sekretariat gerne weiter. Zudem haben Sie die Möglichkeit, ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter zu vereinbaren.

Nächste Informationsveranstaltungen

Studienort + Infrastruktur

Der Fachbereich Bauingenieurwesen der Berner Fachhochschule gehört zu den traditionsreichsten seiner Art in der Schweiz. Besondere Merkmale des Studienortes sind das Tragwerks- und das Geotechniklabor, das Strassenbaulabor sowie die überschaubare Grösse des Campus in Burgdorf. Ab Herbst 2022 findet das Studium auf dem neuen Campus Biel/Bienne statt.

  • Als Studentin oder Student steht Ihnen eine grosse Freihandbibliothek mit Lesesaal zur Verfügung. Die Dokumente der Bibliothek sind in den gesamtschweizerischen NEBIS-Verbund (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) eingegliedert. 
  • Die Räumlichkeiten können Sie auch ausserhalb des Präsenzunterrichts benutzen. 
  • Sie erhalten Zugang zum Intranet und verfügen über eine persönliche E-Mail-Adresse sowie einen direkten Access auf das WLAN.
  • Die Parkplätze sind gebührenpflichtig. Auf Wunsch sind Parkkarten in den Studiensekretariaten erhältlich. Wir empfehlen jedoch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
  • Wir betreiben in Biel das grösste Forschungszentrum der Schweizer Holzwirtschaft und am Standort in Burgdorf gemeinsam mit dem Institut für Geologie der Universität Bern ein umfassendes Labor für Geotechnik sowie ein Strassenbaulabor. Der Grossteil der durchgeführten Prüfungen ist nach ISO / IEC 17025 durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) akkreditiert. Die Prüfungen sind international anerkannt.

Campus Biel/Bienne

Voraussichtlich ab 2022 wird die Architekturausbildung der Berner Fachhochschule im neuen Campus Biel/Bienne durchgeführt. Nebst Synergien im Betrieb von Lehre und Forschung bietet der neue Campus zusätzliche Chancen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit. In Burgdorf begonnene Ausbildungen werden in Biel weitergeführt.

Standortkonzentration

Verwandte Angebote

Voraussetzung ist ein Abschluss mit mindestens der ECTS-Note «C».