Civil Engineering

Mit einem Master of Science with specialization in Civil Engineering and Building Technology übernehmen Sie Verantwortung für komplexe Aufgaben und entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Lebensräume.

Der Studiengang:

  • richtet sich an Personen mit einem Abschluss in Bauingenieurwesen oder einer verwandten Fachrichtung,

  • bietet den höchsten Fachhochschulabschluss im Bereich Bau- und Planungswesen,

  • kann als Vollzeitstudium (drei Semester) oder Teilzeitstudium (vier bis sechs Semester) absolviert werden,

  • ermöglicht Ihnen die Wahl Ihres beruflichen Schwerpunkts aus einer breiten Palette von Vertiefungsrichtungen,

  • bereitet Sie auf anspruchsvolle Führungsaufgaben in Unternehmen oder in der Forschung vor,

  • befähigt Sie, neue Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln und umzusetzen,

  • bezieht Sie in attraktive Forschungs- und Bauprojekte ein.

Master of Science Engineering studieren an der BFH (Deutsch / Englisch / Französisch)

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Science (MSc) with specialization in Civil Engineering and Building Technology
  • Vertiefungen Bauen im Bestand und Bauphysik, Holz- und Verbundbau, Verkehrsinfrastruktur, Geotechnik und Naturereignisse, Wasserbau, Tragwerke
  • Studienform Vollzeit (3 Semester)
    Teilzeit (4–6 Semester)
  • Studienbeginn Frühling: KW 8
    Herbst: KW 38
  • Anmeldefrist Herbstsemester: 31. Juli
    Frühlingssemester: 31. Dezember
  • Anzahl ECTS 90 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Die Vorlesungen in Zürich finden in deutscher Sprache, diejenigen in Lausanne in französischer Sprache statt. Die Projekt- und Masterarbeiten können in Absprache mit dem Advisor oder der Advisorin in der Sprache nach Wahl geschrieben werden.
  • Studienort Burgdorf oder Biel
    Die zentralen Module finden in Zürich oder Lausanne statt.
  • Departement Architektur, Holz und Bau

Kontakt

Inhalt + Aufbau

Der MSE ist ein Kooperationsmaster aller sieben öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz. Sie profitieren mit den zentralen Modulen in Zürich und Lausanne von einem Netzwerk bestqualifizierter Fachleute und Studierender aller Fachhochschulen. Das Studium setzt sich aus der fachlichen Vertiefung (Projektorientiertes Studium), aus den zentralen Modulen (Vorlesungen) und der Master-Thesis zusammen.

Portrait

Der Aufgabenbereich von Bauingenieuren und Bauingenieurinnen ist sehr vielfältig. Durch das Master-Studium entscheiden Sie sich für eine Vertiefung und werden zur gefragten Fachperson. Sie lernen spezifische Lösungen zu komplexen Problemen zu erarbeiten, dabei profitieren Sie von der engen Zusammenarbeit mit der Forschung und Praxis.

Ausbildungsziele

Bei anspruchsvollen Fragestellungen leisten Sie einen wesentlichen analytischen, konzeptionellen und technischen beziehungsweise planerischen Beitrag zu innovativen Lösungsansätzen. Sie können komplexe Zusammenhänge erkennen und Aufgabenstellungen selbstständig lösen. Zudem haben Sie sich profunde Kenntnisse in Projektmanagement angeeignet und kennen betriebswirtschaftliche  Zusammenhänge.

Absolventinnen und Absolventen des MSE sind Persönlichkeiten mit hohem Wissensstand und hervorragenden  Kommunikationsfähigkeiten, die sich auch in einem  internationalen Umfeld sicher bewegen.

Sara Ruchti, MSE-Studentin mit Vertiefung Geotechnik (Deutsch)

Vertiefungen + Schwerpunkte

Das Master-Studium ist ein Vertiefungsstudium. Sie wählen die Vertiefungsrichtung und erarbeiten zusammen mit dem für die Vertiefung zuständigen Advisor bzw. der zuständigen Advisorin das Studienprogramm. Folgende Vertiefungen werden an der Berner Fachhochschule angeboten:

Der nachhaltige Umgang mit Energie ist eines der zentralen Themen im Bauwesen. Die Anforderungen an einen hohen Wohnkomfort steigen. Dabei spielt neben dem Licht und der thermischen Behaglichkeit auch das Bedürfnis nach Ruhe, und dem damit verbundenen Schallschutz, eine wichtige Rolle. Die Vertiefung «Bauen im Bestand und Bauphysik» konzentriert sich auf diese Aspekte, die direkte Auswirkungen auf die Baukonstruktion, die Bautechnik und die Ausführung haben.

Bauen im Bestand

Ein grosser Teil der zukünftigen Bauaufgaben wird an bestehender Bausubstanz durchgeführt. Dabei müssen sowohl die gestiegenen Ansprüche der Nutzer und Nutzerinnen, wie auch höhere Ansprüche bezüglich des Raumklimas und der Energieeffizienz berücksichtigt werden. Als Spezialistin oder Spezialist für Bauen im Bestand erstellen Sie projektspezifische Gebäudezustandsanalysen. Dabei erkennen Sie die architektonischen, baulichen und denkmalpflegerischen Qualitäten und entwickeln innovative Lösungen für die Praxis.

Bauphysik

Für die künftigen Herausforderungen im Bereich der Bauphysik sind Spezialistinnen und Spezialisten gefragt, die auf die sich verändernden Bedürfnisse der Gesellschaft eingehen und neue Lösungswege entwickeln können. Als Spezialistin oder Spezialist für Bauphysik befassen Sie sich mit den physikalischen Eigenschaften von Baumaterialien, Bauteilen und Bauwerken. Die klassischen Arbeitsfelder der Bauphysik sind Wärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz sowie die Ökologie von Gebäuden. Diese stehen im engen Zusammenhang mit der Baukonstruktion.

Lerninhalte:
 

  • Projektspezifische Gebäudezustandsanalyse
  • Erkennen und bewerten von architektonischen, baulichen und denkmalpflegerischen Qualitäten
  • Entwickeln von innovativen Lösungen für die Praxis
  • Kenntnisse der physikalischen Eigenschaften von Baumaterialien, Bauteilen und Bauwerken

Studienort

Biel

Sowohl im Hochbau wie auch im Ingenieur- und Brückenbau sind zurzeit vor allem zwei Entwicklungen zu beobachten: Einerseits wenden sich Bauherren wieder vermehrt der Holzbauweise zu. Andererseits werden neben dem klassischen Stahl-Beton-Verbundbau zunehmend auch andere leistungsfähige Materialien intelligent miteinander kombiniert.

Holzbau

Die Anforderungen an energieeffizienten und nachhaltige Bauten werden immer höher. Holz bietet in dieser Hinsicht den Vorteil, der einzig nachwachsende und somit sehr nachhaltige Werkstoff zu sein. Daher wenden sich immer mehr private, wie auch öffentliche Bauherren dem Holz zu. Als Spezialistin oder Spezialist im Holzbau können sie die vermehrt anspruchsvollen Holzbauprojekte entwerfen und bemessen.

Verbundbau

Als Spezialistin oder Spezialist im Verbundbau entwerfen Sie Gebäude mit kurzen Bauzeiten und flexiblen Grundrissen. Die Leistung besteht dabei in der Ermittlung der erforderlichen Querschnitte und der Systeme nach gültigen Vorschriften sowie in der Konzeption aller Anschlüsse, die einen erheblichen Anteil an der Wirtschaftlichkeit des Verbundbaus innehaben.

Lerninhalte:
 

  • Erarbeiten von materialgerechten Entwürfen und Konstruktionen für aussergewöhnliche Planungsaufgaben
  • Entwerfen und Bemessen von anspruchsvollen Holzbauprojekten
  • Entwerfen von Gebäuden mit kurzen Bauzeiten und flexiblen Grundrissen
  • Ermitteln von erforderlichen Querschnitten nach entsprechenden Vorschriften
  • Konzeption von Anschlüssen um die Wirtschaftlichkeit des Verbundbaus zu erhöhen

Studienort

Biel

Verkehrsinfrastrukturprojekte in ihrer Interdisziplinarität betreffen ein breites Spektrum an Fachbereichen, wie beispielsweise Geologie, Geotechnik, Wasserbau, Strassenbau oder Brücken- und Tunnelbau. In der Vertiefung Verkehrsinfrastruktur beschäftigen Sie sich insbesondere mit den Anforderungen an eine wirtschaftliche und nachhaltige Strasseninfrastruktur und entwickeln innovative Lösungen. Zudem werden ausgewählte Fragestellungen im Eisenbahn- und Flugplatzbau bearbeitet.

Lerninhalte:

  • Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse im Verkehrswegebau
  • Analyse und Bearbeitung von Praxisbeispielen
  • Eruieren von Optimierungspotenzial

Studienort

Burgdorf

Grossprojekte wie die neuen Alpentransversalen für Bahn und Strasse, neue Verkehrsführungen in Städten und Agglomerationen, grosse Einkaufszentren oder Hochhäuser, aber auch Schutzbauten vor Lawinen oder Steinschlag können ohne die fundierten Kenntnisse von Geotechnikerinnen und Geotechnikern nicht erstellt werden. In den Eigenschafen des Baugrunds, des Wassers und des Grundwassers sowie in deren bautechnischer Interpretation liegen grosse Planungsunsicherheiten. Geotechnikerinnen und Geotechniker besetzen deshalb wichtige Schlüsselstellen in der Planung und Erstellung von Bauwerken.

Geotechnik

Als Geotechnikerin oder Geotechniker arbeiten Sie an der Schnittstelle zwischen Erdwissenschaften und Bautechnik. Dabei wird der zu behandelnde «Baustoff» von der Natur als Baugrund zur Verfügung gestellt. Dieser kann nur wenig beeinflusst werden, so dass Ihre Werkzeuge situationsbezogen spezifisch eingeschränkt sind und entsprechend eingesetzt werden müssen.

Naturereignisse

Als Spezialistin oder Spezialist für Naturereignisse konzentrieren Sie sich auf Schutzbauten vor Naturereignissen, wie zum Beispiel Hanginstabilitäten, Lawinen und Steinschlag. Ziel Ihrer Arbeit ist es, Gefahren zu erkennen und zu entschärfen. Sie erreichen dies nicht nur durch die Entwicklung von Schutzbauten, welche die einwirkenden Kräfte aufnehmen, sondern auch dadurch, dass Sie Konzepte und Modelle zur Reduktion der Einwirkungen und Auswirkungen entwickeln. Diese vereinfachen die nötigen bautechnischen Massnahmen und erhöhen die Wirksamkeit.

Lerninhalte:
 

  • Analyse von geotechnischen Aufgaben
  • Kennenlernen von Instrumenten des naturwissenschaftlichen Entwurfs sowie von Bemessungswerkzeugen
  • Entwickeln von Schutzbauten
  • Erstellen von Konzepten und Modellen

Studienort

Burgdorf

Der Wasserbau ist ein herausforderndes Fachgebiet mit vielfältigen Aspekten. Der Klimawandel steigert den Bedarf an nachhaltigen Lösungen in diesem Bereich und macht es schwieriger, Ereignisse vorherzusagen und abzuschätzen. So ist der Flussbau mit verschiedenen, sich teilweise widersprechenden Ansprüchen konfrontiert. Der stark bebaute städtische und der landwirtschaftlich geprägte Raum haben unterschiedliche Interessen daran, wie der Boden genutzt werden soll. Daneben ist gesetzlich verankert, dass die Flüsse revitalisiert werden müssen um eine hohe Qualität der Habitate und mehr Raum und Vernetzungsmöglichkeiten für aquatische Lebensgemeinschaften zu gewährleisten. Das Geschiebe soll zu Hochwasserzwecken einerseits rückgehalten, anderseits im Zuge der Revitalisierung weiter transportiert werden. Hinzu kommen die Bestrebungen, mehr Energie aus Wasserkraft zu gewinnen. Ein weiteres Spannungsfeld im Wasserbau sind auch die Seen. Diese geraten als Trinkwasserspeicher und Wärmetauscher mit ihren Häfen und Ufersicherungen zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit.

Lerninhalte
 

  • Versuche mit hydraulischen Modellen sowie deren Analyse und Auswertung
  • Erstellen von Konzepten (Hochwasserschutz und Kraftwerksanlagen)
  • Anwenden von Simulationsprogrammen
  • Gefahren- und Risikoanalyse
  • Dimensionierung von Schutzbauten

Studienort

Burgdorf

Tragwerksplanung ist eine schöpferische Disziplin. Durch statisch und technisch konsequente Konstruktionen realisiert sie gestalterische Ideen. Moderne Bauten werden zunehmend höher, Spannbreiten werden grösser, Formen freier. Neue Anforderungen aus den Bereichen Energie, Haustechnik und Gebäudemanagement müssen bereits in der Phase Tragwerksplanung berücksichtigt und integriert werden. Mit den so entstehenden eindrücklichen Bauwerken steigen auch die Anforderungen an die planenden und ausführenden Ingenieure und Ingenieurinnen. Ebenso wird neben den Kernkompetenzen des Bauingenieurs das Verständnis für die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Planungspartnern immer wichtiger.

Lerninhalte
 

  • Bearbeitung von Gebäudetragwerken, Infrastrukturanlagen und anderen baulichen Anlagen anhand konkreter Projekte
  • Kennenlernen von neuartigen Baustoffen, wie Ultrahochsleistungs-Faserbeton oder textilbewehrter Beton
  • Beurteilung, Planung und Umsetzung von anspruchsvollen Tragwerken
  • Optimierung der Tragwerke hinsichtlich Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Dauerhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ökologie

Studienort

Burgdorf

Studienform + Dauer

Vollzeitstudium: 3 Semester
Teilzeitstudium: 4–6 Semester

Studienplan + Module

Der Studiengang besteht aus zentralen Modulen (Theorie- und Kontextmodule), der fachlichen Vertiefung und der Master-Thesis.

Das Studium umfasst 90 ECTS-Credits, wovon die zentralen Module ein Drittel und die fachliche Vertiefung inklusive Master-Thesis zwei Drittel ausmachen.

Im Vollzeitstudium finden die Vorlesungen an zwei Tagen pro Woche statt, im Teilzeitstudium an einem Tag pro Woche.

Die zentralen Module sind aufgeteilt in Technisch-wissenschaftliche Vertiefung (TSM-Module), Erweiterte theoretische Grundlagen (FTP-Module) und Kontextmodule (CM). 

TSM-Module und FTP-Module

Sie vermitteln langfristiges Wissenskapital und fördern die Fähigkeit zu abstraktem Denken. Sie müssen mindestens zwei technisch-wissenschaftliche Module und drei Unterrichtsblöcke der theoretischen Grundlagen besuchen. Die Module besuchen Sie im Vollzeitstudium im ersten und zweiten, im Teilzeitstudium vom ersten bis dritten Semester.

CM-Module

Die Kontextmodule ergänzen Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten in den Bereichen Management, Kommunikation und Kultur. Sie müssen mindestens zwei Kontextmodule besuchen. Die Module besuchen Sie im Vollzeitstudium im ersten und zweiten, im Teilzeitstudium vom ersten bis dritten Semester.

Fachliche Vertiefung

Die fachliche Vertiefung findet innerhalb der Master Research Unit «Civil Engineering and Building Technology» statt. Sie stellen sich Ihre fachliche Vertiefung individuell zusammen und wählen eine oder eine Kombination der folgenden Richtungen: «Bauen im Bestand und Bauphysik», «Holz- und Verbundbau», «Verkehrsinfrastruktur», «Geotechnik und Naturereignisse», «Wasserbau» oder «Tragwerke».
Die fachliche Vertiefung setzt sich zusammen aus ergänzenden Lehrveranstaltungen und Projektarbeiten sowie der Master-Thesis. Im Vollzeitstudium finden Module der fachlichen Vertiefung im ersten und zweiten Semester, im Teilzeitstudium vom zweiten bis vierten Semester statt.

Master-Thesis

Die Master-Thesis behandelt ein Thema der fachlichen Vertiefung. Im Vollzeitstudium wird sie während dem dritten Semester, im Teilzeitstudium während dem fünften und sechsten Semester geschrieben. Die Master-Thesis kann in Absprache mit der Betreuungsperson in der Sprache nach Wahl verfasst werden.

Mobilität + Austausch

Wir unterstützen Sie bei der Planung und der Organisation eines allfälligen Auslandsaufenthalts. Im Rahmen des Mobilitätsprogramms ERASMUS und anderer Austauschprogramme können unsere Studenten und Studentinnen einen Teil ihres Studiums an einer der zahlreichen Partnerschulen im europäischen Raum oder anderen Ländern absolvieren.

International studieren

Dozentinnen + Dozenten

Dr. Dirk Proske
Studiengangsleiter Master of Science in Engineering MSE
Vertiefung Tragwerke

Martin Stolz
Stv. Studiengangsleiter Master of Science in Engineering MSE
Leiter Institut für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur
Vertiefung Geotechnik und Naturereignisse

Dr. Nicolas Bueche
Leiter Kompetenzbereich Verkehrsinfrastruktur
Vertiefung Verkehrsinfrastruktur

Marion Doerfel
Professorin für Verkehrswesen
Vertiefung Verkehrsinfrastruktur

Steffen Franke
Professor für Holzbau und Statik
Vertiefung Holz- und Verbundbau und Tragwerke

Dr. Stephan Fricker
Professor für Tragwerke
Vertiefung Tragwerke

Dr. Christoph Geyer
Stv. Leiter Kompetenzbereich Brandsicherheit und Bauphysik
Vertiefung Bauen im Bestand und Bauphysik

Dr. Jolanda Jenzer-Althaus
Professorin für Wasserbau
Vertiefung Wasserbau

Andreas Müller
Leiter Institut für Holzbau, Tragwerke und Architektur
Professor für Holzbau und Baukonstruktion
Vertiefungen Bauen im Bestand und Bauphysik sowie für Holz- und Verbundbau

Dr. Cornelius Oesterlee
Studiengangsleiter Bachelor Holztechnik
Vertiefung Holz- und Verbundbau und Tragwerk

Voraussetzungen + Zulassung

Der Master of Science in Engineering bereitet Sie auf anspruchsvolle Führungsaufgaben in Unternehmen und in der Forschung vor. Sie wählen Ihre Vertiefung selber und lernen spezifische Lösungen für komplexe Aufgaben zu entwickeln. Für das Master-Studium brauchen Sie einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaften oder eine gleichwertige Ausbildung.

Zulassungsbedingungen

Zum Studium zugelassen werden Personen mit einem Bachelor in Ingenieurwissenschaften oder einer gleichwertigen Ausbildung.

Schulische Voraussetzungen

Wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, sind sie zum Master Engineering zugelassen:

  • Sie haben einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaften mit ECTS-Grade «C»
  • Sie verfügen über einen Abschluss als Diplomingenieur bzw. Diplomingenieurin oder eine äquivalente Ausbildung mit einer Gesamtnote «gut».
  • Personen mit einem Abschluss als Diplomingenieur FH, Diplomingenieurin FH oder äquivalenter Ausbildung werden ebenso zum Studium zugelassen.

Sind diese Zulassungsbedingungen erfüllt, führt der Advisor bzw. die Advisorin eine Eignungsabklärung durch.

Aufnahmen für Personen, welche diese Bedingungen nicht erfüllen oder eine Ausbildung im Ausland absolviert haben, sind «sur dossier» möglich.

Kenntnisse + Fähigkeiten

Sie verfügen über ein umfangreiches methodisches Know-how und können sich rasch in neue Problemstellungen und Ausgangslagen einarbeiten.

Sprachkenntnisse

Deutsch, Niveau B 2 (Goethe Zertifikat)

Ausnahmen

Die Aufnahmebedingungen gehen von einer Grundausbildung Bachelor of Science in Bauingenieurwesen aus. Studenten und Studentinnen mit einem anderen Hintergrund (z.B. verwandte Studienrichtungen, Studienabschluss im Ausland, erfolgreiche Berufspraxis) können individuell beurteilt und «sur dossier» zugelassen werden.

Erfüllt die Bewerbung nach der Online-Anmeldung die formalen Anforderungen, wird diese der zuständigen Advisorin oder dem zuständigen Advisor übergeben. In einem persönlichen Gespräch werden anschliessend die Schwerpunkte in der gewählten Vertiefungsrichtung besprochen. In einem letzten Schritt entscheidet die Aufnahmekommission über die Zulassung zum Master-Studium.

Abschluss + Perspektiven

Das Master-Studium bereitet Sie auf Führungsaufgaben in Forschung und Praxis vor. Sie leiten anspruchsvolle Projekte und entwickeln zukunftsfähige Lösungen.

Titel + Abschluss

Master of Science (MSc) in «Engineering MSE»

Nach dem Abschluss des Studiums erhalten Sie den international anerkannten Titel «Master of Science in Engineering with specialization in Civil Engineering and Building Technology».

Mit dem Zusatzzertifikat «Certificate of Global Competence» können Sie sich während Ihres Studiums inter- und transkulturelle Kompetenzen aneignen und sich dafür auszeichnen lassen.

Berufsbild + Perspektiven

Als Bauingenieurin oder Bauingenieur gestalten Sie die Lebenswelt Ihrer Mitmenschen und übernehmen Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. Im Master-Studium können Sie sich auf ein Gebiet spezialisieren – das öffnet Ihnen vielfältige Karrierewege. Nach dem Abschluss des Master-Studiums können Sie spezifische Lösungen für komplexe Aufgaben entwickeln und wegweisende Projekte umsetzen.

Promotion

Als Masterabsolvent und -absolventin können Sie an einer Universität promovieren. Eine Dissertation ist auch an der BFH in Zusammenarbeit mit einer Universität möglich. Über die Zulassung entscheidet die Universität.

Mit einem Dissertationsprojekt an der BFH profitieren Sie von praxisnahen Infrastrukturen und Labors sowie von fundiertem Spezialwissen. Die BFH unterstützt Sie bei der Suche nach der richtigen Partneruniversität und der Auswahl des Forschungsthemas.

Organisation + Anmeldung

Die modulare Studienstruktur erlaubt einen Studienbeginn im Frühling oder im Herbst.

Herbstsemester

Anmeldefrist 31. Juli
Studienbeginn KW 38

Frühlingssemester

Bewerbungsfrist 31. Dezember
Studienbeginn KW 8

Die Gebühren und Beiträge sind BFH-weit einheitlich geregelt. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie Anrecht auf Ausbildungsbeiträge.

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Studiengangsspezifische Kosten

  • Materialpauschale für Skripte und Handouts CHF 50.–
  • Unterbruchs oder Praktikumsgebühren CHF 100.–

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Der modulare Aufbau erlaubt eine individuell abgestimmte Ausbildung. Insbesondere das Teilzeitstudium ermöglicht die Vereinbarkeit von Studium mit einer Tätigkeit in der Privatwirtschaft, in der Forschung an der Berner Fachhochschule und mit der Familie. Im Teilzeitstudium umfasst die fachliche Vertiefung in der Regel ein Tag pro Woche. Zudem ist es möglich, das Studienpensum bei wechselnder Nebentätigkeit anzupassen.

Das Teilzeitstudienmodell ermöglicht eine gute Vereinbarkeit des Studiums mit Job und Familie.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Haben Sie die Anmeldefrist versäumt, informiert Sie die betreffende Studiengangsleitung gerne, ob eine nachträgliche Anmeldung möglich ist.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, zum Beispiel:

  • Mappe mit Arbeitsproben
  • Aufenthaltsbewilligung (ausländische Bewerber/innen)
  • etc.

Bei der Anmeldung zum Masterstudium muss der Abschluss der ersten Studienstufe (Bachelor oder gleichwertiger Abschluss) sowie das Transcript of Records übermittelt werden.

Infoveranstaltungen + Beratung

An unseren Infoveranstaltungen in Burgdorf können Sie sich einen persönlichen Eindruck des Studienortes machen. Dozierende und Studierende beantworten gerne Ihre Fragen und führen Sie durch die Atelier-, Werkstatt- und Schulräume. Zudem haben Sie die Möglichkeit, ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter zu vereinbaren.

Studienberatung

Bei Fragen zum Studienaufbau, zur Zulassung und zur Anmeldung hilft Ihnen das Sekretariat gerne weiter.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, ein persönliches Beratungsgespräch mit dem Studiengangsleiter zu vereinbaren.

Nächste Informationsveranstaltungen

Studienort + Infrastruktur

Der Fachbereich Bauingenieurwesen der Berner Fachhochschule gehört zu den traditionsreichsten seiner Art in der Schweiz. Besondere Merkmale des Studienortes sind das Tragwerks- und das Geotechniklabor, das Strassenbaulabor sowie die überschaubare Grösse des Campus in Burgdorf. Ab Herbst 2022 findet das Studium auf dem neuen Campus Biel/Bienne statt.

  • Als Studentin oder Student steht Ihnen eine grosse Freihandbibliothek mit Lesesaal zur Verfügung. Die Dokumente der Bibliothek sind in den gesamtschweizerischen NEBIS-Verbund (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) eingegliedert.
  • Die Räumlichkeiten können Sie mittels BFHcard auch ausserhalb des Präsenzunterrichts benutzen. 
  • Sie erhalten Zugang zum Intranet und verfügen über eine persönliche E-Mail-Adresse sowie einen direkten Access auf das WLAN.
  • Die Parkplätze sind gebührenpflichtig. Auf Wunsch sind Parkkarten in den Studiensekretariaten erhältlich. Wir empfehlen jedoch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
  • Wir betreiben in Biel das grösste Forschungszentrum der Schweizer Holzwirtschaft und am Standort in Burgdorf gemeinsam mit dem Institut für Geologie der Universität Bern ein umfassendes Labor für Geotechnik. Der Grossteil der durchgeführten Prüfungen ist nach ISO / IEC 17025 durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle (SAS) akkreditiert. Die Prüfungen sind international anerkannt.

Campus Biel/Bienne

Voraussichtlich ab 2022 wird die Architekturausbildung der Berner Fachhochschule im neuen Campus Biel/Bienne durchgeführt. Nebst Synergien im Betrieb von Lehre und Forschung bietet der neue Campus zusätzliche Chancen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit. In Burgdorf begonnene Ausbildungen werden in Biel weitergeführt.

Standortkonzentration