Hackathon als Methode: Soziale Innovation und Inklusion im Sozialwesen

Das Projekt konzentriert sich auf Hackathons und ihr Potenzial, Innovation und Wandel zu bewirken. Wir sind besonders an den Auswirkungen, dem Mehrwert und der Nachhaltigkeit der erarbeiteten Lösungen interessiert.

Factsheet

Situation

Das Projektziel ist die Entwicklung von Good Practices zur Professionalisierung von Hackathons als Methode. Auf Basis der Good Practices sollen Hackathons in Zukunft als Innovationsinstrument im Sozialwesen genutzt werden.

Course of action

Das Projekt untersucht das Potential von Hackathons zur Entwicklung sozialer Innovationen am Beispiel von Daten und Herausforderungen im Sozialwesen. Gleichzeitig wird geprüft inwieweit sich Hackathons für die Beteiligung breiter Bevölkerungsgruppen eignen. Methodisch erfolgt ein «mixed-methods-approach»: Neben qualitativer Daten werden App-basierte, quantitative follow-up-Daten unter Teilnehmenden erhoben. Die Ergebnisse sollen in Good Practices für Hackathons münden.

Result

Das Potential von Hackathons ist gross. Jedoch stellt sich der Mehrwert nicht automatisch ein. Im Hinblick auf unsere Fragestellungen konnten vier Spannungsfelder identifiziert werden: Kurzzeitiger Spass und Erlebnischarakter versus Nachhaltigkeit des Events; Authentizität versus Professionalität in der Organisation; Breite versus Spezialisierung der Teilnehmenden; Agenda Setting und Sensibilisierung versus konkrete Problemlösung.

Looking ahead

Der Termin für die Durchführung des Hackathons wurde wegen Corona von Juni auf Dezember 2020 verlegt. Hier ist der Link für weitere Informationen und Anmeldungen: https://www.bfh.ch/en/news/events/hack4socialgood/