Austauschsemester an der BFH

Austauschsemester an der BFH

Informatik-Student Nikolas Brantzen aus Mainz (D) absolviert 2011 ein Austauschsemester an der Berner Fachhochschule, Technik und Informatik. Ein Erfahrungsbericht.

Nikolas Brantzen: Schon zu Beginn meines Informatik-Studiums an der Fachhochschule Bingen (D) habe ich ein Auslandssemester ins Auge gefasst. Ein vorangehender «Work and Travel»-Aufenthalt in Australien hatte mein Interesse an anderen Kulturen geweckt.

 

In die Schweiz hat es mich aufgrund meiner Freundin verschlagen, die in Bern lebt. Durch die Informationen auf der Website sowie Gespräche mit einem Studierenden war die Berner Fachhochschule BFH schnell meine erste Wahl. Das Vertiefungsgebiet IT Sicherheit und Wahlfächer wie Spieltheorie und Artificial Intelligence haben mich besonders angesprochen. Und so habe ich mit dem International Relations Office der BFH Kontakt aufgenommen.

 

Informatik-Student Nikolas Brantzen aus Mainz (D) Die Mitarbeitenden der Fachhochschule Bingen und der BFH waren alle sehr freundlich und bemüht, mir mein Semester möglich zu machen. Da die Hochschulen bisher noch keine Erasmus-Partnerschaft hatten, sah es zunächst etwas kompliziert aus. Glücklicherweise war das Interesse an einer solchen Partnerschaft da, was mir die Organisation sehr vereinfachte. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren, stand meinem Schweiz-Aufenthalt nichts mehr im Wege.

 

Da ich in Deutschland bis 28. Februar Prüfungen hatte, konnte ich erst etwas verspätet in Biel antreten. Nach der Einführung durch Prof. Jean-Paul Dubois, Abteilungsleiter Informatik, ging es dann direkt mit den Unterrichtsmodulen los. Die Professoren und die Ausstattung der BFH sind wirklich ausgezeichnet. Sehr angenehm ist  auch die Anzahl der Studierenden in den Modulen. Einzig der Kontakt zu den Mitstudierenden war anfangs recht schwer, da ich alle Module in jeweils anderen Klassen und auch kaum zusammenhängende Blöcke habe.

 

Mittlerweile habe ich mich aber sehr gut eingewöhnt und genieße die spannenden Lektionen, die interessanten Projekte und meine Zeit hier in der Schweiz.

efqm
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