BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme

Das BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme vereint die Forschung und Entwicklung zu den wichtigsten Themen in der Herstellung von Lebensmitteln, die gesund und qualitativ hochstehend sind – über die ganze Wertschöpfungskette.

Profil

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Der Kompetenzschwerpunkt des BFH-Zentrums Nahrungsmittelsysteme ist schweizweit einzigartig. Es befasst sich ganzheitlich mit aktuellen und praxisrelevanten Herausforderungen der Nahrungsmittelkette: vom Pflanzenbau und der Tierhaltung über die Verarbeitung bis hin zu Konsum und Ernährung. Das BFH-Zentrum entwickelt zukunftsweisende Lösungen zu folgenden Themen:

  • Landwirtschaftliche Produktionssysteme im Pflanzenbau und in der Tierhaltung, die zugleich umwelt- und ressourcenschonend sowie wirtschaftlich und sozial verträglich sind
  • Optimierung von Produktionsprozessen bei der Lebensmittelverarbeitung, Entwicklung innovativer Produkte, neue Herstellungsverfahren
  • Kauf- und Ernährungsverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten und Ableitung von geeigneten Massnahmen für die Gesundheit sowie gesellschaftliche Herausforderungen (z.B. Reduktion von Food Waste)
  • Transversale Aspekte entlang der ganzen Wertschöpfungskette wie Nachhaltigkeitsanalysen, Wissenstransfer, Politik und Märkte, gesellschaftlicher Wandel im ländlichen Raum, betriebswirtschaftliche Analysen

 

Partner

Das BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme ist in ein Netzwerk aus nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen und Branchenorganisationen eingebettet. Es wirkt als aktives Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und der Praxis in folgenden Branchen:

  • Landwirtschaft
  • Lebensmittelwirtschaft
  • Gesundheitswesen und Ernährungsorganisationen
  • Bundesämter und internationale Organisationen


Kooperationen

Das BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme ist jederzeit offen für Projekte und Kooperationen mit weiteren Partnern und freut sich über Ihre Anfrage.

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Kompetenzen

Die Forschenden des BFH-Zentrums Nahrungsmittelsysteme verfügen über langjährige Expertise und Erfahrung auf schweizerischer und internationaler Ebene. Neben seinen Kompetenzen in landwirtschaftlicher Produktion, Verarbeitung, Konsum und Ernährung schliesst das BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme transversale Aspekte mit ein. Mit seiner ganzheitlichen und interdisziplinären Ausrichtung kann das Zentrum Antworten aus einer Hand bieten. Seine Forschungsteams sind in folgenden Gebieten tätig:

 

Ackerbau und Pflanzenzüchtung: Optimierung von Produktionssystemen und Verbesserung der Qualität von Ackerkulturen, Düngung und Pflanzenschutz, PCR-Diagnostik im Bereich Pflanzenkrankheiten und Schädlinge, überbetriebliche Fruchtfolgen im Ackerbau
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Wiederkäuersysteme, Futterbau und -konservierung: Ressourceneffiziente Milchproduktion, Optimierung der Produktionstechnik, angewandter Futterbau, erweiterte Nutzung von Grasland
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Tiergenetik: Analyse der genetischen Architektur, genomweite Assoziationsstudien, Erhalt der genetischen Vielfalt bei Nutztieren, Zuchtwertschätzung
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Tiergesundheit, Tierhaltung und -fütterung bei Nutztieren: Futtermittel, Fütterungsstrategien, Fressverhalten, Stoffwechselerkrankungen und Euterkrankheiten bei Milchrindern, Stalleinrichtungen, -hygiene und -klima, Fleischqualität bei Schweinen
mehr Informationen (Wiederkäuer)mehr Informationen (Schweine)

 

Lebensmittelverarbeitung: Analyse und Steigerung der Produktqualität von Fleisch, Prozess- und Produktinnovationen
mehr Informationen (Fleischqualität)mehr Informationen (Prozess- und Produktinnovationen)

 

Konsum: sensorische Analysen, Konsumententests, repräsentative Markt- und Konsumstudien, Treiberanalysen & Preference Mapping
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Ernährung: Ernährungsphysiologie, gezielte Nutzung von Lebensmitteln und ihrer Inhaltsstoffe, Empfehlungen für spezifische Ernährungslösungen bestimmter Konsumentengruppen
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Weitere Mitarbeitende
Am BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme sind neben den genannten Forschungsteams auch Expertinnen und Experten aus folgenden Bereichen beteiligt:

 

  • Politik, Märkte und Wertschöpfungsketten
  • Betriebswirtschaftliche Analysen, Innovationsmanagement, Marketing
  • Gesellschaftlicher Wandel in ländlichen Gebieten
  • Wissensysteme und -transfer
  • Nachhaltigkeits-Beurteilung
  • Biodiversität und Ökologie

Referenzprojekte

Folgende aktuelle Referenzprojekte vermitteln einen Eindruck über die Breite der Themen und Leistungen des BFH-Zentrums Nahrungsmittelsysteme:

Integrierte Bekämpfung pektinolytischer Bakterien in der Kartoffelproduktion
Fäulnis erzeugende Bakterien verursachen grosse Schäden und ökonomische Verluste in der Kartoffelproduktion. Forschende des BFH-Zentrums haben zwei neue solche Schaderreger in der Schweiz nachgewiesen – und eine Methode entwickelt, mit der sich künftig befallenes Pflanzgut von vornherein entfernen lässt.
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Gesundes Schweinefleisch aus nachhaltiger Produktion

Die Fleischproduktion trägt global zur Klimaerwärmung und Überdüngung bei. Zudem kann sie eine Quelle von antibiotikaresistenten Bakterien sein. Dabei besteht ein erhebliches Verbesserungspotenzial. Das Forschungsteam zeigt marktorientierte Massnahmen auf, wie sich Schweinefleisch ressourceneffizienter und mit geringerem Einsatz von Antibiotika herstellen lässt – und gleichzeitig Fleischqualität und Tierwohl gesteigert werden können.
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Entwicklung von Differenzierungsmerkmalen von «Wiesenmilch»
Schweizer Milch hat traditionellerweise ein gutes Image. Sie wird mit naturnaher Produktion und einem gesunden Produkt assoziiert. Mit der Schaffung eines speziellen Labels für Milch aus Wiesenfutter («Wiesenmilch») versucht IP SUISSE dieses Image gezielt zu fördern. Vorrangiges Ziel des Projekts ist, Differenzierungsmerkmale zu identifizieren, die sich auf die Fütterung und Haltung der Milchkühe zurückführen lassen. Dies mit dem Ziel, eine Abgrenzung zu kraftfutterbetonten Produktionssystemen aufzuzeigen – z.B. bei Nachhaltigkeitsindikatoren oder Milchinhaltsstoffen. Damit soll die «Wiesenmilch» auf den Märkten im In- und Ausland einen Mehrwert generieren können.

Kosten gesunder Ernährung
Gesunde Ernährung sei teurer – so die allgemeine Annahme. Eine breit angelegte Untersuchung der Forschungsgruppe Konsum zeigt aber: Der gesunde, ausgewogene Warenkorb ist nur wenig teurer als der ungesunde. Ausserdem förderte die Studie zu Tage, dass die persönliche Einstellung zu Ernährung und Tierwohl die wichtigsten Treiber für eine gesunde Ernährung sind. Einen weit grösseren Einfluss auf gesundes Essen als die Kosten haben zudem die Orte, wo Konsumentinnen und Konsumenten einkaufen.
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Nachhaltigkeitsbeurteilung in Landwirtschaft und Wertschöpfungsketten
Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist nachhaltig, wenn er rentiert, die Umwelt schont und allen Mitarbeitenden gute Lebensbedingungen bietet. Mit RISE (Response-Inducing Sustainability Evaluation) hat das Forschungsteam eine Methode für die landwirtschaftliche Beratung und Ausbildung entwickelt, mit der sich die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe messen und zusammen mit den Landwirtinnen und Landwirten verbessern lässt. RISE ist bereits auf weit über 1000 Betrieben und auf allen Kontinenten in Einsatz gelangt.
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Swiss Low Input Genetics
Neben Leistungsmerkmalen fliessen bei den Schweizer Milchrinderrassen vermehrt funktionelle Merkmale wie Gesundheit, Fruchtbarkeit oder Langlebigkeit in die Zuchtentscheide ein. Ein Forschungsteam untersucht mit Partnern die komplexen Vererbungsmechanismen solcher Merkmale – mittels genomischer Sequenzierung. Damit lassen sich gezielter Fortschritte erzielen, wenn es um die Zucht von Milchrinderrassen geht, die ans Grasland angepasst und gesund sind. Zudem entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Tool, mit dem sich die genetische Vielfalt beobachten und kontrollieren lässt. 
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Angebot

Das BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme bietet Leistungen in folgenden Bereichen: 

 

Forschung und Entwicklung

Die Forschungsprojekte entspringen aktuellen Herausforderungen der Praxis. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln in enger Zusammenarbeit mit den wichtigen Branchen-Akteuren innovative Lösungen rund um die Fragestellungen einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion.

Referenzprojekte

 

Dienstleistungen und Beratung

Die Mitarbeitenden des BFH-Zentrums Nahrungsmittelsysteme erbringen eine breite Palette an Dienstleistungen – unter anderem:

 

  • Analysen, Beratungen, Evaluationen
  • Konzepterarbeitung und -umsetzung, Projektmanagement
  • Moderation und Organisation von Workshops und Veranstaltungen


Aus- und Weiterbildung

Die aktuellen Forschungsergebnisse fliessen in die Ausbildung von Bachelor- und Masterstudierenden ebenso ein wie in die Weiterbildungsangebote.

 

Bachelorstudiengänge

Agronomie

Masterstudiengänge

Life Sciences – Agricultural and Forest Sciences

Life Sciences – Food, Nutrition and Health

Weiterbildungen

Agronomie

Lebensmittelwissenschaften

Ernährung und Diätetik

 

 

 

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Veranstaltungsreihe

«Bewusst aufgetischt»

Gesunde Nahrungsmittel nachhaltig herstellen und richtig konsumieren

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Kontakt

Berner Fachhochschule

BFH-Zentrum Nahrungsmittelsysteme

Länggasse 85

CH-3052 Zollikofen

T +41 31 910 21 11

E-Mail

 

Leitung

Prof. Dr. Peter Spring

 

 

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